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Cut-Size Verpackung
Die Industrie hat immer spezifische Anforderungen an Verpackungslösungen. Ein wichtiger Bereich hierbei ist die Cut-Size Verpackung in der Wellpappindustrie. Sie bietet eine maßgeschneiderte und praktische Lösung zur Sicherung und zum Schutz diverser Produkte. Durch passgenaue Zuschnitte werden Hohlräume reduziert, die Stabilität im Transport erhöht und der Materialeinsatz sinnvoll gesteuert. In Fertigung, Lagerhaltung und Versand erleichtert diese Bauart standardisierte Abläufe und unterstützt zugleich individuelle Produktanforderungen. Zusätzlich verbessert die passgenaue Verpackungsgeometrie die Packdichte, senkt Frachtkosten, reduziert Beschädigungsraten und ermöglicht reproduzierbare, dokumentierbare Prozesse entlang der gesamten Lieferkette. Dies fördert effiziente Abläufe, verringert Nacharbeit und unterstützt nachhaltige Zielsetzungen durch material- und energieeffiziente Verpackungskonzepte.
Definition: Was versteht man unter Cut-Size Verpackung?
Unter Cut-Size Verpackungen versteht man eine spezielle Form von Verpackung, bei der das Design genau auf die Dimensionen des zu verpackenden Produktes angepasst ist. Diese Anpassung erfolgt mittels eines computergesteuerten Vorgangs, der die Wellpappe exakt zuschneidet (engl. cut). Daher rührt auch der Name dieser Verpackungslösung. Cut-Size Verpackungen sind besonders nützlich und effizient, wenn es um die Verpackung von Produkten mit ungewöhnlichen Formen oder Dimensionen geht. In der Praxis werden CAD-Daten genutzt, um Konturen, Rillungen und Schlitzungen zu definieren; digitale Schneidplotter oder Stanzwerkzeuge setzen diese Daten präzise um. Das Ergebnis ist eine Verpackung, die genau auf die Abmessungen zugeschnitten ist und den Produktschutz zielgerichtet sicherstellt. Parametrische Konstruktionsansätze, definierte Rill-/Ritzlinien und saubere Toleranzvorgaben sorgen dafür, dass Faltungen, Verschlüsse und Funktionsdetails planbar und stabil funktionieren. Häufig kommen standardisierte Austauschformate (z. B. CF2, DXF, PDF) für die Dieline zum Einsatz, um Daten sicher zwischen Konstruktion, Produktion und Qualitätssicherung zu übertragen.
Abgrenzung und Begriffe
Cut-Size unterscheidet sich von standardisierten Faltkartons (z. B. FEFCO-Bauarten) dadurch, dass Format und Geometrie produktindividuell erstellt werden. Häufige Synonyme sind Maßzuschnitt, Zuschnittverpackung, Stanzzuschnitt oder Konturzuschnitt. Während Standardkartons vor allem über definierte Serienmaße verfügen, adressiert Cut-Size den Bedarf an passgenauen Lösungen, etwa für kurze Produktlebenszyklen, Prototypen, Ersatzteile oder Kleinserien. In Abgrenzung zu universellen Verpackungen mit hohem Füllmaterialanteil zielt Cut-Size auf eine optimierte Passform, minimierten Luftanteil und eine konsistente Packanweisung. Dadurch lassen sich Verpackungszeiten besser kalkulieren, Variantenvielfalt strukturieren und Lagerbestände an Leerverpackungen reduzieren.
Bezug zu FEFCO-Codes und Bauarten
Auch wenn Cut-Size Verpackungen individuell konstruiert werden, orientieren sich viele Lösungen an etablierten FEFCO-Bauarten (z. B. Klapp- und Faltprinzipien) und ergänzen diese um kontur- oder funktionsspezifische Zusätze. So entstehen passgenaue Zuschnitte, die bekannte Faltschemata nutzen, aber in Abmessungen, Rillbreiten, Laschengeometrien und Zusatzfunktionen (Perforationen, Sichtfenster, Einsteckmechaniken) exakt auf das Produkt abgestimmt sind.
