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Wellstar-Packaging GmbH
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Wiederverwertbare Materialien
Wellpappe ist ein weit verbreitetes Material und wird häufig in der Verpackungsindustrie verwendet. Ihre Vorteile liegen in der hohen Stabilität und Flexibilität sowie der nachhaltigen Herstellung. Besonders attraktiv wird dieses Material durch die Möglichkeit der Wiederverwertung. Mit der Wiederverwertung und Wiederverwendung ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Umwelt und Unternehmen. Hinzu kommen das geringe Eigengewicht, die gute Schutzwirkung durch die Wellenstruktur und die Möglichkeit, Konstruktionen bedarfsgenau an Produkt, Transportweg und Lagerbedingungen anzupassen. Durch die überwiegend faserbasierte Zusammensetzung und etablierte Rücknahmesysteme lässt sich Wellpappe in hohem Maße im Kreis führen und unterstützt so eine ressourcenschonende Verpackungsgestaltung.
Aufgebaut aus einer oder mehreren gewellten Papierschichten (Wellenstoff) und glatten Deckenpapieren verbindet Wellpappe ein geringes Flächengewicht mit hoher Druck- und Stapelfestigkeit. Eigenschaften wie Kantenstauchwiderstand (ECT), Durchstoßfestigkeit und Dämpfungsvermögen lassen sich über Wellenart, Papierqualitäten und Grammaturen exakt an die Anwendung anpassen. Ergänzend werden in der Praxis weitere Kennwerte berücksichtigt, etwa BCT (Box Compression Test), RCT/CCT, Cobb-Wert (Feuchteaufnahme) sowie das Bruch- bzw. Berstverhalten. Je nach Wellenprofil (z. B. E-, B-, C-Welle oder Kombinationen wie BC/EB) lassen sich Polsterwirkung, Flächengewicht und Verarbeitbarkeit feinjustieren. Da der überwiegende Anteil der Faserstoffe aus Altpapier stammt, fügt sich das Material besonders gut in die Kreislaufwirtschaft ein, wobei sortenreine Erfassung und eine anforderungsgerechte Papiermischung die Qualität über mehrere Umläufe stabil halten.
Im industriellen Einsatz überzeugt Wellpappe durch einfache Weiterverarbeitung (Rillen, Stanzen, Kleben), gute Bedruckbarkeit sowie platzsparende Lager- und Transportfähigkeit als flacher Zuschnitt. Diese Kombination aus Funktionalität, Ressourceneffizienz und hoher Rückführbarkeit begründet ihre große Verbreitung in Versand, Handel und Produktion. Hinzu kommen effiziente Prozesse in der Konfektion, etwa automatisiertes Aufrichten, Falten und Verschließen, sowie die Möglichkeit, durch optimierte Zuschnittpläne Materialverluste zu reduzieren. Flache Anlieferung reduziert Transportraum, senkt Kosten entlang der Lieferkette und trägt gleichzeitig zu einer verbesserten Umweltbilanz bei.
Definition: Was versteht man unter wiederverwertbaren Materialien?
Unter wiederverwertbaren Materialien versteht man Materialien, die nach ihrer Nutzung in den Produktionskreislauf zurückgeführt und erneut verwendet werden können. Sie tragen dazu bei, Ressourcen zu sparen und Abfall zu reduzieren. In der Verpackungsherstellung sind sie daher von großer Bedeutung. Zu unterscheiden ist die stoffliche Verwertung (Recycling) von der Wiederverwendung (Mehrfachnutzung desselben Produkts) und der energetischen Verwertung. Darüber hinaus wird zwischen geschlossenen (Closed-Loop) und offenen (Open-Loop) Kreisläufen differenziert, je nachdem, ob das Material wieder zu gleichartigen Produkten wird oder in andere Anwendungen abfließt (Up- bzw. Downcycling).
