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Quellbeständigkeit

In der Welt der Verpackungen spielt Wellpappe eine herausragende Rolle. Als wichtiger Baustein im Verpackungsprozess bringt Wellpappe vielfältige Eigenschaften mit. Eine davon ist die Quellbeständigkeit, ein Aspekt, der besonders bei Verpackungen von großer Bedeutung ist. Sie entscheidet darüber, ob Abmessungen, Passgenauigkeit, Stapelfähigkeit und Schutzfunktion unter wechselnden klimatischen Bedingungen erhalten bleiben. Da Wellpappe hygroskopisch ist und Feuchte aus der Umgebung aufnimmt und wieder abgibt, wirkt sich die Quellbeständigkeit unmittelbar auf die Maßhaltigkeit, die Handhabungssicherheit und die Produktintegrität während Lagerung, Transport und Distribution aus.

Quellprozesse treten vor allem entlang der Lieferkette auf: von der Lagerung in feuchten Hallen über Temperaturwechsel im Seecontainer bis zur Warenauslieferung in klimatisch wechselnden Regionen. Eine fundierte Betrachtung der Quellbeständigkeit hilft, Stabilität, Maßhaltigkeit und Schutzfunktion auch unter erhöhter Luftfeuchte und kurzzeitigem Wasserkontakt zu erhalten. Typisch sind zyklische Klimabelastungen (Wechsel zwischen hoher und niedriger relativer Feuchte) und Kondenswasserereignisse, die in Summe zu dimensions- und steifigkeitsrelevanten Veränderungen führen können. Eine konsequente Auslegung auf diese Einflüsse senkt Reklamationsraten, verhindert Passungsprobleme bei Einlagen und reduziert Folgekosten in der Logistik.

Definition: Was versteht man unter Quellbeständigkeit?

Die Quellbeständigkeit ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen das Aufquellen durch Feuchtigkeit. Im Bereich der Wellpappe bezieht es sich auf die Beständigkeit der Pappe gegen das Aufnehmen von Wasser und das daraus resultierende Quellen. Als faserbasierter Verbund reagiert Wellpappe über die Zellulosefasern hygroskopisch: Feuchtezunahme führt zu volumetrischer Ausdehnung, Feuchteabgabe zu Schrumpfung. Diese Vorgänge sind teils reversibel, können jedoch bei hohen Lasten oder langen Einwirkzeiten bleibende Verformungen verursachen.

Im engeren Sinn bezeichnet Quellbeständigkeit die begrenzte Änderung von Masse, Dicke und Abmessungen nach Feuchte- oder Wassereinwirkung. Dabei ist zwischen Wasseraufnahme (Absorption) und der strukturellen Folge, dem Quellen der Faserstruktur, zu unterscheiden. Angaben erfolgen häufig als prozentuale Massen- oder Dickenänderung bezogen auf den Ausgangszustand nach definierter Einwirkdauer. Zusätzlich ist die Unterscheidung zwischen kurzfristiger Reaktion (Minuten bis Stunden) und längerfristiger Konditionierung (Tage) sinnvoll, um die Kinetik der Feuchteaufnahme zu erfassen.

Da Wellpappe aus Linern und Wellenpapier (Fluting) aufgebaut ist, wirkt sich die Quellung anisotrop aus: entlang der Faserrichtung geringer, quer zur Faser sowie an Schnittkanten deutlich stärker. Diese Materialanordnung beeinflusst das Verhalten von ein-, zwei- und dreiwelligen Qualitäten unterschiedlich. Eine hysteretische Feuchteantwort (Unterschied zwischen Feuchteaufnahme und -abgabe) ist typisch und sollte bei der Definition von Toleranzen berücksichtigt werden.

Wie wird die Quellbeständigkeit von Wellpappe gemessen?

Die Prüfung der Quellbeständigkeit erfolgt in der Regel durch das Einlegen einer Probe der Wellpappe in Wasser für eine bestimmte Zeit. Danach wird die Zunahme an Masse gemessen, die als Indikator für das Quellen und somit die Aufnahme von Wasser dient. Für Wellpappenhersteller ist dieser Wert von großer Wichtigkeit, da eine hohe Quellbeständigkeit ein Zeichen für gute Qualität ist. Ergänzend werden Prüfungen unter definierter relativer Luftfeuchte eingesetzt, um praxisnahe, nicht-submersive Belastungen abzubilden.

