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Filamentverstärkung

In der Welt der Verpackung aus Wellpappe spielt die Filamentverstärkung eine entscheidende Rolle. Sie sorgt für eine erhöhte Tragfähigkeit und Stabilität der produzierten Verpackungen und ermöglicht so eine breitere Anwendungsvielfalt. Durch den gezielten Einsatz von Fasergelegen werden Lastpfade verlässlich geführt, was die Performance in realen Lieferketten mit wechselnden Belastungen (Vibration, Stoß, Stapeldruck) spürbar verbessert. Gleichzeitig bleibt die Verarbeitbarkeit an gängigen Wellpappenanlagen erhalten, sodass die Filamentverstärkung eine robuste Option für anspruchsvolle Verpackungsaufgaben darstellt.

Definition: Was versteht man unter Filamentverstärkung?

Die Filamentverstärkung ist ein spezieller Prozess zur Stärkung von Verpackungsmaterialien. Dabei werden dünne Fäden oder Filamente in die verwendeten Rohstoffe, insbesondere in die Papierschichten von Wellpappe, eingearbeitet. Das Resultat sind verstärkte und gleichzeitig flexible Verpackungen mit hoher Tragfähigkeit. In der Praxis wird ein lasttragendes Faserverbundsystem geschaffen, das die Steifigkeit, die Zug- und Schubübertragung zwischen den Lagen sowie die Rissüberbrückung verbessert.

Technisch betrachtet werden unidirektionale Fäden oder biaxiale Gelege (Gittergewebe/Scrim) in oder auf die Deckschicht(en) integriert. Die Ausrichtung der Filamente kann in Maschinenrichtung (MD), Querrichtung (CD) oder kombiniert erfolgen, um Lasten gezielt abzutragen. Häufig verwendete Materialien sind Glasfasern; alternativ kommen beispielsweise Aramid-, Polyester- (PET), Polypropylen- oder Basaltfasern in Betracht. Die Wahl des Materials beeinflusst Steifigkeit, Biegefestigkeit, Zähigkeit und das Verhalten bei Feuchte deutlich. Ergänzend spielen Gelegearchitektur (Maschenweite, Flächengewicht), Fadentiter und Kopplung an den Liner eine wesentliche Rolle für Kantenstauchwiderstand, Durchstoßarbeit und Dauerfestigkeit.

Die Filamentverstärkung lässt sich sowohl in der Papierherstellung (Integration in die Linerbahn) als auch bei der Weiterverarbeitung von Wellpappe realisieren. Je nach Verfahren entsteht eine durchgängige, lasttragende Struktur, die die Kantenstauchwiderstände und die Stapelbelastbarkeit verbessert, ohne die Verarbeitbarkeit völlig zu verändern. Abhängig von Wellenprofil (z. B. B-, C-, BC- oder EB-Welle) und Linergrammatur kann die Verstärkung außen- oder innenliegend positioniert werden, um Knick- und Beulversagen in kritischen Zonen zu reduzieren.

Anwendungsgebiete der Filamentverstärkung

Eine typische Anwendung der Filamentverstärkung ist die Produktion von hochbelastbaren Versandkartons und industriellen Transportverpackungen. Die verstärkte Wellpappe widersteht hoher Beanspruchung und eignet sich für schwere oder empfindliche Produkte, etwa Elektronikgeräte oder Glaswaren. Auch für modulare Mehrwegverpackungen, Spezialtrays und Palettenkappen kann die Verstärkung vorteilhaft sein, wenn hohe Lasten bei begrenztem Materialeinsatz sicher abzutragen sind.

