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Durchflussoptimierung

In der Welt der Wellpappe-Verpackungen spielt die Durchflussoptimierung eine entscheidende Rolle. Sie hilft dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu senken. Zudem trägt sie dazu bei, Produktqualität und Lieferzuverlässigkeit zu verbessern, die für den Erfolg von Unternehmen unerlässlich sind. Ergänzend wirkt sie auf kürzere Durchlaufzeiten, geringere Umlaufbestände (Work in Progress), stabile Taktzeiten und eine höhere Liefertreue. Ziel ist ein gleichmäßiger, störungsarmer Material- und Informationsfluss vom Wareneingang über die Produktion bis zum Versand. In der Praxis umfasst dies den durchgängigen Fluss von Papierrollenlager und Wellpappenanlage über Druck, Stanzerei, Klebung und Konfektion bis hin zu Kommissionierung, Palettierung und Versandabwicklung – jeweils mit klar definierten Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Standards. Ein konsistentes Flussdesign erhöht Transparenz, Planbarkeit und Ressourcenschonung und unterstützt zugleich eine verlässliche Termin- und Kapazitätsplanung.

Definition: Was versteht man unter Durchflussoptimierung?

Die Durchflussoptimierung, auch bekannt als Prozessoptimierung, ist eine Methode zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Arbeitsabläufen. Sie identifiziert Engpässe, beseitigt Verschwendung und maximiert die Nutzung von Ressourcen. Dabei steht die Reduzierung der Durchlaufzeit, die Verbesserung der Prozesseffizienz und die Minimierung der Kosten im Vordergrund. Im Kern verbindet sie die Dimensionen Durchsatz, Bestand und Lieferzeit und sorgt für Balance zwischen Kapazität und Nachfrage. Nach dem Littleschen Gesetz gilt dabei die Beziehung WIP = Durchsatz x Durchlaufzeit; wer Bestände systematisch reduziert und Engpässe stabil betreibt, beschleunigt den Fluss. Typische Hebel sind die Senkung von Rüstzeiten, das Glätten der Produktion (Heijunka), die Synchronisierung von Taktzeiten sowie die Standardisierung wiederkehrender Abläufe. Ebenso relevant sind Variabilitätsreduktion (z. B. durch stabile Reihenfolgen, feste Packmuster), robuste Qualitätsprozesse und ein klarer Pacemaker-Prozess, an dem sich die übrigen Schritte ausrichten.

Begriffsabgrenzung und Ziele

  • Durchlaufzeit: Zeitspanne vom Auftragseingang bis zur Auslieferung; sie sinkt, wenn Warte- und Transportzeiten reduziert werden und Nacharbeit früh verhindert wird.
  • Durchsatz: Ausbringung pro Zeiteinheit; steigt bei höherer Verfügbarkeit kritischer Anlagen, gut abgestimmten Taktzeiten und stabilen Prozessen.
  • Bestand/WIP: Umlaufbestände binden Kapital und erhöhen die Liegezeiten; eine Reduktion beschleunigt den Fluss und senkt Flächen- sowie Handlingaufwand.
  • Stabilität: Gleichmäßige Produktion senkt Störungen, Ausschuss und Nacharbeit; klare Standards und Eskalationswege sichern die Wiederholbarkeit.
  • Qualität: Frühzeitige Fehlererkennung und robuste Prozesse vermeiden Nacharbeit und Reklamationen; First-Pass-Yield wird gesteigert.
  • Variabilität: Schwankungen in Auftragsmix, Papierqualität und Anlagenzustand werden durch Nivellierung, Wartungsroutinen und definierte Puffer beherrscht.
  • Transparenz: Eindeutige Kennzahlen, visuelle Steuerung und verlässliche Rückmeldungen ermöglichen schnelle, sachliche Entscheidungen.