In der Praxis werden Proben vorab standardisiert konditioniert (typisch 23 °C/50 % r. F.), anschließend gewogen, optional in definierte Wasserbäder oder Klimakammern eingebracht und nach festgelegten Zeiten erneut gewogen und vermessen. Ergänzend wird häufig die Dickenänderung mit Messuhr oder kalibriertem Messgerät erfasst. Als indirektes Maß dient die Wasseraufnahme der Deckpapiere (z. B. Cobb nach ISO 535), die Rückschlüsse auf das Quellverhalten erlaubt. Für zeitaufgelöste Analysen eignen sich gravimetrische Verfahren oder dynamische Wasserdampfsorptionsprüfungen, um die Feuchteaufnahmegeschwindigkeit zu ermitteln.

Wesentlich sind reproduzierbare Rahmenbedingungen: gleichbleibende Probengeometrie, Anzahl der Wiederholungen, definierte Einwirkdauer, konstante Wassertemperatur sowie einheitliche Auswertungsregeln (Mittelwert, Median, Streuung). Schnittkanten sind zu berücksichtigen, da Kapillareffekte entlang der Faserkanäle zu erhöhter Wasseraufnahme führen können. Für getrennte Aussagen zum Materialverhalten können Kanten mit geeigneten Mitteln versiegelt werden, um den Einfluss des Kapillareffekts gezielt auszuklammern.

Für Prüfberichte empfiehlt sich die kombinierte Ausweisung von Massenänderung (%), Dickenänderung (%) und ggf. Maßänderung in Längs- und Querrichtung. So wird das Quellverhalten transparent und mit anderen Qualitäten vergleichbar. Nützlich ist zudem die Dokumentation des Zustands nach Trocknungsphase (Reversibilität, bleibende Verformung). Eine Fotodokumentation von Probenkanten, Rilllinien und Klebefugen unterstützt die Beurteilung von lokalem Quellen.

Weiterführend können standardisierte Klimazyklen (wechselnde Temperatur-/Feuchteprofile) genutzt werden, um das Verhalten unter realitätsnahen Transportbedingungen abzubilden. Für Konstruktionen mit fensterartigen Ausschnitten, Stanzungen oder Perforationen empfiehlt sich eine getrennte Bewertung, da lokale Schwächungen die Feuchteempfindlichkeit erhöhen. Für Details zur Probengröße, Messerichtung und Maßhaltigkeit sind ausführliche Hinweise zu Abmessungen von Prüfproben und Packstücken hilfreich, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Zudem sollten Messunsicherheit, Kalibrierstatus der Messmittel und die Probenentnahme (mit/ohne Randbereiche) dokumentiert werden.

Normen, Kennzahlen und Auswertung

In der Praxis haben sich Kennzahlenkombinationen bewährt, die das Feuchteverhalten ganzheitlich charakterisieren: Massenänderung nach definierter Einwirkzeit (z. B. 10/30/60 Minuten), Dickenänderung in Prozent, lineare Maßänderung in Maschinen- und Querrichtung sowie der Rückstellgrad nach definierter Trocknung. Für die Papierkomponenten liefert die Wasseraufnahmekennzahl (Cobb) eine wichtige Referenz, während für die Gesamtpappe ergänzende Leistungswerte (z. B. Kantenstauchfestigkeit nach Feuchtebelastung) herangezogen werden.

Für Vergleichbarkeit sind anzuwenden: standardisierte Konditionierung, definierte Probenanzahl und klare Auswertealgorithmen. Akzeptanzgrenzen sollten anwendungsbezogen festgelegt und regelmäßig mittels Rückstellproben und internen Ringversuchen verifiziert werden. Eine konsistente Datenhaltung mit Chargenbezug erleichtert die Ursachenanalyse bei Abweichungen.

