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Ordnungssystem für Kleinteile

Ordnungssysteme für Kleinteile sind in der Welt der Wellpappe von großer Bedeutung. Diese effizienten Aufbewahrungssysteme erleichtern das Lagern, Sortieren und den Transport kleiner Einheiten in der Produktions- und Lieferkette.

Insbesondere in verpackungsnahen Prozessen unterstützen solche Systeme die Standardisierung von Arbeitsabläufen, reduzieren Weg- und Greifzeiten und schaffen klare Strukturen entlang des Materialflusses. Durch die gezielte Nutzung modularer Einsätze und passgenauer Fächer wird nicht nur die Zugriffssicherheit erhöht, sondern auch die Integrität der Kleinteile geschützt, etwa vor Abrieb, Vermischung oder Beschädigung durch unsachgemäße Stapelung. Zudem begünstigt der Einsatz von Wellpappe eine kreislauffähige Nutzung, da die Systeme flachliegend transportiert, bedarfsgerecht aufgebaut und am Lebensende sortenrein verwertet werden können.

Definition: Was versteht man unter einem Ordnungssystem für Kleinteile?

Unter einem Ordnungssystem für Kleinteile versteht man ein effizientes Verwaltungs- und Aufbewahrungssystem, das speziell für die Organisation kleiner Elemente oder Einheiten in industriellen und kommerziellen Umgebungen entwickelt wurde. Diese Systeme sind in zahlreichen Industriezweigen weit verbreitet, insbesondere dort, wo eine Vielzahl kleiner Komponenten oder Produkte vorliegt, die ordnungsgemäß gespeichert und gewartet werden müssen.

Typische Ausprägungen sind Fächerkästen, Sichtlagerboxen, modulare Schubladeneinsätze, Rastereinsätze mit Trennstegen sowie kleinteilspezifische Behälterlösungen. Gemeinsam ist ihnen die eindeutige Zuordnung, die schnelle Zugriffsmöglichkeit und die strukturierte Ablage, um Greifzeiten zu reduzieren und Fehlgriffe zu vermeiden.

Ergänzend zeichnen sich Ordnungssysteme für Kleinteile durch definierte Bezeichnungslogiken, eindeutige Fachkennzeichnungen und klare Materialflussregeln aus. Je nach Einsatzgebiet kommen Anforderungen wie ESD-Schutz, Staub- oder Spritzwasserschutz sowie hygienegerechte Oberflächen hinzu. In der Praxis werden diese Systeme häufig mit standardisierten Etikettenformaten und Farbclustern kombiniert, um Verwechslungen zu vermeiden und die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Prozess zu gewährleisten.

Ziele und Anforderungen

  • Schneller, fehlerarmer Zugriff auf definierte Kleinteile
  • Klare Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit durch Etiketten, Farbcodes oder Nummernsysteme
  • Stabile, platzsparende Lagerung mit reproduzierbaren Abläufen
  • Unterstützung von Standards wie 5S, FIFO oder Kanban
  • Geeignete Ausführung für Umgebungsbedingungen (z. B. Staubschutz, ESD-Schutz, Feuchtigkeit)
  • Gute Sicht- und Greifbarkeit durch durchdachte Fachgeometrie, Sichtfenster und kontrastreiche Beschriftungsflächen
  • Skalierbarkeit bei Sortimentserweiterungen und Variantenwechseln ohne grundlegenden Systemwechsel
  • Flachliegende Anlieferung und schneller Aufbau zur Reduktion von Lager- und Transportvolumen

Konstruktion und Varianten von Ordnungssystemen für Kleinteile

Ein Ordnungssystem für Kleinteile kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei Wellpappe eine weit verbreitete Wahl aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Leichtigkeit ist. Solche Systeme können in vielen verschiedenen Formen und Größen erhältlich sein und können aus einzelnen Fächern, Schubladen oder Kisten bestehen. Sie können modular ausgeführt sein, sodass sie an das zu organisierende Material und den verfügbaren Raum angepasst werden können.

