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Kopierpapierverpackung
In der Welt der Verpackungsmaterialien gilt die Kopierpapierverpackung als präzise abgestimmte Lösung für die sichere Bündelung, Lagerung und den Transport von Papier-Riesen. Sie verbindet mechanischen Schutz mit effizienter Handhabung und ermöglicht eine geordnete, stapelbare Einheit entlang der gesamten Lieferkette – vom Papierwerk über den Großhandel bis zum Büroarbeitsplatz. Durch ihre spezifische Konstruktion schützt sie das empfindliche Druck- und Kopierpapier vor Kantenquetschungen, Staub, Licht und mechanischem Druck, ohne dabei unnötiges Eigengewicht oder Volumen zu erzeugen.
Darüber hinaus sorgt eine auf die logistischen Schnittstellen abgestimmte Geometrie für kompatible Palettenbilder, eine sichere Umreifung oder Stretchumwicklung sowie eine zügige Kommissionierung. In Verbindung mit Kantenschutzprofilen und gleichmäßigen Lastpfaden werden Transportschäden minimiert und die Rückstellfähigkeit der Einheit verbessert, sodass Papierqualität und Planlage bis zum Point of Use erhalten bleiben.
Definition: Was versteht man unter Kopierpapierverpackung?
Kopierpapierverpackung ist eine auf Kopier- und Druckpapier abgestimmte Transport- und Schutzeinheit, die typischerweise aus Wellpappe oder vergleichbaren Faserstoffen gefertigt wird. Ihr Innenmaß ist so ausgelegt, dass Papier-Riesen (meist 500-Blatt-Pakete) formschlüssig aufgenommen werden. Üblich sind Konfigurationen für A4 (z. B. fünf Riesen) sowie Varianten für A3 oder spezielle Grammaturen. Konstruktiv handelt es sich häufig um Faltkartonagen mit Einsteckklappen oder Stülplösungen, die eine schnelle Konfektionierung, sicheres Verschließen und kontrolliertes Öffnen ermöglichen.
Charakteristisch sind rill- und stanztechnische Elemente zur exakten Formgebung, verstärkte Kantenbereiche für eine erhöhte Stauchfestigkeit und Oberflächen, die bedruckt oder beschriftet werden können, um Inhalt, Laufrichtung oder Chargen zu kennzeichnen. Das Ziel ist eine reproduzierbare, materialsparende Verpackungseinheit mit zuverlässigem Schutzverhalten bei Lagerung, Umlagerung und Transport.
Typische Ausführungen und Bauarten
Gängige Bauformen orientieren sich an etablierten Faltkarton-Designs: einteilige Faltkisten mit überlappenden Deckel- und Bodenklappen, zwei- oder mehrteilige Stülpschachteln (Deckel‑Boden‑Kombination) sowie Varianten mit Automatikboden für beschleunigte Aufrichtung. Je nach Prozess werden Selbstklebestreifen, Einstecklaschen oder Heftklammern als Verschluss genutzt. Für wiederkehrende Entnahmen im Büroalltag sind wiederverschließbare Lösungen sinnvoll; im Versandumfeld sind hingegen manipulationssichere Verklebungen zweckmäßig.
Herstellung und Materialbeschaffenheit von Kopierpapierverpackungen
Die Herstellung von Kopierpapierverpackungen erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst wird aus Holzfasern Wellpappe produziert. Diese wird dann in einer Wellpappenanlage verklebt und in Form gebracht. Das endgültige Produkt ist eine stabile und gleichzeitig flexible Verpackung, die sich perfekt für den Transport empfindlicher Güter wie Kopierpapier eignet. Dank ihrer Beschaffenheit kann eine hohe Tragfähigkeit gewährleistet werden, während sie gleichzeitig leicht und handlich ist.
In der Praxis kommen je nach Lastfall und Stapelhöhe meist einwellige Qualitäten mit B- oder C‑Welle zum Einsatz; bei höheren Anforderungen sind auch feine E‑Wellen (für präzise Kanten und Druckbilder) oder zweiwellige Kombinationen möglich. Die Deckenpapiere (z. B. Kraft- oder Testliner) und die Wellenpapiere werden mit stärkehaltigen Klebstoffen verbunden. Die resultierenden Parameter wie ECT (Kantenstauchwiderstand) und BCT (Stapelstauchwiderstand) bestimmen, wie gut die Kartonage vertikale Lasten aufnimmt – ein zentraler Aspekt bei palettierter Lagerung über längere Zeiträume.
