Sofortkontakt
Wellstar-Packaging GmbH
Hubert-Weisser-Straße 2
78199 Bräunlingen
Tel. +49 (0)771 / 9294886-0
E-Mail
info@wellstar-packaging.de
Illustrierungen
Im Bereich der Verpackungsindustrie spielt die visuelle Präsentation eine entscheidende Rolle. Ein hervorragendes Mittel, um Markenbotschaften wirkungsvoll zu übermitteln, sind Illustrationen auf Wellpappe. Sie machen nicht nur den Unterschied zwischen einer schlichten Box und einem auffälligen Branding, sondern beeinflussen auch Kaufentscheidungen direkt am Point of Sale. Darüber hinaus prägen sie die Orientierung in komplexen Sortimentsstrukturen, verbessern das Unboxing-Erlebnis und tragen zu klaren, wiederholbaren Produktionsabläufen bei, wenn sie materialgerecht geplant sind.
Illustrationen erfüllen darüber hinaus Funktionen, die über reine Dekoration hinausgehen: Sie strukturieren Informationen, erleichtern die Orientierung, vermitteln Handhabungshinweise und schaffen Wiedererkennungsmerkmale. Auf Wellkarton treffen dabei gestalterische Anforderungen auf material- und prozessbedingte Grenzen, etwa durch die Wellenstruktur, unterschiedliche Liner-Qualitäten (braun/weiß), Recyclingfasern, Saugverhalten und die gewählte Drucktechnologie (Postprint, Preprint oder Kaschierung). Wer Illustrationen plant, sollte diese Wechselwirkung zwischen Gestaltung und Produktion früh berücksichtigen. Eine frühzeitige Abstimmung zu Mindestlinien, Flächendeckungen, Kontrasten und Toleranzen verhindert spätere Anpassungsschleifen und reduziert Ausschuss.
Im Einsatz sind Illustrationen sowohl auf Umverpackungen, Versandkartonagen und Displays als auch auf Innenflächen für Anleitungen oder Branding-Elemente. Je nach Einsatzzweck variieren Stil, Detailgrad und Lesedistanz: Vom piktografischen Warnsymbol über reduzierte Strichzeichnungen bis zu komplexen, farbigen Szenen. Ergänzend kommen strukturierende Raster, modulare Icon-Sets und typografisch eingebettete Bild-Text-Kombinationen zum Tragen, die speziell für Regale, Palettendisplays und E-Commerce-Verpackungen ausgelegt sind.
Definition: Was versteht man unter Illustrationen?
Illustrationen sind künstlerische oder zweckorientierte Darstellungen, die zur Veranschaulichung, Erklärung und Aufwertung von Objekten, Sachverhalten oder Marken genutzt werden. In Bezug auf Wellkarton dienen Bilder, Piktogramme oder Grafiken als effektives Kommunikationsmittel, um Informationen über das darin enthaltene Produkt zu vermitteln, Anleitungen verständlich zu machen oder eine Marke im Umfeld ähnlicher Angebote hervorzuheben. Sie können informativ, instruktiv, orientierend oder atmosphärisch wirken und sind damit ein vielseitiges Werkzeug in der gestalterischen und technischen Praxis von Wellpappe.
Begrifflich lassen sich verschiedene Kategorien unterscheiden:
- Piktogramme und Symbole: hochabstrakte, stark reduzierte Zeichen für schnelle Erfassung (z. B. Handhabungshinweise, Recyclinghinweise, Warnungen).
- Infografiken: erklärende Visualisierungen von Abläufen, Mengen, Montage- oder Aufbau-Schritten.
- Dekorative/markenbildende Motive: stilisierte Szenen, Maskottchen, Muster oder Key Visuals, die Identität vermitteln.
- Technische Illustrationen: präzise Strichzeichnungen mit Fokus auf Funktionsdarstellung und Maßhaltigkeit.
- Isometrische und schematische Darstellungen: räumliche oder diagrammatische Visualisierungen zur klaren Schritt-für-Schritt-Kommunikation.
- Line-Art und Flat-Design: reduzierte Flächen- und Konturstile mit hoher Reproduzierbarkeit auf unterschiedlichen Linern.