Herstellung und Verwendung
Die Fertigung eines Cut-Size Kartons startet mit der Auswahl der geeigneten Wellpappqualität. Anschließend wird sie auf die gewünschte Größe geschnitten. Modernste Schneidetechnologien garantieren eine saubere und präzise Verarbeitung. Die Anpassungsfähigkeit dieser Verpackungslösung ermöglicht es Unternehmen, Verpackungen für eine Vielzahl von Produkten herzustellen und dabei die Materialverschwendung zu minimieren. Ergänzend gehören Rillungen für saubere Faltkanten, optionale Klebungen oder Steckverbindungen sowie Funktionsdetails wie Einstecklaschen, Grifföffnungen oder Aufreißstreifen zum Prozess. Je nach Losgröße kommen digitale Plotter (ohne Werkzeugkosten) oder rotative/flache Stanzwerkzeuge (höhere Taktung) zum Einsatz. Wesentliche Konstruktionsparameter sind dabei Wellenrichtung (in Bezug auf Falzkanten), Rillbreiten und Andruck, Mindeststege, Gratbildungen, Kantenqualität und die Ausrichtung des Zuschnittlayouts auf das verfügbare Bogenformat, um Verschnitt zu minimieren. Für Klebeprozesse werden geeignete Klebstoffsysteme (z. B. Kaltleim/Hotmelt) definiert, Verschlusskonzepte (Klebeband, Einsteck- oder Steckboden) festgelegt und bei Bedarf zusätzliche Polsterelemente oder Inlays berücksichtigt.
Material- und Wellenwahl
Die Wahl der Wellenarten (E, B, C, Doppelwelle wie EB/BC) und der Flächengewichte richtet sich nach Produktgewicht, Kantenlängen, Fall- und Stapelbelastungen sowie den Anforderungen der Transportkette. Dünne Wellen (z. B. E) ermöglichen hohe Maßgenauigkeit und gute Bedruckbarkeit, während gröbere Wellen (z. B. C) höhere Polsterwirkung und Biegesteifigkeit bieten. Bei der Materialauswahl spielen Liner-Qualitäten (z. B. Kraft- und Testliner), Recyclinganteile, Oberflächenanforderungen (weiß, natur) und Feuchteeinflüsse eine zentrale Rolle. Eine passende Kombination von Innen-/Außenlinern und Wellenpapieren erhöht die Funktionssicherheit und unterstützt materialeffiziente Designs.
Prozessschritte im Überblick
- Anforderungsaufnahme: Produktmaße, Gewicht, Empfindlichkeit, Transportwege und Klimabedingungen.
- Konstruktion: CAD-Dieline mit Faltkanten, Rillbreiten und Funktionsdetails (z. B. Ausstanzungen).
- Materialwahl: Wellenarten (E, B, C, EB/BC), Flächengewichte, Oberflächen und Recyclinganteile.
- Fertigung: Digitales Schneiden oder Stanzen, anschließendes Rillen, Schlitzungen und ggf. Klebungen.
- Qualitätsprüfung: Maßhaltigkeit, Rillgüte, Kantenqualität und Funktionskontrolle der Verschlüsse.
- Kommissionierung: Flachliegende Anlieferung oder vormontierte Einheiten für die Endverpackung.
- Validierung: Funktionsmuster, Transportprüfungen (z. B. Fall, Vibration, Klima) und Dokumentation der Ergebnisse.
- Verpackungsanweisung: Erstellung von Packvorschriften, Piktogrammen und Handlinghinweisen für die sichere Anwendung.
- Rückverfolgbarkeit: Versionsstände, Änderungsmanagement und Kennzeichnung für konsistente Serienfertigung.
Typische Anwendungsbereiche
- Elektronikkomponenten, Kleinmaschinen, Sensorik und präzise Bauteile mit empfindlichen Kanten.
- Plattenware, Muster oder Profile (z. B. Kunststoff-, Holz- oder Metallprofile) mit Sonderlängen.
- Drucksachen, Bücher, Kataloge sowie Druckereierzeugnisse mit flacher Geometrie.
- Ersatzteile, Kleinserien im After-Sales, Prototypen und Pilotlose mit häufigen Designänderungen.
