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Querformatige Displays

Querformatige Displays sind in der Branche weit verbreitet und ein entscheidendes Element, wenn es um die Präsentation von Waren und Produkten geht. Besonders für Unternehmen, die sich mit der Herstellung von Wellpappe beschäftigen, sind diese Displays von erheblicher Bedeutung, da sie eine optimale Möglichkeit bieten, Artikel akkurat und ansprechend zu präsentieren. Durch ihre horizontale Ausrichtung unterstützen sie Blickführung und Orientierung, schaffen großzügige Bildflächen für Botschaften und erleichtern die platzsparende und strukturierte Platzierung zusammengehöriger Sortimente nebeneinander. In der Praxis kommen sie häufig an aufmerksamkeitsstarken Punkten des Verkaufsraums zum Einsatz, etwa in Schaufenstern, am Gangende oder als Zweitplatzierung im Umfeld passender Warengruppen. Zusätzlich eignen sie sich für saisonale Aktionsinseln, Promotionflächen am PoS und flankierende Präsentationen entlang von Regalstrecken, wo sie den Überblick über Serienprodukte und Varianten erleichtern.

Definition: Was versteht man unter querformatigen Displays?

Unter querformatigen Displays ist eine spezielle Form von Warenausstellungen zu verstehen. Sie zeichnen sich durch eine breite, horizontale Anordnung aus, wodurch sie besonders geeignet sind, um Produkte in einer großflächigen und übersichtlichen Weise darzustellen. Zentral für die Herstellung dieser Displays ist die Verwendung von Wellpappe, ein Material, das für seine Stabilität, sein geringes Gewicht und seine Fähigkeit zur Gestaltung vielfältiger Formen bekannt ist. Im Unterschied zu hochformatigen Lösungen betonen quer ausgerichtete Konstruktionen die Breite des Sichtfeldes, was insbesondere bei Panorama-Motiven, breiten Regalböden oder flankierenden Produktträgern von Vorteil ist. Durch die Betonung der Horizontalen lassen sich Markenbilder, Produktfamilien und Preisbotschaften in klarer Abfolge platzieren und so eine intuitive Orientierung für Kundinnen und Kunden erreichen.

Querformatige Ausführungen können freistehend, wandgebunden oder als Thekenversion umgesetzt werden. Je nach Einsatzzweck variiert die Tiefe für Produktschalen, Aufleger und Trägerflächen. Die Gestaltung berücksichtigt die Lesedistanz, die erwartete Verweildauer der Kundschaft und die geplante Bestückung. Ergänzend lassen sich modulare Einsätze, variable Fachteiler und einfache Steckmechaniken integrieren, um Sortimentsbreiten flexibel abzubilden und Umrüstungen ohne Werkzeuge zu ermöglichen.

Einsatzorte und Funktion

Typische Einsatzfelder sind Schaufensterzonen, Eingangsbereiche, Endkappen im Gang, Kassenumfelder sowie temporäre Aktionsflächen. Querformatige Displays eignen sich für sortimentsübergreifende Zusammenstellungen, Cross-Selling-Arrangements und Promotions mit breiten Visuals. Dabei unterstützen sie eine klare Hierarchie von Bild, Überschrift und Preisinformation. Im stationären Handel verbessern sie die Sichtbarkeit von Produktlinien, Sondereditionen oder Bundle-Angeboten, während sie auf Messen die Bühne für Exponate bilden, die nebeneinander vergleichbar präsentiert werden sollen. Auch im Abverkauf lassen sich Restmengen oder Varianten logisch gruppieren, um Suchaufwand zu reduzieren und den Zugriff zu erleichtern.

Die Gestaltung und Anwendung von querformatigen Displays

Die Gestaltung von querformatigen Displays ist nicht auf eine spezielle Form oder Größe begrenzt. Die Wahl der Gestaltung hängt stark vom Produkt ab, das präsentiert wird, sowie vom erwarteten Kundenerlebnis. Diese Art der Displays kann in verschiedenen Schaufenstern oder in Ladenlokalen verwendet werden, um eine effektive Produktpräsentation zu gewährleisten. Mit einer kreativen Gestaltung können sich Unternehmen von der Konkurrenz abheben und die Aufmerksamkeit von Käufern auf ihre Produkte lenken. Ergänzend fließen Markenfarben, Materialtexturen und die Haptik der Wellpappe in das Gesamtbild ein, sodass Information und Anmutung ein konsistentes Auftreten am Point of Sale ergeben.

Für die visuelle Planung sind Bildschwerpunkte, Kontrast und klare Typografie entscheidend. Breite Motive profitieren von großzügigen Weißräumen und ruhigen Hintergründen, damit Produkt und Botschaft nicht konkurrieren. Hierarchien (Hauptmotiv, Headline, Detailtext) werden linear von links nach rechts oder in Z‑Form angeordnet, um das natürliche Blickverhalten zu unterstützen. Ergänzend sorgen ein präziser Anschnitt, konsistente Ränder und wiederkehrende Gestaltungselemente für ein ruhiges, gut erfassbares Layout.