Technisch wird zwischen Vektorgrafiken (skalierbar, ideal für Linien und Flächen) und Pixelbildern (Fotostil, malerische Effekte) unterschieden. Für Wellpappe sind vektorbasierte Illustrationen häufig vorteilhaft, da sie sich besser an Rasterweiten, Registerhaltigkeit und Mindeststrichstärken anpassen lassen. Relevante Dateiformate sind u. a. PDF/X, AI, EPS und SVG für Vektorarbeiten sowie TIFF/PSD für Pixelmotive; Farbräume sollten CMYK- bzw. Sonderfarben-konform angelegt werden, um eine verfahrenssichere Umsetzung zu sichern.
Grafische Techniken für Illustrationen auf Wellpappe
Standarddruckverfahren wie Flexografie und Offsetdruck sind gängige Techniken zur Erzeugung detaillierter Illustrationen auf Wellpappe. Mit entwickelten Methoden wie Digitaldruck können lebendige Bilder und phantasievolle Grafiken auf der Pappoberfläche erstellt werden, die nicht nur auffallen, sondern auch einen bleibenden Eindruck auf den Betrachter hinterlassen. Ergänzend sind Lackierungen (z. B. Dispersions- oder UV-Lack) als Schutz- und Gestaltungsoption verfügbar, die Abrieb reduzieren und die Lesbarkeit verbessern können.
Die Wahl des Verfahrens beeinflusst Strichschärfe, Farbbrillanz, Rasterfeinheit und Wirtschaftlichkeit:
- Flexodirektdruck (Postprint): direkt auf den Liner gedruckt; robust und effizient für viele Formate. Geeignet für klare Linien, Vollflächen, piktografische Motive und reduzierte Halbtöne. Auflösung und Tonwertumfang sind material- und aniloxabhängig. Feinste Details erfordern ausreichende Mindeststrichstärken und angepasste Rasterwinkel, um Moirés zu vermeiden.
- Offset-Kaschierung (Litho-Lamination): Druck auf gestrichenem Papier, das anschließend auf den Wellkarton kaschiert wird. Liefert feine Details, weiche Verläufe und hohe Bildqualität, sinnvoll für premiumartige Illustrationen und komplexe Farbbilder. Erfordert saubere Klebstoff- und Trocknungsprozesse sowie kontrollierte Planlage vor der Weiterverarbeitung.
- Digitaldruck (z. B. Tintenstrahl, Single-/Multi-Pass): wirtschaftlich für kleine Losgrößen, Varianten und Personalisierungen. Eignet sich für schnelle Iterationen, saisonale Layouts und Testserien; Farbmanagement und Substratvorbehandlung sind entscheidend. Je nach Tinte (wasserbasiert/UV) differieren Trocknung, Haftung und Lichtechtheit.
- Sieb- oder Sonderfarbdruck: Option für deckende Flächen, Sonderfarben oder spezielle Effekte bei begrenzten Auflagen. Eignet sich für kontraststarke Spot-Elemente, metallische Pigmente oder haptische Akzente.
Druckbild und Materialeinfluss
Die Wellenrichtung, die Oberflächenbeschaffenheit (offene/geschlossene Poren, weiß/braun), die Einflüsse der Fasermischung und das Saugverhalten steuern die Kantenqualität, den Tonwertzuwachs und die Gleichmäßigkeit von Flächen. Illustrationen sollten daher auf die Machbarkeit des gewählten Substrats abgestimmt sein, etwa durch angepasste Rasterweiten, reduzierte feine Linien und ausreichend große Negativräume. Zusätzlich sind typische Fehlerbilder wie Washboarding, Mottling und Set-Off bei der Motivplanung zu berücksichtigen, insbesondere bei großflächigen Volltönen und feinen Verläufen.
Die Wahl der Wellenart (z. B. E-, B-, C- oder BC-Welle) beeinflusst die Planlage und damit die Reproduzierbarkeit. Quer zur Welle ausgerichtete feine Linien sind weniger anfällig für Ausbrüche; lange Verläufe profitieren von texturierten Rastern oder „Noise“-Elementen, um sichtbare Unregelmäßigkeiten zu mindern.
