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Lagerkapazität

Im Bereich der Wellpappenverpackungen ist ein gut organisierter Lagerbestand unerlässlich. Ein Unternehmen, das Verpackungen professionell lagert, kann schneller auf die Anforderungen seiner Kunden reagieren. Da Wellpappe über vielfältige Einsatzmöglichkeiten verfügt, ist ein effizientes Management der Lagerkapazitäten unerlässlich. Eine sauber strukturierte Lagerlogistik erhöht die Verfügbarkeit gängiger Formate, verkürzt Wegezeiten und sorgt dafür, dass sowohl flachliegende Zuschnitte als auch aufgerichtete Kartons, Trays oder Einlagen bedarfsgerecht bereitstehen. Gleichzeitig beeinflussen Stapelbarkeit, Materialfeuchte und Tragfähigkeit die sinnvolle Ausnutzung des verfügbaren Volumens, sodass Planung und laufende Kontrolle der Lagerkapazität unmittelbar mit Durchsatz, Lieferfähigkeit und stabilen Prozesskosten verbunden sind. Zusätzlich spielen Variantenvielfalt (z. B. unterschiedliche FEFCO-Bauarten), Wellensorten (E-, B-, C-, EB- oder BC-Welle), Packmuster und die Art der Ladeeinheit (z. B. Euro-, Industrie- oder Halbpalette) eine Rolle. Eine klare Trennung von Reserve- und Pickbereichen, definierte Qualitäts- und Quarantänezonen sowie standardisierte Kennzeichnungssysteme unterstützen kurze Durchlaufzeiten und reduzieren Fehlgriffe. Für den Qualitätserhalt von Kartonagen sind geeignete Klimabedingungen (typischer Richtwert: ca. 20 ± 5 °C und 40–60 % r. F.) sowie eine sachgerechte Ladungssicherung (Umreifung, Banderolierung, Stretchfolie) wesentlich, um Kantenstauchwiderstand und Formstabilität zu bewahren.

Definition: Was versteht man unter Lagerkapazität?

Unter Lagerkapazität versteht man das Volumen, das ein Lagerhaus oder eine Lagerstätte aufnehmen kann. Die Berechnung der Lagerkapazität bezieht sich üblicherweise auf den verfügbaren Platz in Kubikmetern oder Quadratmetern. Die ausschlaggebenden Faktoren für die Lagerkapazität sind die Größe, strukturelle Beschaffenheit und Nutzung des Lagerbereichs sowie die Verwendung optimaler Lagertechniken. In der Praxis wird zwischen theoretischer Kapazität (Brutto) und tatsächlich nutzbarer Kapazität (Netto) unterschieden: Gangbreiten, Sicherheitszonen, Brandschutzabstände, Regalkonstruktionen, Arbeitshöhen und technische Einschränkungen (z. B. Hubhöhe der Flurförderzeuge) reduzieren die effektiv verfügbare Nutzfläche und das nutzbare Volumen. Darüber hinaus spielen die lichte Höhe versus nutzbare Höhe (Sprinklerabstände, Beleuchtung, Träger) sowie organisatorische Regeln (z. B. feste Pufferflächen, Rückstaubereiche vor Warenein- und -ausgang) eine bedeutende Rolle. Auch zeitliche Aspekte wie Saisonalität, Aktionsspitzen und Abrufrhythmen beeinflussen die erforderliche Lagerkapazität und die Auslegung von Stellplatzstrategien.

Brutto- und Nettokapazität

Die Bruttokapazität beschreibt das geometrische Gesamtvolumen eines Lagerbereichs. Die Nettokapazität berücksichtigt alle Flächen- und Höhenanteile, die für Verkehrswege, Pufferplätze, Kommissionierzonen, Ladungssicherung oder notwendige Abstände vorgehalten werden. Für die Planung ist die Nettokapazität maßgeblich, da sie die realistischen Stellplätze bzw. Palettenplätze abbildet. Zusätzlich sind Ausschleusflächen für Qualitätskontrollen, Bereiche für Leergut und Leerpaletten sowie temporäre Konsolidierungszonen zu berücksichtigen, die die rechnerisch verfügbare Kapazität weiter reduzieren. Eine klare Abgrenzung zwischen Hochdichte-Reserve und zugriffsoptimierten Picktunneln ermöglicht es, sowohl die Raumausnutzung als auch die Kommissionierleistung zielgerichtet zu optimieren.

