Besuchen Sie uns auf der E-Commerce Berlin Expo Stand D6 vom 17. - 18. Februar 2026 in Berlin.

Sofortkontakt

Wellstar-Packaging GmbH
Hubert-Weisser-Straße 2
78199 Bräunlingen

Tel. +49 (0)771 / 9294886-0
E-Mail info@wellstar-packaging.de

Fadenversiegelung

Beim Thema Verpackungsmaterialien spielt Wellpappe eine zentrale Rolle. Besonders im Fokus kann hier die Fadenversiegelung stehen, die in der Praxis viele Vorteile bringt. Sie verbessert die Widerstandsfähigkeit von Kartonagen gegenüber mechanischer Beanspruchung, Feuchtigkeit und Staub, stabilisiert Kanten und Nähte und ermöglicht eine präzisere Steuerung der Materialleistung entlang belasteter Bereiche. In realen Lieferketten wirkt die Fadenversiegelung speziell dort, wo Schub-, Druck- und Vibrationslasten auftreten, etwa bei automatisierten Fördersystemen, langen Transportwegen oder hoher Stapelung. Durch die gezielte lineare Verstärkung lassen sich die Leistungsreserven von Wellpappe in kritischen Bereichen ausschöpfen, ohne die gesamte Fläche zu verstärken.

Definition: Was versteht man unter Fadenversiegelung?

Die Fadenversiegelung ist ein spezielles Verfahren, das die Eigenschaften der Wellpappe zusätzlich verbessert. Durch ein spezialisiertes Verfahren werden Fäden in das Material eingelassen, die das Material insgesamt widerstandsfähiger und dichter machen und gleichzeitig das Risiko von Beschädigungen minimieren. Dies ist insbesondere bei hohen Belastungen und bei wertvollen Inhalten von großer Relevanz. Die Verstärkung erfolgt entlang definierter Linien (längs, quer oder diagonal zur Laufrichtung), die in der Konstruktion der Kartonage vorausschauend geplant werden. Dadurch entstehen kontinuierliche lasttragende Pfade, welche lokale Beanspruchungen aufnehmen und die Empfindlichkeit von Falz-, Rill- und Klebebereichen reduzieren.

Unter Fadenversiegelung (auch als Fadeninlay, Fadenverstärkung oder synonym häufig Fadensiegelung bezeichnet) versteht man das Einbetten von stabilen Filamenten in oder auf die Deckschichten beziehungsweise entlang definierter Linien der Wellpappe. Anschließend werden diese Fäden mittels Wärme, Druck oder geeigneter Klebstoffsysteme fixiert und versiegelt. Dadurch wird eine zusätzliche Barriere und lasttragende Struktur geschaffen, die Reiß- und Durchstoßfestigkeit erhöht, Kantenabrieb reduziert und Nahtbereiche gegen das Eindringen von Feuchtigkeit besser abschirmt. Je nach Auslegung kommen Mono- oder Multifilamente (z. B. aus Zellulose, Viskose, Polyester oder Glas) zum Einsatz; Kennwerte wie Fadendurchmesser, Titer und Einbett-Tiefe bestimmen maßgeblich den Effekt. Als Bindesysteme werden vor allem wasserbasierte Stärkeklebstoffe, Dispersionskleber oder thermoplastische Hotmelts genutzt, die ein reproduzierbares Versiegelungsfenster ermöglichen.

Geschichte und Entwicklung der Fadenversiegelung

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Prinzip der Fadenversiegelung erstmals eingesetzt. Mit der Zeit hat sich die Technik stetig weiterentwickelt und ist heute ein wesentliches Element im Bereich Verpackung und Versand. Aktuell wird die Fadenversiegelungstechnologie vor allem in Industrie und Handel genutzt, um Waren sicher und effizient zu verpacken. Parallel zur Weiterentwicklung der Wellpappenaggregate (Klebetechnik, Heizzonen, Bahnführung) wurden präzisere Fadenzuführungen und inline-überwachte Prozesskontrollen entwickelt, wodurch die Reproduzierbarkeit und Liniengenauigkeit deutlich stiegen.

