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VCI-Papier (Volatile Corrosion Inhibitor)

Im Umfeld von Wellpapp-Verpackungen spielt das VCI-Papier eine wichtige Rolle. Da es auch für Unternehmen von Bedeutung ist, die nach optimalen Verpackungslösungen suchen, verdient es spezielle Aufmerksamkeit. In Kombination mit Faltkisten, Gefachen und Trays aus Wellpappe ermöglicht VCI-Papier eine prozesssichere, saubere und wirtschaftliche Umsetzung von Korrosionsschutz im innerbetrieblichen Materialfluss ebenso wie im Versand.

Der Begriff beschreibt ein technisches Schutzpapier, das Metalle während Lagerung, Transport und Zwischenpufferung zuverlässig vor Korrosion schützt. Im Zusammenspiel mit Kartonage und Wellpappe lassen sich damit robuste, wirtschaftliche und saubere Schutzkonzepte für Bauteile, Komponenten und Baugruppen realisieren – von kurzfristiger Zwischenlagerung bis hin zu längeren Versandstrecken. Gerade bei wiederkehrenden Verpackungsaufgaben lässt sich durch standardisierte Einlagen und Zuschnitte eine gleichbleibende Schutzqualität sicherstellen.

Definition: Was versteht man unter VCI-Papier (Volatile Corrosion Inhibitor)?

Unter dem VCI-Papier (Volatile Corrosion Inhibitor) versteht man eine spezielle Art von Verpackungsmaterial. Es ist mit flüchtigen Korrosionsinhibitoren angereichert, die einen Schutzfilm auf den eingehüllten Metallerzeugnissen bilden. Dadurch wird verhindert, dass Feuchtigkeit und Sauerstoff mit der Metalloberfläche in Berührung kommen und so Korrosion verursachen. Nach dem Entpacken verflüchtigen sich die Wirkstoffe wieder, sodass die Metalloberfläche in der Regel ohne zusätzliche Reinigungsschritte weiterverarbeitet werden kann.

VCI-Papier ist in der Regel ein Kraftpapier mit definierter Grammatur, das über die Papiermatrix oder über Beschichtungen Inhibitoren freisetzt. Diese Wirkstoffe diffundieren im geschlossenen Packraum, adsorbieren an der Metalloberfläche und bilden dort eine temporäre, dünne Schutzschicht. Je nach Rezeptur existieren nitritfreie Varianten, Formulierungen für eisenhaltige Werkstoffe (Stahl, Gusseisen) sowie Mischsysteme für Nichteisenmetalle (z. B. Kupfer, Messing, Bronze). Wichtig ist die gezielte Auswahl passend zum Werkstoff und zur geplanten Lager- bzw. Versanddauer.

Zu unterscheiden sind Systeme mit primärer Dampfphasenwirkung (Schutz im Packraum) und solche mit zusätzlicher Kontaktwirkung (direkte Auflageflächen). Für optimalen Schutz sollte die Papiervariante hinsichtlich Werkstoffverträglichkeit, pH-Wert des Trägers und geplanten Umgebungsbedingungen abgestimmt werden.

Eigenschaften und Materialaufbau

  • Trägermaterial: meist Kraftpapier in unterschiedlichen Grammaturen (z. B. 60–100 g/m²) für Zuschnitte, Rollenware oder Einlagen.
  • Wirkprinzip: Freisetzung flüchtiger Inhibitoren, die sich als monomolekulare Schutzschicht anlagern.
  • Wirkbereich: Packraum (Dampfphase) sowie direkte Auflageflächen (Kontaktphase).
  • Kompatibilität: abhängig von der Rezeptur – vor Einsatz auf Mischmaterialien Prüfung an Musterteilen durchführen.
  • Oberflächenreinheit: in der Regel rückstandsarm; Schutzschicht ist temporär und desorbiert nach dem Öffnen der Verpackung.
  • pH-Charakteristik des Papiers: säurearm bzw. pH-kontrolliert erhältlich, um empfindliche Metalle nicht zu beeinträchtigen.
  • Ein- oder beidseitig aktive Ausrüstung: je nach Variante mit markierter Wirkseite oder beidseitig wirksam.

