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Leuchtreklameverpackung

Für die Welt der Verpackungen aus Wellpappe hat das Thema Leuchtreklameverpackung eine bedeutende Rolle. Die Kombination aus stoßsicherem Transportschutz, materialschonender Fixierung und klarer Kennzeichnung stellt sicher, dass empfindliche Leuchtkörper, Schriftzüge und Lichtkästen unversehrt am Einsatzort eintreffen. Durch konstruktive Lösungen, die auf das jeweilige Risiko- und Belastungsprofil zugeschnitten sind, wird eine hohe Transportstabilität über Lagerung, Kommissionierung und Versand hinweg erreicht. Ergänzend spielen eine stimmige Palettierung, definierte Lastpfade in der Außenhülle sowie ein gut dokumentiertes Verpackungskonzept eine zentrale Rolle, um Schäden durch Sturz, Vibration und Stapeldruck zu minimieren. Auch ergonomische Aspekte wie griffsichere Öffnungen und eine verständliche Packanweisung tragen zur sicheren Handhabung entlang der gesamten Lieferkette bei.

Leuchtreklamen bestehen häufig aus Komponenten wie Acrylglas, Aluminiumprofilen, Glas, LED- oder Neon-Elementen sowie Netzteilen. Daraus ergeben sich spezifische Anforderungen an die konstruktive Auslegung der Umverpackung aus Wellpappe, etwa punktfreie Auflageflächen, Kanten- und Flächenschutz, Biegebeständigkeit in Längsrichtung sowie eine zuverlässige Fixierung sensibler Bauteile und Oberflächen. Hinzu kommen Anforderungen an Toleranzen und Passmaße, um Reibung und Abrieb an Sichtflächen zu vermeiden. Bei elektronischen Komponenten sind zudem ESD- oder antistatische Maßnahmen zu berücksichtigen, während für langformatige Schriftzüge die Durchbiegung zu begrenzen und die Kräfte gezielt in verstärkte Kantenbereiche abzuleiten sind.

Definition: Was versteht man unter Leuchtreklameverpackung?

Der Begriff Leuchtreklameverpackung bezieht sich auf Wellpapp-Verpackungen, die speziell gestaltet sind, um Leuchtreklamen während Transport, Umschlag und Lagerung sicher zu halten. Sie zeichnen sich durch robuste Verarbeitung, präzise Abmessungen und eine auf das Produkt abgestimmte Innenausstattung aus, damit das verpackte Leuchtreklame-Produkt unbeschädigt bleibt. Typische Merkmale sind eine passgenaue Geometrie, definierte Lastpfade, stoßdämpfende Zonen sowie Oberflächen, die empfindliche Sichtteile vor Abrieb und Kratzern schützen. Als Systemlösung umfasst sie Außenverpackung, Innenpolster, Fixier-Elemente, Verschlüsse und Kennzeichnungen, die zusammen eine reproduzierbare Schutzfunktion gewährleisten.

  • Zweck: Schutz von Leuchtkästen, Einzelbuchstaben, Profilbuchstaben, LED-Displays und ähnlichen Baugruppen gegen Stöße, Vibration, Druck- und Biegekräfte sowie Einflüsse aus Lagerung und Umschlag.
  • Aufbau: Außenhülle aus ein-, zwei- oder dreiwelliger Wellpappe mit produktspezifischen Einlagen, Polstern und Fixier-Elementen; optional ergänzt um Trennlagen, Ecken- und Kantenschutz sowie Feuchtebarrieren.
  • Funktion: Sicheres Führen und Fixieren des Produkts im Innenraum, Vermeidung von Kontaktpunkten an empfindlichen Flächen, stabile Verschlüsse und eindeutige Kennzeichnung; die Verpackung ermöglicht ein kontrolliertes Energie- und Kraftmanagement im Schadensfall.

Schutzanforderungen und typische Risiken

Leuchtreklameverpackungen adressieren mehrere Gefährdungen, die bei Transport und Handling auftreten können. Die Anforderungen leiten sich aus Geometrie, Materialmix und Gewicht des Leuchtreklamekörpers ab. Zusätzlich bestimmen Transportweg, Umschlaghäufigkeit und Lagerdauer das erforderliche Schutzniveau. Je nach Einsatzszenario sind unterschiedliche Prüf- und Sicherheitsreserven sinnvoll.

