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Lastverteilungsanalyse
Die Analyse der Lastverteilung spielt eine wesentliche Rolle in der Branche der Wellpappeverpackungen. Insbesondere, wenn es darum geht, eine optimale Lastverteilung auf den Verpackungen sicherzustellen, um eine Beschädigung der Inhalte zu vermeiden. Sie betrachtet statische und dynamische Beanspruchungen (z. B. Stapeldruck, Vibrationen, Brems- und Beschleunigungskräfte) entlang des gesamten Transport- und Lagerprozesses. Eine fundierte Betrachtung der Lastpfade, Kontaktflächen, Druckspitzen und der zeitabhängigen Festigkeitsabnahme (Kriechen) reduziert Risiken wie Stauchung, Kippmoment oder Durchdrücken und unterstützt eine zuverlässige, materialeffiziente Auslegung von Kartonagen und Innenausstattungen. Ergänzend werden Grenzlasten, Stabilitätsreserven und Versagensmechanismen (lokales Ausknicken, Knitterfalten, Delamination) bewertbar, sodass Konstruktion, Palettierung und Ladungssicherung aufeinander abgestimmt werden können. Durch die systematische Erfassung von Kraftfluss und Druckverteilung lassen sich Qualitätskriterien definieren, die in Serienfertigung und Logistik reproduzierbare Ergebnisse ermöglichen.
Definition: Was versteht man unter Lastverteilungsanalyse?
Die Lastverteilungsanalyse, auch als Gewichtsverteilungsuntersuchung bekannt, ist ein auf die Technik angewendeter Begriff, der das Studium und die Bewertung der Masseverteilung in einem physischen System oder in einer Lastverteilung auf mehreren Systemen beschreibt. Im Kontext der Wellpappeverpackungen hat der Prozess der Lastverteilungsanalyse direkte Auswirkungen auf die Belastbarkeit und Sicherheit der Verpackung. Sie bezieht sowohl die globale Lastabtragung innerhalb der Ladeeinheit (Palette, Umverpackung) als auch die lokale Druckverteilung an Kanten, Flächen und Rillungen der Einzelverpackung ein.
Im Detail umfasst die Analyse die Ermittlung des Schwerpunkts von Packgütern, die Bewertung von Kontaktpressungen an Boden- und Seitenflächen sowie die Betrachtung der Lastpfade über Kanten, Rillen und Stützstrukturen. Sie unterscheidet zwischen gleichmäßig verteilter Last, konzentrierten Lasten (Punkt- oder Linienlast), Exzentrizität (außermittige Belastung) und wechselnden Belastungsfällen. Ziel ist es, die strukturelle Integrität (z. B. Kantenstauchwiderstand, Flächenstabilität, Knickreserve) über die vorgesehene Nutzungsdauer unter realen Klima- und Handhabungsbedingungen sicherzustellen. Darüber hinaus werden Systemebenen (Einzelverpackung, Umverpackung, Ladeeinheit) konsistent betrachtet, um Wechselwirkungen wie Lastumlagerungen durch Vibration, Temperatur und Feuchte korrekt abzubilden.
Anwendungsbereiche der Lastverteilungsanalyse bei Wellpappeverpackungen
Die Anwendungsbereiche der Lastverteilungsanalyse in der Branche der Wellpappeverpackungen sind vielfältig. Sie reichen von der Festlegung der optimalen Stapelweise von Verpackungen über die Ermittlung der benötigten Stützstrukturen bis hin zur Auswahl der richtigen Materialien. Eine gezielte Gewichtsverteilung kann dazu beitragen, das Risiko von Schäden an den verpackten Produkten zu minimieren und gleichzeitig die Handhabung der Verpackung zu erleichtern. Dies betrifft sowohl klassische Lagerlogistik als auch anspruchsvolle Versandprofile mit höherer Dynamik, etwa bei paketdiensttypischen Sortier- und Förderprozessen.
