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Frame-Seal-Verpackung
In der Welt der Verpackungen nimmt die Frame-Seal-Verpackung, auch als Frame-Seal-Verfahren bekannt, eine wichtige Position ein – insbesondere im Bereich der Wellpappe. Ihrer Bedeutung liegen nicht nur ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit zugrunde, sondern auch ihre überzeugende Logistik- und Umweltperformance, die sie zu einer tragenden Säule in der Verpackungsindustrie machen. Darüber hinaus unterstützt die umlaufende Randversiegelung eine standardisierte Verarbeitung in automatisierten Linien, reduziert die Varianz bei Formaten und erleichtert konsistente Qualität über verschiedene Produktionsstandorte hinweg. Für Anwendungen mit erhöhtem Hygieneanspruch oder definiertem Manipulationsschutz bietet die Technologie einen klaren, reproduzierbaren Funktionsnachweis.
Als technisch ausgereifte Lösung verbindet die Frame-Seal-Verpackung formschlüssige Fixierung mit einer umlaufenden Siegelnaht. Dadurch entsteht ein definierter Schutzraum, der sowohl mechanische Einflüsse als auch Verunreinigungen reduziert. In automatisierten Prozessen sorgt die reproduzierbare Siegelqualität für Prozesssicherheit, Nachverfolgbarkeit und eine verlässliche Handhabung über die gesamte Lieferkette hinweg. Inline-Monitoring, abgestimmte Temperaturprofile und dokumentierte Prozessfenster erleichtern die Validierung und sichern eine stabile Produktqualität – auch bei wechselnden Losgrößen und Materialchargen.
Definition: Was versteht man unter Frame-Seal-Verpackung?
Das Grundprinzip der Frame-Seal-Technik basiert darauf, eine effiziente und sichere Versiegelung von Verpackungen zu gewährleisten. Dabei wird durch die spezielle Versiegelungstechnik, bei dem ein gegabelter Heißversiegelungsrahmen zum Einsatz kommt, die Verpackung an den Rändern mithilfe von Wärme und Druck versiegelt. Aus diesem Grund wird sie auch als Frame-Seal-Verpackung bezeichnet. Ihre Verwendung findet vor allem in der Lebensmittelindustrie und bei Non-Food-Artikeln Anwendung. Typische Ausführungen kombinieren eine formstabile Trägerlage mit einer Decklage, die als Funktionsschicht die Siegel- und gegebenenfalls Barrierewirkung übernimmt.
Technisch betrachtet entsteht eine umlaufende Siegelnaht, die Decklage und Trägerlage im Randbereich verbindet. Die Siegelung erfolgt typischerweise unter definierten Parametern (Temperatur, Druck, Siegelzeit, ggf. Kühlzeit) und mit geeigneten Siegelschichten oder Lacken. Je nach Packgut kann die Naht hermetisch ausgeführt oder gezielt peelbar gestaltet werden, um ein kontrolliertes Öffnen zu ermöglichen. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, Toleranzen der Zuschnitte auszugleichen und eine gleichmäßige Kraft- und Wärmeeinbringung sicherzustellen. Wichtige Kenngrößen sind dabei die Siegelstarttemperatur, das Hot-Tack-Verhalten und die erreichbare Peelfestigkeit, die über die Rezeptur der Siegelschicht sowie die Prozessführung definiert werden. Optional lassen sich Aufreißlaschen, Perforationen oder Sichtfenster integrieren, ohne die Funktionsfähigkeit der Randnaht zu beeinträchtigen.
In der Umsetzung mit Wellpappe dient die faserbasierte Trägerlage als formstabile Basis. Folien, Kaschiermaterialien oder beschichtete Papiere übernehmen die Siegel- und gegebenenfalls Barrierefunktion, ohne die Recyclingfähigkeit der Gesamtkonstruktion unnötig einzuschränken. Je nach Anforderung kommen E-, B- oder EB-Wellen zum Einsatz, um ein gutes Verhältnis aus Flächenpressung, Stapelstabilität und Planlage zu erreichen. Sorgfältig abgestimmte Grammaturen und Klebstoffsysteme stellen sicher, dass die Wärme im Randbereich zielgerichtet wirkt und die Pappe ihre Form behält.
