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Rohstoffmanagement
Die Welt der Verpackung ist ohne den Rohstoff Wellpappe kaum vorstellbar. Verschiedene branchenspezifische Bedürfnisse und die sich verändernden Wünsche der Konsumenten gestalten die Nachfrage an Wellpappe-Verpackungen. Den Erfolg von Unternehmen in diesem Sektor beeinflusst maßgeblich ein gut strukturiertes Rohstoffmanagement. Neben der Sicherstellung der Materialverfügbarkeit rücken heute Energieaufwand, Qualitätsschwankungen von Faserstoffen, volatile Märkte sowie regulatorische Anforderungen in den Fokus. Ein konsequent ausgerichtetes Rohstoffmanagement verbindet daher die Dimensionen Kosten, Qualität, Zeit, Nachhaltigkeit und Risiko zu einem integrierten Steuerungsansatz über den gesamten Materialfluss – vom Einkauf der Papiersorten bis zur Rückführung von Sekundärfasern. Ergänzend werden Aspekte wie CO₂-Fußabdruck, Wasserverbrauch, Kreislaufführung der Reststoffe, Prozessstabilität in Klebe- und Wellprozessen sowie die verlässliche Erfüllung technischer Kennwerte (z. B. ECT/BCT, Cobb, Berstfestigkeit) systematisch berücksichtigt, um Verpackungsanforderungen sicher und reproduzierbar zu erfüllen.
Definition: Was versteht man unter Rohstoffmanagement?
Unter Rohstoffmanagement versteht man die strategische Planung, Kontrolle und Optimierung des Rohstoffflusses. Es umfasst die Beschaffung, Lagerung, Verarbeitung und den Verbrauch der Rohstoffe, in diesem Fall speziell die Wellpappe. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Rohstoffe sicherzustellen und zugleich die Kosten zu minimieren. Im engeren Sinne beinhaltet es Bedarfsprognosen, Disposition, Lieferantensteuerung, Qualitätssicherung, Bestandsmanagement und Rückgewinnung. Im weiteren Sinne bindet es Produktionsplanung, Instandhaltung, Logistik und Datenauswertung ein, um Materialeffizienz, Termintreue und Ressourcenschonung messbar zu verbessern. Dazu zählen auch die Definition technischer Spezifikationen (z. B. Kraftliner/Testliner, Grammaturen, Feuchtefenster, Wellenprofile), die Abstimmung von Klebstoffsystemen (Stärkerezepturen, Viskosität, pH-Wert), die Überwachung von Prozessparametern an der Wellpappenanlage sowie ein belastbares Kennzahlensystem zur Steuerung der Rohstofflogistik.
Ziele und Kennzahlen im Überblick
- Verfügbarkeit: Hohe Lieferbereitschaft bei minimalen Fehlmengen (Servicegrad, Termintreue), gemessen u. a. über OTIF, Durchlaufzeiten und Reichweiten in Kalendertagen.
- Kosten: Gesamtbetrachtung aus Einkaufspreis, Lager- und Prozesskosten (Total Cost of Ownership), inklusive Handling, Ausschuss, Energie und Transportbündelung.
- Qualität: Stabilität von Papiereigenschaften, Feuchtegehalt, Klebeperformance, Ausschussquote; relevante Prüfwerte sind u. a. ECT, BCT, RCT, Cobb, Berstfestigkeit und Oberflächenqualität.
- Effizienz: Ausbeute, Verschnittquote, Rüstzeiten, Lagerumschlag; ergänzend OEE, Rüstfolgen-Compliance und Prozessfähigkeitskennzahlen (z. B. Cpk) in kritischen Schritten.
- Nachhaltigkeit: Anteil Recyclingfasern, Abfallquote, Energieeinsatz pro Quadratmeter, Kreislaufführung; zusätzlich Berichterstattung zu Emissionen und Faserherkunft.