In der Praxis hat sich eine modulare Gestaltung bewährt: wechselbare Fronttafeln, variable Warenträger und ergänzende Elemente wie Regalschienen oder kleine Ablagen erlauben Sortimentswechsel ohne Neuproduktion des gesamten Systems. Piktogramme, Farbcodierungen und gut lesbare Preisauszeichnungen erhöhen die Orientierung. Für Aktionszeiträume sind magnetische oder klebstofffreie Halterungen hilfreich, um Informationen schnell zu aktualisieren und Rückstände auf den Oberflächen zu vermeiden.

Ergonomie und Sichtlinien

Die Positionierung der zentralen Botschaft in Augenhöhe sowie eine zur Laufrichtung ausgerichtete Front sorgen für gute Wahrnehmung. Spiegelungen und Blendungen werden durch matte Oberflächen vermieden. Für die Lesbarkeit auf Distanz sind klare Schriften mit ausreichender Strichstärke und ein deutlicher Helligkeitskontrast sinnvoll. Zusätzlich trägt eine ergonomische Griffhöhe für Entnahmeprodukte zur positiven Bedienbarkeit bei; die Greifzone sollte nicht zu tief liegen, um unnötiges Bücken zu vermeiden, und nicht zu hoch, um alle Zielgruppen zu erreichen.

Planungsparameter

Relevante Planungsgrößen sind Breite, Tiefe, Traglast der Ebenen, Standtiefe für Kippsicherheit und die Auflagefläche für Produkte. Zusätzlich spielen Rillrichtung, Stanzkonturen, Klebelaschen und die Wahl der Wellenart (z. B. E-, B- oder EB-Welle) eine Rolle. Weiterführende Informationen zu Maßsystemen und Toleranzen: weiterführende Hinweise zu praxisgerechten Abmessungen von Displays. Ebenso wichtig sind Kantenradien an Grifföffnungen, das Einhalten von Mindestmaterialstärken an hochbelasteten Stellen sowie die Platzierung von Rastnasen für spielfreies Fügen.

Die Produktion von querformatigen Displays

Die Fertigung dieser Displays aus Wellpappe erfordert eine gründliche Planung und eine präzise Ausführung. Dabei sind sowohl die Wahl des richtigen Materials, der Drucktechnik als auch modernste Maschinen zur Bearbeitung der Wellpappe entscheidend. Die Qualität des fertigen Displays hängt maßgeblich von der Qualität aller verwendeten Materialien und der handwerklichen Präzision ab. Vorserienmuster (Weißmuster und bedruckte Andrucke) helfen, Passungen, Rillverhalten und das Zusammenspiel von Bildmotiven über Stoßkanten hinweg zu beurteilen.

Übliche Herstellschritte umfassen den Zuschnitt mittels Stanzwerkzeug, das Einbringen definierter Rillungen für saubere Faltungen, die Kaschierung bedruckter Deckenpapiere sowie das Verkleben tragender Elemente. Für die Bedruckung kommen je nach Auflage und Motivanforderung Flexo-, Digital- oder Offsetverfahren zum Einsatz. Farbverbindlichkeit, Kantenbild und Planlage der Teile sind wichtige Qualitätsmerkmale. Für größere Serien sind Rotationsstanzen und Inline-Kaschierungen effizient; bei kleineren Stückzahlen bieten digitale Schneid- und Rilltische sowie Digitaldruck eine wirtschaftliche Alternative ohne Werkzeugkosten.

Zur Erhöhung der Stabilität werden Aussteifungen, Rückwände und Querträger eingeplant. Die Schwerpunktlage wird so gewählt, dass Kippmomente minimiert werden. Produktauflagen lassen sich als Trays, Stufen oder Ablageböden ausführen, die lastgerecht dimensioniert sind. Eine klare Aufbauanleitung, durchnummerierte Bauteile und passgenaue Steckverbindungen reduzieren die Montagezeit am Einsatzort. Für wiederkehrende Aktionen unterstützen codierte Verpackungseinheiten, eindeutige Piktogramme und eindeutige Bauteilkennzeichnungen einen zügigen, fehlerarmen Aufbau.

Qualitätssicherung und Tests

Vor der Serienfertigung bewähren sich Musteraufbauten unter realen Bedingungen: Belastungsproben der Ebenen, Prüfung der Verbindungspunkte, Transporttests in flachliegender Anlieferung sowie Sichtproben zur Beurteilung von Farbbalance und Lesbarkeit. Checklisten für Vollständigkeit, Maßhaltigkeit und Standfestigkeit erleichtern die Abnahme. Klimaprüfungen (Temperatur- und Feuchtewechsel), Reibungs- und Scheuerbeständigkeit der Oberflächen sowie Prüfungen der Rillfestigkeit unterstützen die Beurteilung der Alltagstauglichkeit, insbesondere bei wechselnden Umgebungsbedingungen am PoS.