Herstellungsprozess einer Frame-Seal-Verpackung
Der Produktionsprozess der Frame-Seal-Verpackungen unterteilt sich in drei essenzielle Schritte. Zunächst wird das Produkt in die Rohform aus Wellpappe gelegt. Anschließend erfolgt die Versiegelung der Verpackung mittels eines Heißversiegelungsrahmens. Dieser wird auf die Ränder der Verpackung gepresst und erzeugt durch Wärme und Druck eine Versiegelung. Dies gewährleistet einen sicheren, dichten Verschluss. Im letzten Schritt wird die Verpackung ggf. bedruckt und ist somit versandfertig. Ergänzend können Codierungen, variable Daten und Prüfinformationen aufgebracht werden, um Rückverfolgbarkeit und Wareneingangskontrollen zu unterstützen.
In der Praxis ist der Ablauf häufig feiner strukturiert:
- Zuführung und Ausrichtung: Zuschnitte und Decklagen (z. B. Folie oder kaschiertes Papier) werden lagegenau positioniert; das Packgut wird formschlüssig eingelegt oder fixiert. Registerregelungen und sensorgestützte Positionierungen sichern die Wiederholgenauigkeit.
- Vorkonditionierung: Optionales Vorwärmen der Siegelzone zur Stabilisierung der Prozessfenster, Reduktion von Feuchtigkeitseinflüssen und Minimierung von Eigenspannungen. Dies verkürzt Anfahrzeiten und reduziert Ausschuss.
- Siegeln mit Rahmenwerkzeug: Der Heißsiegelrahmen überträgt Wärme und Druck auf den Randbereich; Dwell-Time und Anpresskraft sichern die Nahtbildung. Zonenweise Temperaturregelung und PTFE-/Silikonbeschichtungen verbessern das Ablöseverhalten am Werkzeug.
- Kühlen und Entformen: Die Naht stabilisiert aus; ein kurzer Kühlimpuls verhindert Verzug oder Markierungen. Die kontrollierte Entnahme bewahrt Kanten und Sichtflächen.
- Nachbearbeitung: Beschnitt, Kennzeichnung und ggf. Druckbilder; optional Prüfmarken für die Qualitätssicherung. Bei Bedarf werden Öffnungshilfen oder Perforationen eingebracht.
- Qualitätsprüfung: Sichtkontrolle der Naht, Dichtigkeits- und Peeltests, Maßhaltigkeits- und Ebenheitsprüfungen. Prozessdaten werden dokumentiert, um Trendanalysen und Freigaben zu unterstützen.
Dimensionierung und Toleranzen
Die Auslegung von Nahtbreite, Siegelgeometrie, Materialstärke und Eckradien beeinflusst Reißfestigkeit, Dichtigkeit und Öffnungsverhalten. Für eine prozesssichere Fertigung sind definierte Zuschnitt- und Werkzeugtoleranzen sowie eine stabile Materialfeuchte wesentlich. Weiterführende Hinweise zu praxisgerechten Abmessungen in Entwicklung und Fertigung unterstützen die abgestimmte Konstruktion. In der Praxis haben sich Nahtbreiten von wenigen Millimetern (z. B. 3–8 mm) bewährt; ausreichend große Eckradien reduzieren Spannungsspitzen. Eine konstante Umgebungsbedingung mit moderater relativer Luftfeuchte verbessert Planlage und Maßhaltigkeit der Wellpappe.
Branchen, die Frame-Seal-Verpackungen nutzen
Das Anwendungsspektrum von Frame-Seal-Verpackungen ist breit gefächert. Sie erfreuen sich insbesondere in der Lebensmittelbranche großer Beliebtheit, da sie eine effektive Lösung zur Vermeidung von Keimen und Schadstoffen bieten. Aber auch in Branchen wie der Pharmazie oder der Elektronikindustrie kommen Frame-Seal-Verpackungen zum Einsatz. Im Allgemeinen sind sie überall dort präsent, wo es auf einen sicheren, hygienischen und stabilen Transport ankommt. Ergänzend finden sich Einsatzfälle in der Kosmetik, bei Laborbedarfen, in der Medizintechnik und im technischen Handel, wenn definierte Öffnungskräfte und manipulationssichere Erstöffnungen gefordert sind.