  • Stoß und Fall: Schutz gegen Fallereignisse aus praxisüblichen Höhen sowie gegen seitliche Anpraller, etwa durch mehrlagige Wellpappe, verstärkte Kanten und definierte Dämpfungspolster. Energie wird über kontrollierte Verformung und entkoppelte Auflageflächen abgebaut.
  • Vibration und Schwingung: Reduktion von Mikrobewegungen durch formschlüssige Fixierung, Klemmpolster und rutschhemmende Inlays; Vermeidung von Resonanzen durch segmentierte Lagerpunkte.
  • Biege- und Knickbelastung: Ausreichende Biegesteifigkeit in Längsrichtung, insbesondere bei langformatigen Schriftzügen, durch geeignete Wellensorten und Stützstrukturen; gezielte Ausrichtung der Wellrichtung zur Lastaufnahme.
  • Oberflächenschutz: Berührungsarme Führung, weiche Kontaktzonen und Trennlagen zum Schutz von Acryl- und Glasflächen; Kantenfreistellungen verhindern Druckstellen.
  • Klimaeinflüsse: Optionaler Schutz gegen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen durch Materialwahl, Beschichtungen oder zusätzliche Innenlagen; bei längerer Lagerung sind klimastabile Materialien von Vorteil.
  • Elektrische Komponenten: Bei elektronischen Bauteilen kann eine antistatische Auslegung sinnvoll sein; dies erfolgt über geeignete Materialien und Einlagen inklusive leitfähiger oder dissipativer Oberflächen.
  • Stapeldruck: Absicherung gegen Langzeitbelastungen im Stapel durch ausreichende Kantenstauchwiderstände und stabile Palettierung; Vermeidung von Setzerscheinungen durch konstruktive Stützelemente.
  • Handhabungssicherheit: Minimierung von Quetsch- und Schnittkantenrisiken, sichere Greifzonen und klare Hebe- und Lagerhinweise für unterschiedlich geschulte Anwender.

Elemente und Eigenschaften von Leuchtreklameverpackungen

Die Elemente und Eigenschaften der Leuchtreklameverpackung können sehr differenziert sein. Dazu gehören unter anderem gezielte Polsterungen und Gestaltung des Innenraums für die optimale Fixierung des Produkts, sowie widerstandsfähige äußere Schichten und Verschlüsse, die das Produkt vor externen Einflüssen schützen. Eine weitere fundamentale Eigenschaft ist ihre Flexibilität in Größe und Form basierend auf den spezifischen Bedürfnissen der zu verpackenden Leuchtreklamen. Die Auswahl von Wellensorten (z. B. E-, B-, C-, EB- oder BC-Welle) erfolgt in Abhängigkeit von Gewicht, Spannweite und erforderlicher Kantenstauchfestigkeit; so entsteht ein ausgewogenes Verhältnis aus Schutzwirkung, Materialeffizienz und Handling.

  • Innenausstattung: Formteile, Zuschnitte, Abstandshalter und Klemmpolster, die Kontaktpunkte definieren und kritische Bereiche freistellen; optional mehrteilige Rahmenelemente zur schwebenden Lagerung des Produkts.
  • Außenhülle: Ein- bis dreiwellige Qualitäten je nach Gewicht und Spannweite, mit rill- und stanztechnisch definierten Kanten für wiederholgenaues Falten; Stoßkanten können zusätzlich mit Einleimungen oder Einstecklaschen gesichert werden.
  • Verschlüsse: Steck-, Klebe- oder Umreifungslösungen, gegebenenfalls Sicherheitsklebebänder und Sichtfenster für Dokumente; bei schweren Einheiten sind zusätzliche Sicherungspunkte zweckmäßig.
  • Oberflächen: Glatte Innenlagen, Trennpapiere oder Softpads zur Vermeidung von Abrieb an Sichtteilen, optional feuchtigkeitshemmende Barrieren; bei hochglänzenden Fronten bewähren sich silikonisierte Trennschichten.
  • Kennzeichnung: Hinweise wie „oben“, „empfindlich“, Kipp- oder Stoßindikatoren sowie eindeutige Artikel- und Serienkennzeichnung zur sicheren Handhabung; Piktogramme unterstützen eine schnelle Orientierung.