- Risiko: Lieferantenabhängigkeit, Preisvolatilität, Störungsanfälligkeit in der Kette; Szenarioplanung, Dual-/Multi-Sourcing-Anteile und Sicherheitsbestände.
- Transparenz und Compliance: Rückverfolgbarkeit von Chargen, klare Prüfpläne, dokumentierte Freigaben sowie regelkonforme Material- und Chemikalieneinsätze.
Abgrenzung zu Materialwirtschaft und Supply-Chain-Management
Rohstoffmanagement fokussiert auf stoffliche Eingangsressourcen, während Materialwirtschaft operativ Bestände und Disposition steuert und Supply-Chain-Management die gesamte Wertschöpfungskette koordiniert. In der Praxis greifen die Bereiche ineinander: Genaue Bedarfsplanung, definierte Spezifikationen und stabile Lieferbeziehungen sind Grundbedingungen für einen robusten Rohstofffluss. Ergänzend sorgt die enge Verzahnung mit Verpackungsentwicklung, Qualitätssicherung und Produktion dafür, dass Zielgrößen wie Packmittelstabilität, Druck- und Veredelungsfähigkeit sowie Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden.
Die Rolle der Rohstoffbeschaffung im Rohstoffmanagement in der Wellpappe-Industrie
Die Rohstoffbeschaffung spielt eine zentrale Rolle im Rohstoffmanagement der Wellpappe-Industrie. Sie muss nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ die Produktionsprozesse unterstützen. Hierbei gilt es, ökologische und soziale Rahmenbedingungen zu beachten: Die Herkunft der Rohstoffe, nachhaltige und umweltfreundliche Forstwirtschaft und faire Arbeitsbedingungen sind Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ebenso wichtig sind klare Spezifikationen (z. B. Grammaturen, Wellenprofile, Festigkeitswerte, zulässige Feuchte), die nahtlos in Qualitätsprüfungen und Wareneingangsprozesse übergehen. Neben Papieren (Kraftliner, Testliner, Wellenpapiere) zählen auch Zuschlagstoffe wie Klebstoffe auf Stärkebasis, Hilfs- und Betriebsstoffe (z. B. Dampf, Wasseraufbereitung) sowie Verpackungshilfsmittel zum Beschaffungsumfang, da sie die Prozessstabilität und die Endqualität der Verpackungen maßgeblich beeinflussen.
Beschaffungsstrategien reichen von Single- über Dual- bis Multi-Sourcing. Langfristige Rahmenverträge mit Kapazitätszusagen und Indexklauseln können Preisschwankungen abfedern, während Spotkäufe Flexibilität bieten. Ein methodisches Lieferantenmanagement umfasst Qualifizierung, Audits, Leistungsbewertungen (Qualität, Lieferzeit, Flexibilität) sowie gemeinsames Verbesserungsmanagement. Logistikseitig beeinflussen Transportwege, Liefer- und Durchlaufzeiten (Lead Times), Mindestabnahmemengen und Verpackungseinheiten die Gesamtkosten und die Bestandsstruktur. Ergänzend kommen operative Instrumente wie Konsignationslager, Vendor-Managed-Inventory, abgestimmte Abrufpläne und klare Lieferbedingungen zum Einsatz, um Versorgungssicherheit und Bestandsniveaus auszubalancieren.
Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien
Qualitätsanforderungen betreffen u. a. Faserzusammensetzung, Flächengewichte, Oberflächenbeschaffenheit, Feuchte und Klebstoffsysteme. Nachhaltigkeitskriterien beinhalten Recyclinganteile, Rückverfolgbarkeit, anerkannte Zertifizierungen sowie transparente Umwelt- und Sozialstandards innerhalb der Lieferkette. Vertragsseitig sollten Toleranzen, Prüfmethoden, Reklamationsprozesse und Eskalationspfade eindeutig geregelt sein. In der Praxis bewähren sich definierte Wareneingangsprüfungen, SPC-gestützte Linienkontrollen und regelmäßige Lieferantengespräche über kontinuierliche Verbesserungen von Stabilität, Ressourceneinsatz und Abfallvermeidung.