Im Kontext der Kreislaufwirtschaft umfasst Wiederverwertung primär die stoffliche Verwertung (Recycling) zu gleich- oder höherwertigen Produkten. Abzugrenzen ist dies von der Wiederverwendung (Mehrfachnutzung desselben Produkts ohne Zerlegung) und der energetischen Verwertung. Relevante Unterscheidungen sind zudem Post-Consumer-Rezyklate (nach Nutzung im Markt) und Post-Industrial-Rezyklate (Produktionsreste aus der Fertigung). In der Praxis spielen zusätzlich Mindest- bzw. Zielquoten für den Rezyklateinsatz sowie Anforderungen an die Rezyklierbarkeit eine Rolle, die durch Normen und rechtliche Vorgaben flankiert werden.
Für faserbasierte Packstoffe wie Wellpappe bedeutet dies: Die Fasern werden nach Gebrauch gesammelt, sortiert, aufgeschlossen und als Sekundärrohstoff für neue Papiere (z. B. Testliner, Wellenstoff) eingesetzt. Ziel ist eine möglichst sortenreine Erfassung und ein Design, das die Rückführung ohne Qualitätsverluste unterstützt. Qualitäten werden häufig nach EN-643-Kategorien eingeteilt; bei bedruckten und verklebten Materialien ist ein geeignetes Stickies-Management essenziell. Deinking-Prozesse sind bei klassischen braunen Wellpappenpapieren meist nicht erforderlich, bei speziellen Bedruckungen jedoch optional.
Wiederverwertung von Wellpappe: Ein Prozess der Umwelt schont
Die Wiederverwertung von Wellpappe spielt eine wesentliche Rolle im Umweltschutz. Sie ermöglicht eine signifikante Reduzierung von Abfall und eine effiziente Nutzung von Ressourcen. Die Wellpappe wird in der Regel sortiert, gereinigt, zerkleinert und aufbereitet, bevor sie erneut in den Produktionsprozess eingeführt wird. Besonders durch das Recycling können hohe Mengen an Rohstoffen und Energie eingespart werden. Moderne Papierwerke arbeiten mit Kreislaufführungen beim Prozesswasser, optimierten Sieb- und Reinigungssystemen und einer präzisen Stoffaufbereitung, um gleichbleibende Papiereigenschaften und hohe Ausbeuten zu erreichen.
Durch den geschlossenen Faserzyklus werden Primärfasern geschont und Emissionen entlang der Wertschöpfungskette reduziert. Eine hohe Rücklaufquote aus Gewerbe und Haushalten, etablierte Sammelsysteme und standardisierte Qualitätsklassen für Altpapier tragen zu stabilen Materialströmen bei. Dies stärkt Versorgungssicherheit und Planbarkeit. Gleichzeitig werden Volatilitäten am Rohstoffmarkt abgefedert, und Unternehmen können ihre Materialbedarfe verlässlicher prognostizieren und abdecken.
Erfassung und Sortierung
- Sammlung: Getrennte Erfassung von Kartonagen und sonstigen Papierfraktionen ermöglicht eine saubere Ausgangsbasis für die Aufbereitung.
- Sortierung: Trennung nach Qualitäten; Entfernen von Störstoffen wie Folien, Metallklammern oder Verbundmaterialien.
- Ballierung & Logistik: Verdichtung zu Ballen reduziert Transportvolumen und verbessert die Wirtschaftlichkeit der Rückführung.
- Rücknahmesysteme: Vertraglich geregelte Abholrhythmen und geeignete Sammelbehälter sichern kontinuierliche Qualitäten und Mengen.
- Dokumentation: Wiegescheine und Qualitätsprotokolle vereinfachen Nachverfolgbarkeit, Qualitätssicherung und Abrechnung.
Aufbereitung im Papierwerk
- Aufschluss (Pulpern): Die Fasern werden in Wasser dispergiert; grobe Fremdstoffe werden mechanisch ausgeschleust.
- Siebung und Reinigung: Feine Siebe und Zentrifugalreiniger entfernen Partikel, Klebstoffe und Druckfarbrückstände.
