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Kolloidverpackung
Als wesentlicher Bestandteil im Bereich der Wellpappe-Verpackungen kommt die Kolloidverpackung zum Einsatz. Diese spezielle Verpackungsform bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für unterschiedlichste Produkte und ist insbesondere wegen ihrer optimalen Schutzeigenschaften bekannt. Kolloidale Beschichtungen werden dabei als dünne Funktionsschichten auf faserbasierten Packmitteln aufgebracht und verbessern gezielt Barriere-, Hygiene- und Stabilitätseigenschaften. Sie eignen sich für trockene und feuchte Inhalte, empfindliche Waren sowie Anwendungen, in denen Feuchte-, Gas- oder Fettbeständigkeit gefordert ist. Durch die gezielte Kombination aus Substrat, Beschichtungsrezeptur und Prozessparametern können Kolloidverpackungen passgenau an den Einsatzzweck angepasst werden. Zusätzlich erlauben diese Beschichtungen eine präzise Steuerung von Oberflächenenergie, Gleitverhalten und Bedruckbarkeit, was die Verarbeitungssicherheit in der Verpackungslinie und die Performance im Transport- und Lagerprozess erhöht. In Lieferketten mit schwankenden Klimabedingungen leisten Kolloidverpackungen einen robusten Beitrag zum Produktschutz, ohne die charakteristischen Eigenschaften der Wellpappe wie Steifigkeit, Faltbarkeit und Recyclierbarkeit grundlegend zu verändern.
Definition: Was versteht man unter Kolloidverpackung?
Unter Kolloidverpackung versteht man eine Verpackungsart, die auf der Verwendung von Kolloiden basiert. Kolloide sind stabile Dispersionen, die sich aus mindestens zwei verschiedenen Phasen zusammensetzen und Teilchengrößen im Bereich von etwa 1 nm bis 1 µm aufweisen. In Bezug auf Verpackungen bedeutet dies, dass Kolloidpartikel in einer Trägerflüssigkeit (meist Wasser) fein verteilt sind und nach dem Auftrag einen stabilen, kohäsiven Schutzfilm um das Produkt respektive auf dem Substrat bilden. Die Formulierung umfasst häufig Kolloidpartikel (zum Beispiel Siliziumdioxid oder Aluminiumoxid), Bindemittel, Additive zur Steuerung der Benetzung und Haftung sowie Stabilisatoren. Kolloidverpackungen sind insbesondere wegen ihrer hohen Sicherheit, Vielseitigkeit und Umweltverträglichkeit beliebt, da wasserbasierte Systeme oft lösemittelfrei sind und mit faserbasierten Substraten kompatibel bleiben. Je nach Zusammensetzung bildet das System beim Trocknen ein Sol-Gel-Netzwerk oder eine organisch-anorganische Hybridstruktur aus, die definierte Barriereeigenschaften und mechanische Beständigkeiten bereitstellt. Damit lassen sich funktionale Oberflächen erzeugen, die mit gängigen Druckverfahren harmonieren und zugleich migrationsarme, anwendungsbezogene Schutzfunktionen bereitstellen.
Funktionen und Wirkprinzip
Die Schutzwirkung beruht auf einem geschlossenen, gut haftenden Film mit definierter Porenstruktur. Je nach Rezeptur bilden die Kolloide eine anorganische oder organisch-anorganische Matrix aus, die Diffusionspfade verlängert und so die Durchlässigkeit für Wasserdampf, Sauerstoff oder Fette reduziert. Zusätzlich können antimikrobielle, antistatische oder rutschhemmende Funktionen integriert werden, ohne die Recyclierbarkeit faserbasierter Träger signifikant zu beeinträchtigen. Die sogenannte Tortuosität (Umweglänge für diffundierende Moleküle) wird gezielt erhöht, wodurch sich OTR- und WVTR-Werte absenken lassen. Hydrophobe Ausrüstungen verbessern den Kontaktwinkel und reduzieren die Wasseraufnahme (Cobb), während hydrophile Komponenten das Ableitverhalten von Ladungen begünstigen können. Durch abgestimmte Vernetzung entsteht ein widerstandsfähiger Film, der Rillungen, Stanzungen und Faltungen mechanisch mitträgt, ohne zu reißen oder zu blocken.