Optional können Öffnungshilfen wie Anreißfäden, Zipper oder Stanzperforationen integriert werden, um das Entnehmen der Riesen ohne Klingenwerkzeuge zu ermöglichen und Schnittkanten im Papier zu vermeiden. Weiterführende Hinweise zur praktischen Perforation in Kartonagen erleichtern das Verständnis solcher Öffnungskonzepte. Rillungen definieren die exakten Faltkanten, während Stanzungen für Grifflöcher, Lüftungsöffnungen oder Fixierelemente sorgen. Bei Bedarf lassen sich Feuchtigkeitsschutz und Scheuerschutz durch geeignete Papierqualitäten oder Oberflächenbehandlungen verbessern.
Die Materialauswahl berücksichtigt neben mechanischen Kennwerten auch die Fasermischung (Primär- und Recyclingfasern), die Grammaturen der Deckenpapiere sowie das gewünschte Oberflächenbild für Kennzeichnungen. Für staub- und abriebkritische Umgebungen ist eine glatte, geschlossene Außendecke hilfreich, um Papierkanten vor Reibung zu schützen.
Relevante Material- und Testparameter
Neben ECT und BCT sind je nach Einsatzfall weitere Kennwerte bedeutsam: RCT (Ringstauchwiderstand) zur Beurteilung der Rohpapiere, FCT (Flächenstauchwiderstand) für Druckbelastungen, die Durchstoßarbeit zur Bewertung punktueller Beanspruchungen sowie der Cobb-Wert (Wasseraufnahme) für Feuchteempfindlichkeit. Die Druckveredelung (z. B. einfarbiger Flexodruck für Kennzeichnungen) erfolgt in der Regel wasserbasiert und beeinflusst die Rezyklierbarkeit nicht.
Einsatz und Verwendung von Kopierpapierverpackungen
In der Industrie ist die Kopierpapierverpackung aufgrund ihrer funktionalen Eigenschaften sehr beliebt. Insbesondere im Bürobedarf ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil, da sie eine sichere Lagerung und den Schutz des Papiers vor Beschädigungen ermöglicht. Zudem können die Verpackungen gestapelt und bei Nichtgebrauch platzsparend gelagert werden. Neben ihrer praktischen Verwendung haben die Verpackungen auch einen ökologischen Wert, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und recyclebar sind.
Entlang der Lieferkette wird die Kopierpapierverpackung für die Bündelung von Riesen, die Palettierung standardisierter Einheiten und die innerbetriebliche Verteilung eingesetzt. Typische Beispiele sind: die Auslieferung von fünf A4‑Riesen im Umkarton an Büros, A3‑Konfigurationen für Grafikabteilungen oder Druckvorstufen sowie Sonderverpackungen für hochvolumige Papierqualitäten. Für die Handhabung sind ergonomische Grifflöcher, klare Kennzeichnungen (Format, Grammatur, Laufrichtung) und ein kontrolliertes Öffnungskonzept entscheidend, damit das Papier unversehrt und staubfrei am Arbeitsplatz ankommt.
Bei der Palettenlagerung zählt die Stapelstabilität der Einheiten. Gleichmäßige Lastverteilung, intakte Kanten und eine ausreichende Kantenstauchfestigkeit verhindern bleibende Verformungen der Papierbündel. Für längere Lagerzeiten empfiehlt sich die Beachtung der Klimabedingungen (Temperatur und relative Luftfeuchte), da Papier hygroskopisch ist und sich bei Feuchtewechseln wellen oder verziehen kann. Die Verpackung dient hier als erste Schutzbarriere, ersetzt jedoch keine klimatisch geeignete Lagerumgebung.
Best Practices in Kommissionierung und Palettierung
Bewährt haben sich kreuzweise Lagenwechsel, passgenaue Zwischenlagen, straffe, aber nicht überdehnte Stretchumwicklung sowie Kantenschutzprofile entlang der Stapelkanten. Ein zentrierter Schwerpunkt, rutschhemmende Unterlagen und die Vermeidung von Hohlräumen reduzieren Transportschäden. Für die innerbetriebliche Verteilung unterstützen klare Piktogramme, Barcodes und Chargenangaben die Rückverfolgbarkeit.