Weitere Einsatzfelder sind:

  • Transportgüter mit hoher Massenträgheit (z. B. Maschinenkomponenten, Ersatzteile, Antriebstechnik), bei denen erhöhte Kanten- und Flächenstabilität gefordert ist.
  • Langstrecken- und Exportverkehre mit wechselnden Klimabedingungen, bei denen Robustheit und Formstabilität über lange Zeiträume erforderlich sind.
  • Mehrteilige Innenverpackungen, Trennlagen und Verstärkungszonen in kritischen Bereichen (Griffe, Stapelzonen, Umreifungsauflagen).
  • Empfindliche Güter wie Laborgeräte oder präzise Baugruppen, bei denen eine Kombination aus Dämpfung und Zugfestigkeit hilfreich ist.
  • Verpackungslösungen im E-Commerce und in der Ersatzteillogistik, in denen wiederholte Handlingvorgänge, Umreifung und Kommissionierung erhöhte Anforderungen an Kanten, Rillungen und Öffnungszonen stellen.
  • Großverpackungen (z. B. FEFCO 0201 in Doppel- oder Tripelwelle) mit begrenztem Verpackungsgewicht, die dennoch definierte BCT-Reserven benötigen.

Im Vergleich zu nicht verstärkten Qualitäten wird durch die Filamentstruktur die Lastverteilung verbessert, was insbesondere bei punktuellen Stoß- und Druckbelastungen die Schadensrate senken kann. Zudem ermöglicht die gezielte Verstärkung eine materialeffiziente Auslegung, die in der Summe Flächengewicht und Volumen reduzieren kann, wenn die Lastpfade sauber definiert sind.

Prozess der Filamentverstärkung

Die Filamentverstärkung bedarf eines aufwendigen Produktionsprozesses. Die Filamente werden in die Wellpappe eingewoben oder eingeklebt. Durch den Einsatz von Klebstoffen wird die Haftung der Filamente auf den Papierschichten sichergestellt. Der Prozess lässt sich mit verschiedenen Arten von Filamenten durchführen, meist werden jedoch Glasfasern verwendet. Entscheidend sind ein reproduzierbarer Klebstoffauftrag, ein definierter Anpressdruck sowie eine kontrollierte Aushärtung, damit die interlaminare Scherfestigkeit ausreichend hoch ist und keine Delaminationen auftreten.

Je nach Anlage und Zielparametern kommen unterschiedliche Prozessvarianten zur Anwendung:

  • Inline-Integration in Liner: Biaxiale Gelege werden vor der Kaschierung auf den Liner aufgelegt und mit stärke- oder dispersionsbasierten Systemen fixiert.
  • Nachträgliche Verstärkung: Filamentgelege oder -bänder werden auf fertige Zuschnitte bzw. Teilbereiche appliziert, um lokal kritische Zonen zu stabilisieren.
  • Klebstoffsysteme: Modifizierte Stärkeklebstoffe, Dispersionsklebstoffe oder Hotmelt-Systeme; Wahl nach Temperaturfenster, Feuchtebeständigkeit und gefordertem Peel-/Schälverhalten.
  • Positionierung zum Wellenverlauf: MD-orientierte Fäden entlang der Hauptlastpfade für ECT/BCT, CD-Anteile zur Verteilung von Stoß- und Querkraftspitzen.
  • Rand- und Nahtzonen: Zusätzliche Gelegeüberdeckungen an Rillungen, Klebelaschen und Handgriffstanzungen zur Minimierung von Einrissen.
  1. Auswahl von Filamenttyp, Titer und Gelegearchitektur (MD/CD-Anteil).
  2. Aufbringen eines geeigneten Klebstofffilms auf Liner oder Gelege.
  3. Positionierung und Andrücken unter definiertem Flächenpressdruck.
  4. Trocknung/Aushärtung unter kontrollierten Klimabedingungen.
  5. Weiterverarbeitung an der Wellpappenanlage (Rillen, Stanzen, Falten).
  6. Qualitätsprüfung (z. B. Haftzug, ECT/BCT, Klimastabilität).