Typische Beispiele umfassen frische oder empfindliche Nahrungsmittel, sensible Komponenten, sterile oder keimarme Anwendungen, kosmetische Produkte sowie Kleinserien technischer Bauteile. In Kombination mit Inlays, Polsterelementen oder Fixiersystemen lassen sich stoßempfindliche Güter lage- und transportsicher fixieren, ohne aufwändige Sekundärverpackungen zu benötigen. Zudem unterstützt die umlaufende Randnaht ein manipulationssicheres Erstöffnen. Für Display- und POS-Anwendungen ermöglicht die glatte Decklage eine gute Präsentation und eindeutige Kennzeichnung.
Besondere Anforderungen nach Einsatzgebiet
- Lebensmittel: Konforme Materialien, definierte Migrationseigenschaften und saubere Siegelkanten. Temperatur- und Zeitfenster werden so gewählt, dass Produktqualität und Sensorik erhalten bleiben; Kühlkette und Hygienezonen sind in den Prozess zu integrieren.
- Pharma/Healthcare: Validierbare Prozesse, reproduzierbare Peelkräfte, dokumentierte Prozessparameter. Chargenrückverfolgung, eindeutige Kennzeichnung und kontinuierliche Prüfungen (z. B. Dichtigkeits- und Sterilbarrieretests) sind üblich.
- Elektronik: Optionale ESD-gerechte Materialien, partikelarme Verarbeitung, staubarme Fertigung. Eine kontrollierte Erdung und emissionsarme Prozesse vermeiden Beeinträchtigungen sensibler Baugruppen.
- Kosmetik/Non-Food: Hochwertige Optik, planliegende Oberflächen für Etikettierung und Druck. Kratzfeste Oberflächen und klare Sichtfenster unterstützen die Produktpräsentation.
Vor- und Nachteile von Frame-Seal-Verpackung
Frame-Seal-Verpackungen überzeugen in erster Linie durch ihre hohe Stabilität und optimalen Hygienebedingungen. Dadurch sind sie ideal für den Versand von empfindlichen Produkten geeignet. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Handhabung. Allerdings sind sie in der Anschaffung teurer als klassische Verpackungen. Außerdem sind sie nicht für jedes Produkt geeignet, da ihre Größe und Form nicht veränderbar ist. In der Abwägung zwischen Werkzeugkosten, Prozesssicherheit und Funktionsmehrwert empfiehlt sich eine frühzeitige Einbindung von Entwicklung und Qualitätssicherung.
- Vorteile: Definierte Siegelnaht mit hoher Kantenstabilität, gutes Staub- und Spritzwasserschutz-Niveau, reproduzierbare Prozessführung, klare Manipulationsanzeige, gute Präsentationseigenschaften und stapelstabile Flächen. Die Randnaht ermöglicht zudem ein gezieltes Öffnungsverhalten und schützt den Inhalt vor unbeabsichtigtem Verschieben.
- Nachteile: Werkzeugspezifische Geometrien mit begrenzter Flexibilität, erhöhter Einrichtaufwand bei Formatwechseln, mögliche Einschränkungen bei hitzeempfindlichen Gütern, zusätzlicher Energiebedarf fürs Heißsiegeln. Bei sehr komplexen Konturen können mehrstufige Prozesse erforderlich sein.
- Wirtschaftliche Aspekte: Vorteilhaft bei mittleren bis großen Losgrößen; in Kleinserien können Werkzeug- und Rüstkosten stärker ins Gewicht fallen. Ein robustes Erstbemusterungs- und Freigabekonzept reduziert Anlaufverluste und steigert die Gesamteffizienz.
- Technische Grenzen: Sehr große Formate oder stark dreidimensionale Konturen erfordern angepasste Werkzeugkonzepte und eventuell mehrstufige Prozesse. Materialverbunde mit niedriger Wärmeformbeständigkeit begrenzen das verfügbare Prozessfenster.