Konstruktive Varianten

  • Rundumverpackung mit Einlegern: Modularer Aufbau für unterschiedliche Längen und Höhen, geeignet für wechselnde Schriftzüge; Einleger lassen sich variabel kombinieren, um Serien und Sondergrößen abzubilden.
  • Fixierende Tragrahmen: Seitliche Rahmen mit Ausnehmungen, die die Leuchtreklame schwebend halten und Kräfte in die Kanten ableiten; besonders geeignet für empfindliche Frontflächen.
  • Kombinationen mit Polstermaterialien: Zielgerichtete Dämpfung an Hotspots; die Polsterung bleibt minimal, um Volumen und Materialeinsatz effizient zu halten, ohne die Schutzwirkung zu kompromittieren.
  • Langgutlösungen: Verstärkte Längsstege und Kantenschutz für großformatige und lange Elemente mit erhöhter Durchbiegungsgefahr; segmentierte Innenauflagen verhindern Eigenfrequenzen.
  • Klappdeckel- oder Umkarton-Konzepte: Schnell zu befüllen und gut zu verschließen, mit integrierten Fixierlaschen für wiederholgenaue Positionierung.

Herstellungsprozess von Leuchtreklameverpackungen

Der Herstellungsprozess von Leuchtreklameverpackungen involviert mehrere Schritte. Zunächst wird das Wellpappenmaterial auf die gewünschte Größe zugeschnitten und in die gewählte Form gefaltet. Anschließend wird sie stabilisiert und mit relevanter Polsterung versehen, falls nötig. Abschließend wird die Verpackung bedruckt, um relevante Informationen und Branding-Elemente aufzuführen. Dabei ist die Integration von umweltfreundlichen Materialien und Praktiken von Bedeutung, um Verantwortung gegenüber unserer Umwelt zu zeigen. Ergänzend werden Packanweisungen erstellt und Prüfpläne definiert, sodass Fertigung und Anwendung reproduzierbar und nachvollziehbar erfolgen.

  1. Anforderungsaufnahme: Analyse von Produktgeometrie, empfindlichen Zonen, Gewichten und vorgesehenen Transportwegen; Definition von Prüf- und Qualitätszielen.
  2. Konstruktion und Musterbau: CAD-Entwurf, Weißmuster, Anpassung der Innenpolster und Passproben am Produkt; Grundlage sind präzise Abmessungen in der Verpackungsentwicklung und belastungsgerechte Materialauswahl.
  3. Werkzeug- und Produktionsvorbereitung: Stanzwerkzeuge, Rillbilder und Klebeflächendefinition; Prüfung auf Falzbarkeit, Maßhaltigkeit und Toleranzen im Serienprozess.
  4. Fertigung: Zuschnitt, Rillen, Stanzen, Kleben/Heften, Konfektion der Innenausstattung; optionales Aufbringen von Kennzeichnungen und Handhabungshinweisen.
  5. Qualitätssicherung: Maßprüfung, Sichtkontrolle, Funktionscheck der Fixierungen sowie Musterprüfungen (Fall-, Stapel- oder Klimatests nach gängigen Verfahren); Dokumentation der Ergebnisse.
  6. Validierung und Anlauf: Seriennahe Tests im Versandprozess, Rückmeldung aus Lager und Logistik, Feinjustierung von Einlegern und Verschlüssen.

Qualitätssicherung und Tests

Zur Absicherung der Auslegung werden Testreihen eingesetzt, die das reale Handling abbilden. Relevante Prüfungen sind Falltests aus praxisüblichen Höhen, Stapeldruckprüfungen zur Bewertung der Langzeitlagerung, Vibrationsprofile für den Versand sowie Klimaprüfungen zur Beurteilung der Materialreaktion bei Feuchte und Temperatur. Die Ergebnisse fließen in die Optimierung der Innenausstattung und der Materialqualitäten ein. Zusätzlich unterstützen standardisierte Kennwerte wie ECT (Kantenstauchwiderstand) und BCT (Box Compression Test) die Auswahl geeigneter Wellpappqualitäten. Werden elektronische Komponenten verpackt, sind funktionsfähige ESD-Prüfungen sowie die Kontrolle antistatischer Eigenschaften zweckmäßig.

Logistik, Handhabung und Kennzeichnung

Für eine sichere Lieferkette wird die Leuchtreklameverpackung auf Transportmittel und Umschlagprozesse abgestimmt. Dazu zählen eine stapelechte Außenkontur, abgestimmte Grundflächen, eindeutige Lagekennzeichnungen und griffsichere Handhabung. Kipp- und Stoßindikatoren können zusätzliche Transparenz schaffen. Bei größeren Projekten ist eine Rückführbarkeit der Einlagen hilfreich, um Variantenwechsel effizient abzubilden. Eine passende Palettierung (z. B. auf gängigen Formaten) mit Umreifung oder Stretchfolien-Sicherung stabilisiert die Ladungseinheit, während klare Packreihenfolgen und Markierungen Verwechslungen vermeiden. Für Teil- und Komplettladungen kann die Verpackung so ausgelegt werden, dass sie sowohl Kuriernetzwerke als auch Stückgut- und Direktverkehre robust übersteht.