Statische und dynamische Kapazität

Die statische Kapazität gibt an, wie viel Bestand maximal zeitgleich gelagert werden kann. Die dynamische Kapazität bezieht sich auf die Umschlagshäufigkeit und zeigt, wie oft ein Stellplatz innerhalb eines Zeitraums neu belegt wird. Beide Kennzahlen sind für die Steuerung von Beständen und den Materialfluss bei Wellpappenverpackungen relevant. In der Praxis wird die dynamische Kapazität häufig mit Durchsatzkennzahlen (Bewegungen je Tag/Woche/Monat) sowie dem Verhältnis von Abgängen zum Durchschnittsbestand (Turnover) bewertet. Eine ausgewogene Relation zwischen statischer und dynamischer Kapazität wirkt sich direkt auf Servicelevel, Wegezeiten und die Auslastung von Personal und Flurförderzeugen aus.

Berechnung und Kenngrößen

Für die Abschätzung der Lagerkapazität werden häufig folgende Größen herangezogen: Anzahl der Stellplätze, nutzbare Regalebenen, maximale Stapelhöhen, durchschnittliche Ladeeinheiten je Stellplatz, Flächenanteil der Verkehrswege sowie die Ausnutzungsgrade (Belegungsgrad, Verdichtungsgrad). Standardisierte Maße von Ladeeinheiten und Gebinden erleichtern die Planung und die konsistente Auslastung von Paletten- und Regalsystemen. Weiterführende Hinweise bietet der Praxisleitfaden zu relevanten Abmessungen und Toleranzen. Ergänzend sind Begriffe wie Palettenstellplatzkapazität, Lagerflächendichte (Stellplätze je m²), nutzbares Volumen (m³) und Nutzlastgrenzen der Regalsysteme zu beachten. Typische Ladeeinheiten (z. B. 1.200 × 800 mm Euro-Palette, 1.200 × 1.000 mm Industriepalette, 800 × 600 mm Halbpalette) und einheitliche Packhöhen unterstützen eine effiziente Belegung. Für Wellpappe ist neben dem ECT auch der BCT (Box Compression Test) relevant, um Stapelhöhen sicher und materialspezifisch festzulegen.

  • Belegungsgrad: Anteil der belegten Stellplätze an allen verfügbaren Stellplätzen; sinnvoll ist ein Zielkorridor, der saisonale Schwankungen berücksichtigt, um Engpässe oder übermäßige Umlagerungen zu vermeiden.
  • Durchsatz/Umschlag: Anzahl der Lagerbewegungen pro Zeitraum (z. B. pro Woche/Monat); unterscheidet Wareneingänge, Umlagerungen und Warenausgänge und ist Grundlage für Personal- und Technikplanung.
  • Verdichtungsgrad: Verhältnis von Nettokapazität zur Bruttokapazität; spiegelt Flächeneffizienz wider und wird durch Gangbreiten, Regaldesign, Blocklageranteile und Mischpaletten beeinflusst.
  • Stapel- und Regellasten: zulässige Gewichte und Höhen nach Material- und Sicherheitsvorgaben; hierzu zählen auch Abstände zu Sprinklern, die Tragfähigkeit von Böden und die Hubhöhe der eingesetzten Geräte.

Beispielrechnung

Beispiel: Eine Lagerhalle mit 2.000 m² Grundfläche und 8,0 m lichter Höhe verfügt aufgrund von Sprinkler- und Beleuchtungsabständen über 6,5 m nutzbare Höhe. Verkehrs- und Sicherheitsflächen beanspruchen 40 % der Fläche, sodass 1.200 m² Nettogrundfläche verbleiben. Bei einer durchschnittlich nutzbaren Ladehöhe von 1,8 m und einem realistischen Verdichtungsgrad von 0,35 ergibt sich eine grobe Volumenkapazität von 1.200 m² × 6,5 m × 0,35 ≈ 2.730 m³. Alternativ auf Stellplatzbasis: 8 Gänge mit je 40 Regalfeldern, 3 Ebenen pro Feld und 2 Paletten pro Feld ergeben 8 × 40 × 3 × 2 = 1.920 Palettenstellplätze. Bei einem angestrebten Belegungsgrad von 85 % stehen operativ etwa 1.630 Plätze zur Verfügung, zuzüglich definierter Puffer für Schnellläufer und Retouren.