Formate, Abmessungen und Kapazität
Die gängigen Auslegungen orientieren sich an Papierformaten und Packungsgrößen: Für A4 sind Konfektionen mit fünf Riesen verbreitet; A3‑Verpackungen berücksichtigen die größeren Spannweiten und benötigen entsprechend angepasste Rillbilder zur Kantenstabilisierung. Innenmaße werden so gewählt, dass die Riesen formschlüssig, aber nicht unter Spannung liegen. Geringe Toleranzen verhindern Verrutschen, ohne das Einlegen zu erschweren. Konstruktiv lassen sich Volumenreserven einplanen, um Schwankungen in Papierdicke oder Umverpackungsfolie der Riesen aufzunehmen.
Je nach Ausführung ermöglicht die Kopierpapierverpackung das liegende oder stehende Entnehmen einzelner Riesen. Öffnungshilfen und partielle Staublippen an Deckelklappen verhindern das Eindringen von Partikeln. Für wiederkehrende Entnahmen im Büroalltag ist ein wiederverwendbares Verschlusskonzept zweckmäßig, während für den Ferntransport eher manipulationssichere Verklebungen genutzt werden.
Maßhaltigkeit und Toleranzen
Praxisgerecht sind enge Maßtoleranzen, die ein spielfreies, aber spannungsarmes Aufnehmen der Riesen erlauben. Bei typischen 500‑Blatt‑Riesen (z. B. 80 g/m²) variiert die Packhöhe geringfügig; eine dezente Höhenreserve im Innenmaß kompensiert diese Schwankungen. Zwischen Innen- und Außenmaß ist der Einfluss der Wellenhöhe zu berücksichtigen, insbesondere bei zweiwelligen Qualitäten, um Palettenlayouts und Durchlaufmaße in Förderanlagen einzuhalten.
Schutzfunktionen und konstruktive Merkmale
Die Schutzwirkung umfasst Kanten- und Flächenschutz, Lastabtragung beim Stapeln, sowie Schutz vor Staub, Licht und punktueller Feuchte. Verstärkte Kanten, ausreichend dimensionierte Klappenüberlappungen und saubere Rillungen tragen zum Formschluss bei. Integrierte Einlagen oder Zwischenlagen sind selten notwendig, können jedoch bei empfindlichen Premiumpapieren sinnvoll sein, um Oberflächenreibung zu reduzieren.
Für den Transport wirken sich gleichmäßige Lastpfade positiv auf den BCT aus. Ein zu hoher Hohlraumanteil innerhalb der Einheit begünstigt Verformungen; deshalb sind maßhaltige Zuschnitte und präzise Faltvorgänge wesentlich. Eine sachgerechte Verschließung – durch Klebeband, Heftung oder Selbstklebestreifen – stellt die Transportsicherheit sicher und verhindert, dass Riesen während des Handlings in Bewegung geraten.
Ergonomie und Sicherheit
Grifflöcher sollten so positioniert und gestanzt sein, dass Kanten nicht einschneiden und das Eigengewicht ergonomisch nahe am Körper getragen werden kann. Perforationen und Anreißstreifen sind so zu dimensionieren, dass sie leicht öffnen, aber beim Transport nicht unbeabsichtigt aufreißen. Beschriftungsfelder unterstützen eine eindeutige Zuordnung am Lagerplatz und im Büro.
Nachhaltigkeit und Recycling
Die Kopierpapierverpackung ist in der Regel vollständig recyclingfähig. Der Einsatz von Altpapierfasern schont Primärressourcen, während stärkehaltige Klebstoffe und sortenreine Monomaterial-Konstruktionen die Wiederverwertung vereinfachen. Durch optimierte Zuschnittpläne und materialeffiziente Konstruktionsweisen lässt sich der Rohstoffeinsatz reduzieren, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Wiederverwendung der Umkartons im Büroalltag (z. B. zur Archivierung) kann die Nutzungsdauer weiter verlängern.
Eine ressourceneffiziente Auslegung berücksichtigt zudem die Transporteffizienz (Auslastung von Ladehilfsmitteln), die Reduktion von Leerräumen und die Minimierung druckintensiver Flächen. Wo erforderlich, können wasserabweisende Ausrüstungen mit geringer Barrierewirkung gewählt werden, um die Rezyklierbarkeit beizubehalten und dennoch kurzzeitige Feuchteexposition zu dämpfen.