Liefer- und Preisrisiken steuern
- Diversifikation: Lieferantenportfolio nach Regionen und Kapazitäten ausbalancieren.
- Puffer: Sicherheitsbestände und alternative Qualitäten definieren, ohne die Produktanforderungen zu verletzen.
- Frühwarnsysteme: Marktbeobachtung, Indikatoren (z. B. Faserpreisindizes), Engpassmeldungen.
- Finanzielle Absicherung: Indexierung, Staffelpreise, flexible Abrufe.
- Kontinuität in Spezifikationen: Standardisierte Papiersortimente und abgestimmte Wellenprofile reduzieren Umrüstungen und Versorgungsrisiken.
Ganzheitlicher Blick: Die Bedeutung des Rohstoffmanagements bei der Herstellung von Wellpappe
Der ganzheitliche Blick auf den Rohstofffluss ist für eine nachhaltige und kostenoptimierte Produktion essenziell. Eine effiziente Organisation der Lagerhaltung und eine geeignete Ausrichtung der Produktion können helfen, Abfall und Überschuss zu reduzieren. Auch Rückgewinnung und Recycling spielen eine immer größere Rolle, um die Ressourcennutzung zu optimieren. Operativ zahlt sich das in abgestimmten Losmengen, geeigneten Rüstfolgen, optimierten Zuschnitten und stabilen Prozessparametern aus. Durchdachte Sicherheitsbestände, ABC/XYZ-Analysen und periodische Bestandsreichweiten sichern die Versorgung, ohne Kapital unnötig zu binden. Nützlich sind zudem praxisnahe Hinweise zur Losgrößenoptimierung in heutigen Wellpappwerken, um Rüst- und Lagerkosten gegen Bedarfsvolatilität auszubalancieren. Ergänzend wirkt eine enge Abstimmung von Bedarfsprofilen mit Kundenabrufen und saisonalen Mustern, damit die Produktionsplanung belastbar in Schicht-, Auftrags- und Rüstreihenfolgen übersetzt werden kann.
Digitale Transparenz und Datennutzung
Digitale Systeme verknüpfen Bedarfsplanung, Einkauf, Wareneingang, Lager und Produktion. Echtzeitdaten zu Beständen, Verbräuchen, Ausschuss, Energieeinsatz und Qualitätswerten ermöglichen Abweichungsanalysen und vorausschauende Steuerung. Prognosen auf Basis historischer Abrufe, saisonaler Muster und Kundeninformationen erhöhen die Planungssicherheit. Elektronische Schnittstellen reduzieren Medienbrüche, verkürzen Reaktionszeiten und verbessern die Datenqualität. Integrierte ERP-, APS- und MES-Lösungen mit EDI-Anbindung unterstützen die durchgängige Steuerung von der Bedarfsermittlung über Materialfreigaben bis zur Chargenrückverfolgung und liefern die Grundlage für kontinuierliche Verbesserungsprozesse.
Kreislaufführung und Ressourceneffizienz
Rückgewinnung von Sekundärfasern, sortenreine Trennung, interne Wiederverwertung und die Optimierung von Sammel- und Entsorgungsprozessen stärken die Kreislaufwirtschaft. Materialeffizienz entsteht zudem durch geringere Verschnitte, passgenaue Spezifikationen und die Minimierung von Fehlqualitäten. Technisch sinnvoll ist die kontinuierliche Überprüfung der Prozessstabilität (z. B. Klebeprozesse, Feuchtemanagement), um Materialschwankungen auszugleichen. Darüber hinaus tragen standardisierte Bahnbreiten, abgestimmte Formatpools und die systematische Nutzung von Restrollen zur besseren Ausnutzung des Rohmaterials bei.
Produktionsnahe Praxisaspekte
- Konstante klimatische Bedingungen im Lager zur Stabilisierung von Feuchte und Festigkeit.