Typische Einsatzfelder sind die Palettierung und der Palettenverbund, die Auslegung von Deck- und Zwischenlagen, die Optimierung von Innenpolstern und Fixierelementen, die sichere Lastübertragung bei Mischsorten (heterogene Füllgüter), die Minimierung von Hohlräumen sowie die robuste Gestaltung von Öffnungen, Griffen und Perforationen. Ebenso relevant ist die Abstimmung auf Transportprofile (LKW, Luftfracht, KEP), Lagerdauer und Klima (Temperatur, relative Feuchte), um Festigkeitsabfall und Feuchtigkeitsaufnahme zu berücksichtigen. Eine präzise geometrische Festlegung von Wandstärken, Faltdeckeln, Stanzkonturen und relevanten Abmessungen trägt unmittelbar zur gleichmäßigen Lastabtragung bei. Ergänzend wird die Automatisierbarkeit (Greiferkräfte, Saugerabstützung, Fördertechnik) berücksichtigt, damit Lasten im automatischen Handling nicht lokal überhöht werden.
Einflussfaktoren und Randbedingungen
Die Qualität der Lastverteilung wird durch mehrere, teils miteinander gekoppelte Parameter bestimmt:
- Materialkennwerte: Kantenstauchwiderstand (ECT), Berstfestigkeit, Flächengewicht, Wellenprofil, Klebung.
- Geometrie: Kistenmaß, Tragkanten, Rillungen, Ausschnitte, Faltarten, Überlappungen, Deckelbauart.
- Lastcharakteristik: Schwerpunktlage, Füllgrad, Punktlasten, Lastschwerpunktexzentrizität, Lastumlagerung im Zeitverlauf.
- Klima und Zeit: relative Feuchte, Temperatur, Konditionierung, Kriechen und Relaxation der Fasern.
- Verschluss und Umreifung: Klebebänder, Heftung, Umreifung, Stretchfolien – Einfluss auf Formschluss und Lastpfad.
- Palettierung: Muster (Block/Versatz), Überstand, Auflageflächen, Zwischenlagen, Kanten- und Flächendruck.
- Transportbeanspruchungen: Vibrationen, Stöße, Beschleunigungen, Kompressionen im Laderaum.
- Fertigungstoleranzen: Maßhaltigkeit, Rillqualität, Klebenahtlage, Zuschnittgenauigkeit.
- Materialzustand: Recyclinganteil, Faserlänge, Alterung, Feuchtehistorie und Konditionierung.
- Ladungssicherung: Reibbeiwerte, Antirutsch-Elemente, Dehnung von Umreifung und Folie, Presskräfte.
Eine saubere Definition der Randbedingungen (Ziel-Lagerdauer, maximale Stapelhöhe, Transportweg, Handhabung) ist Voraussetzung, um valide und übertragbare Ergebnisse zu erhalten. Dazu gehören Lastkollektive (statisch/dynamisch), Klimaprofile sowie akzeptierte Toleranzen für Verformungen (z. B. zulässige Deckeldurchbiegung) und Sicherheitsfaktoren für definierte Nutzungsszenarien. Eine nachvollziehbare Dokumentation der Annahmen erleichtert die spätere Validierung und Serienüberführung.
Methoden der Lastverteilungsanalyse
Die Methoden der Lastverteilungsanalyse können je nach dem spezifischen Anwendungsfall variieren. Einige gängige Methoden beinhalten physikalische Tests, in denen die Verpackung einem bestimmten Gewicht oder Druck ausgesetzt wird, Computersimulationen, die dabei helfen, Masseverteilungen zu visualisieren und Vorhersagen über die Strukturstabilität zu treffen, und analytische Berechnungen, die auf wissenschaftlichen Prinzipien und mathematischen Modellen basieren. Ergänzend werden Messsysteme zur Erfassung von Kontaktpressungen und Verformungen eingesetzt, um Modellannahmen zu kalibrieren.
Physikalische Tests: Box Compression Test (BCT/Topload), Kantenstauch- und Flächenstauchprüfungen, Klimatests, Fall- und Stoßprüfungen sowie Vibrationsprofile. Sie liefern reale Kollapslasten, zeigen lokale Knickstellen, identifizieren kritische Kontaktzonen und erlauben die Validierung von Annahmen. Druckmessfolien, dünne Kraftsensoren und Wegaufnehmer ergänzen die Auswertung durch quantitative Verteilungsbilder und Dehnungsverläufe.
