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Festigkeitsgrad

Wenn es um Verpackungsmaterialien geht, ist der Festigkeitsgrad ein Begriff, der in der Wellpappenindustrie von zentraler Bedeutung ist. Dabei handelt es sich um eine Messgröße, die ausdrückt, wie widerstandsfähig eine Wellpappe gegen verschiedene Belastungen ist. Der Festigkeitsgrad fasst mehrere mechanische Kennwerte zusammen, die unter standardisierten Bedingungen ermittelt werden. Er beschreibt, wie gut eine Wellpappe gegenüber Druck, Stauchung, Biegung und Durchstoß beanspruchbar ist und wie stabil sie unter realen Transport- und Lagerbedingungen bleibt. Neben der reinen Materialgüte spielen auch Klimaeinflüsse (Temperatur, relative Feuchte), die Laufrichtung des Papiers und die konkrete Konstruktion eine Rolle. Zusätzlich beeinflussen die Qualität der Verleimung, die Wellengeometrie sowie die Fertigungsparameter (z. B. Feuchteführung und Klebstoffauftrag) die resultierende Leistungsfähigkeit der Verpackung maßgeblich. Relevante Praxisaspekte sind darüber hinaus das Zeitstandverhalten unter Dauerlast (Kriechverformung im Stapel) und die Stabilität der Kennwerte über die Lagerdauer, wodurch der Festigkeitsgrad zur zentralen Planungsgröße für sicheren Produkt- und Transportschutz wird.

Definition: Was versteht man unter Festigkeitsgrad?

Unter dem Festigkeitsgrad einer Wellpappe versteht man die mechanische Belastbarkeit, die eine Wellpappe aufweisen kann. Diese Festigkeit ist abhängig von mehreren Faktoren, darunter die Materialzusammensetzung, die Dicke der Pappe und die Art der Welle. Bei der Bestimmung des Festigkeitsgrades werden sowohl Zugfestigkeit als auch Druckfestigkeit berücksichtigt. In der Praxis umfasst der Begriff darüber hinaus Drift- und Alterungseffekte, die sich aus wechselnden Umgebungsbedingungen ergeben. Entscheidend ist stets das Zusammenspiel der maßgeblichen Kennwerte im spezifischen Verpackungsaufbau, nicht ein isolierter Einzelwert.

Im Detail wird der Festigkeitsgrad beeinflusst durch:

  • Faser- und Papierqualität: Kraftliner/Testliner, Flächengewichte (g/m²), Faserlänge und -mischung, Leimung. Einflussgrößen wie Frischfaser- und Recyclingfaseranteil, Nassfestigkeit oder Oberflächenleimung bestimmen die Robustheit besonders bei erhöhter Feuchte.
  • Konstruktion der Wellpappe: Wellenprofil (z. B. A, B, C, E), ein- oder mehrwellig (z. B. BC, EB), Anzahl und Qualität der Deckpapiere. Kombination und Kaliber wirken sich direkt auf ECT, BCT und Biegesteifigkeit aus.
  • Produktionsparameter: Klebstoffauftrag, Verleimung, Feuchtegehalt, Laufrichtung der Papiere. Prozessfenster wie Temperatur, Bahnzug und Klebstofftyp beeinflussen die Verbindungsqualität und damit die Lastabtragung.
  • Umweltbedingungen: Konditionierung der Proben (typisch 23 °C/50 % r. F.), Feuchteempfindlichkeit und Temperatur. Klimazweifel und Feuchtewechsel belasten die Struktur und sollten im Prüfplan abgebildet werden.

Abgrenzung: Festigkeit, Steifigkeit und Zähigkeit

Festigkeit beschreibt den Widerstand gegen Versagen unter Last (z. B. Stauchung oder Zug), Steifigkeit den Widerstand gegen elastische Verformung (z. B. Biegesteifigkeit), und Zähigkeit die Fähigkeit, Energie aufzunehmen, bevor es zum Bruch kommt (z. B. Durchstoßarbeit). Der Festigkeitsgrad einer Wellpappe setzt sich in der Praxis aus mehreren dieser Aspekte zusammen. Für die Auslegung einer Verpackung ist deshalb stets die Kombination der relevanten Kennwerte entscheidend, nicht ein isolierter Einzelwert. Steifigkeit und Festigkeit korrelieren in vielen Fällen, sind aber nicht deckungsgleich, was sich beispielsweise an Zuschnitten mit hoher Biegesteifigkeit bei gleichzeitig begrenzter Kantenstauchfestigkeit zeigt.