Anwendungsbereiche und Methoden der Durchflussoptimierung

Die Durchflussoptimierung findet Anwendung in verschiedenen Bereichen der Wellpappe-Verpackungsindustrie. Dazu zählen die Produktionsprozesse, Lagerverwaltung, Warenfluss und Lieferkettenmanagement. Gebräuchliche Methoden der Durchflussoptimierung sind die Lean Production, Six Sigma und Kanban-Systeme, die jeweils auf spezifische Probleme und Situationen zugeschnitten sind. Ergänzend kommen Theorie der Engpässe (TOC), Wertstromdesign mit Pacemaker-Logik und standardisierte Problemlösungsroutinen zum Einsatz. In der Praxis umfasst dies unter anderem Wertstromanalysen (VSM), Engpassmanagement, SMED zur Rüstzeitverkürzung, 5S/Shopfloor-Organisation, Pull-Steuerung (Kanban/FIFO), Linienabgleich (Line Balancing) und kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Ein abgestimmtes Zusammenspiel aus Planung, Materialversorgung und Qualitätssicherung ist entscheidend, damit Flussregeln an allen Schnittstellen wirksam bleiben.

  • Produktion: Glätten von Auftragsreihenfolgen, Reduzieren von Wechselzeiten, Standardarbeit, visuelles Management, definierte Übergabepunkte.
  • Intralogistik: Materialbereitstellung per Supermarkt/Milk-Run, optimierte Routenzüge, klare FIFO-Bahnen, eindeutige Kennzeichnung und fixe Abholzeiten.
  • Lagerverwaltung: Slotting-Optimierung, sinnvolle Mindestbestände, transparente Bestandsführung, C-Teile-Management und zyklische Inventuren.
  • Warenfluss: Kurze Transportwege, gebündelte Handgriffe, ergonomische Arbeitsplätze, reduzierte Greif- und Suchzeiten.
  • Lieferkettenmanagement: Planungsstabilität, realistische Takt-/Lieferzeiten, verlässliche Rückmeldungen, abgestimmte Liefer- und Abrufrhythmen.
  • Qualitätssicherung: In-Prozess-Prüfungen, SPC-Ansätze, Freigabeprozesse mit klaren Kriterien und rückverfolgbaren Messdaten.
  • Planung/Disposition: APS-gestützte Szenarien, belastbare Stammdaten, Kapazitätsabgleich und priorisierte Engpasssteuerung.

Standardisierte Lösungen unterstützen die Flussstabilität zusätzlich, etwa bei wiederkehrenden Bedarfen und gängigen Formaten. Für diese Fälle eignen sich praxisgerechte Verpackungen, die kurzfristig direkt ab Lager verfügbar sind, um Beschaffungs- und Liegezeiten zu reduzieren und den Materialfluss gleichmäßig zu halten. Einheitliche Wellenarten, definierte FEFCO-Codes, klare Innen- und Außenmaße sowie dokumentierte Packmuster beschleunigen darüber hinaus Freigaben und reduzieren Klärungsaufwände an Schnittstellen.

Praxisnahe Beispiele im Umfeld der Wellpappe

  • Wellpappenanlage: Reihenfolgeplanung nach Wellensorte und Format reduziert Rüsthäufigkeit und Ausschuss, der Fluss wird gleichmäßiger.
  • Stanzerei/Klebung: Kleine, sequenzierte Lose entlang einer FIFO-Strecke begrenzen WIP und verkürzen Durchlaufzeiten.
  • Kommissionierung/Versand: Einheitliche Bereitstellplätze, feste Abholrunden und klare Routings vermeiden Such- und Wartezeiten.
  • Druck/Kaschierung: Farb- und Klischeewechsel werden gebündelt, Rüstwagen und standardisierte Plattenlogistik sichern kurze Wechselzeiten.
  • Palettierung/Verladung: Standardisierte Packmuster und Etikettenprozesse reduzieren Fehlerquellen, Wartezonen sind klar definiert und kapazitiv passend dimensioniert.
  • Werkzeugmanagement: Verfügbarkeitsanzeigen für Stanzformen und Klebewerkzeuge verhindern Rückfragen, Voreinstellung beschleunigt Anlaufprozesse.

