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Zellglasverpackung

Im Bereich der Verpackungen für den Versand von Waren sind Zellglasverpackungen ein häufig gewähltes Produkt. Ihre Eigenschaften machen sie zur ersten Wahl zahlreicher Firmen, insbesondere im Bereich Lebensmittel. Zellglas (regenerierte Cellulosefolie) ist transparent, geruchs- und geschmacksneutral, bietet eine wertige Optik und erlaubt die direkte Sicht auf das verpackte Gut. In der Praxis werden daraus unter anderem Beutel, Zuschnitte und Hüllen gefertigt, die sowohl als Primär- als auch als Sekundärverpackung genutzt werden können. Darüber hinaus zeichnet sich Zellglas durch eine angenehme Haptik (leichtes Knistern) aus und kommt ohne klassische Weichmacher auf Erdölbasis aus. Die Folie lässt sich manuell wie maschinell verarbeiten, ermöglicht eine klare Produktkennzeichnung und wird häufig in Präsentations- und Sichtverpackungen eingesetzt. Für standardisierte Prozesse in Abfüll- und Konfektionslinien stehen unterschiedliche Folienstärken, Rollenbreiten und Beutelgeometrien zur Auswahl, sodass sich die Verpackung auf produktspezifische Anforderungen hinsichtlich Schutz, Optik und Handling abstimmen lässt.

Sinn und Zweck der Zellglasverpackung

Die Zellglasverpackung ist ein spezielles Verpackungsmaterial auf Basis regenerierter Cellulose, das sich durch seine klare, glatte Oberfläche und charakteristische Haptik auszeichnet. Ihr Einsatz erfolgt primär beim Verpacken von Lebensmitteln, Kosmetikartikeln oder auch pharmazeutischen Produkten. Die Besonderheit der Zellglasverpackungen liegt in ihrer durchsichtigen und gleichzeitig robusten Beschaffenheit, die einen zuverlässigen Schutz der Produkte gewährleistet. Im Gegensatz zu thermoplastischen Folien auf Erdölbasis handelt es sich bei Zellglas um eine Folie aus regenerierter Cellulose mit eigener Haptik (leichtes Knistern), guter Bedruckbarkeit und einem charakteristischen Glanz. Zweck dieser Verpackungsart ist der Schutz vor Staub, Schmutz und Berührung, die Bündelung von Produkten sowie eine ansprechende Präsentation am Point of Sale. Je nach Ausführung kann Zellglas zudem gasdurchlässig sein und so beispielsweise das Entweichen von Restfeuchte oder Backwarenaromen unterstützen. In der Praxis werden Verschlüsse häufig über Heißsiegeln (bei siegelbaren Qualitäten), Clips, Bindedrähte oder Etiketten realisiert; zusätzlich lassen sich Aufreißhilfen, Eurolochungen oder Mikroperforationen integrieren, um Handhabung und Produktanforderungen zu unterstützen.

Materialeigenschaften und Funktionsprinzip

Zellglas ist eine dünne, transparente Folie mit stabiler Oberfläche, deren Eigenschaften stark vom Feuchtegehalt abhängen. Bei moderater Luftfeuchte bleibt die Folie flexibel; bei sehr trockener Lagerung kann sie spröder wirken. Unbeschichtete Folien zeigen eine – feuchteabhängige – Sauerstoff- und CO₂-Durchlässigkeit und sind gegenüber Wasserdampf vergleichsweise offen. Beschichtete Qualitäten verbessern die Feuchte- und Fettbarriere und ermöglichen das Heißsiegeln. Die Folie ist geruchsneutral, geschmacksneutral, antistatisch eingestellt und eignet sich für hochwertige Druckbilder (z. B. Flexo- oder Tiefdruck), was eine klare Kennzeichnung und Markenführung innerhalb der Produktdeklaration unterstützt. Im Vergleich zu Polyolefinfolien (z. B. PE, PP) ist das Wasserdampfdurchgangsvermögen bei unbeschichtetem Zellglas höher, während die optische Klarheit und Planlage sehr gut sind. Für die Verarbeitung sind Gleitreibwerte (COF), Siegelfenster und die Kompatibilität mit den eingesetzten Maschinenparametern (Temperatur, Druck, Zeit) maßgeblich.