Methoden zur Messung des Festigkeitsgrades bei Wellpappe

Um den Festigkeitsgrad einer Wellpappe zu bestimmen, gibt es verschiedene Prüfverfahren. Hierzu gehört beispielsweise der ECT-Wert, der die Kantenstauchfestigkeit misst, sowie der FCT-Wert, der die Flächenstauchfestigkeit bestimmt. Zudem wird mit dem BCT-Wert die Stapelstauchfestigkeit kompletter Schachteln ermittelt. In der Praxis werden darüber hinaus weitere Prüfverfahren zur Bestimmung des Festigkeitsgrades von Wellpappe eingesetzt, um unterschiedliche Belastungsfälle realitätsnah abzubilden. Aussagekräftig sind Kennwertmatrizen unter Normklima, ergänzt um Validierungen an fertig konfektionierten Packstücken.

In der Praxis ist eine Kombination mehrerer Prüfungen üblich, weil unterschiedliche Lastfälle abgebildet werden:

  • ECT (Edge Crush Test): Misst die Kantenstauchfestigkeit der Wellpappe (Kraft pro Längeneinheit). Relevanz für Stapellasten und vertikale Druckbeanspruchung; sensitiv gegenüber Papierqualität, Wellenprofil und Feuchte.
  • FCT (Flat Crush Test): Ermittelt die Flächenstauchfestigkeit, im Wesentlichen die Widerstandsfähigkeit der Welle gegen Eindrückung von oben. Aussage eher für Wellenaufbau und Mediumqualität.
  • BCT (Box Compression Test): Bestimmt die Stapelstauchfestigkeit kompletter Schachteln. Der BCT hängt neben ECT stark von der Schachtelkonstruktion, der Feuchte, der Fugenqualität sowie den Abmessungen (Umfang, Höhe) ab. Für die Auslegung werden häufig vereinfachte McKee-Ansätze genutzt; genaue Ergebnisse liefert jedoch die Prüfung am fertigen Packstück. Auch die Belastungsgeschwindigkeit wirkt sich auf das Ergebnis aus.
  • Durchstoßprüfung (Puncture Test): Misst die erforderliche Arbeit zum Durchstoßen (Schlagbelastung), relevant bei punktuellen Stößen im Handling. Temperierung und Kantenlage der Probe beeinflussen die Resultate.
  • Burst-/Platzfestigkeit (Mullen): Beurteilt den Widerstand gegen hydrostatischen Druck; in einigen Märkten weiterhin gebräuchlich, insbesondere bei Vollpappe, wird aber auch für Wellpappdeckpapiere herangezogen. Für moderne Wellpappkonstruktionen ist die Aussagekraft begrenzt und ergänzend zu interpretieren.
  • RCT/SCT (Ring Crush/Short-Span Compression): Papierprüfungen zur Beurteilung der Stauchfestigkeit der eingesetzten Papiere, die den ECT maßgeblich beeinflussen. Kurzzeitwerte sind kein Ersatz für Langzeitlasten im Stapel.
  • Biegesteifigkeit (z. B. Taber): Kennwert für die Handhabung, das Rillverhalten und die Formstabilität von Zuschnitten. Unterschiede zwischen Maschinen- und Querrichtung sind zu berücksichtigen.
  • CMT (Concora Medium Test): Bewertung der Wellenrohpapierqualität, relevant für die Wellenausbildung und damit indirekt für den ECT. Chemische Ausrüstung und Leimung des Mediums haben spürbaren Einfluss.
  • Cobb (Wasseraufnahme): Ein Maß für die Feuchteempfindlichkeit der Decken- und Wellenpapiere; indirekter Einfluss auf Stauch- und Biegekennwerte unter realen Klimabedingungen. Auch Oberflächenbehandlungen wirken hierauf.

