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Temperaturregulierte Verpackung

Spricht man von einer signifikanten Innovation im Verpackungsbereich, ist das Thema temperaturgesteuerte Verpackung aus Wellpappe in der Logistik und im Warenverkehr fest etabliert. Die Bedeutung solcher Lösungen hat wegen ihrer Fähigkeit, Produkte zuverlässig gegen Temperaturabweichungen zu schützen, in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Sie kommen zum Einsatz, wenn physikalisch bedingte Wärmeübertragung minimiert und festgelegte Temperaturfenster über definierte Zeiträume zuverlässig eingehalten werden müssen. Neben dem Schutz der Ware stehen reproduzierbare Prozesse, Nachverfolgbarkeit und eine normgerechte Dokumentation im Fokus.

Definition: Was versteht man unter temperaturregulierten Verpackungen?

Temperaturgesteuerte Verpackungen sind speziell entwickelte Packmittel, die darauf ausgelegt sind, den Inhalt über einen bestimmten Zeitraum in einem definierten Temperaturkorridor zu halten (z. B. 2–8 °C, 15–25 °C oder unter –20 °C). Dadurch können Produkte, die bei einer bestimmten Temperatur gelagert werden müssen – etwa frische Lebensmittel, Diagnostika, Impfstoffe oder Medikamente – transportiert werden, ohne dass ihre Qualität, Stabilität oder Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Typisch ist die Auslegung auf eine vorab definierte Laufzeit (z. B. 72, 96 oder 120 Stunden) in Verbindung mit Sommer- und Winterprofilen.

Grundsätzlich wird zwischen passiven und aktiven Systemen unterschieden. Passive Lösungen arbeiten mit Isolierung und vorkonditionierten Kühl- beziehungsweise Wärmeelementen (z. B. Kühlakkus, Phase-Change-Materialien, Trockeneis). Aktive Systeme nutzen externe Energiequellen zur aktiven Temperierung. In vielen Anwendungsfällen werden passive, isotherme Verpackungen auf Basis von Wellpappe eingesetzt, da sie ein günstiges Verhältnis aus Schutzwirkung, Gewicht, Kosten und Recyclingfähigkeit bieten. Zusätzlich ermöglicht die modulare Bauweise eine präzise Anpassung an Produkt, Laufzeit und Zielklima.

Die Funktionsweise von temperaturregulierten Verpackungen

Die Funktionsweise von temperaturgesteuerten Verpackungen beruht auf der Reduktion von Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung. Im Kern besteht die Verpackung meist aus Wellpappe, deren wellenförmige Struktur Kammern bildet und so die Wärmeübertragung durch Luft einschließt und bremst. Wellpappe agiert als leichter, stabiler Sandwichwerkstoff, der mechanischen Schutz und Grund-Isolation kombiniert. Um den Isolationseffekt zu verstärken, ist es üblich, zusätzliche Isolationsmaterialien zu integrieren, beispielsweise Schaumstoffe (EPS, EPP, PUR), Vlies- oder Zellstofffasermatten, beschichtete Inliner (z. B. Aluminiumverbunde) oder in High-Performance-Anwendungen Vakuumisolationspaneele (VIP). Ergänzend sind Barrierefolien oder feuchtigkeitsregulierende Inliner im Einsatz, um Kondensation zu steuern.

Ergänzend kommen thermische Speicherelemente zum Einsatz. Phase-Change-Materialien (PCM) stabilisieren das Verpackungsinnenklima durch den Phasenwechsel bei definierten Schmelzpunkten (z. B. 5 °C oder 22 °C). Bei Tiefkühlanwendungen wird häufig Trockeneis eingesetzt, das durch Sublimation kontinuierlich Kälte bereitstellt. Die Wirksamkeit hängt von der korrekten Vorkonditionierung, der Anordnung der Elemente (Pack-Out) sowie vom Verhältnis von Nutzvolumen zu Isolationsfläche ab. Ebenso relevant sind die thermische Masse der Ware, der Füllgrad, das äußere Temperaturprofil und die Luftwechsel im Innenraum.