Beschichtungen dienen je nach Bedarf unterschiedlichen Zwecken: feuchtehemmende Barrieren (z. B. zur Reduktion der Wasserdampfdurchlässigkeit), fettbeständige Ausrüstungen für ölhaltige Produkte und wärmesiegelbare Schichten für prozesssichere Verschlüsse. Die Wahl der Ausführung richtet sich nach Produktfeuchte, Fettgehalt, gewünschter Haltbarkeit und der Art der Weiterverarbeitung. Durch geeignete Konditionierung (empfohlen: moderate Temperaturen und kontrollierte relative Luftfeuchte) wird die Flexibilität stabilisiert und die Verarbeitbarkeit verbessert.

Herstellungsprozess und Material - Die Entstehung von Zellglasverpackungen

Als Basis für die Herstellung von Zellglasverpackungen dient Zellulose, ein nachwachsender Rohstoff. Dieser wird in einem speziellen Herstellungsverfahren in eine durchsichtige und gleichzeitig reißfeste Folie verwandelt. Der Vorteil: Die so entstehenden Verpackungen sind biologisch abbaubar und bieten einen hohen Schutz der darin verpackten Produkte. In der Produktion wird die Zellulose gelöst, zu einem dünnen Film ausgeformt, in einem Bad regeneriert, anschließend gewaschen, getrocknet und aufgerollt. Optional folgen funktionale Beschichtungen (z. B. zur Siegelbarkeit, als Feuchte- oder Fettbarriere) sowie die Konfektion zu Beuteln, Säcken, Hüllen oder Zuschnitten. Typische Foliendicken liegen im Bereich von etwa 20 bis 40 µm, verfügbar sind glänzende und matte Oberflächen sowie transparente und – bei Bedarf – eingefärbte Varianten. Der technische Ablauf umfasst typischerweise die Aufbereitung der Zellulose (Alkalisierung), die Bildung einer Spinnlösung, die Regeneration der Cellulose im Säurebad, das Spannen und Trocknen des Films sowie die anschließende Oberflächenbehandlung. Weichmacher-/Konditionierungsmittel auf wasserlöslicher Basis werden eingesetzt, um die Folienschrumpfung zu steuern und die Gebrauchseigenschaften zu stabilisieren. Rollenware wird in definierten Breiten, Kernaufnahmen und Lauflängen bereitgestellt; für die Weiterverarbeitung sind Nahtfestigkeit, Kantenqualität und Dickentoleranz entscheidend.

  • Rohstoffbasis: Zellulose aus Holz- oder Pflanzenfasern (nachwachsend)
  • Funktionale Varianten: unbeschichtet, feuchtehemmend, fettbeständig, siegelbar
  • Oberflächen: glänzend oder matt, bedruckbar und etikettierbar
  • Konfektion: Flachbeutel, Seitenfaltbeutel, Schlauchabschnitte, Zuschnitte
  • Dickenbereich und Toleranzen: üblicherweise 20–40 µm (auch andere Stärken möglich), mit prozessüblichen Dickentoleranzen
  • Optionale Ausstattungen: Aufreißkerben, Eurolochung, Mikro-/Makroperforation, definierte Siegelflächen

Typen und Formate von Zellglasverpackungen

Zellglas lässt sich in viele praxisnahe Formate überführen. Gängig sind Beutel- und Hüllenlösungen, die manuell oder maschinell befüllt und verschlossen werden. Auch Fensterfolien in Papierumschlägen oder Kartonagen sind verbreitet, um Sichtfelder zu schaffen und Produkte zu präsentieren. Zusätzlich existieren Klotzboden- und Blockbodenvarianten für ein stabiles Standvermögen am Regal sowie Seitenfaltlösungen zur Volumenanpassung. Für automatische Abpackprozesse stehen Schlauchabschnitte und Zuschnitte bereit, die sich mit Heißsiegelnähten oder Clips verarbeiten lassen.