Qualitätssicherung und Prüfmethoden
Zur Absicherung der Funktionsfähigkeit werden Siegelnahtfestigkeit (Peel/Burst), Nahtkontinuität und Dichtigkeit geprüft. Ergänzend kommen Stichprobenkontrollen der Materialfeuchte, Ebenheit der Wellpappenlage, Oberflächenenergie der Siegelpartner sowie visuelle Prüfungen auf Einschlüsse oder Unregelmäßigkeiten zum Einsatz. Eine dokumentierte Parametrisierung (Temperatur, Druck, Zeit) erleichtert Audits und Wiederholbarkeit. Weitere Methoden umfassen Unterwasser-Bubble-Tests, Druck-/Vakuumprüfungen, Klimakammertests zur Beurteilung des Öffnungs- und Dichtungsverhaltens sowie kamerabasierte Inline-Überwachung der Nahtgeometrie und der Kantenqualität.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Frame-Seal-Verpackungen trotz ihrer Nachteile eine wichtige Rolle in der Verpackungsbranche spielen. Ihre einzigartigen Eigenschaften machen sie zu einer unschätzbaren Ressource in vielen verschiedenen Industrien. Sie stehen für Fortschritt und Effizienz und haben daher ihren festen Platz in der Welt der Wellpappe. Praxisbewährte Prozessfenster, klare Prüfmerkmale und eine passende Materialauswahl sorgen dafür, dass Funktion und Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.
Insbesondere die Kombination aus formstabiler Trägerlage und umlaufender Siegelnaht eröffnet konstruktive Freiheiten: Sichtfenster, definierte Aufreißzonen, bedruckte Decklagen oder integrierte Codierungen lassen sich funktional verbinden. Richtig ausgelegt, unterstützen sie materialeffiziente Lösungen, reduzieren Beschädigungen auf dem Transportweg und erleichtern standardisierte Abläufe in Kommissionierung, Lagerung und Versand. In der Praxis bewährt sich zudem die Möglichkeit, durch modulare Werkzeugsätze unterschiedliche Formate bei konstantem Anlagenlayout zu fertigen.
Materialien und Barrierekonzepte
Für die Decklage werden häufig thermoplastische Folien, beschichtete Papiere oder Lacke mit definierter Siegelschicht eingesetzt. Je nach Anwendung lassen sich Feuchte-, Fett- oder Aromabarrieren integrieren, ohne die Trennbarkeit der Materialien zu verkomplizieren. Monomaterial-orientierte Konzepte reduzieren Materialmix und unterstützen die Wiederaufbereitung. Additive für verbesserte Heißsiegelleistung, Anti-Blocking-Eigenschaften oder erhöhte Oberflächenenergie können das Prozessfenster erweitern und die Nahtqualität stabilisieren.
Maschinen- und Werkzeugtechnik
Rahmenwerkzeuge verteilen Druck und Wärme gleichmäßig über die Randkontur. Segmentierte Heizkreise, präzise Temperaturregelungen und verschleißarme Beschichtungen verbessern Standzeit und Prozessstabilität. Eine reproduzierbare Anpressbewegung mit definierter Dwell-Time und ein gezielter Kühlimpuls nach dem Siegeln minimieren Verzüge. Wartungsfreundliche Konzepte und klare Rüstabläufe senken Stillstandzeiten bei Formatwechseln.
Vergleich mit verwandten Verfahren
Im Vergleich zu Blister-, Skin- oder Schrumpfverpackungen bietet die Frame-Seal-Verpackung eine definierte Randversiegelung mit guter Planlage und klarer Öffnungscharakteristik. Während Blisterlösungen häufig harte Konturen und höhere Formwerkzeugkosten erfordern, fokussiert das Frame-Seal-Verfahren die umlaufende Naht und den Schutzraum über dem Produkt. Gegenüber Shrink-Verpackungen vermeidet die Rahmenversiegelung unkontrolliertes Schrumpfen an Kanten und erhält eine gleichmäßige Flächenstabilität der Trägerlage.