Kompatibilität und Wechselwirkungen

VCI-Papier sollte hinsichtlich Werkstoffpaarungen und nachfolgenden Prozessen (z. B. Beschichten, Schweißen, Kleben) sorgfältig ausgewählt werden. Wechselwirkungen mit bestehenden Korrosionsschutzölen, Reinigern oder Konservierungsfilmen können die Wirksamkeit beeinflussen und sind daher im Vorfeld zu prüfen.

  • Mischmetalle: getrennte Zonen oder geeignete Universalrezepturen einsetzen, um Kontaktkorrosion zu vermeiden.
  • Beschichtete Oberflächen: an Musterteilen auf Haftung, Anlaufspuren und Geruch prüfen.
  • Elastomere/Kunststoffe im Packraum: auf mögliche Migrationen und Verträglichkeit achten.

Funktionsweise von VCI-Papieren

Der zentrale Aspekt bei der Funktionsweise von VCI-Papieren ist die flüchtige Natur der Korrosionsinhibitoren. Diese verdampfen von der Papieroberfläche und setzen sich auf dem Metall ab, wo sie einen Schutzfilm bilden. Es entsteht eine Art Barriere gegen Korrosion, die verhindert, dass feuchtigkeitsinduzierte Oxidationsreaktionen auftreten können.

In der Praxis wirkt das System in einem möglichst geschlossenen Volumen: Nach dem Einlegen des Metallteils in die Umhüllung stellt sich eine Schutzatmosphäre ein. Diese stabilisiert die Metalloberfläche, hemmt anodische und kathodische Reaktionen und unterdrückt damit die Bildung von Rost oder Anlaufspuren. Beim kurzzeitigen Öffnen kann sich die Schutzschicht nach dem erneuten Verschließen des Packmittels wieder aufbauen. Die Zeit bis zur Sättigung des Packraums hängt von Temperatur, Volumen, Papierfläche und Rezeptur ab und sollte bei der Prozessplanung berücksichtigt werden.

Aufbauzeiten und Packraumgestaltung

  • Ausreichende Papieroberfläche im Verhältnis zum Innenvolumen vorsehen, um den Schutz zügig aufzubauen.
  • Leckagen minimieren, damit der Dampfphasenanteil nicht kontinuierlich entweicht.
  • Direkte Nähe des Papiers zu kritischen Oberflächen reduziert die Aufbauzeit der Schutzschicht.
  • Öffnungszyklen einplanen: nach dem Wiederverschließen regeneriert sich die Schutzatmosphäre innerhalb einer definierten Zeitspanne.

Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit

  • Packdichtigkeit und eingeschlossenes Volumen: Je dichter die Umverpackung, desto stabiler die Schutzatmosphäre.
  • Temperatur und relative Luftfeuchte: Höhere Temperaturen beschleunigen Freisetzung und Verteilung; sehr hohe Feuchte erfordert zusätzliches Feuchtemanagement.
  • Sauberkeit der Teile: Trockene, fettfreie, korrosionsfreie Oberflächen gewährleisten eine zuverlässige Adsorption der Inhibitoren.
  • Distanz zum Papier: Wirkstoffe erreichen auch verdeckte Bereiche; direkte Nähe beschleunigt den Schutzaufbau.
  • Oberfläche/Volumen-Verhältnis: Große Metalloberflächen in kleinen Packvolumina profitieren von erhöhtem Papieranteil.
  • Packmittelkombinationen: Poröse Materialien (z. B. Wellpappe) beeinflussen die Verteilung der Wirkstoffe; Dichtheit der Außenhülle ist relevant.
  • Vorbehandlung: Rückstände von Reinigern, Ölen oder Kühlschmierstoffen können die Adsorption hemmen.
  • Handlingszyklen: Häufiges Öffnen und Schließen erfordert ausreichende Papierreserven zur schnellen Regeneration.