Treiber der Entwicklung waren steigende Transportgewichte, die Verbreitung automatisierter Förder- und Sortiertechnik sowie höhere Anforderungen an Stapelstabilität und Kantenfestigkeit. Verbesserte Fadenmaterialien, präzisere Dosier- und Einbettaggregate sowie reproduzierbare Prozessfenster haben die gleichmäßige Qualität über unterschiedliche Wellenprofile und Grammaturen hinweg erleichtert. Seit den 2000er-Jahren sorgen Sensorik, Kamerasysteme und digitale Rezepturverwaltung für stabile Prozesse bei variierenden Papiersorten, Klimabedingungen und Produktionsgeschwindigkeiten. Zudem begünstigen ökologische Anforderungen die Erforschung biobasierter Filamente und klebstoffarmer Versiegelungslösungen.

Anwendungsgebiete und Nutzen der Fadenversiegelung

Die Fadenversiegelung findet in verschiedenen Branchen Anwendung. Besonders beim Transport von schweren oder bruchempfindlichen Gegenständen kommt sie zum Einsatz. Auch in der Lagerung bietet die Fadensiegelung einen erhöhten Schutz vor Schäden. Dabei gewährleistet die verwendete Technik auch eine verbesserte Stabilität der Verpackung bei gleichzeitig geringerem Materialverbrauch. Sie hilft außerdem, unter wechselnden Klima- und Feuchtebedingungen (etwa in Seecontainern oder unbeheizten Lagern) konstante Leistungswerte zu sichern, indem kritische Zonen gezielt gegen Feuchteeintrag und Abrieb geschützt werden.

Typische Einsatzfelder sind:

  • schwere oder dichte Güter mit hoher Kantenlast (z. B. Bauteile, Metallwaren, Gebinde),
  • bruch- und stoßempfindliche Produkte (z. B. Glasprodukte, Keramik, empfindliche Baugruppen),
  • lange Transport- und Lagerzeiten unter wechselnden Klimabedingungen,
  • stapelintensive Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Kantenstauchwiderstand und Box Compression,
  • Verpackungsdesigns mit stark beanspruchten Falt-, Klebe- oder Nahtbereichen.
  • Fördertechnik mit hohen Umlenk- und Beschleunigungskräften (z. B. Sorteranlagen im Versandhandel),
  • Mehrweg- und Rückführungszyklen, bei denen die Kartonage mehrfach gefaltet, geöffnet und verschlossen wird.

Vor- und Nachteile von Fadenversiegelung

Ein deutlicher Vorteil der Fadenversiegelung ist die erhebliche Steigerung der Stabilität und Belastbarkeit von Wellpappe. Auch die Möglichkeit, weniger Material zu verwenden und somit Ressourcen zu sparen, ist als Pluspunkt anzusehen. Allerdings bedarf es für das Verfahren spezieller Maschinen, was mit höheren Kosten verbunden sein kann. Zudem ist der Prozess der Fadenversiegelung zeitintensiver als herkömmliche Versiegelungsmethoden. Ergänzend ist die sorgfältige Abstimmung mit Bedruckung, Rillgeometrie und Stanzkonturen wesentlich, um Registerhaltigkeit und planlaufende Weiterverarbeitung sicherzustellen.

  • Vorteile: höhere Reiß-, Durchstoß- und Kantenfestigkeit; verbesserter Schutz gegen Feuchtigkeitseintrag entlang kritischer Linien; potenzielle Materialreduktion durch gezielte Verstärkung statt flächiger Aufdickung. Zusätzlich ermöglicht die lineare Verstärkung konstruktive Freiheiten, etwa bei großformatigen Zuschnitten oder langen Kanten.
  • Grenzen: zusätzlicher Prozessschritt mit Rüst- und Taktzeitaufwand; Investition in spezialisierte Aggregate; sorgfältige Abstimmung mit Falz-, Rill- und Klebeprozessen erforderlich. Toleranzen bei Fadenlage und Einbett-Tiefe können die Weiterverarbeitung beeinflussen, wenn sie nicht prozesssicher geführt werden.
  • Nachhaltigkeitsaspekt: Bei sorgfältiger Materialwahl (faserbasierte oder leicht trennbare Fäden und Klebstoffe) lässt sich die Recyclingfähigkeit erhalten; die Reduktion der Flächenmasse kann den Rohstoffverbrauch senken. Prozessseitig wirken energiearme Versiegelungssysteme und präzise Dosierung ressourcenschonend.

