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Qualitätsauditprogramm
Im Bereich der Wellpappe-Verpackungen ist ein integraler Bestandteil für ein hohes Qualitätsniveau das sogenannte Qualitätsauditprogramm. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Produktqualität und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden zu erfüllen. Ein wirksames Programm deckt die gesamte Prozesskette ab – von der Spezifikation und Materialeingangsprüfung über die Produktion und Zwischenkontrollen bis hin zur Endprüfung, Kennzeichnung, Lagerung und zum Transport. Es betrachtet zudem die Rückverfolgbarkeit, das Reklamationsmanagement sowie die Wirksamkeit von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen. Ergänzend werden Aspekte der Prozessstabilität, die Eignung der Messmittel, die Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse sowie die Wirksamkeit von Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen bewertet. Dadurch entsteht ein geschlossenes System, das Fehler frühzeitig erkennt, Abweichungen strukturiert behebt und die Konformität der Wellpapp-Verpackungen über ihren gesamten Lebenszyklus absichert.
Definition: Was versteht man unter einem Qualitätsauditprogramm?
Unter einem Qualitätsauditprogramm versteht man ein systematisches, unabhängiges und dokumentiertes Verfahren. Es wird genutzt, um Qualitätsstandards zu prüfen und die Einhaltung durch das Unternehmen sicherzustellen. Es dient dazu, das Qualitätsmanagement zu verbessern und Ineffizienzen aufzudecken. Die Auditverfahren können intern (innerbetrieblich) und extern (durch Dritte) durchgeführt werden.
Ein vollständiges Programm definiert Ziele, Anwendungsbereich, Auditkriterien (z. B. Normen, interne Spezifikationen, kundenspezifische Anforderungen), Methoden, Rollen und Verantwortlichkeiten. Es stützt sich auf objektive Nachweise (Dokumente, Aufzeichnungen, Messwerte, Beobachtungen) und folgt Grundsätzen wie Unabhängigkeit, Unparteilichkeit, Nachvollziehbarkeit und Vertraulichkeit. Ergänzend wird die Kompetenz der Auditorinnen und Auditoren geregelt (fachliche Qualifikation, Prozesskenntnis, Methodensicherheit), inklusive der Ernennung einer Leitungsfunktion (Leadauditor) zur Programmsteuerung, Terminierung und Berichterstattung. Ein konsistenter Abdeckungsgrad über das Jahr wird über ein risikobasiertes Jahresauditprogramm sichergestellt.
- Systemaudit: Bewertung des gesamten Managementsystems inklusive dokumentierter Prozesse und deren Wechselwirkungen.
- Prozessaudit: Tiefergehende Prüfung einzelner Abläufe (z. B. Rillen, Kleben, Drucken, Zuschneiden, Perforation) auf Fähigkeit und Beherrschung.
- Produktaudit: Stichprobenhafte Prüfung fertiger Erzeugnisse auf Konformität mit Spezifikationen (Maße, ECT/BCT, Berstdruck, Optik).
- Lieferantenaudit: Bewertung von Vorlieferanten (z. B. Papier, Klebstoffe) hinsichtlich Stabilität, Qualität und Risiko.
Aufbau und Prozess des Qualitätsauditprogramms
Ein Qualitätsauditprogramm besteht im Allgemeinen aus mehreren Phasen. Zu diesen zählen die Planungsphase, die Durchführungsphase und die Nachbereitungsphase. In der Planungsphase wird der Auditplan erstellt, der die zu prüfenden Bereiche und Standards sowie den Zeitpunkt des Audits festlegt. Während der Durchführungsphase wird die Auditprüfung durchgeführt, die auf den Standards des Auditplans basiert. In der Nachbereitungsphase werden die Auditberichte erstellt und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Zusätzlich umfasst ein reifes Programm eine wirksame Kommunikation der Ergebnisse, eine strukturierte Trendanalyse wiederkehrender Abweichungen und die Rückkopplung in die Spezifikationspflege und Prozessfreigaben. Eine klare Rollen- und Eskalationslogik (z. B. bei kritischen Feststellungen) stellt sicher, dass Abweichungen zeitnah und nachhaltig behoben werden.
Planungsphase
- Festlegung von Ziel, Umfang, Auditkriterien und Auditteam (Kompetenz, Unabhängigkeit, Vertrautheit mit Wellpapp-Prozessen).
- Risiko- und Prioritätsbewertung (z. B. neue Anlagen, häufige Abweichungen, kritische Kundenanforderungen).