Rolle der Technologie bei der Durchflussoptimierung

Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Durchflussoptimierung. Moderne Technologien wie Digitalisierung und Automatisierung ermöglichen es, datengestützte Entscheidungen zu treffen, Prozessabläufe zu straffen und die Produktionskapazität zu erhöhen. Gleichzeitig kann durch den Einsatz von Technologie die Fehlerquote reduziert und die Gesamtqualität verbessert werden. Relevante Systeme sind beispielsweise Manufacturing Execution Systeme (MES), Advanced Planning & Scheduling (APS), Echtzeit-Sensorik, OEE- und Zustandsdaten, Barcode-/RFID-Tracking, Pick-by-Light/Voice, fahrerlose Transportsysteme (AGV/AMR) sowie Analytik-Dashboards. Simulationen und digitale Zwillinge unterstützen die Planung von Linien, Puffern und Taktzeiten, bevor physische Änderungen erfolgen. Ergänzend stabilisieren E-Kanban, Andon-Meldungen und Condition-Monitoring den Tagesbetrieb und verkürzen Reaktionszeiten bei Störungen.

Datenqualität als Basis

  • Stammdatenpflege: Vollständige Artikel-, Format- und Prozessdaten, klare Arbeitspläne und verlässliche Rüstmatrizen; eindeutige Maßeinheiten und Benennungen.
  • Transparente Rückmeldungen: Echtzeit-Feedback zu Störungen, Ausschuss, Rüstbeginn/-ende und Materialbedarf; lückenlose Rückverfolgbarkeit.
  • Standardisierte Kennzahlen: Einheitliche Definitionen verhindern Fehlinterpretationen und fördern zielgerichtete Maßnahmen; klare Verantwortlichkeiten für KPI-Pflege.
  • Änderungsmanagement: Versionierte Arbeitsunterlagen, Freigaben und Gültigkeitszeiträume verhindern veraltete Informationen im Shopfloor.
  • Datenkonsistenz: Abgleich zwischen ERP, MES und Shopfloor-Listen, regelmäßige Plausibilitätsprüfungen und Archivierung.

Kennzahlen und Messgrößen

  • Durchlaufzeit (Lead Time): vom Auftrag bis zur Auslieferung; zentrale Steuergröße.
  • WIP/Umlaufbestand: laufende Aufträge zwischen den Prozessschritten.
  • Durchsatz/Ausbringung: gefertigte Einheiten pro Zeitraum.
  • OEE/Anlagenverfügbarkeit: Verfügbarkeit, Leistung, Qualität im Verbund.
  • Rüstzeit und Frequenz: Treiber für Losbildung und Reihenfolge.
  • Liefertreue/Termintreue: Anteil termingerechter Auslieferungen.
  • Ausschuss- und Nacharbeitsquote: Indikator für Prozessstabilität.
  • First-Pass-Yield: Anteil fehlerfreier Einheiten ohne Nacharbeit.
  • Planerfüllungsgrad: Verhältnis von geplanten zu tatsächlich abgeschlossenen Aufträgen pro Schicht/Tag.
  • Papier- und Energieeffizienz: Materialausnutzung, Ausschussquote bei Rollenwechseln, Energie pro Einheit.
  • Transport- und Liegezeiten: Anteil nichtwertschöpfender Zeit im Gesamtprozess.

Schritte zur Umsetzung

  1. Zielbild definieren: Kennzahlen, Grenzwerte, Servicelevel und Prioritäten festlegen.
  2. Wertstromanalyse durchführen: Ist-Zustand visualisieren, Zeiten und Bestände messen, Engpässe identifizieren.
  3. Engpassorientierte Maßnahmen planen: Rüstzeitverkürzung, Taktabgleich, Puffer neu dimensionieren, klare Materialflüsse.
  4. Pilot umsetzen: In einem Bereich starten, Effekte messen, Standards etablieren.
  5. Skalieren und standardisieren: Erfolgreiche Praktiken ausrollen, Arbeitsanweisungen und Schulungen verankern.
  6. Kontinuierlich verbessern: PDCA-Zyklen, tägliche Kennzahlenreviews, Ursachenanalyse bei Abweichungen.
  7. Organisation befähigen: Rollen klären, Qualifizierungspläne aufsetzen, Mehrmaschinenbedienung und Vertretungsregeln definieren.
  8. Wartung und Instandhaltung einbinden: Zustandsorientierte Wartung, geplante Stillstände und schnelle Störungsbeseitigung an Engpässen.
  9. Layout und Flächen prüfen: Materialfluss mit Spaghetti-Diagrammen optimieren, Übergabestellen eindeutig markieren, Sicherheitsaspekte berücksichtigen.
  10. Lieferanten- und Kundenanbindung verbessern: Abrufrhythmen, Verpackungsspezifikationen und Rückmeldungen synchronisieren.