Anforderungen an Illustrationen in der Verpackungsindustrie
An Illustrationen werden hohe Anforderungen gestellt: Sie müssen attraktiv, aussagekräftig und repräsentativ für das Produkt oder die Marke sein. Gleichzeitig sollten sie hochwertig auf die Wellpappe aufgedruckt sein, um eine lange Haltbarkeit und einen guten Druckwiderstand zu gewährleisten. Hierzu zählen auch Abriebfestigkeit, ausreichende Lichtechtheit sowie die Beständigkeit gegenüber Transport- und Handlingbelastungen.
Darüber hinaus gelten praxisnahe Kriterien, die schon in der Entwurfsphase berücksichtigt werden sollten:
- Lesedistanz und Skalierbarkeit: Elemente müssen aus typischer Betrachtungsentfernung erkennbar sein; feine Details ggf. vereinfachen.
- Mindeststrichstärken und Schriften: Striche und Serifen ausreichend dimensionieren; Negativschrift nur mit genügend Kontrast und Fläche.
- Kontrast und Farbwahl: ausreichende Helligkeits- und Farbkontraste, besonders auf braunen Linern. Sonderfarben oder abgestimmte Profile nutzen.
- Flächendeckung und Tonwerte: großflächige Volltöne auf Saugsubstraten mit geeigneten Rastern, Anilox und Farbrezepturen planen.
- Barrierefreiheit und Eindeutigkeit: Piktogramme klar, redundant und sprachunabhängig; wichtige Informationen nicht ausschließlich farbcodiert.
- Kennzeichnungen: EAN-/Barcode-Zonen, Sicherheitssymbole und rechtlich relevante Markierungen freihalten und ausreichend ruhig gestalten.
- Prozesssicherheit: Farbschwankungen, Registerabweichungen und Materialtoleranzen in der Gestaltung einkalkulieren; wo sinnvoll mit Überfüllungen arbeiten.
- Konformität je nach Einsatzzweck: bei sensiblen Anwendungen migrationsarme Farbsysteme und geeignete Lacksysteme berücksichtigen.
Vor- und Nachteile von Illustrationen
Der Hauptvorteil von Illustrationen liegt in ihrer Fähigkeit, das Produkt hervorzuheben und seine Wahrnehmung zu steigern. Sie bieten eine visuelle Kommunikation, die sowohl nützlich als auch ansprechend ist. Auch die Anpassungsfähigkeit von Illustrationen ist ein starker Punkt. Je nach Bedarf können sie einfach oder komplex, funktional oder künstlerisch gestaltet werden. Zusätzlich erlauben modulare Illustrationssysteme eine skalierbare Pflege über Serien und Sprachen hinweg.
- Vorteile: klare Differenzierung im Regal, schnelle Informationsvermittlung, konsistente Markenführung, flexible Stilistik (von linearen Icons bis zu farbigen Szenerien), variable Daten im Digitaldruck, Eignung für Anleitungen und mehrsprachige Zielgruppen, Möglichkeit zur Reduktion textlicher Inhalte zugunsten klarer Bildsprache.
- Herausforderungen: Auflösungsgrenzen je nach Druckverfahren, Mehrkosten für aufwendige Repro oder Sonderfarben, Abstimmungsaufwand (Proof, Andruck), materialbedingte Schwankungen (Farbannahme, Register), erhöhter Bedarf an durchgängigen Styleguides und datenbankgestützten Icon-Bibliotheken.
Auf der anderen Seite können die Kosten für anspruchsvolle Illustrationstechniken und Materialien für einige Unternehmen hoch erscheinen. Die Notwendigkeit kompetenter Grafikaufbereitung und prozesssicherer Drucktechnik kann ebenfalls zusätzliche Aufwände verursachen. Trotz dieser Aspekte werden Illustrationen als wirkungsvolle Werkzeuge in der Verpackungsindustrie eingesetzt, insbesondere wenn Gestaltung und Produktion eng verzahnt sind. Ein strukturierter Freigabeprozess mit belastbaren Proofs reduziert dabei Iterationen.
Wirkung von Illustrationen auf den Kaufentschluss
Aus Sicht des Marketings sind Illustrationen auf Wellpappe ein relevanter Einflussfaktor beim Verkauf eines Produkts. Oftmals sind es visuelle Hinweise, die eine Auswahlentscheidung auslösen. Auffällige und ansprechende Motive erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne, unterstützen die schnelle Erfassung von Nutzenargumenten und schaffen emotionale Anknüpfungspunkte. Gestaltprinzipien wie Nähe, Ähnlichkeit und Prägnanz helfen, Inhalte strukturiert zu vermitteln.