- Probenahme- und Prüfstrategie (AQL, Stichprobenumfang, Messmittel, Umgebungsbedingungen wie 23 °C/50 % rel. Feuchte).
- Definition relevanter Kennzahlen (z. B. ppm-Quote, Reklamationsrate, Durchlaufzeiten, Ausschuss, Nacharbeit).
- Pflichtenheft und Audit-Checklisten inklusive Spezifikationsbezug, Toleranzen und Akzeptanzkriterien.
Durchführungsphase
- Eröffnungsgespräch: Klärung des Ablaufs, Kommunikationsregeln, Sicherheits- und Datenschutzanforderungen.
- Begehung und Interviews: Beobachtung der Produktion (Wellenauswahl, Klebung, Rilltiefe, Perforationsqualität, Druckbild), Prüfung der Dokumente und Aufzeichnungen.
- Stichprobenprüfungen: Messung relevanter Merkmale (Abmessungen, Rillabstände, Kantenstauchwiderstand/ECT, Stapelstauchwiderstand/BCT, Berstdruck, Feuchte, Cobb).
- Feststellung von Konformitäten, Abweichungen, Beobachtungen und Verbesserungspotenzialen.
Für die Spezifikationsprüfung sind Messgrößen wie Innenmaße, Rillpositionen, Rillqualität, Klebefestigkeit und Toleranzen zentral. Weiterführend sind Differenzierungen zwischen Innenmaß, Außenmaß und Nutzmaß essenziell, ebenso die eindeutige Definition von Messbezugspunkten, anzuwendenden Toleranzklassen sowie der Prüfmethode (z. B. kalibrierte Messgeräte, klimatisierte Prüfumgebung) zur Sicherstellung reproduzierbarer Ergebnisse.
Nachbereitungsphase
- Abschlussgespräch: Transparente Darstellung der Ergebnisse, Einstufung der Feststellungen (kritisch, wesentlich, gering).
- Auditbericht: Vollständige Dokumentation mit Nachweisen, Ursachenanalyse, Priorisierung und Fristen.
- Maßnahmenmanagement (CAPA): Definition wirksamer Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Verantwortlichkeiten, Termine, Wirksamkeitskontrolle.
- Follow-up: Verifizierung der Umsetzung, Schließen der Abweichungen, Lessons Learned für das Programm.
Werkzeuge und Methoden im Qualitätsauditprogramm
Im Rahmen des Qualitätsauditprogramms kommen verschiedene Werkzeuge und Methoden zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem statistische Analysemethoden, Prozessablaufdiagramme und Checklisten. Durch den Einsatz dieser Tools können Abweichungen und Fehler in den Prozessen identifiziert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. In der Wellpappe-Praxis haben sich außerdem Shopfloor-Audits mit kurzen, fokussierten Prüfpunkten (z. B. „Layered Process Audits“) bewährt, um die Routinebeherrschung kritischer Parameter sicherzustellen.
- Methoden zur Ursachenanalyse: 5-Why, Ishikawa-Diagramm, FMEA für Prozesse wie Rillen, Stanzen, Kaschieren.
- Statistik und Überwachung: SPC, Regelkarten, Trendanalysen, Fähigkeitsindizes (Cp, Cpk), Stichprobenpläne (AQL).
- Messmittelmanagement:
- Prüfverfahren Wellpappe: ECT/BCT, Berstdruck, Cobb-Test, Klimaprüfung, Klebefestigkeit, Rillprüfung, Perforationszugkraft, Druckqualitätsprüfung.
- Dokumentation: Digitale Checklisten, Audit-Trails, Fotodokumentation, Rückverfolgbarkeit bis zur Los- und Rollen-Nummer.
Vor- und Nachteile von Qualitätsauditprogrammen
Der größte Vorteil von Qualitätsauditprogrammen liegt in ihrer Fähigkeit, Fehler und Ineffizienzen aufzudecken. Durch die regelmäßige Durchführung von Audits können Abläufe optimiert und somit Kosten gesenkt werden. Gleichzeitig kann die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gesteigert werden, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit führt. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Dokumentation der Auditergebnisse ein Nachweis über die Einhaltung von Qualitätsstandards erbracht werden kann. Zusätzlich fördern Audits ein gemeinsames Qualitätsverständnis entlang der Prozesskette und schaffen Transparenz über Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Risikobereiche.