- Sets und Kits, bei denen mehrere Artikel in einer passgenauen Einheit kombiniert werden.
- Medizintechnische Komponenten, Laborgeräte und dezente Fixierungen für empfindliche Oberflächen.
- Automotive- und Maschinenbau-Teile mit variierenden Losgrößen und spezifischen Schutzanforderungen.
- E-Commerce-Sendungen mit variablen Formaten, die auf geringe Retourenquoten und effizientes Handling ausgelegt sind.
Umsetzung individueller Kundenwünsche
Ein weiterer Vorteil der Cut-Size Verpackungen ist die Möglichkeit, individuelle Kundenanforderungen berücksichtigen zu können. Logos, Grafiken, Textnachrichten oder sogar spezielle Gebrauchshinweise können problemlos auf die Wellpappe gedruckt werden. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten die Möglichkeit, nicht nur den Schutz des Produkts zu gewährleisten, sondern gleichzeitig auch die Markenpräsenz zu stärken. Darüber hinaus lassen sich perforierte Aufreißhilfen, Fingerschlaufen, Sichtfenster, variable Einlagen oder modulare Inlays integrieren. Je nach Anforderung sind Flexo- oder Digitaldruck, variable Datencodierung (z. B. QR, Barcodes) und Markierungen für die Qualitätssicherung umsetzbar. Ergänzend können antistatische Ausstattungen, definierte Reibwerte oder rutschhemmende Elemente eingeplant werden, um besondere Handling- oder Produktschutzanforderungen zu erfüllen.
Oberflächen, Bedruckung und Kennzeichnung
Für die Bedruckung stehen je nach Auflage und Motiv unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Neben der reinen Informationskennzeichnung ermöglichen definierte Farbflächen und Markierungen eine schnelle Identifikation in Kommissionierung und Montage. Kontrastreiche Piktogramme, Prüfsiegel und variable Serieninformationen unterstützen die Rückverfolgbarkeit, während abriebfeste Drucke die Lesbarkeit während Transport und Lagerung sicherstellen.
Daten- und Konstruktionsworkflow
Ausgehend von exakten Produktdaten werden Toleranzen, Rillgeometrien und Faltfolgen definiert. Mustererstellung (Sampling) und Funktionsprüfungen sichern die Passform, bevor die Serie startet. Änderungen am Design können digital eingesteuert werden, was Anpassungen bei Maßänderungen, neuen Varianten oder optimierten Rüststrategien erleichtert. Ein strukturiertes Datenmanagement mit Versionsständen, Artikelstämmen, Stücklisten, VPE-Angaben und klarer Änderungsdokumentation gewährleistet, dass Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung jederzeit mit identischen Datensätzen arbeiten. Dies reduziert Fehlerquellen und erleichtert die Abstimmung bei mehrstufigen Freigaben.
Vor- und Nachteile von Cut-Size Verpackung
Das Hauptmerkmal der Cut-Size Verpackungen ist ihre Anpassungsfähigkeit. Sie ermöglichen die optimal passende Verpackung für jedes Produkt. Dies reduziert das Risiko von Transportschäden und spart Materialkosten. Zudem erleichtern Cut-Size Verpackungen den Verpackungsprozess und sparen somit Zeit und Ressourcen. Jedoch bringen sie auch Nachteile mit sich, da der Produktionsprozess technisch aufwendiger ist und höhere Kosten verursachen kann. Darüber hinaus kann es bei kleineren Aufträgen zu Wartezeiten kommen, da eine individuelle Anfertigung mehr Zeit benötigt. Kosten werden unter anderem von Rüstzeiten, Werkzeugbedarf, Materialausbeute (Nesting) und geforderter Maßgenauigkeit beeinflusst. Ebenso spielen Verpackungsanweisungen, Mitarbeiterschulung und Prozessintegration eine Rolle, da sie den realen Nutzen in der Anwendung maßgeblich bestimmen.
Vorteile
- Passgenaue Form reduziert Hohlräume und Bedarf an Füllmaterial; das senkt Volumen und Versandkosten.