- Standardisierte Prüfpläne für Wareneingang und Linie, inklusive Stichproben und Grenzwerten.
- Rüstfolgen nach Grammaturen und Wellenprofilen, um Umrüstzeiten zu reduzieren.
- Enges Monitoring von Ausschussgründen zur schnellen Ursachenbeseitigung.
- Regelmäßige Kalibrierung von Messmitteln (Feuchtemesser, Zugprüfgeräte, Cobb-Prüfer) und Dokumentation der Prüfmittelüberwachung.
- Prozessfenster für Leimauftrag, Temperatur, Bahnspannung und Geschwindigkeiten definieren und auditieren.
Typische Rohstoffe und Spezifikationen in der Wellpappe
Im Zentrum stehen Papierqualitäten wie Kraftliner, Testliner und Wellenpapiere mit definierten Flächengewichten, Festigkeiten und Feuchtebereichen. Ergänzt werden diese durch Klebstoffe auf Stärkebasis, Additive zur Prozessstabilisierung sowie Hilfs- und Betriebsstoffe. Wichtige Spezifikationsmerkmale sind neben Grammatur und Dicke auch Oberflächengüte, Porosität, Cobb-Werte, Reiß- und Berstfestigkeit sowie die Eignung für Druck- und Veredelungsprozesse. Für die Rohstofflogistik sind Rollenbreiten, Kerndurchmesser, Wickelrichtung, maximale Rollengewichte und Verpackungseinheiten zu definieren, damit die Versorgung der Wellpappenanlage reibungslos erfolgt.
Methoden der Bedarfsplanung und Bestandssteuerung
Für die Prognose und Disposition von Faserstoffen und Klebstoffen kommen je nach Volatilität und Planbarkeit unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: gleitende Durchschnitte, exponentielle Glättung, saisonale Modelle, klassisches MRP, Min-/Max-Steuerung oder s,S-Politiken. In dynamischen Umfeldern bewährt sich eine Kombination aus statistischen Prognosen, Sales-and-Operations-Planning und rollierender Feinplanung. Bestandsziele werden über Servicegrade, Wiederbeschaffungszeiten und Schwankungsbreiten hergeleitet; Sicherheitsbestände werden anhand von Prognosefehlern und variierenden Lieferzeiten dimensioniert.
Kennzahlen, Prüfverfahren und Normprüfungen
Die Leistungsfähigkeit des Rohstoffmanagements wird über ein konsistentes Kennzahlenset geführt: Servicegrad, Reichweite, Lagerumschlag, Verschnittquote, Ausschussgründe, OEE, Reklamationsrate, Prüfkostenanteil, Energie- und Wasserverbrauch pro Quadratmeter. Prüfverfahren umfassen u. a. ECT/BCT, Cobb, RCT, Berst- und Reißfestigkeit, Oberflächenspannung sowie klimaabhängige Tests unter definierten Bedingungen. Regelmäßige Audits und Musterfreigaben stellen sicher, dass Papiere und Klebstoffe die geforderten Verpackungseigenschaften zuverlässig ermöglichen.
Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
Relevante Anforderungen betreffen u. a. Dokumentation, Rückverfolgbarkeit, Produktsicherheit, den verantwortungsvollen Einsatz von Chemikalien im Klebeprozess sowie die Einhaltung umwelt- und arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben. Organisatorisch sind Rollen und Verantwortlichkeiten entlang des Materialflusses klar zuzuweisen, damit Eskalationspfade, Freigabeprozesse und Prüfentscheide in Echtzeit handhabbar bleiben.