  • Flachbeutel und Klotzbodenbeutel für Backwaren, Süßwaren oder Trockenprodukte
  • Seitenfaltbeutel zur Volumenanpassung bei unregelmäßigen Produkten
  • Schlauchware und Zuschnitte für automatische Abpackprozesse
  • Fensterapplikationen in Papier- oder Kartonhüllen zur Produktansicht
  • Blockboden- und Standbeutelformen (zelliges Material in Verbund mit Zellglas) für erhöhte Standfestigkeit
  • Beutel mit Eurolochung, Aufreißperforation oder Klebestreifen zum komfortablen Öffnen und Aufhängen

Anwendungsmöglichkeiten und –Bereiche der Zellglasverpackungen

Eine der Hauptanwendungsbereiche der Verpackungen aus Zellglas ist die Lebensmittelindustrie. Vom Bäcker bis hin zum Großhändler – überall dort, wo Lebensmittel vor äußeren Einflüssen geschützt werden müssen, kommen die Zellglasverpackungen zum Einsatz. Neben Lebensmittelherstellern setzen auch Kosmetikfirmen und Pharmazieunternehmen auf die Zellglasverpackungen. Typische Beispiele sind Beutel für Gebäck, Schokolade, Bonbons, Tee und Gewürze, aber auch Sekundärhüllen für Seifen, Duft- oder Pflegeartikel. Im pharmazeutischen Umfeld wird Zellglas häufig als Sicht- und Schutzumhüllung (sekundäre Verpackung) genutzt. Darüber hinaus finden sich Anwendungen im Non-Food-Bereich, etwa für Karten, Kalender, Textilien oder Papeterie-Produkte, bei denen eine klare Sicht und ein sauberer Schutz vor Staub gefragt sind. Für fetthaltige Lebensmittel (z. B. Nüsse, Pralinenfüllungen) kommen bevorzugt fettbeständige, ggf. beschichtete Qualitäten zum Einsatz; für ofenfrische Backwaren können Mikroperforationen den Feuchtehaushalt ausgleichen und Knusprigkeit begünstigen. Temperatur- und Feuchtebedingungen im Gebrauch sollten auf Produkt und Folienausführung abgestimmt werden.

Eigenschaften im Gebrauch

  • Barriereverhalten: Unbeschichtetes Zellglas ist gut gasdurchlässig, aber gegenüber Wasserdampf relativ offen; beschichtete Qualitäten bieten eine erhöhte Feuchte- und Fettbarriere.
  • Mechanik: Hohe Dimensionsstabilität und gute Planlage; Reiß- und Durchstoßfestigkeit sind für typische Anwendungen ausreichend, hängen jedoch von Dicke und Feuchte ab.
  • Verarbeitung: Schneiden, Falten, Kleben und – bei siegelbaren Qualitäten – Heißsiegeln; auch das Verschließen mit Draht- oder Clipsbindern ist möglich.
  • Druck/Labeling: Geeignet für Flexo- und Tiefdruck sowie Etikettierung; die Transparenz ermöglicht die Produktpräsentation und gleichzeitige Kennzeichnung.
  • Lebensmittelkontakt: Für den direkten Kontakt geeignet, sofern die jeweilige Qualität den einschlägigen Vorgaben entspricht; relevante Normen und Richtlinien sind zu beachten.
  • Klimaverhalten: Empfohlen werden moderate Lagerbedingungen (z. B. 15–25 °C, 40–60 % r. F.), um Sprödigkeit zu vermeiden und die Flexibilität zu erhalten.
  • Temperaturbeständigkeit: Eher begrenzter Temperaturbereich; nicht für hohe Dauerwärmebelastung oder Mikrowellenanwendungen ausgelegt.
  • Akustik/Haptik: Leichtes Knistern, glatte Oberfläche; antistatische Ausrüstung reduziert Staubanziehung.

Wenn Luft- oder Feuchteaustausch gezielt gesteuert werden soll, kommen häufig Mikroöffnungen zum Einsatz; weiterführende Informationen liefern ausführliche Erläuterungen zur Perforation bei Folien und Beuteln. In Ergänzung dazu können definierte Siegelflächen und Entlüftungszonen eingeplant werden, um Prozesssicherheit und Produktschutz in automatisierten Verpackungsabläufen zu erhöhen.