Vor- und Nachteile von Leuchtreklameverpackung

Die Vorteile von Leuchtreklameverpackungen sind vielseitig. Sie schützen nicht nur die sensiblen Leuchtreklameprodukte vor Beschädigungen, sondern tragen auch zur Bekanntmachung der Marke bei. Ihre maßgeschneiderte Form und Größe sorgen für passgenauen Schutz. Zudem sind sie recycelbar und daher umweltfreundlich. Allerdings können Leuchtreklameverpackungen kostspieliger als Standardverpackungen sein und ihre Herstellung erfordert meist eine individuelle Gestaltung und Produktion, die Zeit in Anspruch nimmt. In der Abwägung sind Lebenszykluskosten (Material, Werkzeug, Handling, Ausschuss) sowie die Schadensquote und Reklamationskosten zu berücksichtigen.

  • Vorteile: Produktspezifischer Schutz durch passgenaue Fixierung, reduziertes Bruchrisiko, effiziente Handhabung, gute Stapel- und Lagereigenschaften, materialeffiziente Umsetzung mit kreislauffähigen Rohstoffen, klare Kennzeichnung und niedrige Entsorgungsaufwände.
  • Grenzen: Aufwändigere Entwicklung, möglicher Werkzeugbedarf für Stanzungen, längere Vorlaufzeiten bei neuen Varianten sowie ein projektabhängiger Kostenrahmen im Vergleich zu generischen Standardlösungen; erhöhte Planungs- und Abstimmungsbedarfe bei häufigen Modellwechseln.

Praxisbeispiele und Anwendungsfälle

  • Profilbuchstaben-Set: Einzelne Buchstaben werden mit Ausnehmungen im Einleger fixiert, Sichtflächen liegen frei, Kanten erhalten Zusatzschutz gegen Stöße; modulare Einleger ermöglichen Mischsätze unterschiedlicher Buchstabengrößen.
  • Leuchtkasten/Lichtbox: Rahmende Innenauflagen entkoppeln das Gehäuse vom Außenkarton, Trennlagen schützen Frontscheiben, Längsversteifungen begrenzen Durchbiegung; bei zerbrechlichen Fronten helfen weich kaschierte Kontaktzonen.
  • LED-Module mit Netzteil: Separate Fächer- oder Traysysteme für Elektronik, Kabelführung mit Fixpunkten, rutschhemmende Oberflächen an Kontaktstellen; antistatische Einsätze reduzieren Risiken bei der Handhabung.
  • Neon-Elemente: Stoßentkoppelte Lagerung in mehrteiligen Rahmen, definierte Freiräume für Anschlüsse und Glasbögen, zusätzlicher Kantenschutz für Transport im Mehrfachstapel.

Zusammenfassung:

  • Leuchtreklameverpackungen sind speziell konstruierte Lösungen aus Wellpappe zur sicheren Aufnahme von beleuchteten Werbeelementen wie Leuchtkästen, Profilbuchstaben und LED-Modulen; sie dienen primär dem Schutz und der handhabungssicheren Fixierung.
  • Leuchtreklamen selbst bestehen häufig aus Acrylglas, Metall oder Glas; die dazugehörige Verpackung kann mit nachhaltigen Materialien wie Wellpappe realisiert werden und nutzt angepasste Innenausstattungen für Oberflächen- und Kantenschutz.
  • Durch eine anwendungsorientierte Konstruktion, abgestimmte Innenpolster und belastungsgerechte Materialwahl unterstützen Leuchtreklameverpackungen eine schadensarme Distribution und eine effiziente Abwicklung in Lager und Versand.
  • Qualitätstests wie Fall-, Vibrations- und Stapelprüfungen sichern das Schutzniveau ab und ermöglichen eine reproduzierbare Serienfertigung mit klaren Packanweisungen.
  • Eine zielgerichtete Kennzeichnung, ergonomische Handhabung und passende Palettierung erhöhen Prozesssicherheit und Transparenz in der gesamten Lieferkette.

Veröffentlicht am 30.04.2025
Letzte Überarbeitung am 29.12.2025 um 12:23 Uhr von Sebastian Würth

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