Herstellung und Anwendung der Kolloidverpackung
Die Erzeugung von Kolloidverpackungen bedarf spezieller technischer Verfahren. Dabei werden die Kolloidpartikel in einem definierten Prozess auf die Wellpappe aufgetragen und erzeugen dadurch eine schützende Schicht. Übliche Applikationsverfahren sind Rakel-, Gravur-, Flexo- oder Curtain-Coating sowie Sprühauftrag. Vorbehandlungen wie Staubentfernung und Oberflächenkonditionierung verbessern Benetzbarkeit und Haftung. Nach dem Auftrag folgen Trocknung und gegebenenfalls Vernetzung, um mechanische Beständigkeit und Barriereleistung zu sichern. Wichtige Stellgrößen sind Viskosität und Stabilität der Dispersion, Auftragsmenge (g/m²), Trocknungsprofil sowie die Wechselwirkung mit Falzung, Rillung und späterer Weiterverarbeitung. Die Anwendungsspektren der Kolloidverpackungen sind breit gefächert. Sie finden sowohl in der Lebensmittelindustrie, im medizinischen Bereich als auch in der Elektronikindustrie ihren Einsatz. Sie schützen Produkte effektiv vor Feuchtigkeit, Sauerstoff und Mikroorganismen, was die Haltbarkeit von Produkten signifikant erhöht. In der Produktionspraxis werden häufig Infrarot- und Heißlufttrocknung kombiniert, um kurze Prozesszeiten mit materialschonender Wärmeführung zu verbinden; inline- wie offline-Beschichtungen sind möglich. Prozessfenster werden über Viskositätsmanagement, Temperaturprofil und definierte Auftragsgewichte abgesichert, damit Falzkanten, Rilllinien und Druckbilder störungsfrei erhalten bleiben.
In der Praxis werden anorganische Kolloide (z. B. Silica-Sole) zur Sauerstoff- und Wasserdampfbarriere genutzt, während biobasierte Kolloide (z. B. Stärke-, Chitosan- oder Proteinsysteme) Fett- und Fettlösungsmittel besser abhalten können. Ergänzende Additive steuern Benetzungswinkel, Abriebfestigkeit und Blockverhalten, damit sich beschichtete Kartonagen stapel- und verarbeitungsfähig verhalten. Für stoßempfindliche Güter können funktionale Schutzschichten mit inneren Polsterelementen kombiniert werden; vertiefende Einblicke bieten praxisnahe Grundlagen zu Füll- & Polstersystemen für den Versand. Darüber hinaus lassen sich sensorische Anforderungen (z. B. geruchs- und geschmacksneutrale Oberflächen) durch geeignete Bindemittel- und Additivwahl adressieren. Für Anwendungen mit erhöhter Luftfeuchte oder wechselnden Klimata werden hybrid vernetzte Systeme eingesetzt, die Barriereleistung und Flexibilität in einem ausgewogenen Verhältnis bereitstellen.
Typische Einsatzfelder
- Lebensmittelverpackungen: Barrieren gegen Wasserdampf, Fette und Aromen bei trockenen und feuchten Füllgütern. Zusätzliche Anforderungen wie Deinkbarkeit, Repulpierbarkeit und niedrige Geruchsemissionen können mit angepassten Beschichtungsrezepturen erfüllt werden.
- Medizinische Sekundärverpackungen: Schutz vor Kontamination, definierte Oberflächenreinheit und gute Bedruckbarkeit. Partikelarme, gleichmäßige Schichten unterstützen eine zuverlässige Kennzeichnung und stabile Siegel- beziehungsweise Verschlussprozesse.
- Elektronik und Industriegüter: Feuchte- und Staubschutz, optional antistatische Eigenschaften und erhöhte Abriebfestigkeit. Die Oberflächen bleiben zugleich gleitfähig, damit automatisierte Handhabung und vereinzelnde Prozesse störungsarm ablaufen.