Typische Engpässe und Praxishinweise

  • Rüstintensive Prozesse: Häufige Formatwechsel bremsen den Fluss; SMED und sinnvolle Sequenzierung helfen.
  • Unklare Materialbereitstellung: Fehlteile verursachen Wartezeiten; Supermarktprinzip und feste Abholrouten sichern Verfügbarkeit.
  • Überlastete Schnittstellen: Stapel- und Übergabepunkte ohne FIFO-Regeln erzeugen Rückstaus; visuelle Steuerung schafft Ordnung.
  • Qualitätsschwankungen: Spätes Fehlerentdecken führt zu Nacharbeit; Poka-Yoke, In-Prozess-Prüfungen und Andon-Meldungen verhindern Ketteneffekte.
  • Variabilität in Nachfrage und Mix: Große Schwankungen überfordern Kapazitäten; Heijunka, Zeitfenster und Pacemaker glätten den Fluss.
  • Papier- und Werkzeugverfügbarkeit: Fehlende Rollen oder Stanzformen stoppen Linien; klare Disposition und Reservelogik sichern Engpässe ab.
  • Datenlücken: Unvollständige Rückmeldungen erschweren Steuerung; Pflichtfelder, automatisierte Scans und Echtzeit-Visualisierung helfen.

Vor- und Nachteile von Durchflussoptimierung

Obwohl die Vorteile der Durchflussoptimierung erheblich sind, birgt sie auch einige Herausforderungen und Risiken. Zu den Vorteilen zählen eine verbesserte Produktqualität, eine effizientere Nutzung von Ressourcen und eine höhere Kundenzufriedenheit. Allerdings sind die erfolgreiche Implementierung und der effektive Einsatz von Durchflussoptimierungsmethoden oft mit Investitionen in Qualifizierung, Technik und organisatorische Anpassungen verbunden. Des Weiteren könnten strukturelle Veränderungen notwendig sein, die zu Widerständen innerhalb des Unternehmens führen können. Zudem erfordert die Reduktion von Puffern ein verlässliches Störungsmanagement, damit die Flussstabilität nicht leidet. Dennoch überwiegen in den meisten Unternehmen die Vorteile der Durchflussoptimierung die möglichen Risiken, wenn schrittweise vorgegangen und konsequent gemessen wird.

  • Vorteile: Kürzere Durchlaufzeiten, geringere Bestände, höhere Liefertreue, stabilere Prozesse, transparentere Planung, bessere Auslastung kritischer Anlagen, geringere Such- und Wegezeiten.
  • Herausforderungen: Investitionen in Qualifizierung und Systeme, Veränderungsbereitschaft, Pflege von Stammdaten, Abstimmung über Abteilungen hinweg, Gefahr der Überkomplexität bei zu vielen Regelkreisen, Balance zwischen Flexibilität und Standardisierung.
  • Risikominderung: Schrittweises Vorgehen, belastbare Kennzahlenbasis, Pilotierung, klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Reviews, Puffer an Engpassstellen zielgerichtet dimensionieren.
  • Voraussetzungen: Stabile Stammdaten, verlässliche Rückmeldedisziplin, eindeutige Prozessverantwortung und wirksame Problemlösungsroutinen.

Messung und kontinuierliche Verbesserung

  • Regelmäßige Audits: Prozess- und 5S-Audits sichern Standards und decken Abweichungen auf.
  • Shopfloor-Management: Tägliche Kurzbesprechungen an Visual Boards mit Fokus auf Engpässen und Abweichungen.
  • Ursachenanalyse: Systematische Methoden (z. B. 5-Why, Ishikawa) verhindern Symptombehandlung.
  • Nachhaltigkeit: Standardarbeit, Schulungen und Patenmodelle sichern den Erhalt der Ergebnisse.
  • A3-Reports und Hoshin-Ausrichtung: Ziele werden kaskadiert, Maßnahmen und Effekte nachvollziehbar dokumentiert.
  • Erfolgsbewertung: Vorher/Nachher-Vergleiche auf Basis definierter KPIs, statistisch robuste Messzeiträume und Lessons Learned.