Blick in die Zukunft: Fadenversiegelung und ihre Perspektiven

Die Fadenversiegelung hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiterentwickelt und wird auch in Zukunft in der Verpackungsbranche bedeutend bleiben. Neue Technologien und Innovationen werden dazu beitragen, das Verfahren noch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Erwartet werden außerdem digitale Assistenzsysteme und modellgestützte Auslegungen, die die Linienführung automatisch an Lastkollektive und Klimaszenarien anpassen.

Perspektivisch sind adaptive Prozesssteuerungen (z. B. automatische Regelung von Temperatur, Anpressdruck und Vorschub), optimierte Fadenmaterialien mit definierter Dehnung sowie bindemittelarme Versiegelungssysteme zu erwarten. Ziel ist eine stabile Performance bei variierenden klimatischen Bedingungen, präzisere Kennwertprofile und gute Rezyklierbarkeit über den gesamten Lebenszyklus. Ergänzend können inline-Sensorik, Kamerasysteme und datengetriebene Regelungen die Versiegelungsqualität dokumentieren und in Echtzeit korrigieren.

Technischer Ablauf und Prozessparameter

Der Ablauf lässt sich in klar strukturierte Schritte gliedern, die auf die spezifische Konstruktion der Kartonage und die vorgesehenen Belastungsszenarien abgestimmt werden:

  1. Vorbereitung: Auswahl des Wellenprofils und der Deckpapiere, Festlegung der Linienführung für die Fäden entlang Kanten, Nähte oder Flächenbahnen.
  2. Fadenauftrag: Zuführung und Positionierung der Fäden; Festlegung von Fadenzahl, Fadendurchmesser und Einbett-Tiefe in Abhängigkeit der gewünschten Verstärkung.
  3. Fixierung und Versiegelung: Applikation von Wärme, Druck oder geeigneten Klebstoffsystemen zur dauerhaften Verbindung mit dem Faserverbund.
  4. Abkühl- bzw. Aushärtephase: Sicherstellung einer gleichmäßigen Bindung ohne Delamination oder Wellenverformung.
  5. Qualitätskontrolle: Sichtprüfung und mechanische Tests an relevanten Bereichen, inklusive Klimavorbehandlung.

Wesentliche Parameter sind Fadentyp (Natur- oder Synthesefaser), Linienführung, Anpressdruck, Temperaturfenster und Vorschubgeschwindigkeit. Die Kombination dieser Faktoren bestimmt die resultierenden Kennwerte der verstärkten Bereiche. Zusätzlich spielen Klebstoffauftrag, Viskosität, Trocknungsweg sowie die Bahnspannung und Planlage der Wellpappenbahn eine Rolle. In der Praxis werden Toleranzfenster für Fadenlage, Einbett-Tiefe und Klebstoffmenge definiert und durch statistische Prozesskontrolle überwacht.

Einfluss auf mechanische Kennwerte

Die Fadenversiegelung wirkt vor allem lokal entlang der eingebrachten Linien. Abhängig von Aufbau und Positionierung sind typische Effekte:

  • Erhöhung des Kantenstauchwiderstands (ECT) in betroffenen Zonen und daraus resultierend eine stabilere Stapelperformance (BCT) der fertigen Kartonage,
  • verbesserte Durchstoßfestigkeit und Reißwiderstand im Bereich der Fadenführung,
  • reduzierte Kantenempfindlichkeit gegenüber Abrieb und Feuchtigkeitseintritt an Naht- und Faltlinien.