Computersimulationen: Finite-Elemente-Analysen (FEA) zur Abbildung von anisotropem Materialverhalten, Faltliniensteifigkeit, Kontakt und Reibung; parametrische Studien zur Sensitivität von Geometrie- und Materialvariablen; digitale Zwillinge zur Bewertung von Lastszenarien über den Lebenszyklus. Transportvibrationen werden über Spektren (PSD) und Zeitverläufe abgebildet, um Lastumlagerungen und Kriecheinflüsse im Verbund zu untersuchen.
Analytische Modelle: Näherungsformeln (z. B. McKee-Ansatz) zur Abschätzung der Druckfestigkeit aus ECT, Umfang, Wandstärke und Geometriefaktoren; Sicherheits- und Stapelfaktoren für definierte Klima- und Zeitprofile; Abschätzung von Flächenpressung und Kippmomenten bei exzentrischer Belastung. Hybride Ansätze kombinieren einfache Formeln mit Testfaktoren, um robuste, praxisnahe Prognosen zu erhalten.
Validierung und Kalibrierung
Eine belastbare Anwendung der Methoden setzt die Kalibrierung mit Referenzmustern voraus. Abweichungen zwischen Simulation, Rechnung und Test werden systematisch analysiert, Materialkarten angepasst und Kontaktparameter (Reibung, Steifigkeit der Rilllinien) iterativ verfeinert. Reproduzierbarkeitstests und Klimavarianzen stellen sicher, dass die Ergebnisse auf Serienbedingungen übertragbar sind.
Ergebnisinterpretation und typische Muster
Wesentliche Ausgaben der Analyse sind Lastpfadvisualisierungen, Druckverteilungsbilder, Sicherheitsfaktoren für definierte Stapelhöhen sowie Aussagen zur Stabilität gegen Kippen und Ausknicken. Häufig beobachtete Muster sind:
- Randüberlastung: überproportionale Kantenpressung durch Überstand oder punktförmige Auflager.
- Exzentrische Belastung: Verschiebung des Schwerpunkts führt zu Drehmomenten und vorzeitigem Kippen.
- Lokale Knickinitiation: Schwächung an Rillungen, Perforationen oder Stanzungen als Auslösepunkt.
- Kriechbedingter Festigkeitsverlust: Reduktion der Topload-Reserve bei langer Lagerdauer und hoher Feuchte.
- Deckeldurchbiegung: unzureichende Abstützung großer Spannweiten bewirkt Durchdrücken und Druckspitzen.
- Kanteneinfall: verformte Tragkanten infolge Feuchte und Dauerlast reduzieren die Lastaufnahme drastisch.
- Schubfalten: Schubweichheit in Wandflächen führt zu Beulen und anschließender Lastumlagerung.
Die Interpretation umfasst die Abgrenzung zwischen tolerierbaren elastischen Verformungen und kritischen plastischen Deformationen. Kennzahlen wie zulässige Flächenpressung, Ausnutzungsgrade von Tragkanten und Reserve gegen Kippen ermöglichen klare Freigabekriterien.
Vor- und Nachteile der Lastverteilungsanalyse
Die Analyse der Lastverteilung bietet eine Reihe von Vorteilen. Sie ermöglicht es den Verpackungsdesignern, bessere Entscheidungen hinsichtlich Materialauswahl und Konstruktion zu treffen. Sie hilft bei der Optimierung der Stapelfähigkeit und verbessert die Sicherheit bei Handhabung und Transport. Auf der anderen Seite ist es ein recht komplexer Prozess, der spezialisierte Kenntnisse, entsprechende Ausrüstung und Zeit erfordert, weshalb die Analyse der Lastverteilung hohe Kosten verursachen kann. Der Nutzen steigt jedoch mit der Systematik und der Wiederverwendbarkeit von Modellen und Prüfplänen, insbesondere bei Varianten und Serienänderungen.
Weitere Vorteile: Früherkennung von Schwachstellen, zielgerichtete Materialeinsparungen ohne Einbußen bei der Tragfähigkeit, reproduzierbare Qualitätskriterien in der Serienfertigung, reduzierte Transportschäden und eine nachvollziehbare Dokumentation der Auslegung. Zudem fördert die Analyse eine transparente Kommunikation zwischen Konstruktion, Qualitätssicherung und Logistik.