Pack-Out und Vorkonditionierung

  • Vorkonditionierung von PCM- und Kühlakkus auf die geforderte Temperatur über die definierte Dauer.
  • Symmetrische Anordnung der Kühlelemente um die Ware (Top/Bottom/Side) zur gleichmäßigen Temperaturverteilung.
  • Minimierung von Hohlräumen, um freie Konvektion zu reduzieren und Kaltluftbrücken zu vermeiden.
  • Feuchtigkeits- und Kondensatmanagement (Barriere-Inliner, absorbierende Einlagen) bei Kühltransporten.
  • Dokumentierte Packanweisungen mit eindeutiger Reihenfolge der Schritte, um Wiederholbarkeit zu erzielen.
  • Temperaturhomogenisierung der Verpackungskomponenten vor Packbeginn, um Anfahrspitzen zu vermeiden.

Die jährliche Wachstumsrate dieser Verpackungen

Die jährliche Wachstumsrate von temperaturgesteuerten Verpackungen ist seit Jahren steigend. Treiber sind unter anderem die zunehmenden Anforderungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die Ausweitung direkter Versandmodelle (z. B. E-Commerce für Frischewaren, Direct-to-Patient), strengere regulatorische Vorgaben sowie die globale Vernetzung von Lieferketten. Fortschritte bei Isolationsmaterialien und PCM-Technologien erhöhen die Reichweiten und erlauben spezifische Sommer- und Winterprofile für unterschiedliche Klimazonen. Zusätzlich fördern optimierte Logistikkonzepte und digitale Monitoring-Systeme die Verbreitung.

Parallel wächst die Nachfrage nach ressourcenschonenden, kreislauffähigen Lösungen. Wellpappe-basierte Systeme profitieren dabei von etablierten Recyclingstrukturen, modularen Bauformen und dem Trend zu Monomaterial-Konzepten. Auch die Reduktion von Materialeinsatz durch präzise Auslegung sowie der Einsatz faserbasierter Isolatoren tragen zur Verbreitung bei.

Vor- und Nachteile von temperaturgesteuerten Verpackungen

Zu den Vorteilen von temperaturgesteuerten Verpackungen zählt die Möglichkeit, temperaturempfindliche Produkte sicher und ohne Qualitätseinbußen zu transportieren. Darüber hinaus sind viele Lösungen anteilig oder vollständig recycelbar und damit ressourcenschonender als zahlreiche Alternativen. Ein Nachteil kann die erhöhte Komplexität im Handling sein, da der korrekte Einsatz und die Kontrolle der Kühlkette erforderlich sind. Zudem können die Gesamtkosten (Anschaffung, vorkonditionierte Logistik, Platzbedarf, Entsorgung bzw. Rückführung) höher liegen als bei Standardverpackungen. Eine sorgfältige Qualifizierung und standardisierte Packanweisung reduziert Risiken und Kosten im Betrieb.

  • Pro: Geringes Verpackungsgewicht bei hoher Schutzwirkung; gute Skalierbarkeit von Klein- bis Großversand.
  • Pro: Bewährte Materialien mit breiter Verfügbarkeit und etablierten Entsorgungswegen.
  • Contra: Validierungs- und Qualifizierungsaufwand (Zeit/Temperatur-Profile, saisonale Schwankungen).
  • Contra: Risiko von Temperaturabweichungen bei falscher Vorkonditionierung oder Pack-Out-Fehlern.
  • Pro: Flexible Anpassbarkeit an unterschiedliche Laufzeiten, Nutzvolumina und Zielklimata.
  • Contra: Erhöhter Schulungsbedarf für Mitarbeitende im Warenausgang und Packbereich.