Im Detail reichen die konstruktiven Varianten von einfachen Stecksystemen mit Trennstegen über gefalzte Facheinsätze bis hin zu komplexen Schubladenmodulen mit beschriftbaren Sichtfenstern. Häufige Bauteile sind Grifflaschen, Etikettenhalter, Rasterteilungen, Steckverbindungen, Deckel- oder Staubschutzlösungen und Verstärkungszonen an hochbelasteten Kanten.

Darüber hinaus unterscheiden sich Systeme nach Traglastklasse, Stapel- und Verrastungsmechanik sowie der Eignung für automatisierte Prozesse (z. B. Fördertechnik, Regalsysteme mit Pick-by-Light). Für den verpackungsnahen Einsatz ist die Kompatibilität mit typischen Grundmaßen (z. B. Paletten- und Regalmaße) wesentlich. Ein weiterer Aspekt ist die Servicefähigkeit: Austauschbarkeit einzelner Trennstege, Reparatur von Kantenbereichen und die Möglichkeit, Einsätze unkompliziert zu reinigen oder umzurüsten.

Materialauswahl und Bauteile

  • Wellpappe in ein- oder zweiwelliger Ausführung, optional mit Waben- oder Graskomponenten
  • Kombinationen mit Formeinlagen (z. B. Karton- oder Schaumstoffeinlagen) zur Positionierung sensibler Kleinteile
  • Oberflächenbeschaffenheit passend zum Einsatz (z. B. abriebarm, antistatisch, feuchtigkeitsreduziert)
  • Fertigungstechniken: Rillen, Stanzen, Falzen, Kleben, Heften, optional Perforation für Solltrennstellen
  • Verstärkungen durch zusätzliche Lagen oder Kantenschutzprofile für belastete Zonen
  • Optionale Sichtfenster oder transparente Etikettentaschen zur schnellen Identifikation des Inhalts
  • Rutschhemmende Einlagen oder Bodenverstärkungen zur Sicherung der Kleinteile bei Bewegung

Modularität und Skalierung

Modulare Facheinsätze erlauben die Anpassung an unterschiedliche Sortimente und Stückzahlen. Trennstege können versetzt oder ergänzt werden, um die Fachgrößen zu ändern. Standardisierte Grundmaße erleichtern das Stapeln, die Integration in Regale oder die Kombination mit Kleinladungsträgern.

Für die Skalierung ist entscheidend, dass Einsätze sich zueinander kompatibel verhalten: identische Rasterteilungen, definierte Toleranzen an Steckpunkten und wiederkehrende Bezugskanten ermöglichen schnelle Umrüstungen. So lassen sich gleiche Träger mit variierenden Fachteilerungen bestücken, ohne die übergeordneten Prozesse (Kommissionierung, Montage, Rückführung) anzupassen.

Dimensionierung und Ergonomie

Die Auslegung berücksichtigt Greifraum, Füllgrad, Traglast und Bodenfreiheit. Kantenstabilität, Grifföffnungen und beschriftbare Zonen sind so zu gestalten, dass häufige Zugriffe ergonomisch stattfinden und Etiketten gut ablesbar bleiben. Ergänzend hilft ein kurzer Leitfaden für Maße und Toleranzen: Leitfaden zu relevanten Abmessungen und Toleranzen.

Ergonomische Richtwerte umfassen ausreichende Greiföffnungen, abgestimmte Fachhöhen für häufig genutzte Teile sowie eine klare Blickführung durch kontrastreiche Beschriftungsflächen. Sinnvoll sind außerdem definierte Mindestüberstände an Griffkanten, um Verletzungsrisiken zu minimieren, sowie gut lesbare Kennzeichnungen in geeigneter Schriftgröße und mit robustem Haftmittel.

Anwendungsgebiete und Einsatzmöglichkeiten von Ordnungssystemen für Kleinteile

Ordnungssysteme für Kleinteile finden in einer Vielzahl von Branchen Anwendung. Sie sind besonders nützlich in Produktionslinien, Lagern und Lagerhallen, wo sie dazu beitragen, den Überblick über mehrere kleine Teile und Produkte zu behalten. In Lagerhallen können sie zur Ordnung von Ersatzteilen, Schrauben, Nägeln und anderen kleinen Teilen verwendet werden. In Produktionsumgebungen sind sie ideal zur Organisation von Komponenten, die in Montage- oder Produktionsprozessen verwendet werden.