Vor- und Nachteile von Zellglasverpackungen

Die Vorteile von Zellglasverpackungen liegen klar auf der Hand. Die Entscheidung für Verpackungen aus Zellglas bedeutet eine Investition in den Schutz der Natur. Durch den Einsatz von regenerativen Rohstoffen und den Verzicht auf Erdölprodukte entsteht eine Verpackung, die schonend zur Umwelt ist. Gleichzeitig schützen die Zellglasverpackungen die darin enthaltenden Produkte optimal. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der optischen Attraktivität: Die durchsichtigen Verpackungen ermöglichen einen direkten Blick auf das eingepackte Produkt und sind gleichzeitig robust gegenüber Durchstoß und in geeigneter Stärke reißfest. Allerdings kommen die Zellglasverpackungen mit einigen Nachteilen. So ist die Herstellung im Vergleich zu konventionellen Verpackungen aufwendiger und damit kostenintensiver. Gegebenenfalls kann auch die Lagerung der Verpackungen problematisch sein, da sie feuchtigkeitsempfindlich sind. Bei der Auswahl sollten zudem die geforderten Barrieren (Feuchte, Fett, Aroma), die Verarbeitungstechnik (z. B. Heißsiegeln) und die gewünschten Abmessungen berücksichtigt werden, um die Eignung für den Einsatzzweck sicherzustellen.

  • Ökologie: Nachwachsender Rohstoff, biologisch abbaubar; die tatsächliche Kompostierbarkeit hängt von der Ausführung und regionalen Entsorgungswegen ab.
  • Produktschutz und Optik: Hohe Transparenz, brillante Darstellung, hygienischer Staub- und Schmutzschutz; Barriere gegenüber Feuchte und Fetten je nach Beschichtung.
  • Prozess und Kosten: Gute Bedruckbarkeit und Konfektionierbarkeit; teils höhere Materialkosten und spezifische Anforderungen an Verarbeitung und Lagerbedingungen.
  • Lagerung und Handling: Empfindlich gegenüber sehr trockener oder sehr feuchter Umgebung; ideal sind moderate Temperaturen und kontrollierte Luftfeuchte.
  • Akzeptanz und Sensorik: Neutraler Geruch und Geschmack, sichtbare Produktpräsentation; das charakteristische Knistern kann an sensiblen Einsatzorten als Geräusch wahrgenommen werden.
  • Technische Grenzen: Begrenzte Temperaturbeständigkeit und Feuchtebeständigkeit bei unbeschichteten Qualitäten; für fettreiche Inhalte sind geeignete Barriereausführungen einzuplanen.

Regulatorische Aspekte und Normen

Für den Lebensmittelkontakt gelten je nach Region spezifische Vorgaben. Für Folien aus regenerierter Cellulose ist insbesondere die Richtlinie 2007/42/EG relevant, die Materialien und Gegenstände aus regenerierter Cellulose im Lebensmittelkontakt regelt. Zusätzlich sind nationale Empfehlungen und Leitlinien (z. B. für Druckfarben, Lacke und Klebstoffe) zu beachten. In der Praxis werden Konformitätserklärungen bereitgestellt, die die Eignung der jeweiligen Qualität für den vorgesehenen Kontakt bestätigen. Prüfgrößen wie Wasserdampf- und Gasdurchlässigkeit (z. B. nach gängigen ASTM/ISO-Methoden), Migrationsprüfungen und sensorische Tests dienen zur Bewertung der Eignung im Anwendungsfall.

Nachhaltigkeit, Entsorgung und Recycling

Zellglas basiert auf einem nachwachsenden Rohstoff und ist – je nach Ausrüstung – biologisch abbaubar. Ob eine Heim- oder Industriekompostierung in Frage kommt, hängt von der konkreten Folienausführung und regionalen Entsorgungswegen ab. Regenerierte Cellulosefolien sind in der Regel nicht für das Papierrecycling vorgesehen; die Zuordnung zu Sammelsystemen variiert regional. Für eine sachgerechte Entsorgung sollten lokale Vorgaben geprüft werden. Der ökologische Fußabdruck wird maßgeblich von Rohstoffherkunft, Beschichtung, Druck und Logistik beeinflusst; eine passgenaue Auslegung (so dünn wie möglich, so stark wie nötig) trägt zur Ressourcenschonung bei.