Vor- und Nachteile von querformatigen Displays

Die querformatigen Displays bieten zahlreiche Vorteile. Durch ihre breite Ausstellungsoberfläche können sie eine Vielzahl von Produkten sowohl übersichtlich als auch ansprechend präsentieren und sind somit hervorragend für eine effektive Warenpräsentation geeignet. Dank der Verwendung von Wellpappe sind sie zudem leicht und einfach zu transportieren sowie zu montieren. Als nachwachsender und recyclebarer Rohstoff hat Wellpappe zudem eine positive Umweltbilanz. Der modulare Aufbau ermöglicht es, einzelne Komponenten auszutauschen, ohne das gesamte System neu zu produzieren.

Dennoch können auch Nachteile in Betracht gezogen werden. So erfordern querformatige Displays oft eine größere Stellfläche und sind möglicherweise nicht für alle Verkaufsflächen geeignet. Zudem kann die Herstellung dieser Displays mit höheren Kosten verbunden sein, abhängig von Größe, Gestaltung und verwendetem Material. Darüber hinaus ist die seitliche Ausladung zu beachten: Zu breite Träger können Verkehrswege einschränken und erfordern eine sorgfältige Standflächenplanung. Bei intensiver Nutzung empfiehlt sich ein Oberflächenschutz gegen Abrieb sowie rutschhemmende Elemente zur sicheren Platzierung auf glatten Böden.

Weitere zu beachtende Punkte sind die Sicherung gegen unbeabsichtigtes Verschieben auf glatten Böden, die ausreichende Dimensionierung tragender Ebenen sowie die Haltbarkeit von Oberflächen bei häufiger Berührung. Durchdachte Konstruktionen mit rutschhemmenden Standpunkten, Schutzkanten an Stoßstellen und austauschbaren Fronten mindern Verschleiß und erleichtern Aktualisierungen. Für mehrfache Einsätze lässt sich die Verpackung so gestalten, dass das Display flachliegend transportsicher gebündelt und vor Transportschäden geschützt ist.

Nachhaltigkeitsaspekte

Monomaterial-Konzepte, lösemittelfreie Klebstoffe und eine flachliegende Anlieferung reduzieren den Ressourceneinsatz. Kurze Wege, kompakte Packeinheiten und eine dem Einsatzzeitraum angemessene Materialstärke verbessern die Ökobilanz. Nach Gebrauch erleichtern sortenreine Materialien den Rücklauf in etablierte Recyclingkreisläufe. Zusätzlich tragen reduzierte Farbaufträge, auswaschbare Drucksysteme und standardisierte Formate zur Materialeffizienz bei; Mehrfachnutzung und modulare Austauschkomponenten senken Abfallmengen über den gesamten Lebenszyklus.

Zusammenfassung:

  • Querformatige Displays, auch bekannt als Breitbild- oder Landscape-Displays, sind große Anzeigetafeln, die speziell entwickelt wurden, um einen weiten Blickwinkel zu ermöglichen. Das macht sie zu einem geeigneten Medium für die Präsentation von Produkten, insbesondere von solchen, die in attraktiven Wellpappenschachteln verpackt sind.
  • Mit ihrem auffallenden und breit gedehnten Erscheinungsbild bieten querformatige Displays die Möglichkeit, ausführliche Produktinformationen und ansprechende Bilder zu präsentieren, womit sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf die in überzeugenden Wellpappenschachteln verpackten Waren lenken können.
  • Sie können sich im Einzelhandel als nützlich erweisen, da sie dazu dienen, spezielle Angebote und neue Produktlinien zu promoten. Darüber hinaus können sie auf Messen und Ausstellungen genutzt werden, um einen erfolgreichen Launch von in Wellpappenschachteln verpackten Produkten zu unterstützen.
  • Wesentliche Planungsfaktoren sind Breite, Tiefe, Tragfähigkeit, Sichtlinien und eine klare Hierarchie von Bild und Text; modulare Elemente erleichtern Aktualisierungen.
  • In der Herstellung sind Materialwahl, Rill- und Stanzqualität sowie passgenaue Steckverbindungen entscheidend, um Stabilität, saubere Kanten und einen zügigen Aufbau zu erreichen.
  • Vorteile liegen in der großzügigen Präsentationsfläche, dem geringen Eigengewicht und der guten Recyclingfähigkeit; mögliche Nachteile betreffen den Platzbedarf und die richtige Dimensionierung für die konkrete Verkaufsfläche.
  • Für den dauerhaften Einsatz sind ergonomische Greifhöhen, rutschhemmende Standpunkte und widerstandsfähige Oberflächen sinnvoll; Musteraufbauten, Belastungstests und Klimaprüfungen unterstützen die Qualitätssicherung.
  • Nachhaltige Konzepte setzen auf Monomaterialien, angemessene Materialstärken und flachliegende Anlieferung, um Ressourcen zu schonen und den Wiedereinsatz oder das Recycling zu erleichtern.

Veröffentlicht am 19.06.2025
Letzte Überarbeitung am 13.10.2025 um 11:29 Uhr von Manuel Hofacker

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