Weitere Herausforderungen: Abhängigkeit von korrekter Randbedingungsdefinition, Übertragbarkeit von Laborergebnissen auf reale Profile, Datenqualität der Materialkennwerte sowie Modellvereinfachungen, die Streuungen und Alterung nur näherungsweise erfassen. Zusätzlich sind Fertigungsschwankungen und klimatisch bedingte Varianzen in der täglichen Praxis zu berücksichtigen.
Praxisleitfaden: Vorgehen in Schritten
- Anforderungsprofil klären: Stapelhöhen, Lagerdauer, Klima, Handhabung, Transportweg. Ggf. Zielwerte für zulässige Verformung und Sicherheitsfaktoren festlegen.
- Geometrie und Innenleben erfassen: Maße, Faltarten, Stanzungen, Polster, Trays, Fixierelemente. Schnittstellen zu Paletten, Zwischenlagen und Verschlüssen berücksichtigen.
- Materialdaten konsolidieren: ECT, Flächengewichte, Klebung, Feuchteabhängigkeit. Datenquellen dokumentieren und bei Bedarf konditionierte Prüfungen durchführen.
- Lastfälle definieren: Gleichlast, Punktlasten, Exzentrik, dynamische Beanspruchungen. Transportprofile und Vibrationen realitätsnah abbilden.
- Analyse durchführen: Tests, Simulationen und Berechnungen kombiniert einsetzen. Messdaten zur Kalibrierung nutzen und Varianten in Design of Experiments (DoE) strukturieren.
- Ergebnisse bewerten: Sicherheitsfaktoren, Druckverteilungen, Knickreserven, Kippstabilität. Grenzwerte und Freigabekriterien festschreiben.
- Maßnahmen ableiten: Geometrieanpassung, Stützelemente, Innenpolster, Palettiermuster. Verschluss- und Umreifungskonzept auf Lastpfade abstimmen.
- Validieren und dokumentieren: Gegenversuche, Klimavarianz, Toleranzen, Freigabe. Prüfanweisungen und Kontrollpläne für die Serie erstellen.
- Serienüberwachung: Laufende Prüfungen, Stichproben unter wechselnden Klimabedingungen, Rückmeldungen aus der Logistik.
- Kontinuierliche Verbesserung: Feldrückläufer analysieren, Erfahrungen in Material- und Geometriedatenbanken zurückspielen, Lessons Learned pflegen.
Beispiele aus der Anwendung
- Stapelung auf der Palette: Versatzmuster reduziert Kantenpressung, Zwischenlagen verteilen Punktlasten gleichmäßiger.
- Innenleben mit Fixierung: Last von empfindlichen Bauteilen wird auf tragfähige Flächen umgelenkt, Druckspitzen werden entschärft.
- Hohlraumreduktion: Ausfüllelemente minimieren Durchbiegung von Deckenflächen und stabilisieren Tragkanten.
- Grifföffnungen und Perforationen: Randverstärkungen und lokale Stützelemente verhindern Knickinitiation und Lastspitzen.
- Mischsorten in Umkartons: Formschlüssige Lagenbilder und Trennelemente verteilen ungleichmäßige Massen homogen auf die Tragkanten.
Normen und Prüfstandards
Für die Bewertung der Lastverteilung und Stapelfestigkeit sind einschlägige Standards relevant. Dazu zählen unter anderem internationale und nationale Normen zur Druck- und Stapelprüfung, Klimakonditionierung und Vibrationsprüfung. Durch die Orientierung an standardisierten Prüfplänen werden Ergebnisse vergleichbar und Audit-geeignet dokumentierbar.
- Stapeldruck- und Kompressionsprüfungen: Verfahren zur Ermittlung der Druckfestigkeit von Kartonagen und Ladeeinheiten.
- Klimaprüfungen: Konditionierung auf definierte Temperatur- und Feuchtewerte zur Abbildung realer Lager- und Transportbedingungen.
- Vibrations- und Stoßprüfungen: Simulation typischer Transportprofile zur Beurteilung von Lastumlagerungen und resonanten Effekten.
Die Auswahl und Kombination der Standards richtet sich nach Einsatzgebiet, Transportweg und geforderten Sicherheitsreserven. Prüfberichte sollten Kennwerte, Randbedingungen und Abweichungen transparent ausweisen.