Die Rollen von Festigkeit und Dichte in Bezug auf die Quellbeständigkeit

Die Quellbeständigkeit ist bei Wellpappe eng verbunden mit der Dichte und der Festigkeit des Materials. Materialien mit hoher Dichte und Festigkeit weisen in der Regel eine höhere Quellbeständigkeit auf, da die kompaktere Struktur weniger anfällig für das Eindringen von Wasser ist. Dies ist ein entscheidender Punkt für die Verpackungen, insbesondere beim Transport unter feuchten Bedingungen. Gleichzeitig beeinflusst die Mikrostruktur (Faserlänge, Faserbindung, Porosität) das Sorptionsverhalten und damit die Quellkinetik.

Weitere Einflussgrößen sind Grammatur und Sizing der Papiere, Flötenprofil (z. B. E-, B-, C- oder Doppelwelle), Klebstoffsysteme sowie die Anzahl der Lagen. Höhere Papierdichten, hydrophobierte Oberflächen und optimierte Leimaufträge reduzieren die Kapillarwirkung. Gleichzeitig kann ein größerer Wellenhohlraum Wasser puffern, was zu lokalen Dickenänderungen führt – relevant für Maßhaltigkeit und Passung. In Summe gilt: Feuchte reduziert den E-Modul und damit Steifigkeit sowie Stauchfestigkeiten; die Ausprägung ist qualitäts- und feuchteabhängig.

Auch Klebelinien und Schnittkanten spielen eine Rolle: Sie bilden bevorzugte Eintrittsstellen für Feuchte. Der Einsatz feuchtebeständiger Klebstoffe und eine konstruktiv geschützte Kante (z. B. durch Umschlag oder zusätzliche Lagen) verringern das Risiko von Aufquellungen und Verlusten in der Kantenstauchfestigkeit. Ein gleichmäßiger Wärme- und Feuchteeintrag im Herstellprozess (Vorheizer, Leimviskosität, Trocknung) wirkt stabilisierend auf das spätere Feuchteverhalten.

Einfluss der Quellbeständigkeit auf Leistungskennwerte

Das Quellverhalten beeinflusst zentrale logistische Kennwerte wie Kantenstauchfestigkeit (ECT), Stapelstauchwiderstand (BCT), Rill- und Faltverhalten sowie die Passung von Einsätzen und Polstern. Unter erhöhter Luftfeuchte sinken ECT und BCT typischerweise; eine gute Quellbeständigkeit mildert diesen Effekt und erhält die Tragfähigkeit von Verpackungen. Ebenso relevant ist die dimensionsabhängige Dichtheit von Verpackungen, etwa bei staubsensiblen Gütern.

Vor- und Nachteile von Quellbeständigkeit

Die Vorteile von hoher Quellbeständigkeit liegen klar auf der Hand: Verpackungen aus Wellpappe mit guter Quellbeständigkeit bieten einen besseren Schutz, sind widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und können auch bei feuchteren Umständen zuverlässigen Schutz bieten. Zudem bleiben Maßtoleranzen enger und Funktionselemente wie Rillungen oder Stecklaschen verhalten sich reproduzierbarer.

Doch gibt es auch Nachteile. Materialien mit hoher Quellbeständigkeit tendieren dazu, weniger atmungsaktiv zu sein, was je nach Inhalt des Pakets problematisch sein kann. Zudem kann ein Fokus auf Quellbeständigkeit zu Lasten anderer Eigenschaften gehen, wie etwa Flexibilität oder Gewicht. Ebenso sind mögliche Auswirkungen auf Recyclingfähigkeit, Bedruckbarkeit und Verklebbarkeit abzuwägen, da hydrophobe Ausrüstungen die Oberflächenenergie und damit Weiterverarbeitungsschritte verändern können.

Hinzu kommen potenzielle Einschränkungen bei der Verarbeitbarkeit (Rillen, Stanzen, Falten) sowie Wechselwirkungen mit Druck- und Beschichtungsprozessen. Hydrophobe Ausrüstungen können die Oberflächenenergie verändern, was die Bedruckbarkeit beeinflusst. Zudem sind Trade-offs zwischen Nassfestigkeit, Recyclingfähigkeit und Materialeinsatz sorgfältig abzuwägen. Eine ausgewogene Spezifikation berücksichtigt sowohl technische Anforderungen als auch ökologische und wirtschaftliche Zielgrößen.