Die Verwendung von temperaturgesteuerten Verpackungen in verschiedenen Sektoren

Temperaturgesteuerte Verpackungen werden in vielen Sektoren eingesetzt. Insbesondere in der Lebensmittelindustrie (frische und tiefgekühlte Waren, Molkereiprodukte, Fleisch- und Fischereierzeugnisse, Feinkost) und im pharmazeutischen Bereich (Impfstoffe, Biologika, Diagnostika, klinische Studienmaterialien) sind sie unverzichtbar, um die hohe Produktqualität während Transport und Lagerung sicherzustellen. Weitere Einsatzfelder umfassen sensible Chemikalien, Kosmetika mit Temperaturgrenzen oder technische Güter mit wärmeempfindlichen Komponenten. In der Praxis entscheidet die Kombination aus Temperaturkorridor, Laufzeit und Verpackungsabmessung über die Systemwahl.

  • Versandtemperaturen: kontrolliert gekühlt (2–8 °C), kontrolliert ambient (15–25 °C), tiefgekühlt (≤ –20 °C), sowie Spezialbereiche (z. B. 0–30 °C Stabilitätsfenster).
  • Versanddauern: Express (24–48 h), Standard (72–120 h) bis hin zu verlängerten Laufzeiten mit saisonalen Profilen.
  • Versandwege: Paket, Stückgut, Luftfracht (inklusive Trockeneis-Restriktionen), kombinierte Transporte.
  • Qualitätssicherung: Dokumentiertes Temperaturmonitoring, lückenlose Rückverfolgbarkeit, definierte Freigabekriterien.

Auswahl der richtigen temperaturgesteuerten Verpackung

Die Auswahl der passenden Lösung hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Art des Produkts spielen Transportdauer, Zielklima (Sommer-/Winter-Profil), maximale Außentemperaturamplituden, Nutzvolumen, Abmessungen und die zulässige Gewichtsgrenze eine Rolle. Darüber hinaus sollten Aspekte wie Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit, Handlingaufwand, Validierungsstatus und Gesamtkosten (inklusive Prozesskosten der Vorkonditionierung) berücksichtigt werden. Eine strukturierte Risikoanalyse (z. B. zu Exkursionen, Verzögerungen, Umschlagpunkten) unterstützt die robuste Auslegung.

  • Temperaturbereich und Stabilitätsdaten des Produkts (Risikoanalyse, zulässige Exkursionen).
  • Leistungsnachweise: Prüfprotokolle nach ISTA 7D/7E oder vergleichbaren Profilen; Qualifizierung (OQ/PQ) und Packanweisungen.
  • Pack-Out-Design: Anzahl/Größe der Kühlelemente, Positionierung, Barrieren gegen Kondensat.
  • Prozessintegration: Vorkonditionierungszeiten, Lagerzonen, Rückführkonzepte bei Mehrweg.
  • Logistikpfad: Carrier-Anforderungen, Cut-off-Zeiten, Wochenenden und Feiertage im Routenplan.

Komponenten und Aufbau typischer Systeme

Typische temperaturgeführte Systeme auf Wellpappebasis bestehen aus einem äußeren Umkarton (mechanischer Schutz), einer Isolationsschicht (z. B. EPS, Fasermatten, VIP), einem Innenbehälter oder Inliner als Feuchtigkeitsbarriere und den thermischen Speicherelementen (PCM, Gelpacks, Trockeneis). Produkttrays, Distanzhalter und Polster verhindern direkten Kontakt zwischen Ware und Kühlelementen und stabilisieren die Luftströmung im Innenraum. Ergänzende Sensorik (z. B. Datenlogger) dient der Dokumentation und Freigabeentscheidung.

  • Wellpappe: Wellenarten (E/B/C) und Kombinationen bestimmen Stabilität und Grund-Isolation.
  • Isolationsmaterial: Auswahl nach Lambda-Wert, mechanischer Robustheit und Recyclingpfad.
  • Thermische Elemente: Auswahl nach Schmelzpunkt/Leistung, Leckagesicherheit, Handhabung.
  • Barrieren: Feuchtigkeits- und Diffusionsbarrieren zur Kontrolle von Kondensation und Sublimationsgasen.