Einfluss des Verpackungsdesigns auf den Fluss

Das Design von Verpackungen aus Wellpappe beeinflusst den Material- und Informationsfluss maßgeblich. Standardisierte Konstruktionsprinzipien (z. B. gängige FEFCO-Bauarten), optimierte Nutzenanordnungen, passfähige Bogenformate und eindeutig dokumentierte Abmessungen erleichtern Rüstung, Fertigung und Kommissionierung. Reduzierte Variantenvielfalt und wiederkehrende Standards verbessern Planbarkeit und verkürzen die Anlaufzeiten in Druck, Stanzerei und Klebung. Zudem senken gut abgestimmte Packmuster und Etikettenlayouts Fehlerrisiken an der Schnittstelle zum Versand.

  • Design for Flow: Werkzeuggemeinsamkeiten und modulare Zuschnitte beschleunigen Wechsel und senken Ausschuss.
  • Materialgerecht: Auswahl passender Wellenarten, Grammaturen und Klebungen zur sicheren Verarbeitung bei stabilen Taktzeiten.
  • Prozessfähig: Frühzeitige Prüfmuster und Freigaben vermeiden spätere Iterationen und sichern eine zuverlässige Serienfertigung.

Best Practices für Layout und Materialfluss

Ein flussorientiertes Werkslayout verbindet Prozessschritte logisch, vermeidet Kreuzungen, reduziert Rücktransporte und schafft klare FIFO-Strecken. Markierte Stellflächen, eindeutige Materialnummern und visuelle Signale senken Suchzeiten und erhöhen die Prozesssicherheit. Wo sinnvoll, werden Puffer gezielt dimensioniert, um Engpässe zu entkoppeln, ohne Bestände unnötig zu erhöhen.

  • Spaghetti-Diagramme: Wegezeiten sichtbar machen und Materialstationen entsprechend anpassen.
  • Pacemaker-Orientierung: Taktvorgabe an einem führenden Prozessschritt ausrichten, nachgelagerte Bereiche synchronisieren.
  • Ergonomie und Sicherheit: Greifhöhen, Beleuchtung und sichere Wege unterstützen Tempo und Qualität gleichermaßen.

Zusammenfassung:

  • Unter dem Begriff Durchflussoptimierung versteht man die Optimierung der Produktions- und Lieferketten, um den Warenfluss stetig zu verbessern. Dies kann besonders für Firmen, die mit Verpackungen aus Wellpappe arbeiten, Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz und Schnelligkeit bedeuten.
  • Durchflussoptimierung kann auch helfen, Engpässe in der Produktion und Logistik zu identifizieren und zu beseitigen. Dies ist entscheidend für Unternehmen, die eine gleichbleibende Qualität ihrer Wellpappe-Verpackungen gewährleisten und gleichzeitig die Produktionskapazität steigern wollen.
  • Die Implementierung einer optimalen Durchflussoptimierung kann die Produktionszeiten von Verpackungen aus Wellpappe erheblich reduzieren. Dabei steht die nahtlose Integration aller Prozesse von der Rohstoffbeschaffung bis zur Endfertigung im Mittelpunkt.
  • Zentrale Kennzahlen sind Durchlaufzeit, WIP, Durchsatz, OEE, Rüstzeit und Liefertreue; sie machen Fortschritte messbar und vergleichbar.
  • Ein schrittweises Vorgehen mit Pilotbereichen, Standardisierung und kontinuierlicher Verbesserung erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit und reduziert Risiken.
  • Stabile Stammdaten, definierte Schnittstellen und visuelle Steuerung beschleunigen Entscheidungen und sichern eine verlässliche Flussperformance über alle Prozessschritte.
  • Design- und Planungsentscheidungen (z. B. standardisierte Bauarten, klare Abmessungen, abgestimmte Packmuster) wirken direkt auf Rüstzeiten, Qualität und Liefertreue und sind daher integraler Bestandteil einer wirksamen Durchflussoptimierung.

Veröffentlicht am 26.04.2025
Letzte Überarbeitung am 24.10.2025 um 15:14 Uhr von Julia Kopp

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