Die genaue Ausprägung ist anwendungs- und konstruktionsabhängig (Grammaturen, Wellenkombination, Rillgeometrie) und sollte über Musterprüfungen abgesichert werden. Zu berücksichtigen sind darüber hinaus hygrothermische Effekte und klimabedingte Schwankungen: Bei hoher Luftfeuchte kann die relative Verbesserung in versiegelten Linien deutlicher ausfallen als im unversiegelten Umfeld. Gleichzeitig bleibt die Wirkung lokal; globale Kennwerte steigen nicht zwangsläufig proportional, wenn die Linienführung nicht mit den Lastpfaden übereinstimmt.

Qualitätssicherung und Prüfung

Zur Verifizierung der Wirksamkeit werden in der Praxis standardisierte Prüfungen und Klimabelastungen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem:

  • Klimaprüfung mit definierten Temperatur- und Feuchtebedingungen und anschließender mechanischer Testung,
  • Ermittlung von ECT/BCT, Berst- und Durchstoßfestigkeit an versiegelten im Vergleich zu unversiegelten Bereichen,
  • Bewertung der Fadenhaftung, Einbett-Tiefe und Homogenität der Versiegelung im Querschnitt.

Prozessbegleitende Kontrollen (z. B. Stichproben entlang der Bahn) helfen, Schwankungen bei der Versiegelungsqualität frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Ergänzend werden mikroskopische Querschliffe, Peel- und Schältests, Zugversuche entlang der Fadenlinie sowie zerstörungsfreie bildgebende Verfahren eingesetzt, um Bindefehler, Versatz oder Klebstoffdurchschlag zu identifizieren. Die Prüfplanung orientiert sich häufig an gängigen Normen für ECT- und BCT-Tests.

Abgrenzung und verwandte Verfahren

Die Fadenversiegelung ist von flächigen Beschichtungen, Imprägnierungen oder Laminaten abzugrenzen, da sie die Verstärkung gezielt linear einbringt. Sie ist zudem nicht mit Öffnungshilfen zu verwechseln. Nützlich zum Verständnis ist Hintergrundwissen zur Perforation als alternatives Verfahren, das definierte Einrisslinien erzeugt, jedoch keinen Verstärkungseffekt bietet. Ebenfalls abzugrenzen sind nachträglich aufgebrachte Faden- oder Gewebebänder sowie Außenumreifungen, die nicht Bestandteil des Papierverbunds sind und anders auf Lasten reagieren.

Materialien und Auslegungskriterien

Für die Auslegung sind Materialwahl und Linienführung entscheidend. Relevante Aspekte betreffen die Kompatibilität mit der Papieroberfläche, die Rezyklierbarkeit und die mechanische Zielgröße:

  • Fadentypen: faserbasierte Garne (z. B. Zellulose, Viskose) für gute Repulping-Eigenschaften; technische Filamente (z. B. Polyester, Glas) für hohe Steifigkeit und Durchstoßresistenz.
  • Klebstoffsysteme: Stärkebasis für papiergerechte Verklebung; Dispersionskleber für breites Prozessfenster; Hotmelt für schnelle Festigkeitsbildung.
  • Linienführung: entlang Kanten, Rill- und Klebelinien oder als parallel geführte Bahnen in Zonen maximaler Beanspruchung; Mindestabstände zu Stanzkonturen und Bedruckung berücksichtigen.
  • Einbett-Tiefe: oberflächennah für Dichtigkeit und Abriebschutz, tiefer im Verbund für Tragfähigkeit; abhängig von Deckpapiergrammatur und Wellenprofil.

Verarbeitung und Weiterverarbeitung

Die Fadenversiegelung muss mit Schneiden, Rillen, Falten, Kleben und gegebenenfalls Bedrucken kompatibel sein. Saubere Rillbilder, ausreichende Falzradien und definierte Klebeflächen verhindern Delamination und sichern die optische Qualität. Bei kaschierten Oberflächen oder mehrfarbigem Druck ist eine frühzeitige Abstimmung ratsam, um Versatz und Beeinträchtigungen des Druckbilds zu vermeiden. Für stabile Klebungen sollte die Fadenlinie nicht unmittelbar durch Klebelaschen laufen, sofern die Klebstoffbenetzung dadurch erschwert würde.