- Versand und E-Commerce: Oberflächenrobustheit, reduzierte Aufweichung bei Kondensat und erhöhte Kantenstabilität. Die Verpackungen behalten ihre Formstabilität über den Transport hinweg und punkten mit gleichbleibender Stapelfähigkeit.
Gestaltung und Weiterverarbeitung
Für ein konsistentes Ergebnis sind Abmessungen, Falt- und Rilllinien, Klebeprozesse und Bedruckung frühzeitig mit der Beschichtungsstrategie abzustimmen. Beschichtungen dürfen Faltungen, Stanzungen und eventuelle Perforation nicht nachteilig beeinflussen. Bedruckbarkeit und Trocknungstemperaturen werden so gewählt, dass Farbhaftung und Barriereleistung erhalten bleiben. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass Rillkräfte und Rillgeometrien an beschichtete Oberflächen angepasst werden, um Mikrorisse zu vermeiden. Klebstoffsysteme (z. B. Dispersionsklebstoffe oder Hotmelts) sollten auf die Oberflächenenergie der Kolloidschicht abgestimmt sein, damit Klebezüge dauerhaft halten und Verschlüsse prozesssicher funktionieren.
Umweltaspekte von Kolloidverpackungen
Kolloidverpackungen punkten durch ihre ausgeprägte Umweltfreundlichkeit. Sie bestehen aus natürlichen oder mineralischen Materialien und sind in vielen Rezepturen wasserbasiert sowie lösungsmittelfrei. Das macht sie zu einer geeigneten Alternative zu Verbundlösungen mit polymeren Folien. Die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit von Kolloidverpackungen bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre ökologische Verantwortung zu unterstützen und einen Beitrag zur Reduzierung von Verpackungsabfall zu leisten. Durch den Verzicht auf dicke Kunststoffschichten wird die Materialvielfalt verringert, was Sortierung, Aufbereitung und die Kreislaufführung von Altpapierströmen begünstigt.
Zusätzlich begünstigen kolloidale Funktionsschichten die Recyclingfähigkeit von faserbasierten Substraten, sofern die Schichten dünn, klebstoffarm und gut repulpierbar sind. Biobasierte Kolloide können die Kompostierbarkeit unterstützen, während anorganische Systeme die Aschegehalte in der Faseraufbereitung erhöhen können. Eine sachgerechte Formulierung berücksichtigt daher Ökobilanz, Repulpierbarkeit, Deinkbarkeit und mögliche Migration in sensiblen Anwendungen (z. B. Lebensmittelkontakt). In Lebenszyklusbetrachtungen wirken sich effiziente Auftragsmengen, niedrige Trocknungsenergien und emissionsarme Rezepturen positiv aus; zugleich ist eine sorgfältige Qualitätskontrolle notwendig, um Ausschuss und Nacharbeit zu minimieren.
Vor- und Nachteile von Kolloidverpackung
Die Kolloidverpackung zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus. Neben ihrer hohen Schutzfunktion fallen insbesondere die umweltfreundlichen Aspekte ins Gewicht. Ihre nachhaltige Herstellung und biologische Abbaubarkeit tragen zu einer verbesserten Umweltbilanz bei. Unternehmen können durch den Einsatz von Kolloidverpackungen ihren ökologischen Fußabdruck minimieren.Die Nachhaltigkeitsaspekte der Kolloidverpackung sind ein wesentlicher Pluspunkt. Außerdem bieten Kolloidverpackungen eine hohe Anpassungsfähigkeit und können auf die speziellen Anforderungen verschiedener Produkte zugeschnitten werden.
Allerdings gibt es auch Nachteile. So sind die Produktionskosten für Kolloidverpackungen in der Regel höher als für herkömmliche Verpackungen. Darüber hinaus kann die Verfügbarkeit der notwendigen natürlichen Rohstoffe eingeschränkt sein, was die Produktionskapazitäten begrenzen kann.