Verarbeitung und Lagerhinweise

Vor der Konfektion empfiehlt sich eine Konditionierung der Rollen- oder Flachware in der Produktionsumgebung, um Feuchtegleichgewicht und Planlage zu stabilisieren. Empfohlen werden Temperaturen um 15–25 °C und 40–60 % relative Luftfeuchte. Direktes Sonnenlicht und sehr trockene Luft sollten vermieden werden. In der Verarbeitung sind glatte Bahnläufe, saubere Schnittkanten und geeignete Siegelparameter entscheidend. Für siegelbare Qualitäten liegt das Siegelfenster je nach Beschichtungstyp typischerweise im Bereich mittlerer Temperaturen; Prozessversuche sind zu empfehlen, um Dichtigkeit und Nahtfestigkeit reproduzierbar sicherzustellen.

Qualitätskriterien und Prüfgrößen

Zur Spezifikation von Zellglasverpackungen werden neben Formaten und Dicken insbesondere folgende Kennwerte betrachtet: Wasserdampfdurchgang (WVTR), Gasdurchlässigkeit (z. B. OTR für Sauerstoff), Dickentoleranz, Reiß- und Weiterreißfestigkeit in Maschinen- (MD) und Querrichtung (TD), Gleitreibwert (COF), Opazität/Glanz sowie Siegelfestigkeit bei definierten Parametern. Die Angabe von Toleranzen, Abmessungen und Rollenparametern erleichtert die Integration in bestehende Abpackprozesse und reduziert Anfahrverluste.

Unterschiede zu Folien aus Polyolefinen

Im Vergleich zu PE- oder PP-Folien bietet Zellglas eine hohe optische Klarheit und eine eigenständige Haptik, während die Feuchtebarriere – unbehandelt – geringer ist. Durch Beschichtungen lassen sich Barrieren und Siegeleigenschaften anpassen, jedoch unterscheiden sich Verarbeitungsfenster und Klimaverhalten. Bei der Materialauswahl ist daher eine Abwägung zwischen gewünschter Barriereleistung, Erscheinungsbild, mechanischer Stabilität und den Prozessanforderungen sinnvoll.

Zusammenfassung:

  • Zellglasverpackungen sind umweltfreundlich, da sie aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und – je nach Qualität – unter geeigneten Bedingungen biologisch abbaubar bzw. kompostierbar sind. Das bietet eine interessante Alternative zu konventionellen Verpackungen wie der Wellpappe.
  • Qualität und Haltbarkeit sind herausragende Merkmale der Zellglasverpackung. Ihre hohe Transparenz und brillante Optik sorgen für eine ansprechende Produktpräsentation, was sie zu einer geeigneten Wahl für Unternehmen machen könnte, die Verpackungen aus Wellpappe bevorzugen.
  • Die Anwendungsbereiche von Zellglasverpackungen sind vielfältig. Sie bieten eine effektive Schutzfunktion vor Gerüchen und Schmutz; je nach Ausführung ist auch ein Schutz vor Feuchtigkeit möglich. Somit können sie in vielen Fällen eine gleichwertige oder sogar bessere Option als Wellpappe sein.
  • Zellglas ist in unterschiedlichen Dicken und Ausführungen erhältlich, lässt sich bedrucken und zu Beuteln, Hüllen oder Fenstern konfektionieren – passend für Lebensmittel, Kosmetik und pharmazeutische Sekundärverpackungen.
  • Für den praktischen Einsatz sind Lagerbedingungen (Temperatur, Luftfeuchte) sowie die gewünschte Barriereausstattung zu berücksichtigen, um Produktschutz und Verarbeitbarkeit sicherzustellen.
  • Regulatorische Anforderungen (z. B. für Lebensmittelkontakt) sollten qualitätsbezogen geprüft werden; Konformitätserklärungen liefern die notwendigen Nachweise.
  • Eine sorgfältige Spezifikation von Abmessungen, Foliendicke und Ausstattungen (Perforation, Eurolochung, Siegelflächen) erhöht Prozessstabilität und Effizienz in der Anwendung.

Veröffentlicht am 05.08.2024
Letzte Überarbeitung am 21.10.2025 um 10:45 Uhr von Sebastian Würth

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