Vor- und Nachteile von Rohstoffmanagement
Ein gut organisierter Rohstofffluss bringt viele Vorteile mit sich: effiziente Produktionsprozesse, geringere Abfallmengen und oft auch verbesserte Produktqualität. Gleichzeitig kann es zu einem nachhaltigeren Wirtschaften beitragen. Doch es gibt auch Herausforderungen: Ein reibungsloses Rohstoffmanagement erfordert eine fortlaufende Analyse und Anpassung der Prozesse. Der Informations-, Zeit- und Kostenaufwand kann beträchtlich sein. Allerdings führt eine nachhaltige und effiziente Nutzung der Rohstoffe tendenziell zu Kosteneinsparungen im gesamten Produktionsprozess. Zusätzlich erhöht ein strukturiertes Vorgehen die Liefertreue, vermindert Störanfälligkeiten in kritischen Prozessschritten und verbessert die Transparenz in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und innerhalb der Produktion.
- Vorteile: Höhere Lieferfähigkeit, transparente Bestände, stabilere Qualität, geringere Verschnitt- und Ausschussquoten, verbesserte Planbarkeit und messbare Ressourcenschonung.
- Herausforderungen: Erhöhter Koordinationsbedarf, Investitionen in Daten- und Prüfsysteme, Abhängigkeit von Prognosegüte und Marktvolatilität.
- Erfolgsfaktoren: Klare Spezifikationen, belastbare Lieferantenbeziehungen, integrative Planung, konsequentes Monitoring und schnelle Korrekturmechanismen.
- Praxisnahe Hebel: Standardisierte Sortimente, abgestimmte Rüstreihenfolgen, definierte Prozessfenster, konsequente Ausschussanalyse und kontinuierliche Verbesserung.
Fazit und Ausblick
Das Rohstoffmanagement stellt eine Schlüsselfunktion in der Wellpappe-Industrie dar. Als Brücke zwischen Nachhaltigkeitsbestrebungen und Wirtschaftlichkeit hat es erheblichen Einfluss auf den Erfolg von Wellpappe-Unternehmen. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und verbesserter Analysemöglichkeiten ergeben sich vielversprechende Optionen zur weiteren Optimierung von Rohstoffmanagement-Prozessen. Perspektivisch gewinnen Transparenz in vorgelagerten Stufen, belastbare Prognosen, standardisierte Daten und kontinuierliche Verbesserungsprogramme weiter an Bedeutung. Damit lassen sich Kosten und Risiken kontrollieren, die Qualität stabilisieren und Ressourcen in einem geschlossenen Kreislauf effizient nutzen. Zudem unterstützt eine datengetriebene, kennzahlenbasierte Steuerung die robuste Auslegung von Spezifikationen und Prozessfenstern, sodass Wellpappverpackungen auch unter schwankenden Marktbedingungen zuverlässig gefertigt werden können.
Zusammenfassung:
- Das Rohstoffmanagement bezeichnet die systematische Kontrolle und Optimierung des Rohstoffflusses, was für Unternehmen, die Wellpappen-Verpackungen herstellen, von entscheidender Bedeutung ist.
- Es beinhaltet die strategische Beschaffung und den effizienten Einsatz von Ressourcen, wodurch die Kosten für die Produktion von Wellpappverpackungen reduziert werden können.
- Ein gut umgesetztes Rohstoffmanagement fördert zudem die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in der Herstellung von Verpackungen, insbesondere bei der Verwendung von Wellpappe, einem recyclebaren Material.
- Wesentliche Stellhebel sind präzise Bedarfsplanung, abgestimmte Losmengen, stabile Spezifikationen, qualitätsgesicherte Beschaffung und wirksames Bestandsmanagement.
- Digitale Transparenz, Kennzahlensteuerung und konsequente Kreislaufführung unterstützen die Reduktion von Ausschuss, Verschnitt und Materialkosten.
- Risiken aus Preisvolatilität und Lieferengpässen lassen sich durch Diversifikation, Vertragsgestaltung und Frühwarnsysteme begrenzen.
- Prüf- und Prozesskennzahlen (z. B. ECT/BCT, Cobb, OEE) verankern Qualität und Effizienz entlang des gesamten Materialflusses in der Wellpappe-Industrie.
Veröffentlicht am 29.06.2024
Letzte Überarbeitung am 06.10.2025 um 15:04 Uhr von Manuel Hofacker