- Vorteile: wasserbasierte Systeme, reduzierte Materialvielfalt gegenüber Verbunden, gute Bedruckbarkeit, spezifische Barriereanpassung (OTR/WVTR), potenziell geringere Masse je Funktion. Zusätzlich können Prozessschritte wie Kaschierungen entfallen, was Komplexität und Materialeinsatz reduziert.
- Nachteile: erhöhter Prozessaufwand (Trocknung, Qualitätskontrolle), Barrieren meist feuchteempfindlich, Performance teils unterhalb polymerer Sperrschichten, Kosten- und Lieferkettenrisiken bei Spezialrohstoffen. Bei unzureichender Prozessführung drohen Blocken, ungleichmäßige Schichtbilder oder reduzierte Falzbeständigkeit.
Leistungskennwerte und Qualitätssicherung
Die Bewertung erfolgt anhand standardisierter Prüfgrößen. Relevante Kennwerte sind unter anderem:
- Wasserdampfdurchlässigkeit (WVTR) und Sauerstoffdurchlässigkeit (OTR) zur Barriereklassifizierung.
- Cobb-Wert, Kontaktwinkel und KIT-Wert für Wasser- und Fettbeständigkeit.
- Abrieb- und Kratzfestigkeit, Blockneigung und Oberflächengüte für die Logistiktauglichkeit.
- Mechanische Kennwerte des Trägers (z. B. Kantenstauchwiderstand) nach Beschichtung und Verarbeitungsprozessen.
- Lebensmittel- und Pharmakontaktkonformität inklusive Sensorik und Migrationsprüfungen.
Materialien und Kolloidsysteme
Kolloidverpackungen nutzen eine Bandbreite an Materialien: anorganische Sol-Systeme (z. B. Silica) zur Bildung dichter, anorganischer Netzwerke, biobasierte Kolloide (z. B. Stärke-, Chitosan- oder Protein-Dispersionen) zur Fett- und Ölabweisung und hybride Mischsysteme, die die Vorteile beider Klassen kombinieren. Bindemittel (beispielsweise Dispersionspolymere) sichern Filmbildung und Haftung; Vernetzer erhöhen die Feuchte- und Temperaturstabilität. Netzmittel, Entschäumer und Rheologieadditive stabilisieren den Auftrag und sorgen für reproduzierbare Schichtdicken. Die Auswahl erfolgt in Abhängigkeit von Faserrohstoff, Flächengewicht, gewünschter Barrierefunktion und gefordertem Weiterverarbeitungsprofil.
Prozesskontrolle und Fehlervermeidung
Eine robuste Prozessführung stützt sich auf stabile Viskosität, gleichmäßige Trocknung und definierte Auftragsmengen. Typische Fehlerbilder sind Kantenanreicherungen, Nadelstiche, Orangenhaut, Blocken oder Rissbildung entlang von Rilllinien. Gegenmaßnahmen umfassen die Anpassung des Temperaturprofils, die Optimierung der Bahnspannung, die Feinabstimmung der Rakelspalte sowie eine sorgfältige Substratvorbehandlung. In der Qualitätssicherung helfen In-line-Messungen (z. B. Schichtgewicht, Temperatur, Feuchte) und Stichprobenprüfungen, um Prozessfähigkeiten dauerhaft abzusichern.
Normen und Prüfmethoden
Für die Einordnung der Barriere- und Oberflächeneigenschaften kommen international etablierte Prüfmethoden zur Anwendung. Üblich sind standardisierte Klimabedingungen (z. B. 23 °C/50 % r. F. oder 38 °C/90 % r. F.), um WVTR- und OTR-Werte vergleichbar zu ermitteln. Wasseraufnahme wird über den Cobb-Test bewertet, Fettbeständigkeit über den KIT-Wert. Mechanische Untersuchungen wie Kantenstauchwiderstand, Biegesteifigkeit und Abriebtests zeigen, inwieweit die Beschichtung die Trägereigenschaften beeinflusst. Für sensible Anwendungen sind zusätzliche Prüfungen zur Geruchs- und Geschmacksneutralität sowie zur Migrationsbewertung erforderlich.