Anwendungsgebiete von VCI-Papieren

VCI-Papiere finden vorwiegend in der Warenwirtschaft und der Metallindustrie Anwendung, wo sie zum Verpacken von Metallwaren verwendet werden. Metallische Bauteile, Maschinen oder einfach nur Werkzeuge - im Grunde jedes Element, das vor Korrosion geschützt werden muss, kann von VCI-Papieren profitieren. Sie eignen sich hervorragend für den Schutz von nichtrostenden Stählen, Gusseisen, Kupfer, Messing und Bronze. Auch in modularen Wellpapp-Verpackungskonzepten lassen sich VCI-Zwischenlagen, Abdeckungen und Einwickellösungen prozesssicher integrieren.

  • Zwischenlagen und Einwickeln von Präzisionsteilen, Wellen, Lagern, Fräs- und Drehteilen.
  • Schutz von Ersatzteilen im Aftermarket, inklusive längerer Lagerintervalle.
  • Exportverpackung auf dem Seeweg, kombiniert mit feuchteregulierenden Maßnahmen.
  • Maschinenbau und Anlagenbau: temporärer Korrosionsschutz für Baugruppen während Montage und Versand.
  • Elektronisch-mechanische Komponenten, bei denen eine öl- und fettfreie Schutzlösung gefordert ist.
  • Kalt- und warmgewalzte Bleche, Stanzgitter und Zuschnitte als Stapelware mit VCI-Zwischenlagen.
  • Getriebe- und Motorenkomponenten, bei denen Bohrungen und verdeckte Geometrien geschützt werden müssen.
  • Schneidwerkzeuge, Messer und Formen mit hohen Anforderungen an Sauberkeit und Oberflächenqualität.

Materialvarianten und Lieferformen von VCI-Papier

Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Gebräuchlich sind Rollenware, Zuschnitte und Beutel- bzw. Haubenlösungen auf Papierbasis. Für höhere Feuchtebelastungen kommen teilweise barrierestabilisierte Ausführungen (z. B. PE-kaschiert) zum Einsatz, sofern das Anforderungsprofil dies erfordert. Darüber hinaus existieren einseitig aktive und beidseitig wirksame Ausführungen, die je nach Packdesign Vorteile bieten.

  • Grammaturen: leichte Qualitäten für kleine Teile, schwerere Qualitäten für mechanisch beanspruchte Umhüllungen.
  • Formate: Rollen (auch als schmale Bänder), Zuschnitte, Einlagen, Zwischenlagen für Wellpapp-Verpackungen.
  • Optionen: bedruckt zur Kennzeichnung, farblich codiert zur schnellen Identifikation, Abrisslinien für rationelles Arbeiten.
  • Rollenware kann mit Abrisslinien ausgestattet werden; weiterführende Informationen bieten Details zur Perforation und deren Nutzen.
  • Spezifikationen: ein- oder beidseitige Wirkseite, säurearme Qualitäten, nitritfreie Rezepturen.
  • Konfektion: passgenaue Einlagen für Gefache und Trays, Zuschnitte für Serienverpackungen, Mantelabdeckungen.

Qualitätssicherung und Prüfmethoden

Für reproduzierbare Ergebnisse empfiehlt sich eine dokumentierte Prozesskette vom Wareneingang des VCI-Papiers bis zur finalen Verpackung. Funktionsprüfungen erfolgen in der Praxis häufig über klimatische Belastungstests und Bauteilbeurteilungen nach definierten Zeiträumen.

  • Wareneingangskontrolle: Chargenverfolgung, Sichtprüfung, Lager- und Haltbarkeitsdaten erfassen.
  • Musterverpackungen: Referenzpakete anlegen und unter realistischen Klimabedingungen prüfen.
  • Prozessfähigkeit: Packprozesse standardisieren (Arbeitsanweisungen), Schulungen dokumentieren.
  • Freigabe: Werkstoff- und Rezepturfreigaben je Bauteilgruppe festlegen und periodisch verifizieren.