Bedeutung der Lagerkapazität für Wellpappe

Die Lagerkapazität hat großen Einfluss auf die Effizienz der Warenlagerung. In Bezug auf Wellpappe bedeutet eine höhere Lagerkapazität eine größere Menge an verfügbaren Verpackungsmaterialien. Dies ermöglicht es einem Unternehmen, flexibel auf die Nachfrage seiner Kunden zu reagieren. Es ermöglicht ebenso eine effiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Raums und minimiert so die Betriebskosten. Aufgrund der voluminösen, aber vergleichsweise leichten Produkte spielt die Raumausnutzung eine zentrale Rolle: Flachliegende Bogenware benötigt andere Stellplatzkonzepte als konfektionierte Kartons; die maximal zulässige Stapelhöhe wird durch Materialqualität, Kantenstauchwiderstand (ECT) und Transportanforderungen begrenzt. Zudem ist die Balance zwischen Kommissionierbereichen (schneller Zugriff) und Reservezonen (hohe Dichte) entscheidend, um Wegezeiten zu reduzieren und die Lieferbereitschaft stabil zu halten. Hinzu kommen Qualitätserwägungen: Klimafaktoren (Feuchte, Temperatur), UV-Einfluss und Druckbelastungen über Zeit bestimmen Maßhaltigkeit, Planlage und Festigkeit. Eine strukturierte Lagerkapazität unterstützt außerdem vorgelagerte Prozesse wie Wareneingangsprüfung, Chargentrennung und die Bereitstellung von Varianten in der richtigen Reihenfolge für die Weiterverarbeitung.

  • Materialeigenschaften: Feuchte- und Temperaturverhältnisse beeinflussen Maßhaltigkeit und Stapelbarkeit; geeignete Lagerbedingungen reduzieren Verformungen, Delamination und Wellenbruch.
  • Ladeeinheiten: Gleichmäßige Packmuster und einheitliche Höhen vereinfachen die Belegung von Stellplätzen; stabile Lagenbilder fördern sichere Stapel und reduzieren Umlagerungen.
  • Standardformate: Einheitliche Zuschnittmaße erleichtern die Disposition und verringern Restflächen; sie unterstützen auch eine schnelle Inventur und konsistente Etikettierung.
  • Handhabung: Geeignete Fördertechnik und klare Wegeführung unterstützen kurze Durchlaufzeiten; definierte Fahrwege, Wendeplätze und Puffer verhindern Stausituationen.

Strategien zur Optimierung der Lagerkapazität

Beim effizienten Verwalten der Lagerkapazität von Wellpappe kommt es auf Strategien an. Durch sogenannte Lean-Management-Methoden, Automatisierung und Einsatz von moderner Technologie können Unternehmen die Nutzung ihres Lagers optimieren. Ziel ist die Minimierung von Verschwendung, Reduzierung von Lagerzeiten und Verbesserung der gesamten Prozesseffizienz. Investitionen in moderne Lagerverwaltungssysteme und automatisierte Lagerlösungen sind dabei oft erfolgsentscheidend. Ergänzend wirken 5S-Standards, systematisches Slotting (optimale Platzierung nach Umschlagshäufigkeit), ABC/XYZ-Analysen und klare Nachschubprozesse zwischen Reserve- und Kommissionierplätzen. Wo sinnvoll, erhöhen Durchlaufregale, Schmalganglösungen oder Blocklagerbereiche die Dichte; in anderen Fällen sichern Fachboden- oder Palettenregale den schnellen Zugriff auf häufig benötigte Artikel. Digitale Zwillinge, Layoutsimulationen und Heatmaps der Pickfrequenzen unterstützen datenbasierte Entscheidungen, während standardisierte Stammdaten (Abmessungen, Gewichte, Ladehöhen) die Planungsqualität erhöhen.

