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Membranfolie
In der Verpackungsbranche ist die Membranfolie ein wichtiges Element. Besonders in der Herstellung von Wellpappverpackungen spielt sie eine zunehmend essenzielle Rolle. Sie ermöglicht die gezielte Steuerung von Feuchtigkeit und Gasen, schützt empfindliche Waren vor Staub und mechanischen Belastungen und unterstützt gleichzeitig eine klare Warenpräsentation durch transparente Varianten. Je nach Aufbau kann Membranfolie den Austausch von Wasserdampf, Sauerstoff oder Kohlendioxid erlauben und andere Substanzen zuverlässig zurückhalten. Darüber hinaus dient sie häufig als funktionales Sichtfenster oder als flexibler Fixier- und Schutzlayer, der Druckspitzen abfedert, Toleranzen ausgleicht und einen kontrollierten Druck- bzw. Luftausgleich in der Verpackung herstellt. In Wellpappenanwendungen wird sie sowohl kaschiert als auch als separat konfektionierte Lage eingesetzt, um Produktschutz, Handhabungssicherheit und eine gleichbleibende Präsentationsqualität zu vereinen.
Definition: Was versteht man unter Membranfolie?
Membranfolien gehören zur Familie der flexiblen Kunststofffolien. Diese speziellen Folien bestehen oft aus Polyurethan, PVC oder anderen Kunststoffen und besitzen die signifikante Fähigkeit, für bestimmte Materialien und Stoffe durchlässig zu sein, während sie andere abweisen. Sie werden daher auch als selektiv permeable Folien bezeichnet. In der Verpackungstechnik finden sich zusätzlich Bezeichnungen wie atmungsaktive Folie, Funktionsfolie, Diffusionsmembran oder permeable Folie, die den jeweiligen Einsatzzweck und die Permeationscharakteristik hervorheben.
In der Praxis unterscheidet man häufig zwischen mikroporösen Membranen (mit feinen, definierten Poren) und monolithischen, diffusionsoffenen Schichten ohne sichtbare Poren. Je nach Polymer (z. B. Polyurethan, Polyolefine oder fluorierte Kunststoffe) und Aufbau variiert die Durchlässigkeit für Wasserdampf (WVTR/MVTR) und Gase (OTR). Typische Eigenschaften umfassen:
- Selektive Permeation: gesteuerter Durchgang von Wasserdampf und Gasen, bei gleichzeitiger Barriere gegenüber Flüssigkeiten und Schmutzpartikeln.
- Mechanische Stabilität: Dehnfähigkeit und Reißfestigkeit zur Aufnahme von Zug- und Stauchbelastungen im Versand.
- Optische Merkmale: transparente bis transluzente Ausführungen für Sichtfenster sowie matte Varianten zur blendfreien Darstellung.
- Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit: je nach Material für definierte Temperaturbereiche und Medien geeignet.
Für den Einsatz in Kontakt mit Lebensmitteln oder Medizinprodukten sind zusätzlich regulatorische Anforderungen (z. B. einschlägige Verordnungen für Lebensmittelkontaktmaterialien oder hygienische Richtlinien) zu berücksichtigen. In der Praxis bewegen sich Dicken häufig im Bereich von circa 10–150 µm; die konkreten MVTR-/WVTR- und OTR-Werte hängen von Material, Schichtdicke, Temperatur und relativer Luftfeuchte ab. Während monolithische Systeme überwiegend über molekulare Diffusion funktionieren, erfolgt bei mikroporösen Strukturen der Transport durch ein fein verteiltes Porennetzwerk, dessen Geometrie und Oberflächenenergie die Selektivität prägen.