Da der BCT-Wert von der Geometrie abhängt, ist eine saubere Dimensionierung der Konstruktion wesentlich. Nützlich sind hierzu weiterführende Details zu relevanten Abmessungen im Versand, insbesondere wenn Stapelhöhen oder Palettenkonfigurationen geplant werden. Zudem ist die Orientierung (Wellenrichtung) in Bezug auf die Hauptlastpfade bei der Verpackungskonstruktion zu berücksichtigen, um die Kantenstauchfestigkeit optimal zu nutzen. Palettenüberstand, ungleichmäßige Lastverteilung und Aussparungen im Zuschnitt sind typische Einflussgrößen, die im Design berücksichtigt werden sollten.

Normen und Prüfbedingungen

Für valide, vergleichbare Werte müssen Proben vorab konditioniert und nach anerkannten Normen geprüft werden (z. B. ISO-, EN- oder TAPPI-Standards). Abweichungen in Feuchte, Temperatur oder Probenvorbereitung können Ergebnisse signifikant verändern und sollten bei der Interpretation berücksichtigt werden. Häufig verwendet werden internationale Normen für ECT (ISO 3037), FCT (ISO 3035), BCT (ISO 12048), Durchstoß (ISO 3036), Burst (ISO 2759/2758), SCT (ISO 9895) und RCT (ISO 12192). Eine dokumentierte Konditionierung bei 23 °C/50 % r. F. und definierte Probenlagerung sind Grundvoraussetzungen für reproduzierbare Resultate. Ergänzend sind standardisierte Klimakonditionierungen und Stapelprüfungen an vollständigen Packstücken gemäß einschlägigen Normen sinnvoll, wobei stets die jeweils aktuellen Ausgaben heranzuziehen sind.

Wie der Festigkeitsgrad die Qualität einer Wellpappe beeinflusst

Ein hoher Festigkeitsgrad weist darauf hin, dass die Wellpappe stark belastet werden kann, ohne dass sie reißt oder auf andere Weise beschädigt wird. Demnach spielt der Grad der Festigkeit eine entscheidende Rolle bei der Wahl des geeigneten Wellpappenmaterials zur Herstellung einer Verpackung. Hierbei gilt es jedoch auch, andere Faktoren wie das Gewicht und die Kosten des Materials zu berücksichtigen. Ebenso relevant sind Prozessaspekte wie Rill- und Faltbarkeit, Klebgüte, Bedruckbarkeit sowie die Wechselwirkung mit Füllgütern (z. B. Punktlasten oder formschlüssige Einlagen). In automatisierten Prozessen beeinflussen zudem Biegesteifigkeit und Rillqualität die Maschinengängigkeit, während unter Langzeitlasten das Kriechverhalten über die sichere Stapeldauer entscheidet.

Für die Qualität im Einsatz sind folgende Zusammenhänge zentral:

  • Transport und Lagerung: Höhere ECT- und BCT-Werte unterstützen sichere Stapelung, etwa bei mehrlagiger Lagerung und langen Transportwegen. Zeitstandeffekte und Schwankungen der relativen Feuchte sollten mit Sicherheitszuschlägen adressiert werden.
  • Beanspruchungsprofil: Stoß- und Fallbelastungen erfordern neben Stauchwerten auch ausreichende Durchstoß- und Zähigkeitsreserven. Relevanz besitzen zudem realistische Fall- und Schwingtests nach definierten Prüfplänen.
  • Konstruktion: Rillungen, Klebelaschen, Ausschnitte und Öffnungshilfen beeinflussen die lokale Festigkeit; eine angepasste Gestaltung verhindert Schwächungen an Lastpfaden. Schnittlagen und Wellenrichtung sind für die Tragfähigkeit maßgeblich.
  • Klimaeinfluss: Erhöhte Feuchte reduziert zumeist Stauch- und Biegewerte; entsprechende Sicherheitszuschläge sind einzuplanen. Kondensat und Klimazyklen können zusätzliche Reserven erforderlich machen.
  • Materialeffizienz: Die Balance zwischen Festigkeit, Eigengewicht und Ressourceneinsatz bestimmt Handhabung, Kosten und ökologische Kennzahlen. Zielgrößen wie CO2-Bilanz je Verpackungseinheit profitieren von funktionsgerechter Auslegung.