Häufige Fehlerbilder und Abhilfe

  • Delamination im Fadenbereich: Anpressdruck und Klebstoffauftrag prüfen, Temperaturprofil anpassen.
  • Wellenbruch oder Quetschungen: Bahnspannung reduzieren, Einbett-Tiefe verringern, Gegenandruck optimieren.
  • Klebstoffdurchschlag und Verschmutzung: Viskosität und Auftragsmenge anpassen, Trocknungsweg verlängern.
  • Versatz der Fadenlage: Bahnführung, Registerregelung und Sensorik kalibrieren; mechanische Toleranzen minimieren.

Nachhaltigkeit und Recycling

Die Fadenversiegelung kann zur Ressourceneffizienz beitragen, wenn flächige Verstärkungen durch gezielte Linien ersetzt werden. Bei der Materialwahl sind repulping-fähige Fäden und wasserlösliche oder papierkompatible Klebstoffe vorteilhaft. Die Trennbarkeit im Altpapierprozess sowie eine geringe Störstoffeinbringung unterstützen hohe Wiederverwertungsquoten. Prozessseitig helfen niedrige Verarbeitungstemperaturen und präzise Dosierung, den Energieverbrauch zu begrenzen.

Kosten- und Nutzenbewertung

Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Investition, Prozessaufwand und erzielter Leistungssteigerung. Neben Material- und Maschinenkosten sind Ausschussquote, Prozessstabilität, Verpackungsgewicht und Transportschäden zu bewerten. Häufig amortisiert sich die Verstärkung über geringere Reklamationsraten, verbesserte Stapelbarkeit und eine potenzielle Reduktion der Flächenmasse der Wellpappe.

Zusammenfassung:

  • Die Fadenversiegelung ist ein essentielles Verfahren in der Verpackungsindustrie, das zum Schutz und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Produkten wie Verpackungen aus Wellpappe beiträgt. Sie wirkt lokal entlang definierter Linien und adressiert damit gezielt die schwächsten Strukturen in Kartonagen.
  • Im Rahmen der Fadenversiegelung wird ein spezielles Verfahren angewendet, bei dem die Fadenenden versiegelt werden, um den Einfluss von Feuchtigkeit und anderen schädlichen Umwelteinflüssen auf den Faden und damit auf das gesamte Produkt zu minimieren. In der Praxis umfasst dies die dauerhafte Fixierung der Fäden einschließlich ihrer Kontaktbereiche mit dem Papierverbund.
  • Durch den Einsatz dieser Technik wird die Lebensdauer und Nutzbarkeit von Wellpappe-Verpackungen signifikant erhöht, was sie für Unternehmen, die Wert auf nachhaltige und langlebige Verpackungsoptionen legen, besonders attraktiv macht. Gleichzeitig lassen sich Materialeinsatz und Gewicht der Verpackung bedarfsgerecht anpassen.
  • Die Wirkung zeigt sich vor allem an Kanten, Nähten und Falzlinien: höhere lokale Festigkeiten, bessere Dichtigkeit und geringere Schadensanfälligkeit bei Transport und Lagerung. Unter schwankenden Klimabedingungen bleiben die Leistungswerte stabiler als ohne Versiegelung.
  • Für die Auslegung sind Materialien, Linienführung und Prozessparameter entscheidend; begleitende Prüfungen stellen sicher, dass die gewünschten Kennwerte zuverlässig erreicht werden. Eine sorgfältige Abstimmung mit Rillung, Stanzung und Klebung unterstützt einen störungsfreien Maschinenlauf.
  • Langfristig fördern adaptive Steuerungen, verbesserte Filamente und klebstoffarme Systeme die Effizienz und die Recyclingfreundlichkeit der fadenversiegelten Wellpappe.

Veröffentlicht am 24.05.2025
Letzte Überarbeitung am 06.01.2026 um 11:27 Uhr von Sebastian Würth

Zitieren oder teilen Sie diesen Artikel gerne!