Produktionsprozess der Membranfolie
Der Produktionsprozess der Membranfolie ist geprägt durch eine höchst präzise und sorgfältige Verarbeitung der Kunststoffelemente. Diese müssen schließlich eine äußerst hohe Qualität aufweisen, um die hohen Anforderungen in Sachen Durchlässigkeit und Beständigkeit gewährleisten zu können. Eingesetzt werden hier modernste Techniken der Kunststoffverarbeitung. In der Entwicklung werden Permeationsprofile gezielt eingestellt, indem Rezepturen, Additive und Nachbehandlungen aufeinander abgestimmt werden, damit die Folie im späteren Verpackungsprozess reproduzierbar funktioniert.
Je nach Zielprofil kommen unterschiedliche Verfahrensschritte zum Einsatz:
- Extrusion (Blas- oder Flachfolie): Herstellung einer Basisfolie mit definierter Dicke und Homogenität.
- Orientierung und Strecken: Einstellung von Festigkeit und Dehnungseigenschaften, Optimierung der Porenbildung bei mikroporösen Membranen.
- Porenbildung/Modifikation: mechanische oder chemische Erzeugung einer fein verteilten, stabilen Mikrostruktur oder Aufbringen diffusionsoffener Schichten.
- Kaschierung/Beschichtung: Verbindung mit Trägermaterialien (z. B. Papiere oder weitere Folienlagen) zur Erhöhung der Prozess- und Verarbeitungsstabilität.
- Konfektion: Zuschnitt in Rollen- oder Formatware, abgestimmt auf Weiterverarbeitungsschritte in der Wellpappe.
Zur Qualitätssicherung werden Kenngrößen wie Dickenprofil, Reißfestigkeit, Reißdehnung, Wasserdampfdurchgang (MVTR/WVTR) und Sauerstoffdurchlässigkeit (OTR) geprüft. Ergänzend kommen Prüfungen der Oberflächenspannung (Verkleb- und Siegelbarkeit) sowie Alterungs- und Klimatests zum Einsatz. In vielen Fällen werden auch Heißsiegelfenster, Schälfestigkeiten, Weiterreißkräfte, Trübungswerte (Haze) und optische Klarheit erhoben, um die Eignung als Sicht- und Funktionsfenster in Wellpappenkonstruktionen sicherzustellen.
Materialvarianten und Schichtaufbauten
Membranfolien können als Monofolien oder als mehrschichtige Coex- und Verbundsysteme ausgeführt sein. Häufige Varianten umfassen:
- Polyurethan (PU): gute Elastizität, hohe Abriebfestigkeit, in monolithischer Form diffusionsoffen mit einstellbarer MVTR.
- Polyolefine (z. B. PE/PP): als mikroporöse, atmungsaktive Systeme oder als Träger in Verbundaufbauten; anpassbar an gängige Kleb- und Siegelprozesse.
- Fluorhaltige Polymere: erhöhte chemische Beständigkeit, selektive Gasdurchlässigkeit für Spezialanwendungen.
- Kaschierte Systeme: Kombination mit Papier, Vlies oder weiteren Folien zur Verbesserung der Handhabung, Bedruckbarkeit oder Prozessstabilität.
Die Schichtarchitektur bestimmt die Eigenschaften: Haftvermittler sorgen für sichere Verbunde, Decklagen beeinflussen Optik und Abrieb, funktionale Kernlagen steuern die Permeation. Für Wellpappenfenster werden häufig Folien gewählt, die eine balancierte Kombination aus Klarheit, Flexibilität und definierter Dampf-/Gasdurchlässigkeit aufweisen.
Normen, Prüfmethoden und Kennzahlen
Zur Vergleichbarkeit von Membranfolien werden standardisierte Verfahren und Prüfbedingungen eingesetzt. Übliche Kenngrößen sind:
- MVTR/WVTR (Wasserdampfdurchgang): z. B. nach DIN EN ISO 15106 oder ASTM E96; Angabe üblicherweise in g/m²·24 h, häufig geprüft bei 23 °C/50 % r. F. oder 38 °C/90 % r. F.
- OTR (Sauerstoffdurchlässigkeit): z. B. nach DIN 53380-3 oder ASTM D3985; Angabe in cm³/(m²·24 h·bar).