Praxis und Auslegung
Für eine zweckmäßige Auslegung werden Anforderungsprofil, klimatische Belastungen entlang der Lieferkette, Füllgut, Transportdauer und Lagerbedingungen herangezogen. Daraus leiten sich Schichtaufbau, Auftragsmenge und Prozessfenster ab. In Industriegüterverpackungen lassen sich so Korrosionsschutz, Staubschutz und Feuchtepufferung kombinieren, während bei Lebensmitteln Fett- und Wasserdampfbarriere im Vordergrund stehen. Eine abgestimmte Kombination mit Innenpolster, Fixierelementen und geeigneter Verschlusstechnik stabilisiert die Schutzwirkung über den gesamten Nutzungszeitraum. Praxisgerecht ist zudem eine enge Abstimmung zwischen Konstruktion, Druck und Beschichtung, damit Etikettierung, Codierung und Öffnungshilfen zuverlässig funktionieren und die Kolloidschicht weder Siegel- noch Klebeprozesse behindert.
Praxisbeispiele und Anwendungsleitlinien
Typische Anwendungsbeispiele sind fettempfindliche Lebensmittelverpackungen mit erhöhtem KIT-Wert, Versandverpackungen für hygroskopische Produkte mit reduzierter WVTR sowie Elektroniksekundärverpackungen mit antistatischer Oberfläche. In allen Fällen verbessert die präzise Parametrisierung von Auftragsgewicht, Trocknung und Vernetzung die Barrierekonstanz. Für Serienumstellungen empfiehlt sich ein Stufenplan mit Labor-, Pilot- und Produktionsskalierung, um Rezepturen, Rillgeometrien und Falzprozesse zueinander zu harmonisieren.
Zusammenfassung:
- Kolloidverpackungen sind eine innovative Form der Produktverpackung, die darauf abzielt, die Produktqualität und -sicherheit zu optimieren. Sie vereinen dünne, funktionale Schichten mit den strukturellen Vorteilen faserbasierter Träger und unterstützen stabile Lieferkettenprozesse.
- Durch die Einbindung spezieller Substanzen, wie zum Beispiel Siliziumdioxid oder Aluminiumoxid, können die Verpackungen aus Wellpappe zusätzliche Schutzfunktionen bieten, die vor Feuchtigkeit, Gasen oder Mikroorganismen schützen. Die resultierenden Filme erhöhen die Tortuosität und senken die Durchlässigkeit gezielt ab.
- Die Anwendung in Verpackungen für Industriegüter ist besonders vorteilhaft, da sie die Langlebigkeit der verpackten Waren signifikant erhöhen kann und somit zur Kosteneinsparung beiträgt. Je nach Bedarf lassen sich Korrosionsschutz, Staubschutz und Feuchtepufferung kombinieren.
- Kolloidale Beschichtungen arbeiten wasserbasiert, sind vielseitig formuliert und lassen sich prozesssicher auf faserbasierte Substrate aufbringen. Inline- oder offline-Prozesse ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Anlagenlayouts und Produktionsvolumina.
- Die Leistungsfähigkeit wird über Barrierekennwerte (z. B. OTR, WVTR), Beständigkeiten (Cobb, KIT) und mechanische Prüfungen belegt. Ergänzende sensorische und migrationsbezogene Untersuchungen sichern den Einsatz in empfindlichen Anwendungsfeldern ab.
- Grenzen ergeben sich aus Feuchteempfindlichkeit, Trocknungsenergie, Materialverfügbarkeit und höheren Prozesskosten im Vergleich zu einfachen Standardlösungen. Sorgfältige Rezeptur- und Prozessauslegung minimiert diese Einschränkungen und erhält die Verarbeitungsfähigkeit der Wellpappe.
Veröffentlicht am 09.05.2025
Letzte Überarbeitung am 13.11.2025 um 12:28 Uhr von Sebastian Würth