- Orientierung am Point of Sale: Farbcodes, Formensprache und klare Hierarchien erleichtern das Finden der gewünschten Variante.
- Verarbeitungseffekte: Gute Bildführung steigert die visuelle Prägnanz und reduziert kognitive Last.
- Vertrauen und Wiedererkennbarkeit: konsistente Illustrationselemente über Sortimente hinweg fördern Wiederholungskäufe.
- Kontextbezug: Anwendungsnahe Szenen unterstützen die Einordnung von Nutzen, Größe und Einsatzgebiet bereits auf der Verpackungsaußenseite.
Trends in der Illustration von Wellpappe
Zu den aktuellen Entwicklungen gehören stilistische und technologische Ansätze, die Gestaltung und Produktion näher zusammenbringen:
- Reduzierte, modulare Stile: klare Konturen, limitierte Paletten, hohe Skalierbarkeit; gut für Flexo-Postprint.
- Varianten und Personalisierung: versionierte Motive, Serien mit kleinen Abweichungen, saisonale Anpassungen via Digitaldruck.
- Infografische Ansätze: Aufbau- und Anwendungshinweise direkt auf der Innen- oder Außenseite, leicht verständlich, spracharm.
- Nachhaltigkeitskommunikation: Illustrationen als Träger für Informationen zu Materialkreisläufen, Mehrweg und Recycling.
- Materialbewusste Ästhetik: bewusste Nutzung der braunen Faseroptik und ungestrichener Oberflächen als Teil der Bildsprache.
- Zweifarbige Paletten und Duplex-Optiken: ökonomische, kontraststarke Lösungen mit hoher Reproduzierbarkeit auf unterschiedlichen Linern.
Druckdaten und Farbmanagement
Sauber vorbereitete Druckdaten sind die Basis für reproduzierbare Illustrationen. Dazu zählen korrekte Beschnittzugaben, Stanzlinien, Ebenenorganisation, Überfüllungen und geeignete Profile. Ebenso wichtig sind definierte Rasterwinkel, ein sinnvoller Schwarzaufbau (GCR/UCR) und dokumentierte Zielwerte für Tonwertzunahmen, um verfahrenstypische Effekte kontrolliert zu kompensieren.
- Dateiformate: PDF/X-konforme Daten mit eingebetteten Profilen; Schriften eingebettet/konvertiert.
- Farbprofile: abgestimmt auf Substrat und Verfahren; Sonderfarben klar deklariert.
- Raster und Auflösung: Vektoren bevorzugen; Pixelmotive in praxisgerechter effektiver Auflösung anlegen.
- Überfüllungen (Trapping) und Überdrucken: kontrolliert einsetzen, um Blitzer zu vermeiden.
- Prüfprozesse: Softproof/Hardproof, ggf. Andruck; Freigaben dokumentieren.
- Schwarzaufbau und Farbreduktion: stabiler Textschwarz-Anteil, definierte Unterfarbenreduzierung für saubere Kanten.
- Sonderfarben-Management: Alternativfarbräume (CMYK-Äquivalente) definieren, um bei Prozessfarben konsistente Ergebnisse zu erhalten.
Für die Planung des Motivs sind Druckbildgrößen, Sicherheitsabstände, Beschnitt und Stanzkonturen zentrale Parameter; weiterführende Informationen zu den Abmessungen von Druckbildern auf Wellkarton und Zuschnitten lassen sich in technischen Datenblättern und internen Gestaltungsrichtlinien eindeutig festhalten.
Produktionshinweise und Toleranzen
- Registerhaltigkeit: Mehrfarbige Motive mit ausreichend Toleranz entwerfen; kleine Kontraste an kritischen Kanten vermeiden.
- Tonwertzuwachs: Halbtöne mit Verfahrenserfahrung definieren; zu feine Verläufe anpassen.
- Flächengleichmäßigkeit: große Vollflächen ggf. rastern oder mit Textur versehen, um Wolkigkeit zu mindern.
- Wellenrichtung: Verläufe, Linien und Detailkanten möglichst quer zur Welle weniger kritisch anlegen.
- Kaschierung: bei hohen Detailanforderungen Offset-Kaschierung erwägen; Klebstoff- und Trocknungsprozesse beachten.