- Mechanik: Zugfestigkeit, Reißdehnung, Weiterreißkräfte nach einschlägigen Normen; wichtig für Versand- und Handlingsbelastungen.
- Oberflächenenergie: z. B. mittels Testtinten; relevant für die sichere Verklebung oder Heißsiegelung auf Wellpappe oder Papierbahnen.
Die Interpretation der Messwerte erfolgt immer im Kontext der Prüfbedingungen. Bereits kleine Änderungen bei Temperatur, relativer Feuchte oder Druckdifferenz können die ermittelten Permeationsraten deutlich beeinflussen.
Weiterverarbeitung in der Wellpappe-Verpackungsindustrie
In Wellpappenkonstruktionen wird Membranfolie als Sichtfenster, als fixierende Spannlage oder als kaschierte Funktionsebene integriert. Wichtige Aspekte der Weiterverarbeitung sind:
- Verklebung: Einsatz von Dispersions- oder Hotmelt-Klebstoffen, passend zur Oberflächenenergie der Folie; Vorbehandlung (z. B. Corona/Plasma) erhöht die Haftung.
- Siegeln: bei thermoplastischen Membranen möglich; Parameter wie Temperatur, Anpressdruck und Zeit auf Substrat und Folienstärke abstimmen.
- Stanz- und Rilltechnik: saubere Kanten zur Vermeidung von Einrissen; ausreichender Abstand zu Rillungen, um lokale Spannungsspitzen zu reduzieren.
- Toleranzen: Ausgleich von Maßschwankungen der Wellpappe durch elastische Membranlagen; berücksichtigt werden sollten Klimawechsel und Rückfeuchtung.
Eine gezielte Konstruktion ermöglicht, dass Produkte zugänglich und sichtbar bleiben, während Feuchte- und Gashaushalt kontrolliert werden. Dies ist insbesondere bei frischen, emissionsaktiven oder empfindlichen Gütern relevant.
Nachhaltigkeit und End-of-Life
Die ökologische Bewertung von Membranfolien in Wellpappenverpackungen hängt von Materialmix, Trennbarkeit und regionalen Entsorgungswegen ab. Design-Ansätze umfassen:
- Monomaterial-Konzepte: Folien und Klebstoffe auf kompatible Polymersysteme abstimmen, um Sortierung und Recycling zu erleichtern.
- Mechanische Entnahme: Fenster so auslegen, dass sie einfach ablösbar sind, ohne die Faserqualität der Wellpappe zu beeinträchtigen.
- Ressourceneffizienz: reduzierte Flächenanteile, angepasste Dicken und lösungsmittelfreie Prozesse begünstigen eine bessere Umweltbilanz.
Für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt sind zudem Migrationsanforderungen und Compliance-Dokumente zu berücksichtigen. Eine frühzeitige Abstimmung von Materialwahl und End-of-Life-Pfad trägt zur ganzheitlichen Optimierung bei.
Typische Fehlerbilder und Vermeidung
- Delamination: unzureichende Haftung im Verbund; Lösung: Oberflächenvorbehandlung, Klebstoffanpassung, Prozessfenster stabilisieren.
- Rissbildung an Kanten: zu hohe Spannung durch scharfe Stanzkanten oder enge Rillungen; Lösung: Werkzeugoptimierung, Folienstärke/Elastizität anpassen.
- Fogging/Trübung: kondensierende Feuchte oder unpassende Additive; Lösung: MVTR erhöhen, Rezeptur anpassen, Klima steuern.
- Blasenbildung: eingeschlossene Luft beim Kaschieren; Lösung: Bahnführung und Anpressdruck optimieren, Entlüftungszonen vorsehen.
Eine prozessorientierte Qualitätskontrolle mit Stichproben unter praxisnahen Klimabedingungen hilft, Abweichungen frühzeitig zu erkennen.