  • Standardisierung: Einheitliche Ladeeinheiten und Kennzeichnungen erleichtern konsistente Stellplatzvergabe; harmonisierte Etiketten und EAN/GTIN-basierte Identifikation reduzieren Such- und Fehlerzeiten.
  • Verdichtung: Optimierung von Palettenhöhen, Lagenbildern und Banderolierung für stabile Stapel; bei Wellpappe ist die Oberflächenpressung zu begrenzen, um Materialquetschungen zu vermeiden.
  • Prozesse: FIFO/LIFO-Regeln, feste Entnahme- und Nachschubfenster zur Vermeidung von Engpässen; klare Cut-off-Zeiten und definierte Pufferzonen stabilisieren den Materialfluss.
  • Transparenz: Dashboards für Belegungsgrad, Umschlag und Bestandsreichweiten unterstützen Entscheidungen; Warnschwellen und Exception-Handling erleichtern die Steuerung bei Nachfragespitzen.
  • Bestandssteuerung: Sicherheits- und Meldebestände passend zu Lieferzeiten und Nachfragevariabilität; Abgleich mit Servicelevelzielen sowie Saisonalitätsprofilen verhindert Über- und Unterdeckung.
  • Zonenkonzepte: Trennung von Hochdichtezonen und schnellen Pickfaces für kurze Wege; temperatur- und feuchtekritische Waren erhalten geeignete, definierte Klimazonen.
  1. Ist-Analyse: Aufnahme von Flächen, Höhen, Verkehrswegen und aktuellen Belegungsgraden. Ergänzend werden Stammdatenvalidität, Ladeeinheitenvielfalt, Retourenquoten und Mischpalettenanteile geprüft.
  2. Zielbild: Definition von Nettokapazität, Servicelevel und zulässigen Durchlaufzeiten. Festlegung von Stellplatzklassen, Nachschubstrategien, Reserven für Spitzenbelastungen und Qualitätszonen.
  3. Maßnahmen: Anpassung von Regalgeometrien, Stellplatzlogik, Kommissionierprozessen und Nachschub. Zusätzlich: Slotting-Optimierung, Gangbreitenanpassung, VNA-/Schmalgangtechnik prüfen, Layoutvarianten simulieren.
  4. Implementierung: Schulung, visuelle Leitlinien, kontinuierliche Überprüfung mit Kennzahlen. Regelmäßige Audits (5S, Sicherheit), PDCA-Zyklen und laufende Datenpflege sichern die Nachhaltigkeit.

Sicherheits- und Compliance-Aspekte

Für die Auslegung der Lagerkapazität sind Sicherheitsvorgaben und Regelwerke zu beachten, etwa Brandschutzabstände (Sprinklerfreiheit), Prüf- und Instandhaltungspflichten für Regalanlagen, Anfahrschutz, gekennzeichnete Verkehrswege und Lastschilder. Eine Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt zulässige Stapelhöhen, Bodenbelastungen, Fluchtwege und die sichere Handhabung von Ladeeinheiten. Für Wellpappenverpackungen ist die Brandlast zu berücksichtigen; geordnete Blocklagerung mit Einfahrgassen und definierte Höchststapel reduzieren Risiken. Regelmäßige Unterweisungen, Sichtprüfungen der Regale, klare Sperrprozesse bei Beschädigungen sowie geeignete Persönliche Schutzausrüstung unterstützen einen sicheren Betrieb.