Praxis: Anwendungsschritte und bewährte Vorgehensweisen

  1. Teilezustand prüfen: trocken, frei von Korrosionsprodukten und groben Verunreinigungen.
  2. Direktkontakt oder Umhüllung wählen: Einwickeln, Auskleiden der Umverpackung oder als Zwischenlage verwenden.
  3. Packraum schließen: Deckel, Folien- oder Kartonhüllen zügig verschließen, um die Schutzatmosphäre zu stabilisieren.
  4. Berührung mit chloridhaltigen Medien vermeiden: Handschuhe nutzen, Kondensatbildung verhindern.
  5. Kombinierte Maßnahmen: Bei langer Laufzeit ggf. mit Trockenmittel und geeigneter Außenumhüllung kombinieren.
  6. Dokumentation: Materialtyp, Einpackdatum und Ziel-Lagerdauer kennzeichnen.
  7. Dichtheit prüfen: Fugen und Stoßstellen der Umverpackung kontrollieren, Leckpfade minimieren.
  8. Handling definieren: Öffnungsintervalle, Zwischenprüfungen und Wiederverschluss standardisieren.
  • Integration in Wellpapp-Konzepte: VCI-Zwischenlagen in Faltkisten, Gefachen oder Trays platzieren, um Bauteile allseitig im Schutzraum zu führen.
  • Mechanische Sicherung: Kantenschutz, Auspolsterung und Fixierung ergänzen, damit Bauteile nicht reiben oder schlagen.
  • Prozesskennzeichnung: Etiketten oder Druckkennzeichnung am Papier zur schnellen Identifikation der Wirkseite nutzen.
  • Bauteiltrennung: Kontakt zwischen unterschiedlichen Metallen durch zusätzliche Zwischenlagen vermeiden.

Lagerung, Haltbarkeit und Entsorgung

VCI-Papier sollte kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Originalverpackt ist das Material in der Regel über einen definierten Zeitraum wirksam; nach dem Anbruch empfiehlt sich ein zügiger Verbrauch und ein Wiederverschließen der Gebinde. In der Anwendung liegt die Schutzdauer je nach System, Dichte des Packraums und Umgebungsbedingungen typischerweise im Bereich von Monaten bis zu einem Jahr oder länger – die konkrete Auslegung erfolgt anhand des tatsächlichen Anforderungsprofils.

Empfehlenswert sind konstante Lagerbedingungen (z. B. moderate Raumtemperatur und mittlere relative Luftfeuchte), die das vorzeitige Ausgasen der Inhibitoren vermeiden. VCI-Papier sollte getrennt von aggressiven Chemikalien, Reinigern und stark riechenden Substanzen gelagert werden, um unerwünschte Wechselwirkungen zu verhindern.

  • Haltbarkeit: Herstell- und Anbruchdatum dokumentieren; First-in-first-out anwenden.
  • Entsorgung: Papierbasierte Träger sind grundsätzlich dem Papierkreislauf zuzuführen; lokale Vorgaben und Produktinformationen beachten.
  • Sicherheit: Produktinformationen und Sicherheitsdaten beachten, insbesondere bei speziellen Werkstoffkombinationen.
  • Lagerklima: möglichst konstante Bedingungen (z. B. 15–25 °C, 40–60 % r. F.) und UV-Schutz einhalten.
  • Abstand zu Lebensmitteln: nicht im unmittelbaren Umfeld von Nahrungsmitteln lagern oder einsetzen.

Vor- und Nachteile von VCI-Papier (Volatile Corrosion Inhibitor)

Die Verwendung von VCI-Papieren bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Auf der positiven Seite steht unter anderem die hohe Effizienz des Korrosionsschutzes, die vergleichsweise kostengünstige Bereitstellung des Materials und die einfache Anwendung im Alltag. Dem gegenüber stehen potenzielle Umweltauswirkungen durch die flüchtigen Korrosionsinhibitoren sowie die begrenzte Lebensdauer des Schutzfilms. Daher ist je nach Art des zu schützenden Gegenstandes ein vorsichtiger Umgang mit VCI-Papieren erforderlich und gegebenenfalls eine Überprüfung des generellen Bedarfs an Korrosionsinhibierung sinnvoll.