- Stoffaufbereitung: Einstellung von Faserlänge, Feuchte und Festigkeit durch Fraktionierung, Mischungen mit Frischfasern (falls erforderlich) und Additive.
- Stickies-Management: Maßnahmen zur Reduzierung klebriger Verunreinigungen (z. B. Klebstoffpartikel) stabilisieren Prozess und Papieroberfläche.
Herstellung neuer Papiere und Produkte
Aus dem aufbereiteten Faserstoff entstehen Deckenpapiere (z. B. Testliner) und Wellenpapiere (Fluting), die zu neuen Wellpappformaten verarbeitet werden. Die weitere Konfektion umfasst Rillen, Stanzen, Kleben und ggf. Bedrucken. Auf diese Weise schließt sich der Kreislauf vom gebrauchten Karton zum neuen Verpackungszuschnitt. Stärkehaltige Klebstoffe, optimierte Bahnlauf- und Trocknungsparameter sowie eine der Anwendung entsprechende Leimung tragen zu stabilen Eigenschaften und reproduzierbarer Qualität bei.
Ökologische und funktionale Aspekte
- Ressourcenschonung: Sekundärfasern senken den Bedarf an Holzrohstoffen und Prozessenergie im Vergleich zu reinem Primärfaser-Einsatz.
- Abfallvermeidung: Durch stoffliche Verwertung werden Deponierung und Verbrennung reduziert.
- Qualitätserhalt: Fasern lassen sich mehrere Kreisläufe nutzen; mit jeder Runde verkürzen sie sich jedoch etwas, weshalb sorgfältige Sortierung und Prozessführung wichtig sind.
- Wasser- und Chemikalieneinsatz: Geschlossene Kreisläufe und gezielte Additivierung verbessern Ökobilanz und Prozessstabilität.
- Planbarkeit: Standardisierte Qualitäten und etablierte Rücknahmestrukturen unterstützen konstante Lieferfähigkeit.
Die Rolle der Wiederverwertung in der Verpackungsindustrie
In der Verpackungsindustrie spielen wiederverwertbare Materialien eine tragende Rolle. Sie reduzieren nicht nur den Abfall und schonen die Ressourcen, sondern tragen auch zur Wirtschaftlichkeit und zum Image der Unternehmen bei. Firmen, die Verpackungen aus wiederverwertbaren Materialien verwenden, signalisieren damit Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Diese Werte werden von den Verbrauchern geschätzt und können somit zu einer positiven Unternehmenswahrnehmung beitragen. Rechtliche Rahmenbedingungen und Normen fördern die Entwicklung recyclingfähiger Lösungen und den Einsatz hochwertiger Rezyklate.
Darüber hinaus beeinflusst Wiederverwertung die Produktentwicklung: Design for Recycling setzt auf Monomaterialien, lösbare Verbindungen, reduzierte Beschichtungen und klare Kennzeichnungen. So lassen sich Sammel- und Sortierprozesse vereinfachen und der Rezyklateinsatz erhöhen. Auch logistische Gesichtspunkte – etwa optimierte Packungsgrößen, passgenaue Füllgrade und stapelstabile Konstruktionen – tragen dazu bei, Materialien effizient einzusetzen und Transportraum besser zu nutzen. Datenbasierte Optimierungen bei Palettierung, Umverpackungen und Umreifungen unterstützen zusätzlich die Materialeffizienz und minimieren Transportschäden.
Für standardisierte Anwendungen und schnelle Projekte sind Referenzformate hilfreich. Eine umfangreiche Auswahl an sofort verfügbaren Verpackungen ab Lager kann Planungs- und Beschaffungsprozesse vereinfachen, ohne den Grundsatz der Wiederverwertung zu verlassen.