Konstruktive Hinweise und Bemessung

Bei Rillungen, Falzkanten und Stanzkonturen sollte die Filamentlage berücksichtigt werden, um Fadenbrüche, Delaminationen und ungewollte Spannungsspitzen zu vermeiden. Eine gezielte Ausrichtung der Fäden entlang der Hauptlastpfade (z. B. Kanten, Handgriffe) erhöht die Effizienz der Verstärkung. Für Auslegung und Dimensionierung hilft eine saubere Dokumentation der Bauteilgeometrie; weiterführende Informationen bieten vertiefende Erläuterungen zu praxisrelevanten Abmessungen. Zusätzlich sind Werkzeugradien, Rillkanalbreiten, Vorritzstrategien und Falzfolgen so zu wählen, dass die Faserlagen nicht überdehnt werden. In Bereichen mit Umreifung oder Klebebandverschluss kann eine lokale Verstärkung die Druckspannungen verteilen und Kantenquetschungen begrenzen.

Mechanische Kennwerte und Prüfmethoden

Relevante Kennwerte sind u. a. Kantenstauchwiderstand (ECT nach ISO 3037), Stapelbelastbarkeit/Box Compression Test (BCT), Berstfestigkeit (Mullen), Durchstoßarbeit und Schäl-/Haftzugfestigkeit der Filamentlage. Prüfungen erfolgen idealerweise klimakonditioniert (z. B. nach üblichen Normklimata), um das Feuchteverhalten zu berücksichtigen. Auch Alterungs- und Zyklenprüfungen (Temperatur-/Feuchtewechsel) sind sinnvoll, um die Dauerfestigkeit der Verbundstruktur zu bewerten. Ergänzend liefern E-Modul-Bestimmungen, Kantenquetsch- und Vibrationsprüfungen (Transport-Simulationen) praxisnahe Aussagen zur Funktionssicherheit im Einsatz.

Materialauswahl und Verbundaufbau

Die Wahl des Filaments beeinflusst Steifigkeit, Bruchdehnung, Feuchtebeständigkeit und Temperaturverhalten. Glasfasergelege bieten ein ausgewogenes Verhältnis aus Steifigkeit und Kosten, Aramidfasern erhöhen die Schlagzähigkeit, Polyester- und Polypropylenfäden punkten bei Feuchtebeständigkeit und Recyclingverträglichkeit. Der Verbundaufbau (Außen- vs. Innenliner, ein- oder beidseitige Gelege, lokaler vs. flächiger Auftrag) wird anhand der geforderten ECT/BCT-Ziele, der Rillstrategie und der Beanspruchung beim Handling festgelegt. Für eine gute Kopplung an Recycling- oder Frischfaserliner sind Klebstoffviskosität, Penetration und Trocknung kritisch, um eine ausreichend hohe Scherübertragung sicherzustellen.

Klimabeständigkeit und Feuchteverhalten

Feuchte beeinflusst sowohl Papier als auch Klebstoffsysteme. Durch geeignete Faserwahl (z. B. hydrophobere Polymere) und wasserbeständig eingestellte Klebstoffe lässt sich die Formstabilität bei erhöhten relativen Luftfeuchten verbessern. Klimazyklen offenbaren häufig Kriechverhalten und Setzerscheinungen unter Langzeitlast; die Filamentlage dient hier als tragende „Sicherung“, die die Kantenstützwirkung auch nach Feuchtewechseln unterstützt. Eine saubere Lagerung der Halbzeuge, kontrollierte Klimatisierung vor der Verarbeitung und definierte Konditionierzeiten vor Prüfungen sind Teil eines robusten Prozessfensters.

Vergleich zu Alternativen und Auslegung

Alternativen zur Filamentverstärkung sind erhöhte Grammaturen der Liner, die Verwendung von Doppel- oder Tripelwellen, Nassfest-Liner oder lokale Verstärkungselemente wie Kantenwinkel und Inlays. Die Filamentverstärkung eignet sich besonders, wenn eine zielgerichtete Lastpfadverstärkung mit geringem Zusatzgewicht gefragt ist oder wenn Bauteilgeometrie und Rillbild lokale Schwächungen aufweisen. Eine kombinierte Betrachtung von Geometrie, Linerqualität, Flutingsorte und Verstärkungsgrad führt zu balancierten Konstruktionen mit verlässlichen Sicherheitsreserven.