- Stanzen und Rillen: ausreichende Abstände zu Rilllinien, Ausbrechbereichen und Fenstern vorsehen; Bildteile nicht über empfindliche Kanten legen.
- Lacke und Schutz: bei stark beanspruchten Oberflächen Schutzlacke prüfen; Matt-/Glanzkontraste gezielt zur Lesbarkeit einsetzen.
- Qualitätssicherung: Inline-Messpunkte, Farbfelder und Kontrollkeile einplanen, um die Produktion zu überwachen.
Einsatzbereiche und Beispiele
- Handhabung und Schutz: Piktogramme für oben/unten, Bruchgefahr, Feuchteempfindlichkeit, Stapelhinweise.
- Montage und Aufbau: Schritt-für-Schritt-Illustrationen auf Innenklappen oder Rückseiten für einen schnellen Zusammenbau.
- Markenkommunikation: Key Visuals, Pattern, Figuren oder Szenen für Serien- und Themensets.
- Logistik und Identifikation: klare, reduzierte Kennzeichnungen für Varianten, Chargen oder Größen.
- E-Commerce und Rücksendungen: innenliegende Illustrationen für Rücksendehinweise, QR-gestützte Montageskizzen und sichere Öffnungsanweisungen.
- Retail-Ready-Verpackungen: klare Regalfronten mit skalierbaren Icons, die auf Distanz funktionieren und das Nachfüllen erleichtern.
Abschlussgedanken
Letztendlich spielen Illustrationen eine bedeutende Rolle in der Wellpappeindustrie. Durch ihre Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, Emotionen zu wecken und eine Marke hervorzuheben, tragen sie zur Gestaltung des Markenimages bei und beeinflussen letztendlich den Erfolg des Produktes auf dem Markt. Gleichzeitig sichern klare, wiederholbare Gestaltungsregeln eine hohe Produktionsstabilität in unterschiedlichen Verfahren.
Entscheidend ist die frühe Abstimmung zwischen Gestaltung, Repro und Produktion: Wenn Stil, Farbraum, Rasterung und Material aufeinander abgestimmt sind, lassen sich belastbare, verständliche und materialgerechte Ergebnisse erzielen – von der einfachen Strichgrafik bis zur komplexen Bildwelt. Präzise Vorgaben zu Strichstärken, Kontrasten, Rasterungen und Toleranzen unterstützen die Umsetzung in Serie und gewährleisten eine konsistente Erscheinung über Formate, Wellenarten und Auflagen hinweg.
Zusammenfassung:
- Illustrationen sind kreative Grafiken, die verwendet werden, um Texte visuell zu unterstützen und die Botschaft einer Marke zu kommunizieren. Sie können in Verbindung mit Lösungen für Wellpappe eingesetzt werden, um Produkte auffällig und individuell zu präsentieren.
- Mit spezialisierten Illustrationen können Produkteigenschaften hervorgehoben und die Wahrnehmung des Produkts im Regal gesteigert werden. Dies unterstützt die Verständlichkeit, fördert Orientierung und erhöht die Attraktivität entsprechender Kartonagen im Einzelhandel.
- Zudem können Illustrationen dazu beitragen, komplexe Zusammenhänge oder Anleitungen auf einfache und ansprechende Weise auf Wellpappe zu vermitteln. Damit entsteht ein zusätzlicher Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer – von Handhabungshinweisen bis zu klaren Montageabläufen.
- Technisch sind Mindeststrichstärken, Kontraste, Rasterung, Farbmanagement, Beschnitt und Stanzkonturen frühzeitig zu berücksichtigen, um reproduzierbare Ergebnisse auf dem gewählten Substrat zu erreichen.
- Die Wahl des Druckverfahrens (Flexo-Postprint, Offset-Kaschierung, Digitaldruck) bestimmt Detailgrad, Wirtschaftlichkeit und Eignung für kleine oder große Losgrößen.
- Eine konsistente Datenanlage mit klaren Freigabeprozessen, belastbaren Proofs und dokumentierten Toleranzen unterstützt eine stabile, serientaugliche Umsetzung von Illustrationen auf Wellpappe.
Veröffentlicht am 07.08.2024
Letzte Überarbeitung am 24.09.2025 um 18:16 Uhr von Manuel Hofacker