Auswahl in der Praxis

Die Auswahl eines geeigneten Festigkeitsgrades orientiert sich am Produktgewicht, an der erforderlichen Stapelhöhe, an den Packstück-Abmessungen, an der vorgesehenen Laufzeit im Kreislauf sowie an klimatischen Bedingungen. Für schwere oder voluminöse Güter bietet mehrwellige Wellpappe größere Reserven, während für leichte Inhalte dünnwellige Qualitäten mit guter Biegesteifigkeit und sauberer Rillbarkeit ausreichen. In der Auslegung bewährt sich das Vorgehen, zunächst das Lastprofil (statisch/dynamisch), die Lagerdauer, die Palettenkonfiguration und den Ziel-BCT festzulegen und daraus ECT- und Papieranforderungen abzuleiten. Die Festlegung konsistenter Qualitätsfenster und die Validierung am befüllten Packstück sichern die Übertragbarkeit in den Betrieb.

Vor- und Nachteile des Festigkeitsgrades

Wellpappe mit hohem Festigkeitsgrad bietet zahlreiche Vorteile. Sie ist robust und kann auch bei hoher Belastung ihre Stabilität bewahren. Daher eignet sie sich besonders für schwere oder sperrige Güter. Allerdings ist Wellpappe mit hohem Festigkeitsgrad in der Regel auch teurer in der Herstellung und im Einkauf. Zudem kann eine überdurchschnittlich hohe Festigkeit die Handhabung erschweren, da das Material weniger flexibel ist. Ein ausgewogenes Design verhindert Überdimensionierung und unterstützt zuverlässige Leistung bei effizientem Materialeinsatz. Für eine gute Maschinengängigkeit im Verpackungsprozess sind angepasste Rillgeometrien und definierte Feuchtefenster förderlich.

  • Vorteile: verbesserte Stapelsicherheit, geringere Verformung unter Last, erhöhte Transportsicherheit, oft längere Nutzungsdauer im Kreislauf. Potenzial für niedrigere Schadensquoten und stabilere Lieferketten.
  • Nachteile: höheres Flächengewicht und Materialeinsatz, potenziell anspruchsvollere Verarbeitung (Rillen, Falten), sensibler gegenüber Feuchte, wenn keine Schutzmaßnahmen vorgesehen sind. Teilweise erhöhter Energieeinsatz in der Herstellung.
  • Abwägung: Der optimale Festigkeitsgrad ist kontextabhängig und ergibt sich aus Anforderungsprofil, Logistikprozess und konstruktiven Parametern. Total-Cost-of-Ownership und ökologische Kennzahlen sollten gemeinsam betrachtet werden.

Berechnung und Auslegung in der Praxis

Für die Vorabschätzung der Stapelstauchfestigkeit wird häufig ein vereinfachter McKee-Ansatz genutzt. Vereinfacht ausgedrückt steigt der BCT mit dem ECT und mit der Quadratwurzel aus dem Umfang und der Wanddicke der Schachtel. Korrekturfaktoren berücksichtigen Klebenahtqualität, Öffnungen und Fugenüberlappung. In der Praxis ist es sinnvoll, mit Sicherheitszuschlägen für Klimaeinflüsse (z. B. 10-30 % Reduktion bei erhöhter Feuchte) und für dynamische Belastungen zu rechnen. Beispiel: Ergibt die Berechnung einen erforderlichen BCT von 6 kN, wird für eine Langzeitlagerung im wechselnden Klima ein Aufschlag definiert, sodass im Versuch am fertigen Packstück mindestens 7 kN erreicht werden. Besonders kritisch ist anhaltend hohe relative Luftfeuchte, ab der die Stauchwerte überproportional abfallen, sowie die Dauerbelastung, die Kriecheffekte verstärkt.