Nachhaltigkeit und Recycling

Die Recyclingfähigkeit von filamentverstärkter Wellpappe hängt von Faserart, Gelegeanteil und Klebstoff ab. Geringe Faseranteile und gut ablösbare Systeme unterstützen die Aufbereitung. Bei der Gestaltung gilt: so viel Verstärkung wie nötig, so lokal wie möglich. Dokumentation des Faseranteils und klare Kennzeichnung der Ausrichtung erleichtern die sortenreine Erfassung. Prozessabfälle können, abhängig vom Anteil der Fremdfasern, in definierten Quoten dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden.

Sicherheit und Handling

Beim Zuschneiden und Rillen können Filamente freigelegt werden. Schutzmaßnahmen wie geeignete Handschuhe, Absaugung an Stanzmaschinen und das Vermeiden scharfer Gratkanten reduzieren Haut- und Atemwegsreizungen. Werkzeugschneiden sind regelmäßig zu prüfen, um Fadenverhakungen zu vermeiden und eine saubere Schnittkante zu gewährleisten. Beim Endanwender unterstützen klare Hinweise zur Öffnung (z. B. Aufreißfäden, definierte Perforationen) ein sicheres Handling ohne unkontrolliertes Freilegen der Filamentlage.

Typische Fehlerbilder und Abhilfe

  • Delamination an Rillungen: Rillkanal anpassen, Klebstoffauftrag erhöhen, Gelegeversatz zur Rille vorsehen.
  • Fadenbruch an Stanzkonturen: Stanzmesserführung optimieren, Radien vergrößern, lokale Gelegeentlastung vorsehen.
  • Ungenügende Haftung: Oberflächenvorbehandlung verbessern, Viskosität/Offenzeit des Klebstoffs anpassen, Pressdruck erhöhen.
  • Kantenquetschung unter Last: MD-Anteil erhöhen, lokale Kantenverstärkung ergänzen, Linergrammatur überprüfen.
  • Feuchteempfindlichkeit: feuchtebeständige Klebstoffe einsetzen, klimakontrollierte Lagerung, geeignete Faserpolymere wählen.

Qualitätssicherung und Dokumentation

Für reproduzierbare Ergebnisse sind Prozessfenster (Klebstoffauftrag, Pressdruck, Trocknung) zu dokumentieren. Regelmäßige Stichprobenprüfungen (Haftungstest, Klimazyklus, Maßhaltigkeit) und eine klare Kennzeichnung der Fadenorientierung unterstützen eine konsistente Fertigung und erleichtern die Weiterverarbeitung. Ergänzend sind Prüfpläne mit Anlehnung an anwendungsnahe Belastungen (z. B. BCT nach Lagerung unter definierter Luftfeuchte, Vibrations- und Stoßtests) hilfreich, um spätere Transportschäden zu minimieren. Eine Rückverfolgbarkeit von Chargen (Gelegecharge, Klebstofflos, Prozessparameter) unterstützt die Ursachenanalyse und stabilisiert die Serienqualität.

Vor- und Nachteile von Filamentverstärkung

Die Vorteile der Filamentverstärkung liegen auf der Hand: Sie ermöglicht eine deutliche Erhöhung der Tragfähigkeit von Wellpappe und erweitert so das Einsatzspektrum des Materials deutlich. Wellpappe, die unter Einsatz der Filamentverstärkung produziert wurde, ist gleichzeitig stabil und flexibel. Darüber hinaus lassen sich kritische Bereiche zielgerichtet aussteifen, ohne die gesamte Konstruktion massiv zu verstärken.

  • Erhöhte Trag- und Stapelfähigkeit: Verbesserte ECT/BCT-Werte und geringere Kantenquetschung unter Last.
  • Gezielte Verstärkung: Lastpfadgerechte Ausrichtung der Fäden erlaubt materialeffiziente Konstruktionen.
  • Formstabilität bei Feuchte: Je nach Faser- und Klebstoffwahl verbesserte Performance in wechselnden Klimata.
  • Schutz empfindlicher Inhalte: Höhere Durchstoß- und Reißfestigkeit reduziert Transportschäden.
  • Designfreiheit: Lokale Verstärkung an Grifföffnungen, Rilllinien und Umreifungszonen ermöglicht funktionale Details ohne übermäßige Grammaturerhöhung.