Abgrenzung: Quellbeständigkeit, Feuchtebeständigkeit und Wasserfestigkeit

Quellbeständigkeit beschreibt den begrenzten Anstieg von Masse und Dicke bei Feuchteeinwirkung. Feuchtebeständigkeit umfasst das Beibehalten funktionaler Eigenschaften (z. B. Kantenstauchfestigkeit) unter erhöhten relativen Feuchten. Wasserfestigkeit geht darüber hinaus und meint das Widerstehen bei direktem, oft längerem Wasserkontakt. Diese Begriffe sind verwandt, jedoch nicht deckungsgleich; Prüfverfahren und Kenngrößen unterscheiden sich entsprechend. Für die Praxis ist eine präzise Terminologie hilfreich, um die geeigneten Prüf- und Qualitätskriterien festzulegen.

Anwendungsbereiche von Wellpappe mit hoher Quellbeständigkeit

Verpackungen aus Wellpappe mit hoher Quellbeständigkeit finden insbesondere in den Bereichen Lebensmittel, Elektronik und Pharmaprodukte Anwendung. Alle diese Bereiche benötigen einen hohen Grad an Feuchtigkeitsresistenz für ihre Produkte, was durch die hohe Quellbeständigkeit von bestimmten Wellpappe-Typen gewährleistet werden kann. Auch für sensibel dimensionierte Produkte (passgenaue Formteile, Sets mit Schaumeinlagen) ist eine stabile Maßhaltigkeit unter Feuchtebelastung bedeutsam.

Solche Verpackungen sind ideal für den Transport der Waren und schützen diese vor den möglichen negativen Auswirkungen von Feuchtigkeit während des Transports und der Lagerung. Ebenso profitieren Anwendungen in feuchtegeprägten Umgebungen wie Kühlhäusern oder Außenumschlägen, in denen Kondensation nicht ausgeschlossen werden kann.

Weitere typische Einsatzfelder sind Kühlkettenlogistik (Kondenswasserbildung), Export in Seecontainern (tropisches Klima, Schiffsschweiß), frisches Obst und Gemüse (Transpirationsfeuchte), Blumen- und Pflanzenversand, pulverförmige oder hygroskopische Güter, chemisch-technische Artikel sowie Sanität- und Hygieneprodukte. In all diesen Fällen hilft ein kontrolliertes Quellverhalten, Formstabilität und Stapelfähigkeit zu sichern. Auch im E-Commerce mit variablen Klimazonen entlang komplexer Routen trägt eine gute Quellbeständigkeit zu zuverlässiger Produktqualität bei.

Verbesserung der Quellbeständigkeit bei Wellpappe

Mit den richtigen Techniken kann die Quellbeständigkeit von Wellpappe verbessert werden. Die Verwendung von bestimmten Rohstoffen, speziellen Herstellungsprozessen und Beschichtungen kann dazu beitragen, dass Wellpappe widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit wird. Zudem hat auch die Dichte des Materials einen Einfluss auf die Quellbeständigkeit. Ein abgestimmtes Zusammenspiel von Papierauswahl, Prozessparametern und Konstruktion führt zu robusteren Ergebnissen.

Ansätze auf Papierseite umfassen hydrophobierende Leimung, Nassfestmittel und geeignete Deckpapiere mit niedriger Wasseraufnahme. Auf Verbundseite unterstützen feuchtebeständige Klebstoffe, optimierte Leimauftragsmengen und gleichmäßige Trocknung. Barrierebeschichtungen (wasserbasierte Dispersionsschichten), Kaschierungen oder Imprägnierungen können den Wassereintritt weiter begrenzen. Bei der Auswahl sind Kompatibilität mit Druckfarben, Weiterverarbeitung und Kreislaufführung zu beachten.

Konstruktiv helfen geschützte Kanten, geringe Ausschnittflächen, überdeckende Klappen, definierte Luftspalte zur Entkopplung, sowie ein auf das Produkt abgestimmtes Flötenprofil. Prozessseitig sind Lagerbedingungen (Temperatur, relative Feuchte), Vor- und Nachkonditionierung, sowie eine trockene Zwischenlagerung kritisch, um Feuchteaufnahme vor der Verwendung zu vermeiden. Darüber hinaus wirken stabile Prozessfenster der Wellklebemaschine (Vorheizer-Temperatur, Leimviskosität, Auftragsmenge, Pressdruck) positiv auf das spätere Feuchteverhalten.