- Gezielte Schutzfunktionen durch definierte Rillungen, Laschen, Kantenabdichtungen und optionale Polster.
- Effiziente Montage durch klare Faltfolgen; geeignet für manuelle und automatisierte Verpackungsprozesse.
- Flexibilität bei Varianten, kurzfristigen Designwechseln und kleinen Losgrößen ohne hohe Lagerbestände.
- Gute Materialeffizienz durch optimierte Zuschnittpläne und bedarfsgerechte Flächengewichte.
- Reduzierte Beschädigungsquoten durch konturgenaue Fixierung und definierte Lastpfade.
- Nachvollziehbarkeit durch dokumentierte Dielines, Versionsstände und eindeutige Kennzeichnung.
- Skalierbarkeit von Prototypen über Pilotlose bis zur Serie durch Wechsel zwischen Plotten und Stanzen.
Mögliche Nachteile
- Höherer Planungs- und Engineering-Aufwand gegenüber Standardlösungen.
- Werkzeugkosten bei Stanzverfahren; wirtschaftlich erst ab bestimmten Stückzahlen.
- Rüstzeiten können Liefertermine beeinflussen, insbesondere bei häufigen Variantenwechseln.
- Abstimmung von Toleranzen erforderlich, um Maßkettenschwankungen und Klimaeinflüsse auszugleichen.
- Komplexere Disposition und Datenpflege bei großen Variantenräumen oder häufigen Änderungsständen.
- Abhängigkeit von Datenqualität: Ungenaue Eingangsdaten führen zu Passungsproblemen in der Anwendung.
Qualitätssicherung, Prüfverfahren und Logistik
Für eine verlässliche Funktion sind Maßhaltigkeit, Kantenqualität, Rillgüte und die Stabilität der Verschlüsse entscheidend. Prüfwerte wie ECT/BCT, Kantenstauchwiderstand, Fall- und Vibrationsprüfungen geben Hinweise auf die Transportsicherheit. In der Logistik spielt die effiziente Palettierung eine wichtige Rolle: Stapelbilder, Höhenbegrenzungen und Verschlusskonzepte (Klebeband, Umreifung) werden auf die Transportkette abgestimmt. Ergänzende Klimaprüfungen (Temperatur/Feuchte) und Wiederverpackungszyklen helfen, die Performance über den gesamten Lebenszyklus zu bewerten. Eine dokumentierte Prüfplanung mit Abnahmekriterien stellt sicher, dass Serienqualität und Musterergebnisse übereinstimmen.
Toleranzen und Umgebungsbedingungen
Wellpappzuschnitte unterliegen fertigungs- und klimabedingten Toleranzen. Rillbreiten, Faserorientierung und Feuchte beeinflussen das Faltverhalten. Eine geeignete Konstruktion berücksichtigt diese Parameter, damit Verschlüsse sicher greifen, Perforation und Aufreißhilfen definiert funktionieren und die Gesamtpackung ihre Schutzfunktion erfüllt. Zusätzlich wirken sich Lagerdauer, Stapellasten, Klimaschwankungen und Transportvibrationen auf die Maßhaltigkeit und Festigkeit aus. Die Festlegung von Toleranzfeldern für Zuschnitt, Rilllage und Laschenlängen ist daher integraler Bestandteil der Konstruktionsfreigabe.
Palettierung und Handling
Optimierte Formate unterstützen eine raumsparende Kommissionierung, die stabile Beladung auf gängigen Trägern und eine klare Kennzeichnung entlang der Transportstrecke. Das reduziert Handlingzeiten und erleichtert die Integration in bestehende Versandprozesse. Lagenbilder, Zwischenlagen, Stapelecken und geeignete Dehnfolien- oder Umreifungskonzepte stabilisieren das Ladegut. Zudem sollten ergonomische Aspekte wie Griffpositionen, Packhöhen und Gewichtsverteilung berücksichtigt werden, um sichere, zügige Abläufe zu gewährleisten.