Darüber hinaus unterstützen sie in der Kommissionierung die fehlerarme Bereitstellung, dienen am Montagearbeitsplatz als greifnahe Bevorratung und lassen sich für zyklische Inventuren schnell leeren und neu bestücken. In der Intralogistik werden sie auf Regalen, Rollwagen oder Paletten platziert, um Wegezeiten zu reduzieren und Materialflüsse zu synchronisieren.

Auch in qualitätssensiblen Bereichen leisten Ordnungssysteme einen Beitrag zur Prozesssicherheit, indem sie Verwechselungen vorbeugen und definierte Prüfpunkte (z. B. Zähl- oder Sichtkontrollen) strukturell unterstützen. In setbildenden Prozessen ermöglichen sie eine eindeutige Zuordnung von Einzelteilen zu Baugruppen und erleichtern Nachverfolgbarkeit und Bestandsbewertung.

Branchenbeispiele

  • Metall- und Elektroindustrie: Sortierung von Normteilen, Steckverbindern, Klemmteilen
  • Automotive-Umfeld: Montagekits für Variantenfertigung, Kanban-gesteuerte Nachschubfächer
  • Medizintechnik und Labor: klar getrennte, beschriftete Komponentenablagen
  • Wartung/Ersatzteilwesen: übersichtliche Lagerung seltener, aber kritischer Kleinstteile
  • Handel und E-Commerce: Pickfächer für SKU-reiche Sortimente mit hoher Umschlagfrequenz
  • Elektronikfertigung: ESD-gerechte Einsätze für empfindliche Komponenten
  • Möbel- und Beschlagindustrie: geordnete Bevorratung von Verbindungselementen und Kleinteil-Sets

Vor- und Nachteile von Ordnungssystemen für Kleinteile

Der Hauptvorteil eines Ordnungssystems für Kleinteile besteht in seiner Fähigkeit, die Effizienz und Produktivität zu steigern, indem die Organisation und das Auffinden von Kleinteilen vereinfacht werden. Durch die Bündelung von Kleinteilen an einem Ort verringern diese Systeme das Risiko von Verlusten und reduzieren die für die Inventur benötigte Zeit. Darüber hinaus ermöglichen sie eine saubere und geordnete Arbeitsumgebung. Auf der anderen Seite kann die Einführung eines Ordnungssystems für Kleinteile eine gewisse Investition in Bezug auf Zeit und Ressourcen erfordern. Zudem erfordern solche Systeme eine regelmäßige Wartung, um ihre Effektivität und Effizienz zu erhalten. Und während Wellpappe eine kosteneffiziente Lösung ist, ist sie weniger widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit und extremen Temperaturen im Vergleich zu Alternativen wie Metall oder Kunststoff.

  • Typische Vorteile: reduzierte Greif- und Suchzeiten, geringere Fehlteilequote, klare Zuständigkeiten, einfache Skalierung bei Sortimentsänderungen, gute Sichtbarkeit durch Beschriftung und Farbcodes.
  • Potenzielle Nachteile: begrenzte Feuchte- und Temperaturbeständigkeit bei papierbasierten Materialien, Traglastgrenzen, zusätzlicher Aufwand für Pflege, Etikettenaktualisierung und regelmäßige Bestandsprüfung.
  • Weitere Vorteile: geringes Eigengewicht, flachliegender Versand, gute Recyclingfähigkeit, flexible Anpassung an Regalmaße und Transportmittel.
  • Weitere Einschränkungen: mögliche Abnutzung an Kanten bei hoher Frequenz, reduzierte Lebensdauer bei starker mechanischer Beanspruchung, Bedarf an klaren Handling-Regeln.