Nachhaltigkeit und Recycling
Die Kombination aus faserbasiertem Träger und gezielt eingesetzter Decklage ermöglicht materialeffiziente Konstruktionen mit reduziertem Ressourceneinsatz. Wo möglich, werden trennfreundliche Verbunde oder sortenreine Lösungen gewählt. Eine gute Planlage und definierte Nahtgeometrie erleichtern die Entleerung und anschließende stoffliche Verwertung. Durch optimierte Nahtbreiten und anforderungsgerechte Barrieren lässt sich die Materialmenge weiter senken, ohne die Schutzfunktion zu beeinträchtigen.
Typische Fehlerbilder und Abhilfe
- Unvollständige Naht: Ursache häufig zu geringe Temperatur, zu kurze Dwell-Time oder unzureichender Druck; Abhilfe durch Anpassung des Prozessfensters und Prüfung der Werkzeugplanheit.
- Überversiegelung/Verzug: Zu hohe Temperatur oder zu lange Verweilzeit; Kühlimpuls erhöhen, Temperatur zonenweise absenken, Materialstärken prüfen.
- Einschlüsse/Partikel: Unzureichende Sauberkeit der Siegelzone; Reinigungsintervalle verkürzen, Abdeckungen und Absaugungen optimieren.
- Uneinheitliche Peelkräfte: Schwankende Materialfeuchte, variierende Oberflächenenergie oder inhomogener Druck; Konditionierung stabilisieren, Oberflächen prüfen, Andruck kalibrieren.
Logistik, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
Planliegende Oberflächen und klare Kanten erleichtern Etikettierung, Direktdruck und Codierung. Standardisierte Kennzeichen (z. B. Barcodes oder Data-Matrix) unterstützen Wareneingang, Kommissionierung und Bestandsführung. Für den Transport ergeben sich Vorteile bei der Stapelbarkeit sowie beim Schutz vor Staub und Spritzwasser; die definierte Randnaht kann als Erstöffnungsnachweis dienen.
Zusammenfassung:
- Frame-Seal-Verpackungen sind eine innovative Lösung für Unternehmen, die besonderen Wert auf robusteren Schutz ihrer Produkte legen. Sie bestehen oft aus hochwertiger Wellpappe, die eine erhöhte Sicherheit bietet. Die umlaufende Naht stabilisiert die Kontur und schützt den Inhalt zuverlässig.
- Diese Art von Verpackung zeichnet sich durch ihre einzigartige Dichtungsstruktur aus, die eine hermetische Abdichtung gewährleistet. Dadurch wird der Inhalt vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Staub und Schmutz geschützt. Je nach Auslegung sind peelbare oder hermetische Varianten realisierbar.
- Im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen bieten Frame-Seal-Verpackungen eine verbesserte Stapelbarkeit. Durch ihre stabile Konstruktion machen sie die Lagerung und den Transport von Waren effizienter und kostengünstiger. Die definierte Öffnungslinie erleichtert zudem das Handling am Zielort.
- Das Verfahren ist prozesssicher skalierbar: definierte Parameter, validierbare Siegelqualität und klare Prüfmerkmale unterstützen reproduzierbare Ergebnisse. Dokumentierte Prozessdaten erleichtern Freigaben und Audits.
- Einsatzgebiete reichen von Lebensmitteln über Pharma bis Elektronik; Auslegung und Materialwahl richten sich strikt nach dem jeweiligen Anforderungsprofil. Sichtfenster, Aufreißzonen und Codierungen lassen sich gezielt integrieren.
- Saubere Dimensionierung von Nahtbreite, Eckradien und Materialstärken sowie stabile Umgebungsbedingungen sind grundlegend für Qualität, Dichtigkeit und ein kontrolliertes Öffnungsverhalten.
- Nachhaltige Konstruktionen setzen auf materialeffiziente Designs, trennfreundliche Verbunde und kreislauffähige Trägerlagen, um Funktion und Verwertbarkeit zu verbinden.
Veröffentlicht am 15.05.2025
Letzte Überarbeitung am 27.11.2025 um 14:08 Uhr von Manuel Hofacker