Dokumentation und Konformität
Zu einer vollständigen Dokumentation gehören Dielines mit Versionsstand, Material- und Wellenangaben, Prüfprotokolle, Freigabestand sowie die zugehörige Verpackungsanweisung. Einheitliche Kennzeichnungen erleichtern die Rückverfolgbarkeit und sorgen dafür, dass Bauteile, Variante und Verpackung zueinander passen. Hinweise zur Entsorgung und zum Recycling unterstützen eine sachgerechte Behandlung nach Gebrauch.
Zukunft von Cut-Size Verpackungen in der Wellpappindustrie
Im Licht der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und individueller Kundenansprache in der modernen Wirtschaft, wird die Nachfrage für Cut-Size Verpackungslösungen voraussichtlich weiter steigen. Sie haben sich als äußerst anpassungsfähige und nachhaltige Option in der Welt der Verpackungen bewährt. Dies macht sie zu einer attraktiven Wahl für modernes, umweltbewusstes Verpacken. Trends wie On-Demand-Fertigung, digitale Schnitt- und Drucktechnologien, variable Daten und modulare Konstruktionen werden die Umsetzung weiter vereinfachen. Durch materialeffiziente Designs, Recyclingmaterialien und alternative Faserstoffe lassen sich ökologische Zielsetzungen mit funktionalen Anforderungen zusammenführen. Ergänzend gewinnen datengetriebene Methoden an Bedeutung: automatische Nesting-Optimierung, simulationsgestützte Festigkeitsprognosen und lernende Systeme, die aus Prüf- und Reklamationsdaten robuste Konstruktionsregeln ableiten.
Ausblick auf Prozesse und Materialien
Die Kombination aus datengetriebenem Design, schnellen Musterzyklen und automatisierten Produktionsschritten reduziert Time-to-Market. Gleichzeitig ermöglichen flexible Maschinenkonzepte wirtschaftliche Kleinserien, während optimierte Zuschnittpläne Rohstoffe schonen und Emissionen entlang der Lieferkette mindern. Perspektivisch begünstigen digitale Zwillinge von Verpackung und Produkt die vorausschauende Auslegung von Rillgeometrien, Verschlüssen und Polsterzonen. Fortschritte bei leichten, zugleich belastbaren Wellpappqualitäten sowie bei recyclingfreundlichen Beschichtungen unterstützen die Vereinbarkeit von Funktion, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
Zusammenfassung:
- Unter Cut-Size Verpackung versteht man eine spezielle Art von Kartonage, die exakt auf das zu verpackende Produkt zugeschnitten ist.
- Diese speziellen Verpackungen bieten die Möglichkeit, Material zu sparen und bieten dennoch einen hohen Schutz für das darin gelagerte Produkt. Insbesondere bei Verpackungen aus Wellpappe, einem sehr anpassungsfähigen Material, eignet sich diese Methode hervorragend.
- Sie sind besonders für Unternehmen interessant, die nach ökonomischen und zugleich ökologischen Verpackungslösungen suchen, da sie für eine effiziente Nutzung von Verpackungsmaterial sorgen und Abfall reduzieren.
- Die Konstruktion basiert auf CAD-Daten, präzisen Zuschnitten, Rillungen und funktionsgerechten Verschlüssen für sichere Abläufe.
- Wirtschaftlichkeit wird durch Losgröße, Rüstzeiten, Werkzeugbedarf und Materialausbeute bestimmt.
- Qualitätssicherung berücksichtigt Maßhaltigkeit, Kanten- und Rillgüte sowie Prüfwerte für den Transport.
- Digitale Technologien und modulare Designs begünstigen kurze Entwicklungszyklen und passgenaue Lösungen.
- Typische Einsatzfelder reichen von Elektronik und Ersatzteilen über Muster- und Plattenware bis hin zu variantenreichen E-Commerce-Sendungen.
- Ein strukturierter Daten- und Freigabeworkflow mit Verpackungsanweisungen und Kennzeichnung erhöht Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit.
- Zukünftige Entwicklungen fokussieren auf On-Demand-Fertigung, datenbasierte Optimierung und materialeffiziente, kreislauffähige Wellpappqualitäten.
Veröffentlicht am 04.06.2025
Letzte Überarbeitung am 26.11.2025 um 15:04 Uhr von Sebastian Würth