Anwendung von Membranfolien in der Wellpappe-Verpackungsindustrie
Die Anwendungsbereiche der Membranfolie in der Verpackungsindustrie sind vielfältig und vielseitig. Vor allem bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen und bei medizinischen Produkten sind die Vorteile der Membranfolie, insbesondere ihre materielle Durchlässigkeit und langfristige Beständigkeit, sehr gefragt. Insbesondere Wellpappenverpackungen profitieren von dem Einsatz von Membranfolien, da sie die Haltbarkeit der Produkte erhöhen und gleichzeitig für eine gute Präsentation der Waren sorgen. Darüber hinaus tragen atmungsaktive Fenster und Einsätze dazu bei, Kondensation in Transport- und Lagerräumen zu minimieren und so die Material- und Oberflächenqualität der verpackten Güter zu erhalten.
Typische Einsatzfelder im Umfeld von Wellpappe sind:
- Sichtfenster mit Feuchtemanagement: transparente Membranen ermöglichen Produktpräsentation und regulieren gleichzeitig den Feuchtehaushalt.
- Atmungsaktive Einsätze: gezielte Gasdurchlässigkeit zur Vermeidung von Kondensation oder zum Entweichen von Prozessgasen (z. B. bei röstfrischen Lebensmitteln).
- Korrosions- und Staubschutz: Barriere gegenüber Spritzwasser und Partikeln, während kritische Dämpfe entweichen können.
- Stoß- und Transportschutz: elastische Membranlagen verteilen Druckspitzen und können empfindliche Oberflächen vor Abrieb schützen.
In Kombination mit konstruktiven Lösungen lassen sich Produkte sicher fixieren und gleichzeitig zugänglich halten. Dazu zählen etwa mit Membranfolie arbeitende Fixierverpackungen für sensible Güter im Versand, bei denen eine gespannte Folie die Ware formschlüssig hält. Für medizinische Anwendungen kommen zudem diffusionsoffene Membranen in Betracht, die Gassterilisationsprozesse unterstützen und nach der Sterilisation eine definierte Barrierewirkung beibehalten. Ebenso können druckausgleichende Einsätze in Elektronikverpackungen helfen, Feuchteakkumulation zu vermeiden und Bauteile vor Partikelbelastung zu schützen.
Vor- und Nachteile von Membranfolien
Die Vorteile von Membranfolien liegen klar in ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Sie können individuell auf die zu verpackenden Produkte abgestimmt werden und bieten eine hohe Schutzfunktion. Darüber hinaus können sie dank ihrer Durchlässigkeit das Feuchtigkeitsniveau innerhalb der Verpackung regulieren und somit zur Qualitätserhaltung der Produkte beitragen. Doch wie bei jedem Produkt, gibt es neben den Vorteilen auch einige Nachteile. So können beispielsweise die Kosten für die Produktion von Membranfolien, insbesondere bei hochwertigen Folien, recht hoch sein. Zudem besteht die Notwendigkeit, die Folien regelmäßig zu prüfen und zu kontrollieren, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Zusätzlich ist die Recyclingfähigkeit an material- und aufbauabhängige Faktoren gebunden, weshalb Gestaltung und Materialpaarungen sorgfältig ausgewählt werden sollten.
- Vorteile: gezielte Permeation von Dampf/Gasen, Schutz vor Partikeln und Spritzwasser, gute Anpassung an unterschiedliche Geometrien, potenziell klare Sicht auf das Produkt, Reduktion von Feuchtestau.
- Herausforderungen: materialabhängige Recyclingfähigkeit, potenzielle Kostensteigerung bei anspruchsvollen Spezifikationen, sorgfältige Lager- und Verarbeitungsbedingungen nötig (z. B. klimastabile Umgebung, geeignete Kleb- und Siegelparameter).
- Abwägung: Die Auswahl der Membran (Material, Dicke, Durchlässigkeitswerte) erfolgt anwendungsbezogen und muss mit Transportbedingungen, Produktanforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Einklang gebracht werden.