Qualitätssicherung sollte regelmäßige Prüfungen (z. B. nach Klimazyklen), dokumentierte Grenzwerte für Massen-/Dickenänderung und Funktionsprüfungen (Stapel- und Kantenstauchfestigkeit nach Feuchtebelastung) beinhalten. Ergänzend kann die Beobachtung der Rücktrocknung (Recovery) zeigen, ob bleibende Verformungen auftreten. Ein Eskalationsplan mit Ursachenanalyse (Papier, Klebstoff, Prozess, Lagerung) beschleunigt die Abstellung systematischer Abweichungen.

Praxisempfehlungen für Entwicklung und Prüfung

  • Prüfplanung mit repräsentativen Proben aus realen Produktionschargen; Konditionierung vor und nach der Belastung dokumentieren.
  • Metriken kombinieren: Massen- und Dickenänderung, Maßänderung in Längs-/Querrichtung, visuelle Bewertung von Kanten, Klebelinien und Rillungen.
  • Design frühzeitig auf feuchteinduzierte Toleranzen auslegen; Passungen, Einlagen und Polster darauf abstimmen.
  • Für feuchte Umgebungen geeignete Lager- und Transportbedingungen definieren (Umverpackung, Abdeckung, Luftzirkulation).
  • Rückwirkung auf Druckbild und Weiterverarbeitung prüfen, falls Beschichtungen oder Imprägnierungen eingesetzt werden.
  • Probenahme systematisch planen (Innen-/Außenlagen, Rand-/Mitte), Kanten optional versiegeln, um Material- von Kantenwirkungen zu trennen.
  • Messmittel regelmäßig kalibrieren; Messunsicherheit und Wiederholbarkeit ausweisen, um Trends sicher zu beurteilen.

Zusammenfassung:

  • Die Quellbeständigkeit ist eine wichtige Eigenschaft bei Verpackungen, insbesondere bei denen aus Wellpappe, da sie die Fähigkeit des Materials anzeigt, Feuchtigkeit zu widerstehen ohne ihre Form zu verlieren.
  • Hohe Quellbeständigkeit von Verpackungen aus Wellpappe führt zu einer verlässlichen Warenabsicherung, da sie auch bei Kontakt mit Wasser oder hoher Luftfeuchtigkeit ihre Stabilität und Schutzfunktion beibehalten.
  • Um eine Produktqualität zu gewährleisten, prüfen seriöse Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe regelmäßig die Quellbeständigkeit ihrer Produkte. Deshalb ist es für Unternehmen von Vorteil, mit solchen Herstellern zusammenzuarbeiten.
  • Messungen sollten standardisiert erfolgen (Konditionierung, definierte Einwirkzeiten) und neben der Massenzunahme auch Dicken- und Maßänderungen berücksichtigen.
  • Dichte, Grammatur, Flötenprofil, Klebstoffsysteme und Kantenqualität beeinflussen das Quellverhalten wesentlich und sind bei Auswahl und Konstruktion zu beachten.
  • Verbesserungen lassen sich durch hydrophobe Papiere, geeignete Klebstoffe, Barrierebeschichtungen, konstruktiven Kantenschutz und optimierte Lagerbedingungen erzielen.
  • Eine klare Abgrenzung zwischen Quellbeständigkeit, Feuchtebeständigkeit und Wasserfestigkeit erleichtert die Auswahl passender Prüf- und Qualitätskriterien für den jeweiligen Einsatzzweck.
  • Für die Praxis ist die Verknüpfung von Quellkennwerten mit Funktionsgrößen (z. B. ECT/BCT nach Feuchtebelastung) entscheidend, um die Leistungsfähigkeit von Verpackungen zuverlässig zu beurteilen.
  • Dokumentierte Grenzwerte, regelmäßige Klimazyklen-Tests und eine saubere Datenbasis ermöglichen eine belastbare Qualitätssicherung über Chargen und Zeit.

Veröffentlicht am 23.06.2024
Letzte Überarbeitung am 13.11.2025 um 11:55 Uhr von Julia Kopp

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