Häufige Fehler und Missverständnisse

Typische Fehlannahmen sind: Gleichsetzen von Flächengewicht mit Festigkeit, Unterschätzen der Orientierung (Wellenrichtung) bei kritischen Lastpfaden, Vernachlässigen von Fugen- und Klebenahtqualitäten, Ignorieren von Palettenüberhängen sowie die Verwendung von Einzelkennwerten ohne Berücksichtigung der realen Einsatzbedingungen. Ein systematisches Prüf- und Validierungskonzept reduziert diese Risiken. Ebenfalls häufig sind die unreflektierte Übertragung von Laborwerten auf großformatige Packstücke und unzureichende Klimastabilisation vor der Prüfung.

Nachhaltigkeit und Materialeffizienz

Ein angemessener Festigkeitsgrad unterstützt ressourcenschonende Konstruktionen: ausreichende Stabilität mit möglichst geringem Materialeinsatz. Der Anteil an Recyclingfasern, die Papierqualitäten und der Feuchteschutz (z. B. durch geeignete Barrieren oder Lagerbedingungen) beeinflussen sowohl die Performance als auch die Umweltkennzahlen. Durch funktionsgerechte Dimensionierung lassen sich Transporte schützen, ohne unnötig hohe Flächengewichte zu wählen. Im Sinne von Design for Recycling sollten Klebemittel, Beschichtungen und Drucke die Sortier- und Aufbereitungsprozesse nicht beeinträchtigen.

Prüf- und Dokumentationspraxis

Für eine belastbare Qualitätssicherung empfiehlt sich eine Kombination aus Wareneingangskontrollen (Papierkennwerte wie SCT/RCT), Inprozesskontrollen (Leimauftrag, Feuchte) und Endprüfungen (ECT/BCT). Prüfpläne mit definierten Stichprobenumfängen, Toleranzen und Rückstellmustern gewährleisten Konsistenz. Abweichungen sollten mit Ursachenanalysen (z. B. Feuchtegehalt, Maschineneinstellungen, Papiercharge) hinterlegt und durch Korrekturmaßnahmen adressiert werden. Digitale Chargenrückverfolgbarkeit und statistische Prozesskontrolle unterstützen die Stabilität der Kennwerte über Zeit.

Zusammenfassung:

  • Der Festigkeitsgrad ist eine entscheidende Kennzahl, die die robuste Beschaffenheit von Materialien wie Wellpappe bestimmt, indem sie deren Widerstandsfähigkeit gegen physischen Druck bewertet.
  • Für Unternehmen, die Wellpappenverpackungen suchen, ist der Festigkeitsgrad ein wichtiger Indikator für die Haltbarkeit und Sicherheit der Verpackung, insbesondere beim Transport schwerer Produkte.
  • Ein hoher Festigkeitsgrad verspricht dabei eine zuverlässigere und stabilere Verpackung. Es hat eine positive Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit, da es die Wahrscheinlichkeit von Beschädigungen der Waren während des Versands minimiert.
  • Verschiedene Prüfverfahren (ECT, FCT, BCT, Durchstoß, Burst) beleuchten unterschiedliche Lastfälle; eine Kombination liefert ein vollständigeres Bild.
  • Die Auswahl des geeigneten Festigkeitsgrades berücksichtigt Produktgewicht, Stapelhöhen, klimatische Bedingungen, Konstruktion und gewünschte Materialeffizienz.
  • Standardisierte Prüfbedingungen und korrekte Probenkonditionierung sind Voraussetzung für vergleichbare, belastbare Kennwerte, ergänzt um klare Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.
  • Eine solide Auslegung verbindet Berechnung (z. B. McKee-Ansätze) mit Validierung am fertigen Packstück, berücksichtigt Klimaeinflüsse und sichert die Funktionsfähigkeit im realen Logistikprozess ab.

Veröffentlicht am 31.05.2025
Letzte Überarbeitung am 01.05.2026 um 10:19 Uhr von Sebastian Würth

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