Vor- und Nachteile von Lagerkapazität

Ein entscheidender Vorteil einer großen Lagerkapazität ist die Flexibilität bei Lieferanfragen. Unternehmen können unkompliziert Großaufträge bewältigen und sind in der Lage, Last-minute-Bestellungen zu bearbeiten. Effizienz und Kundenzufriedenheit können so gesteigert werden. Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Die Erweiterung der Lagerkapazität kann hohe Investitionen erfordern. Auch die Kosten für Lagerhaltung und Wartung können steigen. Es besteht zudem die Gefahr der Überbevorratung, welche die Lagerkosten weiter erhöht und das Risiko von Beschädigungen und Verlusten von Waren birgt. Zusätzlich binden hohe Bestände Kapital, erhöhen den Koordinationsaufwand und können bei Spezifikationsänderungen zu Abschreibungen führen. Auf der anderen Seite kann eine zu geringe Kapazität Lieferverzögerungen, häufige Umlagerungen und Engpässe im Kommissionierprozess verursachen. Eine gesamtkostenorientierte Betrachtung (Flächen-, Personal-, Technik- und Bestandskosten) hilft, eine bedarfsgerechte Kapazität mit angemessenem Puffer für saisonale Schwankungen zu definieren.

  • Vorteile: Hohe Lieferbereitschaft, Puffer gegen Nachfragespitzen, reduzierte Rüst- und Umrüsthäufigkeit; bessere Bündelung von Anlieferungen und stabilere Kommissionierabläufe.
  • Nachteile: Flächenkosten, Kapitalbindung, potenziell längere Wege, höherer Steuerungsaufwand; zusätzliches Risiko der Veralterung bei kundenspezifischen Verpackungen.
  • Abwägung: Zielorientierte Kapazität mit klaren Serviceleveln und abgestimmten Bestandsstrategien; regelmäßige Überprüfung der Parameter (Lead Times, Nachfrageprofile, Mindestlosgrößen) im Rahmen der Planung.

Typische Fehler und Praxis-Tipps

Häufige Ursachen für ineffiziente Lagerkapazität sind ungenaue Stammdaten (falsche Maße/Gewichte), fehlende Standards bei Ladehöhen, zu hohe Mischpalettenanteile, unklare Stellplatzklassen sowie unzureichende Klimaführung für Wellpappe. Empfehlenswert sind regelmäßige Re-Messungen von Abmessungen, konsequentes Slotting nach Umschlag, eine saubere Trennung von Schnell- und Langsamdrehern, definierte Qualitäts- und Quarantänezonen sowie ein kontinuierliches Monitoring von Belegungsgrad, Verdichtungsgrad und Bestandsreichweiten.

Zusammenfassung:

  • Durch die Lagerkapazität können Firmen den Raum abschätzen, der für die Lagerung ihrer Verpackungen aus Wellpappe benötigt wird; sie umfasst sowohl Flächen- als auch Volumenbetrachtungen und berücksichtigt Sicherheits- sowie Verkehrsflächen.
  • Unternehmen sollten ihre Lagerkapazität optimieren, um die Effizienz der Aufbewahrung und den Umschlag ihrer Wellpappenverpackungen zu maximieren; dabei helfen standardisierte Ladeeinheiten, klare Stellplatzlogiken und geeignete Klimabedingungen.
  • Die korrekte Berechnung der Lagerkapazität ist entscheidend für die erfolgreiche Planung und das Bestandsmanagement von Wellpappenverpackungen; Brutto-/Netto-Unterscheidung und realistische Belegungsgrade sind maßgeblich.
  • Wesentliche Einflussgrößen sind nutzbare Fläche und Höhe, Verkehrswege, Stapelbarkeit, Ladeeinheiten und Belegungsgrade; zusätzlich wirken Materialfestigkeiten (ECT/BCT) und die Tragfähigkeit der Lagertechnik.
  • Lean-Methoden, standardisierte Ladeeinheiten und transparente Kennzahlen unterstützen eine hohe Flächenausnutzung bei gleichzeitig kurzen Zugriffszeiten; digitale Hilfsmittel und Simulationen verbessern die Entscheidungsgrundlagen.
  • Eine ausgewogene Kapazität reduziert Kosten, vermeidet Engpässe und stabilisiert die Lieferbereitschaft im Umgang mit variantenreichen Verpackungsmaterialien; regelmäßige Audits und Datenpflege sichern die nachhaltige Wirkung.

Veröffentlicht am 28.07.2024
Letzte Überarbeitung am 14.11.2025 um 12:02 Uhr von Manuel Hofacker

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