Kühlmittel, Vorkonditionierung und Sicherheit

Kühlakkus und PCM müssen auf die Zieltemperatur vorkonditioniert werden. Für Tiefkühlsendungen (≤ –20 °C) bietet Trockeneis hohe Kälteleistung, erfordert jedoch besondere Sorgfalt: ausreichende Belüftung, geeignete Kennzeichnung und Beachtung der Gefahrgutvorgaben im Luftverkehr. Die sichere Handhabung und die Einhaltung von Arbeitsschutzvorgaben sind Bestandteil der Packanweisung. Zusätzlich ist die Platzierung von Absorbern und die Vermeidung direkter Produktberührung mit sehr kalten Flächen zu berücksichtigen.

Prüfung, Validierung und Regularien

Zur Leistungsbewertung werden standardisierte Temperaturprofile eingesetzt (z. B. ISTA 7D/7E), die verschiedene Tagesverläufe und saisonale Bedingungen abbilden. In regulierten Bereichen (Good Distribution Practice, GDP) sind dokumentierte Qualifizierungen (DQ/IQ/OQ/PQ) und stabile Prozesse erforderlich. Für den Lufttransport gelten zusätzliche Vorschriften, insbesondere bei Trockeneis. Ergänzend sind die regelmäßige Kalibrierung von Messmitteln, das Mapping von Temperaturräumen und die lückenlose Dokumentation für Freigaben relevant.

Nachhaltigkeit und Kreislaufaspekte

Wellpappe-basierte Lösungen ermöglichen hohe Recyclingquoten und eine gute Trennbarkeit der Komponenten. Monomaterial-Ansätze vereinfachen die Entsorgung. Wiederverwendbare Systeme können Abfall reduzieren, erfordern jedoch Rückführlogistik und Aufbereitung. Eine sorgfältige Auslegung vermeidet Überdimensionierung und senkt Materialeinsatz sowie Transportemissionen. Zusätzlich unterstützen modulare Inlays und reparaturfähige Komponenten die Verlängerung der Nutzungsdauer.

Praxisbeispiele und Anwendungshinweise

  • 2–8 °C Pharma-Versand über 72 h: PCM mit Schmelzpunkt nahe 5 °C, isolierter Inliner, saisonale Pack-Out-Variante.
  • 15–25 °C kontrolliert ambient über 96–120 h: PCM-Elemente um 22 °C, optimierte Isolationsstärke, minimierte Hohlräume.
  • Tiefkühl ≤ –20 °C: Trockeneis mit separierter Kammer, diffusionsdichte Barrieren und ausreichende Entgasung.
  • Frische-Box für 24–48 h: Wellpappe mit Fasermatten, Gelpacks im Top/Side-Layout, feuchtigkeitsbeständige Inliner.
  • Mehrwegsystem: Robuster Außenkarton, austauschbare VIP-Elemente, standardisierte Aufbereitung und Rückführung.

Für gleichbleibende Ergebnisse sind standardisierte Packanweisungen, dokumentierte Vorkonditionierungszeiten und Schulungen essenziell. Bei empfindlichen Erzeugnissen hilft die Reduktion von Leerraum und die sorgfältige Fixierung der Produkte, Konvektion und Kaltluftkanäle zu vermeiden; hierzu bieten weitere Hinweise zum fachgerechten füllen und polstern temperaturempfindlicher Waren praxisnahe Orientierung.

Häufige Fehlerquellen

  • Unzureichende Vorkonditionierung von PCM/Kühlakkus oder falsche Reihenfolge beim Pack-Out.
  • Zu große Hohlräume, fehlende Distanzhalter oder direkter Kontakt zwischen Ware und Kühlelementen.
  • Nicht berücksichtigte saisonale Temperaturprofile oder verlängerte Laufzeiten.
  • Missachtung von Kondensatbildung und Feuchtigkeitsbarrieren bei Kühlgut.
  • Fehlende oder falsch platzierte Datenlogger, unkalibrierte Messmittel und lückenhafte Dokumentation.
  • Unklare Verantwortlichkeiten im Prozess (Warenausgang, Carrier-Übergabe, Zustellfenster).