Planung, Betrieb und Wartung

Für nachhaltige Ergebnisse sind strukturierte Einführungs- und Pflegeprozesse entscheidend. Dazu gehören einheitliche Bezeichner, konsistente Etikettenlayouts, definierte Nachfüllregeln (z. B. Mindest- und Maximalbestände) sowie klare Verantwortlichkeiten.

  • Standortkennzeichnung: eindeutige Fach-ID, gut lesbare Labels, optional Barcode oder QR-Code
  • Prozessintegration: FIFO- oder Kanban-Logik, regelmäßige Zählzyklen zur Bestandsabsicherung
  • Ergonomie: Greifhäufigkeit bestimmt die Position im Greifraum, rutschhemmende Auflagen bei Bedarf
  • Instandhaltung: beschädigte Trennstege oder Kanten zeitnah ersetzen, Reinigungsintervalle festlegen
  • Umweltaspekte: sortenreine Rückführung am Lebensende, Wiederverwendung von Einsätzen und Trägern
  • Standardisierung: definierte Etikettenformate, Farbregeln und Benennungen zur Minimierung von Verwechslungen
  • Audit und Schulung: regelmäßige 5S-Begehungen, Unterweisungen zu Handling, Pflege und Nachfülllogik
  • Datenpflege: konsistente Stammdaten für Fach-ID, Artikelnummern und Nachschubparameter

Nachhaltigkeit und Kreislaufaspekte

Wellpappe-basierte Ordnungssysteme unterstützen Ressourceneffizienz durch Materialeinsparung, flachliegende Logistik und sortenreine Wiederverwertung. Reparaturfähige Konstruktionen verlängern die Nutzungsdauer, während standardisierte Formate die Wiederverwendbarkeit in wechselnden Projekten begünstigen. Zudem lassen sich regionale Materialströme nutzen, um Transportwege zu reduzieren und die Verfügbarkeit kompatibler Ersatz- und Ergänzungskomponenten sicherzustellen.

Kennzahlen und kontinuierliche Verbesserung

Zur Bewertung und Optimierung eignen sich Kennzahlen wie Pickrate pro Stunde, Fehlteilquote, Umlagerungsaufwand, belegte Fläche pro Artikel sowie die Zeit bis zur Bestandsauffüllung. Abgleich von Soll- und Ist-Zuständen, A/B-Tests unterschiedlicher Fachteilerungen und regelmäßiges Feedback aus Montage und Logistik helfen, das Ordnungssystem fortlaufend an reale Anforderungen anzupassen.

Zusammenfassung:

  • Ein Ordnungssystem für Kleinteile ist eine strukturierte Lösung, die dazu dient, Produkte effizient zu sortieren, aufzubewahren und leicht auffindbar zu machen.
  • Diese Systeme können maßgeblich dazu beitragen, den Arbeitsfluss in einem Betrieb zu verbessern und sind von besonderer Bedeutung in Unternehmen, die mit vielen kleinen Elementen arbeiten, wie etwa Produzenten von Verpackungen aus Wellpappe.
  • Wellpappe-Verpackungen können effektiv in solche Ordnungssysteme integriert werden, da sie sich stapeln lassen, um eine geordnete Lagerhaltung zu ermöglichen und gleichzeitig den Schutz der im Inneren befindlichen Kleinteile bieten.
  • Die passende Ausführung richtet sich nach Materialfluss, Zugriffshäufigkeit, Umgebungsbedingungen sowie den geforderten Kennzeichnungs- und Dokumentationsstandards.
  • Eine sorgfältige Planung von Fachteilerung, Beschriftung und Nachschublogik reduziert Fehler, senkt Prozesszeiten und erhöht die Transparenz im Kleinteilemanagement.
  • Modulare, reparaturfähige Konstruktionen aus Wellpappe unterstützen Skalierbarkeit, Ressourceneffizienz und kreislauffähige Nutzung.
  • Messbare Kennzahlen wie Pickrate, Fehlerquote und Flächennutzung ermöglichen eine kontinuierliche Verbesserung und passgenaue Auslegung der Ordnungssysteme.

Veröffentlicht am 20.08.2024
Letzte Überarbeitung am 28.11.2025 um 11:56 Uhr von Sebastian Würth

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