Der Hauptnachteil von Qualitätsauditprogrammen besteht in dem hohen Zeitaufwand und den Kosten, die für ihre Durchführung anfallen. Des Weiteren kann es passieren, dass das Audit lediglich eine Momentaufnahme darstellt und nicht alle Probleme erkannt werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Ergebnisse des Audits auch tatsächlich zur Verbesserung der Prozesse genutzt werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Audits nur als formales Erfüllungskriterium gesehen werden und nicht zur Optimierung beitragen. Eine realistische Auditfrequenz, klare Priorisierung und konsequente Wirksamkeitsprüfung von Maßnahmen mindern diese Risiken.
- Zusätzliche Vorteile: Stärkung der Lieferantenbeziehungen durch transparente Anforderungen, verbesserte Schulungsbedarfsanalyse, erhöhte Compliance-Sicherheit, verlässliche Freigabeprozesse.
- Begrenzungen: Auditorenkompetenz und -unabhängigkeit sind erfolgskritisch; zu seltene Audits oder zu breite Prüfkataloge verwässern die Aussagekraft; Kennzahlen ohne Ursachenanalyse führen selten zu nachhaltigen Verbesserungen.
Die Rolle eines Qualitätsaudits in der Wellpappe-Industrie
Im Kontext der Wellpappe-Industrie spielt das Qualitätsauditprogramm eine besonders wichtige Rolle. Durch die Einhaltung hoher Qualitätsstandards kann sichergestellt werden, dass die Produkte den Anforderungen der Kunden gerecht werden. Dies umfasst neben der Produktqualität auch die Verpackung, die Lagerung und den Transport der Produkte. Daher sind Qualitätsaudits ein unverzichtbarer Bestandteil im Qualitätsmanagement von Unternehmen, die mit Wellpappe arbeiten. Relevante Einflussgrößen sind dabei saisonale Schwankungen der Papierfeuchte, klimatische Bedingungen entlang der Lieferkette sowie die Prozessparameter beim Kleben und Rillen, die unmittelbar die Maßhaltigkeit und Stapelfähigkeit beeinflussen.
Branchenspezifische Besonderheiten wie Wellenprofile (E, B, C, BC), Papiergrammaturen, Feuchtegehalt, Klebstoffsysteme, Rill- und Perforationsqualität sowie die Stabilität auf der Palette beeinflussen maßgeblich die Produktsicherheit. Audits prüfen daher auch Palettierkonzepte, Kantenschutz, Umreifung und Kennzeichnung. Aspekte wie Europaletten-geeignete Abmessungen, Stapelfähigkeit, Transportsimulation und klimatische Lagerbedingungen fließen in die Beurteilung ein. Ergänzend werden Druckprozesse (z. B. Passerhalt, Farbtonkonstanz, Rasterfeinheit), Staub- und Fasereintrag, sowie die Eignung für automatisierte Abpacklinien bewertet.
Kriterienkatalog für Wellpapp-Erzeugnisse
- Maße und Toleranzen (Innenmaß, Zuschnittmaß, Rillpositionen), Rechtwinkligkeit, Planlage.
- Mechanische Kennwerte (ECT, BCT, Berstdruck), Klebefestigkeit, Kantenqualität, Rilltiefe.
- Oberfläche und Druckbild (Farbton, Passer, Abrieb), Sauberkeit und Geruch.
- Verarbeitungseignung (Falzen, Schließen, Automatisierungstauglichkeit), Perforations- und Öffnungshilfen.
- Lager- und Transporttauglichkeit (Klimabeständigkeit, Palettierung, Umreifung, Etikettierung).
- Dokumente und Rückverfolgbarkeit (Spezifikationen, Prüfpläne, Loskennzeichnung, Reklamationshistorie).
Normative Grundlagen und Referenzen
Qualitätsauditprogramme orientieren sich an anerkannten Leitfäden und Prüfstandards. Für die Auditdurchführung sind prozessorientierte Grundsätze maßgeblich, während die Produktprüfung auf normierten Verfahren beruht. In der Wellpappe-Praxis kommen unter anderem folgende Prüfgrundlagen zur Anwendung: Kantenstauchwiderstand (ECT, z. B. ISO 3037), Stapelstauchwiderstand (BCT, z. B. ISO 12048), Berstdruck (z. B. ISO 2759), Wasseraufnahme/Cobb (z. B. ISO 535), Klimaprüfungen (definierte Temperatur-/Feuchtebedingungen) und klebe- bzw. rilltechnische Prüfmethoden. Die eindeutige Zuordnung von Spezifikationen zu entsprechenden Prüfmethoden ist Bestandteil jedes Auditkriteriums.