Kennzahlen und Berechnungsansätze
In der Praxis haben sich Kennzahlen etabliert, die eine schnelle Einordnung der Tragfähigkeit ermöglichen und als Eingangswerte für Berechnungen dienen. Neben ECT und BCT werden Umfänge, Wandstärken, Rillabstände und Geometriefaktoren herangezogen, um die Druck- und Kippstabilität abzuschätzen.
- Ausnutzungsgrad: Verhältnis von aufgebrachter zu zulässiger Last unter definierten Randbedingungen.
- Flächenpressung: mittlere und maximale Kontaktpressung an Auflage-, Kanten- und Zwischenlagen.
- Kippreserve: Verhältnis aus stabilisierendem Gewichtsmoment zu angreifendem Kippmoment bei Exzentrik.
- Sicherheitsfaktoren: Berücksichtigung von Klima, Zeit und Streuung zur Freigabe definierter Stapelhöhen.
Diese Größen unterstützen die Dimensionierung und erlauben eine vergleichbare Bewertung verschiedener Konstruktionsvarianten im Hinblick auf Lastabtragung und Stabilität.
Häufige Fehlerquellen in der Praxis
Fehlinterpretationen und nicht berücksichtigte Einflussgrößen führen oft zu abweichenden Ergebnissen zwischen Labor und Feld. Typische Ursachen sind unpassende Palettiermuster, ungleichmäßige Auflageflächen, nicht konditionierte Proben, falsche Reibannahmen oder vernachlässigte Fertigungstoleranzen. Eine strukturierte Ursachenanalyse und die frühzeitige Einbindung der Logistik reduzieren diese Risiken.
Nachhaltigkeit und Materialeffizienz
Eine ausgewogene Lastverteilung ermöglicht materialeffiziente Lösungen, ohne die Transportsicherheit zu beeinträchtigen. Durch gezielte Verstärkung an kritischen Lastpfaden und die Reduktion überdimensionierter Bereiche lassen sich Flächengewichte senken, Ressourcen schonen und die Recyclingfähigkeit erhalten. Dabei ist eine klare Dokumentation erforderlich, um die Balance zwischen Materialeinsparung und Sicherheitsanforderungen dauerhaft sicherzustellen.
Qualitätssicherung und Dokumentation
Für die Serienfertigung werden Prüfpläne, Kontrollpunkte und Freigabekriterien definiert. Regelmäßige Stichproben, Klimavarianzen und Vergleiche mit Referenzmustern stellen die konforme Lastverteilung sicher. Abweichungen werden mit Maßnahmenkatalogen adressiert; Änderungen an Geometrie oder Material fließen kontrolliert in die Dokumentation ein.
Zusammenfassung:
- Die Lastverteilungsanalyse ist ein zentrales Werkzeug, um zu verstehen, wie Belastungen auf Verpackungen aus Wellpappe verteilt werden und wie diese Belastungen die Struktur beeinflussen.
- Diese Analyse bietet wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, welche darauf abzielen, die Qualität ihrer Produkte und ihrer Verpackungen zu verbessern, indem sie potenzielle Schwachstellen identifizieren und verstehen, wie verschiedene Lasten die Performance der Verpackung beeinflussen.
- Mittels Lastverteilungsanalyse können Unternehmen die Effizienz und Stabilität ihrer Verpackungen aus Wellpappe optimieren, was zu Kosteneinsparungen durch Schadensvermeidung und verbesserte Leistung führt.
- Relevante Einflussgrößen sind Materialkennwerte, Geometrie, Klima, Lastcharakteristik, Verschluss und Palettierung; sie bestimmen die Druckverteilung und die Knick- sowie Kippstabilität.
- Eine Kombination aus Tests, Simulationen und analytischen Modellen schafft belastbare Entscheidungen und dokumentierbare Sicherheitsreserven für definierte Lastfälle.
- Standardisierte Prüfungen, saubere Randbedingungen und eine klare Dokumentation sichern die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Serie und stärken die Prozessqualität.
Veröffentlicht am 23.05.2025
Letzte Überarbeitung am 24.10.2025 um 15:37 Uhr von Julia Kopp