Qualitätskriterien und Prüfgrößen
Wesentliche Kennwerte sind Kantenstauchwiderstand (ECT), Stapelstauchwiderstand (BCT), Berstfestigkeit und Durchstoßarbeit. Für die Praxis ergeben sich daraus Grenzen für Stapelhöhen, Transportbedingungen und zulässige Klimabelastungen. Prüfungen unter praxisnahen Klimabedingungen (z. B. 23 °C / 50 % r. F.) liefern belastbare Aussagen zu Formstabilität und Tragverhalten. Saubere Schnittkanten, gratfreie Stanzungen und maßhaltige Rillungen sind Indikatoren für eine fachgerechte Verarbeitung.
Vor- und Nachteile von Kopierpapierverpackungen
Kopierpapierverpackungen bieten verschiedene Vorteile. Sie sind neben ihrer ausgezeichneten Stabilität und hohen Tragfähigkeit auch sehr leicht und einfach zu handhaben. Sie können mechanischem Druck standhalten, sind stapelbar und können daher effizient gelagert werden. Zudem sind sie ökologisch nachhaltig, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und recycelt werden können. Hinsichtlich der Nachteile muss erwähnt werden, dass diese Art von Verpackungen bei sehr feuchtem Klima an Stabilität verlieren kann. Zudem ist die Wellpappe anfällig für Schädlinge wie beispielsweise Insekten oder Mäuse.
- Vorteile: formschlüssige Aufnahme der Papier-Riesen, gute Kanten- und Flächenabstützung, geringes Eigengewicht, schnelle Konfektionierung, klare Kennzeichnungsmöglichkeiten, hohe Recyclingfähigkeit.
- Weitere Vorteile im Handling: ergonomische Grifflöcher, Öffnungshilfen für kontrolliertes Entnehmen, stapelstabile Einheiten für Lager und Transport.
- Nachteile: Empfindlichkeit gegenüber anhaltend hoher Feuchte, Tragfähigkeitsreduktion bei nicht klimakonformer Lagerung, potenzielle Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und mechanischer Beschädigung durch unsachgemäße Handhabung.
- Zu beachten: Bei sehr hohen Stapelungen, langen Lagerzeiten oder wechselnden Klimabedingungen sind angepasste Materialqualitäten und konservative Lastannahmen empfehlenswert.
- Praktische Hinweise: klimakonditionierte Lagerbereiche, saubere Stellplätze, regelmäßige Sichtkontrollen der Kanten und ein sachgerechter Verschluss erhöhen die Prozesssicherheit.
Zusammenfassung:
- Kopierpapierverpackungen sind spezialisierte Verpackungslösungen, die entwickelt wurden, um Kopierpapier effizient und sicher zu lagern und zu transportieren. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der Papierindustrie und für Unternehmen, die großen Wert auf qualitatives Verpackungsmaterial legen.
- Diese Verpackungen sind in der Regel aus stabilen Materialien wie Wellpappe gefertigt. Sie bieten eine ausgezeichnete Festigkeit und Haltbarkeit, was sie zu einer beliebten Wahl für viele Unternehmen macht. Die richtige Kopierpapierverpackung schützt das Produkt vor Beschädigungen während des Transports und der Lagerung.
- Die Verwendung von Kartonagen aus Wellpappe für die Verpackung von Kopierpapier ist nicht nur wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit ideal. Sie sind auch umweltfreundlich und leicht zu recyceln, was sie zu einer hervorragenden Wahl für umweltbewusste Unternehmen macht.
- Format- und passformgerechte Auslegung (z. B. für A4- oder A3‑Riesen), präzise Rillungen und sinnvolle Öffnungshilfen sorgen für effizientes Handling im Büroalltag.
- Mechanische Kennwerte wie ECT und BCT bestimmen die Stapelstabilität; klimatische Rahmenbedingungen beeinflussen maßgeblich die Langzeitformstabilität von Kartonage und Papierinhalt.
- Nachhaltige Materialwahl, sortenreine Konstruktionen und recyclingfähige Klebstoffe unterstützen geschlossene Stoffkreisläufe und reduzieren den Rohstoffeinsatz.
- Durch konsistente Beschriftung, ergonomische Grifflösungen und sauber ausgelegte Palettenbilder werden Prozesssicherheit, Transportschutz und Lagerökonomie verbessert.
Veröffentlicht am 28.07.2024
Letzte Überarbeitung am 03.11.2025 um 11:29 Uhr von Sebastian Würth