Vor- und Nachteile von wiederverwertbaren Materialien
Der Einsatz von wiederverwertbaren Materialien bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Zu den Vorteilen gehört die Schonung der Umwelt durch die Reduzierung von Abfall und den sparsamen Umgang mit Ressourcen. Zudem kann die Wiederverwendung von Materialien Kosten sparen und positiv zur Corporate Social Responsibility beitragen. Nachteile können sich in Form von zusätzlichem Aufwand bei der Sammlung und Aufbereitung der Materialien ergeben. Des Weiteren können die Materialien nach mehrmaliger Verwendung an Qualität einbüßen. Dennoch überwiegen in der Regel die Vorteile, weshalb der Einsatz von recycelten und wiederverwertbaren Materialien in der Verpackungsindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Eine klare Abstimmung zwischen Produktanforderungen, Materialauswahl und Recyclingfähigkeit ist dafür maßgeblich.
Vorteile
- Ressourceneffizienz: Sekundärrohstoffe verringern den Einsatz von Primärfasern und Prozessenergie.
- Klimarelevanz: Geschlossene Materialkreisläufe reduzieren Emissionen entlang der Wertschöpfung.
- Kosteneffekte: Geringere Entsorgungsaufwände und stabilere Versorgung durch etablierte Rücknahmesysteme.
- Prozesssicherheit: Standardisierte Qualitäten und bewährte Recyclingpfade erleichtern Planung und Qualitätssicherung.
- Anpassungsfähigkeit: Unterschiedliche Wellenarten und Papiermischungen ermöglichen passgenaue Lösungen für Schutz-, Transport- und Präsentationsaufgaben.
Herausforderungen
- Qualitätsstreuung: Faserlängen und Reinheit variieren; dies erfordert sorgfältige Sortierung und Prozessführung.
- Materialgrenzen: Nach mehreren Umläufen sinkt die Faserlänge; gelegentlich ist eine Beimischung von Frischfasern sinnvoll.
- Technische Anforderungen: Bestimmte Anwendungen (z. B. mit hohen Feuchte- oder Hygieneanforderungen) stellen erhöhte Ansprüche an Material und Barrieren.
- Aufwand in der Rückführung: Sammlung, Sortierung und Logistik müssen zuverlässig organisiert und dokumentiert werden.
- Störstoffe: Verbunde, folienbeschichtete Flächen und schwer ablösbare Etiketten erschweren die Aufbereitung und sollten minimiert werden.
Typische Wellenarten, Bauarten und Prüfgrößen
Wellenarten und Kombinationen
Wellpappe steht in feinen (E), mittleren (B) und groben Profilen (C) sowie als Doppel- oder Tripelwelle (z. B. EB, BC) zur Verfügung. Feine Wellen bieten gute Druckbilder und geringe Aufbauhöhe, mittlere und grobe Wellen erhöhen die Dämpfung und Stapelfestigkeit. Durch Kombinationen lassen sich Druckbild, Flächengewicht, Polsterverhalten und Kantenstauchwiderstand zielgerichtet ausbalancieren. Gängige Bauarten (z. B. 0201-Faltkarton) decken viele Standardanforderungen ab; spezielle Stanzzuschnitte ermöglichen passgenaue Formteile und Einlagen.
Relevante Prüfwerte
- ECT/BCT: Kanten- und Kistenstauchwiderstand für Stapel- und Transportlasten.
- RCT/CCT: Widerstände des Papiers gegenüber Druckbeanspruchung in Rollen- bzw. Querrichtung.
- Berst- und Durchstoßfestigkeit: Widerstand gegenüber punktuellen Belastungen und Schlagbeanspruchung.
- Cobb/Feuchte: Wasseraufnahme und Feuchteempfindlichkeit als Grundlage für Barriere- und Lagerentscheidungen.
- Grammaturen und Schichtaufbau: Deckenpapiere und Wellenstoff in abgestimmter Kombination für Zielwerte und Wirtschaftlichkeit.