Nicht zu verachten sind allerdings auch die Nachteile: Der Herstellungsprozess ist aufwendig und kostenintensiver als die Produktion nicht-verstärkter Wellpappe. Zudem kann es vorkommen, dass Filamente beim Öffnen der Verpackung freigesetzt werden - sie können bei Berührung zu Hautreizungen führen oder sogar die Atemwege belasten. Die Produktionskette erfordert zusätzliches Know-how, abgestimmte Klebstoffe und angepasste Werkzeuge.

  • Kosten und Komplexität: Zusätzliche Prozessschritte, Material- und Prüfaufwand.
  • Verarbeitung: Anpassungen bei Rillen, Stanzen und Falten notwendig; potenziell erhöhter Werkzeugverschleiß.
  • Entsorgung/Recycling: Fasergelege können Aufbereitungsprozesse beeinflussen; Sortenreinheit beachten.
  • Arbeitsschutz: Umgang mit Glasfilamenten erfordert Schutzmaßnahmen (z. B. Haut-/Atemschutz bei Bearbeitungsschritten).
  • Prozessfenster: Enge Toleranzen bei Klebstoffauftrag und Aushärtung; Qualitätsabweichungen wirken sich direkt auf ECT/BCT aus.

Qualitätssicherung und Dokumentation

Für reproduzierbare Ergebnisse sind Prozessfenster (Klebstoffauftrag, Pressdruck, Trocknung) zu dokumentieren. Regelmäßige Stichprobenprüfungen (Haftungstest, Klimazyklus, Maßhaltigkeit) und eine klare Kennzeichnung der Fadenorientierung unterstützen eine konsistente Fertigung und erleichtern die Weiterverarbeitung. Ergänzend wirken Schulungen zu Rill- und Stanzparametern, standardisierte Arbeitsanweisungen sowie Freigabekriterien (z. B. Mindest-Haftzugwerte, Grenzmuster für Kantenqualität) stabilisierend auf die Serienproduktion.

Zusammenfassung:

  • Die Filamentverstärkung ist ein Verfahren zur Stärkung von Materialien, darunter auch Wellpappe für Verpackungszwecke, durch das Einbringen von feinen Fasern oder Filamenten.
  • Durch die Nutzung der Filamentverstärkung wird die Widerstandsfähigkeit und Robustheit der Verpackungsprodukte erheblich gesteigert, was sie ideal für den sicheren Transport von Waren macht.
  • In dem Bereich der Verpackungsherstellung trägt die Filamentverstärkung zur Optimierung der Qualität und Haltbarkeit von Verpackungslösungen bei, insbesondere wenn es um die Bedürfnisse von Unternehmen geht.
  • Die Wahl geeigneter Filamente (z. B. Glas, Aramid, PET), deren Ausrichtung (MD/CD) sowie das Klebstoffsystem bestimmen Tragfähigkeit, Biege- und Durchstoßfestigkeit.
  • Prüfungen nach gängigen Methoden (z. B. ECT/BCT) und klimakonditionierte Tests stellen sicher, dass die angestrebten Leistungswerte im Einsatz erreicht werden.
  • Eine saubere Auslegung entlang der Lastpfade, die Berücksichtigung von Rill- und Stanzzonen sowie ein dokumentiertes Prozessfenster sind Schlüssel für reproduzierbare Ergebnisse.
  • Nachhaltigkeit, Recyclingfähigkeit und Arbeitsschutz sollten früh im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden, um die Gesamteffizienz der Verpackungslösung zu erhöhen.

Veröffentlicht am 20.05.2025
Letzte Überarbeitung am 02.01.2026 um 11:36 Uhr von Manuel Hofacker

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