Auditfrequenz, Programmsteuerung und Reporting
Ein risikobasierter Auditkalender legt fest, welche Bereiche, Lieferanten und Produkte in welcher Frequenz geprüft werden. Faktoren dafür sind Reklamationsdichte, Prozessänderungen, neue Materialien, Anlaufprojekte und Kundenanforderungen. Das Reporting umfasst Scorecards, Ampelbewertungen und Trendanalysen, die Abweichungen, Wiederholraten und Wirksamkeitsgrade von Maßnahmen ausweisen. Ein zentrales Maßnahmenregister mit Verantwortlichkeiten und Fälligkeiten sowie periodische Management-Reviews sichern die Steuerung des Programms.
Typische Feststellungen und Präventionsmaßnahmen
Häufige Feststellungen in Wellpapp-Audits betreffen unklare Spezifikationsstände, unzureichend klimatisierte Lagerzonen, variierende Rillqualität, nicht kalibrierte Prüfmittel oder unvollständige Rückverfolgbarkeit. Präventiv wirken standardisierte Rüstprozesse, freigegebene Maschineneinstellungen (Parameterkarten), eindeutige Prüfanweisungen mit Beispielbildern, qualifizierte Schulungen für Prüfpersonal und eine konsequente Prüfmittelüberwachung. Poka-Yoke-Ansätze (z. B. Verwechslungsschutz bei Wellenprofilen) und Eskalationsregeln bei Trendabweichungen erhöhen die Prozesssicherheit.
Digitale Unterstützung und Datenqualität
Digitale Auditplattformen, vernetzte Messmittel, Barcode- und QR-Code-gestützte Rückverfolgbarkeit sowie integrierte Produktions- und Qualitätssysteme erleichtern die Erfassung, Auswertung und Verfolgung von Auditbefunden. Wichtig ist die Sicherstellung der Datenqualität (Vollständigkeit, Plausibilität, Zeitstempel, Rollenrechte) und die lückenlose Audit-Trail-Dokumentation. Auf Basis aggregierter Daten lassen sich Muster erkennen, die in kontinuierliche Verbesserungsprogramme einfließen.
Praxisbeispiele entlang der Prozesskette
Im Wareneingang werden Papierrollen nach Feuchte, Grammatur und Rollenkennzeichnung geprüft. In der Wellanlage stehen Wellenprofil, Klebstoffauftrag und Bahnspannung im Fokus. Beim Rillen und Stanzen sind Rilltiefe, Rillbreite, Kantenglätte und Passerhalt zentrale Kriterien. Im Druckprozess werden Farbton, Deckkraft und Reproduzierbarkeit bewertet. In der Weiterverarbeitung (Kleben, Falten, Verschließen) sind Falzwiderstand, Klebefestigkeit und Maßhaltigkeit entscheidend. Vor dem Versand sichern Palettierung, Umreifung, Kantenschutz sowie die korrekte Etikettierung die Transporttauglichkeit und die Rückverfolgbarkeit auf Chargenebene.
Zusammenfassung:
- Ein Qualitätsauditprogramm ist ein systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Überprüfung von Aktivitäten und Ergebnissen bezüglich vorgegebener Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Qualität von Produkten wie Verpackungen aus Wellpappe.
- Mit einem Qualitätsauditprogramm können Unternehmen die Übereinstimmung ihrer Verpackungsproduktion mit internationalen Qualitätsstandards gewährleisten, die Effizienz steigern und das Risiko von Ausschuss und Nacharbeit minimieren.
- Mithilfe eines solchen Programms lässt sich zudem die Kundenzufriedenheit erhöhen, da durch die Sicherstellung der Qualität und der Einhaltung von Spezifikationen für Wellpapp-Verpackungen das Vertrauen der Kunden gestärkt wird.
- Ein wirksames Programm umfasst klare Ziele, risikobasierte Auditplanung, kompetente Auditoren, geeignete Prüfverfahren, aussagekräftige Kennzahlen und ein konsequentes CAPA-Management.
- In der Wellpappe-Praxis sind maßgebliche Prüfpunkte u. a. Abmessungen, Rill- und Perforationsqualität, mechanische Kennwerte (ECT/BCT), Klebung, Feuchte und palettengerechte Auslegung.
- Regelmäßige Follow-ups stellen sicher, dass Abweichungen nachhaltig behoben und Prozesse messbar verbessert werden.
- Die Verknüpfung von Auditergebnissen mit Spezifikationsmanagement, Rückverfolgbarkeit und digitaler Datenauswertung erhöht die Robustheit des gesamten Qualitätssystems in der Verpackungsherstellung.
Veröffentlicht am 14.06.2025
Letzte Überarbeitung am 04.12.2025 um 11:26 Uhr von Manuel Hofacker