Design for Recycling bei Wellpappe
Material- und Druckgestaltung
Recyclinggerechtes Design umfasst Monomaterialien, möglichst reduzierte Beschichtungen, wasserlösliche bzw. repulpbare Klebstoffe und deinkbare Druckfarben. Vollflächige Laminierungen und nicht trennbare Verbunde sollten vermieden oder so gewählt werden, dass sie die Wiederaufbereitung nicht beeinträchtigen. Ablösbare Etiketten und klar platzierte Informationsfelder erleichtern Sortierung und Qualitätskontrolle.
Kennzeichnung und Sortierbarkeit
Klare Entsorgungshinweise, eindeutige Materialkennzeichnungen und gut lesbare Piktogramme unterstützen eine sortenreine Erfassung. Bei Mehrkomponenten-Verpackungen erleichtern lösbare Verbindungen (z. B. Steck- statt Klebeverbindungen) das Trennen von Funktionselementen und sichern die Rückführbarkeit der faserbasierten Anteile.
Praxisbeispiele und Anwendungen
Wellpappe wird in Versand und E-Commerce für außenlastfähige Versandkartons, in Handel und Lebensmittelbereich für regalfähige Trays und Umverpackungen sowie in Technikbranchen für passgenaue Polstereinsätze genutzt. Ergänzend kommen Zuschnitte, Zwischenlagen und Palettencontainer zum Einsatz. In sensiblen Anwendungen sind besondere Anforderungen an Feuchtebeständigkeit, Hygiene oder Barrierewirkung zu berücksichtigen; hierfür stehen anwendungsgerechte Papierqualitäten und recyclingfreundliche Beschichtungsoptionen zur Verfügung.
Feuchteeinfluss und Barrieren
Feuchte beeinflusst Faserverbund und Festigkeiten deutlich. Lager- und Transportbedingungen sollten daher auf einen geeigneten Klimabereich ausgelegt werden. Wo erforderlich, können angepasste Leimungen, wasserbasierte Barrieren oder spritzwasserbeständige Papiere eingesetzt werden. Ziel ist ein wirksamer Schutz bei gleichzeitiger Repulpierbarkeit, um die Wiederverwertung nicht einzuschränken.
Lebenszyklus und Kreislauffähigkeit
Fasern durchlaufen mehrere Nutzungszyklen, bevor sie zu kurz oder beschädigt sind. Eine sorgfältige Sortierung und Prozessführung verlängert die Nutzungsdauer der Fasern und unterstützt konstante Qualitäten. Durch die Kombination aus materialeffizientem Design, geeigneten Papiermischungen und stabilen Rücknahmeprozessen bleibt der Stoffkreislauf leistungsfähig und wirtschaftlich.
Zusammenfassung:
- Wiederverwertbare Materialien sind Ressourcen, die nach ihrer ersten Nutzung erneut verwendet werden können, wie zum Beispiel Wellpappe, die in vielen Unternehmen für Verpackungen eingesetzt wird.
- Durch die Wiederverwendung von Materialien wie Wellpappe können Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
- Die Schonung von Ressourcen durch den Einsatz wiederverwertbarer Materialien kann auch zu erheblichen Kosteneinsparungen führen, insbesondere wenn es um Verpackungsmaterialien geht.
- Ein konsequent gestalteter Recyclingkreislauf – von der sortenreinen Erfassung über die Aufbereitung bis zur erneuten Nutzung – verbessert Qualität, Versorgungssicherheit und Umweltbilanz.
- Designgrundsätze wie Monomaterialien, reduzierte Beschichtungen und klare Kennzeichnungen erleichtern die Rückführung und erhöhen den Rezyklatanteil in neuen Anwendungen.
- Eine klare Abgrenzung zwischen stofflicher Verwertung, Wiederverwendung und energetischer Verwertung schafft Transparenz in der Bewertung von Verpackungslösungen.
- Durch optimierte Logistik, geeignete Papierqualitäten und saubere Erfassung lassen sich Quoten und Qualität der Wiederverwertung weiter steigern.
Veröffentlicht am 30.04.2025
Letzte Überarbeitung am 29.12.2025 um 09:56 Uhr von Sebastian Würth