Temperaturüberwachung und Datenlogger

Die kontinuierliche Temperaturüberwachung ist ein zentraler Bestandteil temperaturgesteuerter Sendungen. Datenlogger werden so positioniert, dass sie repräsentative Messpunkte im Nutzvolumen abbilden (z. B. Nähe zur wärmsten Stelle). Wichtig sind kalibrierte Sensoren, eine definierte Messfrequenz und manipulationssichere Protokolle. Die Auswertung der Temperaturkurven unterstützt Freigabeentscheidungen und die Optimierung von Pack-Out und Isolationsstärke.

Je nach Anforderung kommen Einweg- oder Mehrweg-Logger, mit oder ohne Konnektivität, zum Einsatz. In regulierten Umgebungen werden Rückführbarkeit, Audit-Trails und revisionssichere Archivierung berücksichtigt.

Dimensionierung, Abmessungen und Nutzvolumen

Die Dimensionierung von temperaturgesteuerten Verpackungen berücksichtigt das Verhältnis von Nutzvolumen (Payload) zu Isolationsfläche. Kompakte Abmessungen reduzieren Wärmebrücken und verbessern die Laufzeit, während ausreichende Freiräume für Luftströmung und Kühlelemente erhalten bleiben müssen. Eine auf das Produkt abgestimmte Gestaltung vermeidet Überdimensionierung, senkt Materialverbrauch und verbessert die Handhabung.

  • Abstimmung von Innen- und Außenmaß auf Produkt, Trays und Kühlelemente.
  • Optimierter Füllgrad zur Balance aus thermischer Masse und Luftzirkulation.
  • Berücksichtigung von Paletten- und Frachteinheiten zur effizienten Nutzung von Ladeflächen.

Lagerung, Handling und Prozesssicherheit

Für stabile Ergebnisse sind definierte Lagerzonen für vorkonditionierte Elemente, eine klare Taktung im Packprozess und kontrollierte Übergaben an Transportdienstleister erforderlich. Packplätze sollten temperaturstabil sein, um Anfahrspitzen zu minimieren. Checklisten und Vier-Augen-Prinzip erhöhen die Prozesssicherheit.

  • Trennung von warmen und kalten Zonen, Zeitfenster für das Packen definieren.
  • Visuelle Kennzeichnungen für Sommer-/Winter-Pack-Outs und Laufzeitvarianten.
  • Regelmäßige Schulungen und Stichprobenprüfungen im laufenden Betrieb.

Zusammenfassung:

  • Temperaturregulierte Verpackungen sind spezielle Verpackungen, die dazu dienen, den Inhalt während des Transportes auf einer konstanten Temperatur zu halten.
  • Sie sind von großer Bedeutung für jene Produkte, die empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren, zum Beispiel Lebensmittel, pharmazeutische Produkte oder auch chemische Stoffe.
  • Mit Verpackungen aus Wellpappe können hervorragende temperaturregulierte Verpackungslösungen erstellt werden, da sie eine gute Isolationsfähigkeit aufweisen und damit Energieverluste minimieren.
  • Die Leistung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Isolationsmaterial, thermischen Speicherelementen und korrekt ausgeführtem Pack-Out.
  • Validierte Systeme mit dokumentierten Profilen (z. B. ISTA 7D/7E) unterstützen die Einhaltung der Kühlkette und regulatorischer Anforderungen.
  • Eine sorgfältige Auswahl und Auslegung berücksichtigt Temperaturbereich, Laufzeit, Abmessungen, Materialkreislauf sowie Prozesskosten.
  • Standardisierte Prozesse, kalibrierte Datenlogger und klare Packanweisungen sichern wiederholbare Ergebnisse.
  • Nachhaltige Materialwahl und passende Dimensionierung reduzieren Ressourceneinsatz und erleichtern die Rückführung.

Veröffentlicht am 11.06.2025
Letzte Überarbeitung am 18.12.2025 um 12:11 Uhr von Sebastian Würth

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