  • Vorteile:
    • Trockener, rückstandsarmer Korrosionsschutz ohne zusätzliche Öle.
    • Einfach in bestehende Packprozesse integrierbar (Einlagen, Einwickeln, Auskleiden).
    • Schutz auch in verdeckten Bereichen durch Dampfphasenwirkung.
    • Gute Kombinierbarkeit mit Wellpapp-Lösungen und mechanischem Produktschutz.
    • Keine separate Entfettung vor der Weiterverarbeitung erforderlich, sofern kompatibel.
    • Skalierbar über Grammatur, Fläche und Packdichte an unterschiedliche Laufzeiten.
  • Nachteile bzw. Grenzen:
    • Wirksamkeit setzt einen möglichst geschlossenen Packraum voraus.
    • Begrenzte Schutzdauer; für Langzeitlager ggf. Zusatzmaßnahmen erforderlich.
    • Materialverträglichkeit bei Mischmetallen prüfen; Rezeptur passend auswählen.
    • Handhabung und Lagerung nach Vorgaben notwendig, um Wirksamkeit zu erhalten.
    • Mögliche Beeinflussung nachfolgender Prozesse (z. B. Beschichten) – Eignung vorab testen.
    • Geruchswahrnehmung je nach Rezeptur möglich, ohne Funktionsbeeinträchtigung.

Abgrenzung zu alternativen Korrosionsschutzmethoden

Im Vergleich zu öl- oder fettbasierten Konservierungen bietet VCI-Papier einen trockenen, sauberen Ansatz, der Reinigungsaufwände reduziert. Gegenüber reinen Barriere- und Trockenmittelsystemen wirkt VCI zusätzlich in schwer zugänglichen Bereichen, setzt aber eine ausreichende Packdichtigkeit voraus.

  • Öl/Fett-Konservierung: hohe Robustheit, jedoch zusätzlicher Reinigungsaufwand und potenzielle Rückstände.
  • Barriereverbunde und Trockenmittel: sehr wirksam bei niedriger Restfeuchte, dafür höherer Aufwand für Dichtheit und Monitoring.
  • VCI-Folie vs. VCI-Papier: Folien bieten bessere Dichtheit, Papier ist diffusionsoffen, leicht konfektionierbar und gut mit Wellpappe kombinierbar.

Häufige Praxisfragen

  • Kombination mit Ölen: Möglich, jedoch kann die Adsorption der Inhibitoren eingeschränkt sein – Vorversuche sind sinnvoll.
  • Markierung der Wirkseite: Einseitig aktive Qualitäten sind meist gekennzeichnet; Hinweise auf der Verpackung beachten.
  • Wiederverwendung: Aus Gründen der Wirksamkeit und Rückverfolgbarkeit ist eine Wiederverwendung nur eingeschränkt zu empfehlen.
  • Öffnungsintervalle: Kurze Inspektionen sind zulässig; anschließend Packraum schnell wieder schließen, damit sich die Schutzatmosphäre regeneriert.

Zusammenfassung:

  • VCI-Papier dient als effektiver Korrosionsschutz und ist eine wichtige Komponente in der Verpackungsindustrie, speziell bei der Herstellung von Wellpappe-Verpackungen.
  • Die Kombination von Wellpappe und VCI-Papier sorgt für eine erhöhte Langlebigkeit und stärkt die Widerstandsfähigkeit der Verpackung gegen äußere Einflüsse.
  • Mit seiner Fähigkeit, volatile Korrosionsinhibitoren abzugeben, stellt das VCI-Papier einen effektiven Schutz von Metallteilen dar und reduziert damit die Notwendigkeit von zusätzlichen Korrosionsschutzmaßnahmen.
  • Die Wirksamkeit hängt maßgeblich von sauberem Teilezustand, einem geschlossenen Packraum und den Umgebungsbedingungen ab.
  • Über die passende Materialauswahl (Rezeptur, Grammatur, Form) lässt sich der Schutz gezielt auf Werkstoff und Laufzeit abstimmen.
  • Bei längeren Transportwegen oder hoher Feuchte ist die Kombination mit ergänzenden Maßnahmen sinnvoll, um das Gesamtschutzkonzept zu stabilisieren.
  • Prozesssicherheit entsteht durch standardisierte Anwendungsschritte, dokumentierte Lagerung und regelmäßige Funktionsprüfungen.
  • Die Abgrenzung zu Alternativen (Öl/Fett, Barriere, VCI-Folie) hilft bei der richtigen Auswahl für den jeweiligen Einsatzzweck.

Veröffentlicht am 03.07.2024
Letzte Überarbeitung am 12.11.2025 um 10:27 Uhr von Julia Kopp

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