Auswahl- und Praxisempfehlungen
Für konsistente Ergebnisse sind folgende Kriterien hilfreich:
- Durchlässigkeitswerte: MVTR/WVTR und OTR passend zum Produktfeuchte- und Gasmanagement wählen.
- Mechanische Kennwerte: Reißfestigkeit und Dehnverhalten auf Transport- und Handlingszenario abstimmen.
- Verarbeitbarkeit: Eignung zum Kaschieren, Kleben oder Siegeln auf Wellpappenoberflächen prüfen; Oberflächenvorbehandlung beachten.
- Regulatorik: Anforderungen bei Lebensmittel- oder Medizinanwendungen berücksichtigen.
- Ökologische Aspekte: Monomaterial-Ansätze und lösungsmittelfreie Prozesse bevorzugen, um die Trenn- und Recyclingfähigkeit zu verbessern.
Ergänzend empfiehlt sich die Festlegung von Prüfplänen mit realistischen Klimaprofilen (z. B. wechselnde Temperatur- und Feuchteintervalle) sowie die Validierung an Musterverpackungen unter praxisnahen Belastungen.
Sicherheit, Lagerung und Handling
Membranfolien sollten kühl, trocken und vor UV-Licht geschützt gelagert werden. Empfohlen werden stabile Bedingungen um 15–25 °C und 40–60 % relative Feuchte. Rollen sind liegend oder stehend gemäß Herstellerangaben zu lagern, um Kantenschäden zu vermeiden. Beim Handling ist auf saubere, staubarme Umgebungen zu achten, damit die Funktion als Sicht- und Schutzfenster nicht beeinträchtigt wird.
Praxisbeispiele
- Lebensmittel: Sichtfensterkartons mit atmungsaktiver Membran zur Reduktion von Kondensat bei Backwaren oder röstfrischen Produkten.
- Elektronik: druckausgleichende Einsätze, die Partikel fernhalten und Feuchte kontrolliert abführen.
- Medizin/Pharma: diffusionsoffene Membranen, die Sterilisationsgase passieren lassen und anschließend eine definierte Barriere sicherstellen.
Zusammenfassung:
- Die Membranfolie ist ein flexibles und widerstandsfähiges Material, welches oft bei der Herstellung diverser Verpackungslösungen zum Einsatz kommt, einschließlich Verpackungen aus Wellpappe. Sie dient als funktionales Fenster, als Fixierlage und als regulierende Barriere für Feuchte und Gase.
- Dank ihrer Dehnbarkeit und Reißfestigkeit ermöglicht die Membranfolie einen zusätzlichen Schutz der in Wellpappe verpackten Produkte, schützt vor Feuchtigkeit, Staub, und reduziert Versandschäden. Durch definierte Permeationsraten lassen sich Kondensationseffekte mindern und Produktoberflächen nachhaltig schützen.
- Außerdem ist diese spezielle Folienart eine kosteneffiziente Option für Unternehmen, die ihre Verpackungsprozesse optimieren und umweltfreundlichere Verpackungen, insbesondere aus Wellpappe, suchen. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von Spezifikation, Prozessintegration und Materialverfügbarkeit ab.
- Die Auswahl der geeigneten Membran basiert auf geforderten Permeationswerten, mechanischen Anforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Prüfmethoden und standardisierte Kennzahlen unterstützen die belastbare Auslegung.
- In der Praxis bewährt sich Membranfolie überall dort, wo Sichtbarkeit, Schutz und kontrollierter Austausch von Dampf oder Gasen gleichzeitig gefragt sind. Eine saubere Verarbeitung und ein abgestimmtes Design-for-Recycling erhöhen die Praxistauglichkeit und die ökologische Verträglichkeit.
- Frühzeitige Materialtests unter realitätsnahen Klimabedingungen sowie klare Spezifikationen für Klebung, Siegeln und Toleranzen erleichtern die robuste Serienumsetzung in Wellpappenkonstruktionen.
Veröffentlicht am 06.06.2025
Letzte Überarbeitung am 05.11.2025 um 11:56 Uhr von Manuel Hofacker